Unabhängiger Vergleich, ggf. Vergütung durch Shop-Links. Mehr Infos

Profiltiefe Ganzjahresreifen Österreich: 4 mm vs. 1,6 mm

RechtlichesSeptember 20267 Min. Lesezeit
Person misst mit Profiltiefenlehre die Hauptrille eines Allwetterreifens an der Vorderachse

Profiltiefe Ganzjahresreifen Österreich: Radialreifen 4 mm im Winterbetrieb, Deutschland 1,6 mm gesetzlich, Schweiz Beherrschbarkeit. TWI zeigt 1,6, nicht vier.

Testsieger Goodyear Vector 4Seasons Gen-3 94V XL
Testsieger Goodyear Vector 4Seasons Gen-3 94V XL
Zum Vergleich →

Der Steg in der Rille ist glatt mit der Lauffläche, und jemand sagt ist noch gesetzlich. In Deutschland kann das für 1,6 mm stimmen und auf Nässe trotzdem zu spät sein. In Österreich sind 3 mm Allwetter im Winter keine Winterreifen. Profiltiefe Ganzjahresreifen Österreich ist die 4-mm-Radialregel – plus DE-Gesetz, CH-Beherrschbarkeit und ein TWI, der nur 1,6 zeigt.

Kurz gesagt

Deutschland: 1,6 mm gesetzlich, Alpine situativ, ADAC-Empfehlung oft mehr Rest. Österreich: Winterreifen Radial 4 mm, Allwetter nur mit Kennzeichnung plus diesen Millimetern. Schweiz: beherrschbar bleiben, 1,6 mm Untergrenze. TWI ist 1,6, nicht 4. Lehre vor jeder DACH-Fahrt im Winterhalbjahr.

Deutschland: Gesetz und Empfehlung

§ 36 StVZO setzt die Mindestprofiltiefe für Pkw-Reifen auf 1,6 mm über den gesamten Umfang der Lauffläche. Das gilt Sommer, Winter und Allwetter. Die situative Winterreifenpflicht kommt oben drauf und verlangt Alpine, nicht extra Millimeter im Gesetzestext. 1,6 mm mit Alpine ist der legale Kern – und der physikalische Keller. Nassgriff und Schneeräumung sind dann schlecht.

ADAC und Werkstätten empfehlen den Wechsel deutlich früher. Für Allwetter kursiert oft die 4-mm-Marke als Orientierung. Das ist eine Empfehlung. Wer sie mit ist Gesetz verwechselt, liegt in DE falsch und in AT zufällig richtig. Schreiben Sie in die Notiz: Gesetz 1,6, Empfehlung 4, AT-Winter 4 Pflicht. Ungleichmäßiger Abrieb macht die kleinste Stelle zur relevanten. Messen Sie drei Spuren pro Reifen, vier Reifen, notieren Sie das Minimum.

Kein selbst erfundenes unter 3 mm Bußgeld in DE. 3 mm Allwetter mit Alpine bei Glätte in DE können legal und unklug sein. Praktisch kaufen viele 16-Zoll-Sätze mit 7–8 mm neu. Der 16-Zoll-Vergleich zeigt Anlieferung, nicht Ihren Rest. Nässe in Deutschland tötet mehr Alltagsreserven als Schnee. Ersatz bei 4 mm ist in DE teurer als 1,6 und billiger als Aquaplaning.

Österreich: 4 mm Radial im Winter

oesterreich.gv.at und ÖAMTC: Winterreifenpflicht kalendarisch (üblich 1. November bis 15. April) und bei winterlichen Verhältnissen, plus lokale Schilder. Winterreifen müssen gekennzeichnet sein und bei Radialreifen 4 mm Profil haben (Diagonal 5 mm, im Pkw-Allwetter praktisch Radial). 3 mm Allwetter mit Alpine erfüllen die Millimeter nicht. Das ist die Falle deutscher DE-Logik auf der Transitautobahn.

Allwetter = Winterreifen in AT nur mit anerkannter Kennzeichnung (3PMSF/Alpine) und mit 4 mm. M+S-only ohne die geforderte Kennzeichnung ist das deutsche Oktober-2024-Thema plus AT-Kalender. Prüfen Sie Flanke und Lehre, nicht den Amazon-Titel. Kettenpflicht beschildert gilt zusätzlich. Vor der Ski-Anreise: Lehre am Abend vorher in der DE-Einfahrt. Unter 4 mm bleiben oder alltauschen. Die Millimeterregel koppelt an Alpine-Pflicht.

Schweiz: Beherrschbarkeit

Die Schweiz setzt auf Beherrschbarkeit statt auf eine flächendeckende kalendarische Winterreifenpflicht nach AT-Schnitt. Wer bei Schnee mit ungeeigneten Reifen den Verkehr behindert oder einen Unfall baut, hat ein Problem mit Haftung und Sanktion. 1,6 mm bleiben die technische Untergrenze vieler Regelungen, nicht die Empfehlung für den Pass. Allwetter mit Alpine und 5 mm ist die übliche DE-Antwort auf eine CH-Ski-Fahrt in milden Lagen. Für Hochwinter und Eis ist ein Winterreifen ehrlicher. Keine erfundenen CHF-Bußgelder hier.

TWI lesen und Lehre setzen

Tread Wear Indicator sind Stege in den Hauptrillen. Wenn die Lauffläche auf Steghöhe ist, sind rund 1,6 mm erreicht. Winter- und Allwetterreifen haben keine magischen 4-mm-Stege als Standard. Wer den Steg als AT-Grenze liest, fährt 2,4 mm zu weit. Eine Profiltiefenlehre kostet wenige Euro.

Messung: Reifen kalt, Lehre in die Rille senkrecht, nicht auf den Steg, Innen-Mitte-Außen, Umfang an zwei Stellen, Minimum notieren. 1-Euro-Münze ist ein grober Haushaltstrick für etwa 3 mm und ungenau. Nach achsweise tauschen (ADAC-Hinweis rund 10.000 km) neu messen. Allwetter ohne Saison: Termin im Kalender, sonst messen Sie nie. Jährlich prüfen ist der organisatorische Zwilling. 18-Zoll-Allwetter mit 40er-Querschnitt haben weniger Gummi über dem Stahl; nicht Nachbar fährt 3 mm auf 16 Zoll, also ich auf 18 auch.

Reise durch den DACH-Raum

Eine Fahrt DE–AT–CH im Februar braucht die strengste Millimeterregel der Strecke: 4 mm Radial plus Alpine, bevor Sie in AT Winterbetrieb sind. DE-1,6 reicht für die Anfahrt bis zur Grenze nicht als AT-Plan. Italien-Transit im Winter ist ein viertes Regime; im Sommer zählt der Speedindex. Kombinieren Sie Italien-Index und diese Lehre.

Ersatz vor der Reise, nicht in Innsbruck am Samstagmorgen. 3,2 mm reicht noch bis Ostern reicht nicht bis zu den ÖAMTC-4-mm. Der Kaufberatungs-Slot bleibt: Papiere, Alpine, dann neue Millimeter. Wer nur in DE Stadt fährt, darf 4 mm als Empfehlung behandeln. Wer jedes Jahr Ski fährt, behandelt 4 mm als hartes Datum. Die Zahl ist 4,0, nicht 3,9 freundlich gerundet. Ohne Lehre im Auto ist die Prüfung vor der Abfahrt wertlos.

Familien mit einem Auto für DE-Alltag und AT-Urlaub sollten 4 mm als hartes Datum nehmen und den Satz lieber im Oktober ersetzen als im Januar an der Mautstelle. Restprofil 4,5 mm plus DOT 2019: Millimeter passen, Alter nicht. Lehre in die Handschuhfach-Checkliste neben Warnweste, nicht in den Keller zum Wechselkram, den Allwetter abgeschafft hat. Nach der Rückkehr aus AT gilt wieder DE-Empfehlung: Sie dürfen mit 3,5 mm legal Stadt fahren und sollten nass langsamer. Die Millimeter ändern sich an der Grenze nicht zurück. Dieselbe Lehre, zwei Rechtskreise, eine Notiz im Handy: AT erst ab 4,0. Messungenauigkeit der billigen Lehre: im Zweifel früher ersetzen. Notieren Sie die niedrigste Stelle mit einer Nachkommastelle, nicht als so ungefähr vier.

Werkstätten notieren Profillinien auf der Rechnung, wenn Sie danach fragen. Allwetterfahrer sollten das zur Inspektion verlangen, weil sonst niemand die Zahl festhält. Eine Linie VL 5,2 / VR 5,0 / HL 6,1 / HR 6,0 mm im Jahr 1 und VL 3,8 im Jahr 2 zeigt den Trend, bevor AT-4-mm überrascht. Ohne Zahl ist jedes Frühjahr ein Schätzspiel am Bordstein. 18-Zoll-Allwetter mit 40er-Querschnitt haben weniger Gummi über dem Stahl; dieselbe Abriebsmillimeterzahl ist ein größerer Anteil der Lauffläche.

Häufige Fragen

Reicht 1,6 mm in Deutschland im Winter?
Gesetzlich ja als Mindestprofil über das Profil, unabhängig von der Saison. Situative Winterreifenpflicht verlangt zusätzlich Alpine. 1,6 mm auf Nässe und Schnee sind physikalisch schwach. ADAC empfiehlt für Allwetter oft deutlich mehr Rest, häufig in Richtung 4 mm als Orientierung – das ist Empfehlung, kein zweites Gesetz.
Darf ich mit 3 mm Ganzjahresreifen nach Österreich?
Als Winterreifen im Pflichtzeitraum bzw. bei vorgeschriebener Winterbereifung: nein, wenn es Radialreifen sind. Österreich verlangt dann 4 mm Profil. 3 mm reichen nicht. Allwetter mit Alpine zählt als Winterreifen nur mit Kennzeichnung und der Profilregel. Quelle: oesterreich.gv.at und ÖAMTC.
Was gilt in der Schweiz?
Es gibt keine allgemeine kalendarische Winterreifenpflicht wie in AT. Fahrzeuge müssen beherrschbar sein; bei Glätte ohne geeignete Reifen drohen Haftungs- und Bußgeldprobleme. Mindestprofil analog 1,6 mm ist die technische Untergrenze, nicht die Empfehlung für Schnee. EVZ und Touringclubs beschreiben die Beherrschbarkeitslogik.
Zeigt der TWI-Steg 4 mm?
Nein. Die Tread-Wear-Indicator in den Rillen markieren typischerweise 1,6 mm. Wenn die Lauffläche auf Steghöhe ist, sind Sie an der DE-Gesetzeslinie, nicht an der AT-Winterlinie. 4 mm messen Sie mit einer Lehre; eine 1-Euro-Münze als grobe Haushaltshilfe ist ungenau. Lehre an Innen-, Mittel- und Außenspur.
Ist Allwetter in Österreich ein Winterreifen?
Ja, wenn Alpine/3PMSF (bzw. die anerkannte Winterkennzeichnung) vorliegt und das Profil die 4 mm Radial erfüllt. Der Name Ganzjahresreifen ersetzt weder Symbol noch Millimeter. Kalenderpflicht in AT (typisch 1. November bis 15. April) plus situative Lagen – ÖAMTC aktuell halten.
Darf ich in Österreich im Sommer mit 3 mm Allwetter weiterfahren?
Außerhalb der Winterreifenpflicht und ohne winterliche Verhältnisse gilt die allgemeine Mindestprofiltiefe, nicht die 4-mm-Winterregel. 3 mm können dann legal sein und trotzdem nass unsicher. Nicht von Sommerlegalität auf Novemberfahrt schließen.
Wann soll der Profi messen?
Bei ungleichmäßigem Abrieb, nach Bordsteinschäden, vor Alpenfahrt, wenn die Lehre zwischen 4 und 5 mm schwankt oder Sie unsicher Innen/Außen ablesen. Zehn Euro Messung schlagen eine Beanstandung. Allwetter ohne Wechseltermin: mindestens einmal jährlich Lehre, besser zu den Inspektionen.
Was steht dazu im 16-Zoll-Vergleich?
Listings nennen oft Anlieferungsprofil (Beispiel 8 mm oder 10/32 Zoll). Das ist neu, nicht Ihr Rest. Sicherheit im Vergleich ist Kontext, keine AT-Freigabe.
Kevin B.
Auto & MotorAutozubehörGanzjahresreifen

Er betreut Vergleiche zu Autozubehör und Technik rund um Fahrzeug und Mobilität – mit Fokus auf Alltagstauglichkeit, Montage und Preis-Leistung.

15 Artikel verfasst
Aktualisiert: September 2026

Ähnliche Artikel