Duschdichtung richtig messen: So findest du die passenden Maße

Aktualisiert: Februar 2026

Die Duschdichtung richtig messen ist entscheidend, damit die Dichtung passt und keine Feuchtigkeit neben dem Duschglas durchläuft. Du brauchst zwei Maße: die Länge der Glaskante, die abgedichtet werden soll, und die Glasstärke (Dicke des Glases). Bei Eckduschen oder ungewöhnlichen Formen können zusätzliche Maße nötig sein. Die Länge misst du mit einem Maßband entlang der Glasaußenkante – von Ende zu Ende. Die Glasstärke bestimmst du mit einer Schieblehre oder einem Lineal an der Schnittkante des Glases. Typische Werte sind 6, 8 oder 10 mm. Im Duschdichtung-Vergleich findest du Modelle mit verschiedenen Längen und Glasstärken – so wählst du die passende Dichtung für deine Dusche. Eine falsch gemessene Dichtung sitzt nicht richtig – zu kurz lässt Wasser durch, zu breit für die Glasstärke rutscht sie ab. Vor allem bei Aufschiebedichtungen ohne Klebstoff muss die Glasstärke exakt stimmen.

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Länge der Duschdichtung messen

Die Länge entspricht der Strecke, die die Dichtung abdecken soll. Bei einer geraden Duschwand misst du die gesamte Länge der Glasaußenkante – von oben bis unten oder von links nach rechts, je nachdem, wo die Dichtung sitzt. So geht's: Maßband anlegen, entlang der Kante führen. Bei Eckduschen beide Schenkel messen und addieren – oder eine L-förmige Dichtung wählen, die für Eckduschen konzipiert ist. Einige Zentimeter Puffer (1–2 cm) sind sinnvoll – die Dichtung kann bei Bedarf zugeschnitten werden. Zu kurz ist problematisch; zu lang lässt sich abschneiden. Miss die Kante, die tatsächlich abgedichtet werden soll – manche Dichtungen sitzen an der Wand, andere am Boden. Hinweis: Bei gebogenem Glas die Länge entlang der Biegung messen – ein flexibles Maßband hilft. Die Biegung selbst verändert die benötigte Länge nur minimal; für die meisten Dichtungen reicht die geradlinige Messung.

Glasstärke bestimmen

Die Glasstärke – also die Dicke des Duschglases in Millimetern – bestimmt, ob eine Aufschiebedichtung passt. Typische Werte: 6 mm, 8 mm, 10 mm. Ältere Duschwände können auch 4 oder 5 mm haben. Die Glasstärke ist bei Aufschiebedichtungen entscheidend – die Dichtung muss die Kante umschließen können. So geht's: Mit einer Schieblehre die Glasdicke an der Schnittkante messen. Keine Schieblehre? Ein Lineal an die Kante halten – bei 6–8 mm Glas erkennst du den Wert grob. Alternativ: Beim Hersteller der Duschwand oder beim Vermieter nachfragen. Die Angabe steht oft in der Montageanleitung. Bei dickem Glas (über 10 mm) kann die Auswahl an Dichtungen begrenzt sein – dann spezielle Modelle suchen. Wichtig: Viele Dichtungen passen für einen Bereich (z.B. 5–8 mm). Liegt deine Glasstärke darin, passt die Dichtung. Exakt 6 mm oder 8 mm ist nicht nötig – der Bereich reicht.

Eckdusche und Sonderformen

Bei Eckduschen hast du zwei Glasflächen, die rechtwinklig aufeinandertreffen. Miss beide Schenkel einzeln und addiere die Längen – oder wähle eine L-förmige Dichtung in der passenden Größe. Manche Hersteller bieten L-förmige Dichtungen in festen Größen; andere liefern gerade Dichtungen, die du in der Ecke zuschneidest. Die Glasstärke ist bei beiden Schenkeln in der Regel gleich – einmal messen reicht. Bei gebogenem Glas oder ungewöhnlichen Formen: Die Länge entlang der Biegung messen (flexibles Maßband verwenden). Die Glasstärke an einer geraden Kante bestimmen. Bei sehr dicken Gläsern (über 10 mm) kann die Auswahl an Dichtungen begrenzt sein – dann eventuell eine Duschdichtung speziell für dickes Glas suchen. Im Duschdichtung-Vergleich findest du Modelle für verschiedene Glasstärken.

Empfehlung und Fazit

Für die Duschdichtung brauchst du Länge und Glasstärke. Länge mit Maßband entlang der Glaskante, Glasstärke mit Schieblehre an der Schnittkante. Bei Eckduschen beide Schenkel messen. Mit den richtigen Maßen findest du im Duschdichtung-Vergleich die passende Dichtung. Lieber etwas zu lang bestellen – kürzen geht einfach, zu kurz bleibt eine Lücke.

Häufige Fragen

Wie messe ich die richtige Duschdichtung?
Länge: Mit Maßband entlang der Glasaußenkante – von Ende zu Ende der Kante, die abgedichtet werden soll. Glasstärke: Mit Schieblehre an der Schnittkante des Glases (typisch 6, 8 oder 10 mm). Beide Werte brauchst du für die Auswahl. Bei Eckduschen beide Schenkel messen.
Welche Glasstärken gibt es bei Duschwänden?
Typisch sind 6, 8 und 10 mm. Ältere Wände können 4 oder 5 mm haben. Die Stärke steht oft in der Montageanleitung oder du misst sie mit einer Schieblehre. Viele Dichtungen decken einen Bereich ab (z.B. 5–8 mm) – dann muss deine Stärke nicht exakt passen.
Kann ich eine zu lange Duschdichtung kürzen?
Ja. Die meisten Dichtungen lassen sich mit einem scharfen Messer abschneiden. Die Schnittkante sollte sauber sein. Zu kurz ist problematisch – dann bleibt eine Lücke und Wasser läuft neben dem Glas durch. Lieber 1–2 cm Puffer einplanen.
Was tun, wenn meine Glasstärke nicht im Sortiment ist?
Viele Dichtungen decken einen Bereich ab (z.B. 5–8 mm). Liegt deine Stärke darin, passt es. Bei sehr dicken Gläsern (über 10 mm) die Herstellerangaben prüfen – manche bieten Sondergrößen. Die Duschdichtung Glasstärke im Vergleich prüfen.
Muss ich bei Eckduschen anders messen?
Beide Schenkel der Ecke einzeln messen und addieren – oder eine L-förmige Dichtung in der passenden Größe wählen. Die Glasstärke ist bei beiden Schenkeln in der Regel gleich. Die Duschdichtung für Eckdusche folgt denselben Messregeln – nur die Form ist L-förmig.

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