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Vordach Größe ausmessen: Breite, Tiefe und Überstand

Aktualisiert: August 2026

Die Vordach Größe entscheidet über Regenschutz und Retoure – nicht der günstigste Listingtitel. Gemeint ist das wandmontierte Eingangsvordach: Du misst die gewünschte Schutzfläche an der Fassade, nicht nur die Türlichtweite. Wer 100 cm Breite bestellt, obwohl Tür plus seitlicher Schlagregen 180 cm brauchen, spart am Shop und zahlt mit nasser Schwelle. Diese Seite liefert ein knappes Messprotokoll für Online-Maße (Breite etwa 100–300 cm, Tiefe 80–100 cm) und kennzeichnet Faustregeln als Orientierung, nicht als Norm. Produktdaten zum Abgleich findest du im [Vordach Vergleich](/hub/baumarktzubehoer/vordach).

Die Vordach Größe entscheidet über Regenschutz und Retoure – nicht der günstigste Listingtitel. Gemeint ist das wandmontierte Eingangsvordach: Du misst die gewünschte Schutzfläche an der Fassade, nicht nur die Türlichtwe…

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Inhalt

Vordach Breite: Schutzfläche statt Türlichtweite

Die Breite eines Haustürvordachs ist selten identisch mit dem Türblatt. Miss die Zone, die du vor Regen und Tropfen schützen willst: Tür plus sinnvolle seitliche Überstände, ggf. Briefkasten oder Fensterband neben dem Eingang. Zu schmal bedeutet: Wasser läuft seitlich auf Griff und Schwelle. Zu breit heißt mehr Fläche und oft zwei Personen bei der Montage. Notiere die verfügbare Wandbreite zwischen Störkanten wie Fenster, Rollladenkästen oder Leitungen. Prüfe, ob Halterungen in tragfähigen Untergrund fallen – das reine Maß rettet keine WDVS-Schraube. Bei langen Veranden kommen Breiten um 300 cm infrage; bei schmalen Nebeneingängen eher 100–120 cm. Schreib zwei Zahlen auf: Türbreite und gewünschte Schutzbreite. Bestelle nach der Schutzbreite. Die Kaufreihenfolge nach dem Aufmaß steht in der Vordach Kaufberatung.

Vordach Tiefe und Überstand: Faustregel 80–120 cm

Die Tiefe – der Überstand von der Wand nach vorn – bestimmt, wie weit du die Tür unter Dach öffnen kannst, bevor Regen auf Schwelle und Pakete trifft. Viele DIY-Sets liegen bei 80 cm oder 100 cm. Als Orientierung, nicht als Norm, bewegen sich sinnvolle Tiefen oft bei 80–120 cm – abhängig von Öffnungswinkel, Stufen und Windrichtung. 80 cm reichen an geschützten Lagen oft aus; 100 cm geben mehr Luft beim Öffnen. Mehr Tiefe bedeutet allerdings mehr Hebel am Wandanschluss – Lastfragen gehören in die Schneelast- und Statik-Prüfung, nicht in die reine Maßwahl. Öffne die Tür oder simuliere den Winkel und miss, wo Tropfen auf Schwelle und Person fallen. Diese Linie ist deine Mindesttiefe – die Faustregel nur als Rahmen.
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Höhe, Mindestabstand und seitlicher Schlagregen

Die Höhe der Unterkante richtet sich nach Türhöhe, Kopfraum und Hersteller-Mindestabständen. Miss vom fertigen Fußboden oder der obersten Stufe bis zur geplanten Unterkante und prüfe Kollisionen mit Türblatt, Oberlicht und Klingel. Zu niedrig stößt am Kopf; zu hoch trifft Regen früher die Öffnung. Seitlicher Schlagregen ist ein eigener Messpunkt: Windrichtung und offene Ecke. Hier zählt Breite oft mehr als der Mittelpreis. Tropfen an der Wand nach Montage haben häufig Anschlussursachen – das gehört zur Undicht-Seite, nicht zur Maßwahl. Markiere Breite und Unterkante mit Kreppband, tritt zurück und öffne die Tür. Was im Trockenversuch unlogisch wirkt, wird im Regen nicht besser. Die Planungsebene nach dem Maß steht in der Vordach Montage-Anleitung.

Display-Maße zuordnen und Messprotokoll

Ordne deine Notizen den Display-Formaten zu, bevor du bestellst. Schmaler Nebeneingang mit 80 cm Tiefe führt oft zu 100×80; Standard-Haustür eher zu 200×80; mehr Öffnungsschutz zu 200×100; lange Veranda zu 300×100. Preis und Badge folgen erst nach dem Maßabgleich. Messprotokoll in sieben Zeilen: Wandaufbau und tragfähige Dübellinie; Schutzbreite statt nur Türlichtweite; Tiefe aus Öffnung abgeleitet; Höhe mit Mindestabständen; seitlicher Schlagregen bedacht; Display-ASIN zugeordnet; Helfer für Breite und Plattengewicht eingeplant. Fotografiere das Maßband an der Wand und speichere die Zeilen vor dem Warenkorb. Fehlt eine Zeile, bleibt jede Produktempfehlung Zufall.

Fazit: Wann welches Maß

Wenn dein Nebeneingang schmal und geschützt ist, reicht oft ein kompaktes 100×80-Format. Bei Standardhaustür mit seitlichem Schlagregen ist 200×80 die realistischere Brücke. Zählen Veranda oder tiefer Öffnungsschutz, plane eher 300×100 bzw. 100 cm Tiefe – und Helfer mit ein. Miss zuerst, ordne dann zu. Erst danach entscheiden Preis und Badge. Hersteller-Mindestabstände bleiben verbindlich.

Häufige Fragen

Welche Vordach-Größe brauche ich für meine Haustür?
Die Größe folgt der gewünschten Schutzfläche, nicht allein dem Türblatt. Miss Schutzbreite inklusive seitlichem Überstand, Tiefe für den Öffnungswinkel und Höhe der Unterkante. Viele Sets liegen bei 100–300 cm Breite und 80–100 cm Tiefe. Ohne Maß ist keine Display-Empfehlung belastbar.
Wie tief sollte ein Haustürvordach sein?
Als Faustregel – nicht als Norm – liegen sinnvolle Tiefen oft bei 80–120 cm. In der Display-Auswahl dominieren 80 cm und 100 cm. Mehr Tiefe schützt besser beim Öffnen, erhöht aber den Hebel am Wandanschluss. Simuliere den Türwinkel und miss, wo Regen auf Schwelle und Person trifft.
Reicht die Türbreite als Bestellmaß?
Meist nein. Seitlicher Schlagregen, Briefkasten und der Bereich neben dem Griff brauchen oft mehr Breite als das Türblatt. Zu schmale Dächer sparen Listingpreis und liefern nasse Seiten. Miss die Schutzbreite an der Fassade und prüfe Störkanten für Halterungen.
Welche Display-Maße gibt es in diesem Vergleich?
In der Auswahl findest du unter anderem 100×80, 120×80, 150×100, 200×80, 200×100 und 300×100 sowie Schartec-Breiten 1200/1400 mm. Listingpreise liegen grob zwischen ca. 40 und 166 €.
Was passiert, wenn ich zu klein bestelle?
Typisch sind nasse Schwelle, seitlich durchweichter Eingang oder Retoure. Zu groß ohne Planung bedeutet schweren Aufbau und ggf. Kollision mit Fenstern. Das Messprotokoll senkt beides – es ersetzt keine Herstelleranleitung.
Kann ich Maßfehler später mit Silikon ausgleichen?
Nein zuverlässig. Silikon klebt keine falsche Breite und ersetzt keinen fehlenden Überstand. Ein fundamental falsches Maß bleibt ein Fehlkauf – neu messen und ggf. austauschen ist ehrlicher.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen aus dem Deep Research; zuletzt abgerufen im August 2026.

  1. der-onlinebaumarkt – Schneelast Vordach berechnen (DIN EN 1991-1-3) (abgerufen am August 2026)
  2. der-onlinebaumarkt – Schneelastberechnung Tipps & Normen (abgerufen am August 2026)
  3. GLASWELT – Fachgerechte Montage von Glasvordächern (Teil 2) (abgerufen am August 2026)
  4. Pauli+Sohn – Statikbeispiel CP1510 (PDF) (abgerufen am August 2026)
  5. Südmetall – Statik Vordach eingespannt (PDF) (abgerufen am August 2026)
  6. renovieren.de – Vordach auf WDVS befestigen (abgerufen am August 2026)
  7. EJOT / VDPM-Merkblatt Anbauteile an WDVS (PDF) (abgerufen am August 2026)
  8. Glasprofi24 – Vordach Baugenehmigung (abgerufen am August 2026)
  9. Bauuniversum – Haustür-Vordach wann sinnvoll (abgerufen am August 2026)
  10. Hoklartherm – 5 Tipps Haustürüberdachung (abgerufen am August 2026)