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Stehlampe Bildschirmarbeit

Aktualisiert: Oktober 2026

Sie haben den Monitor heller gestellt, die Decke leuchtet, und der Ausdruck neben der Tastatur bleibt grau. Nach zwei Stunden werden die Augen müde, weil Fläche, Umfeld und Bildschirm nicht zusammenpassen. Eine Stehlampe für die Bildschirmarbeit soll diese drei Ebenen ordnen. Die Lumen-Zahl auf der Packung zählt Licht nach oben und nach unten zusammen und ist kein Lux-Wert auf der Tischplatte. Die Bauarten im Überblick stehen auf [Stehlampe Büro](/hub/buero/stehlampe-buero/), und hier klären Sie, was am Platz ankommen muss und wo die Leuchte stehen darf.

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Inhalt

Was auf der Fläche ankommen soll

Für Schreiben, Tippen, Lesen und Datenverarbeitung nennt DIN EN 12464-1 in Tabelle 34 einen Wartungswert von 500 Lux, eine Gleichmäßigkeit von 0,60, eine Farbwiedergabe Ra von mindestens 80 und einen UGR-Grenzwert von 19. Dazu gehören zylindrisch 150 Lux, an der Wand 150 Lux und an der Decke 100 Lux. Das Umfeld um die Aufgabe soll bei 500 Lux auf dem Tisch mindestens 300 Lux erreichen, in einem Streifen von wenigstens einem halben Meter. Ein heller Fleck unter dem Kopf bei dunkler Tastaturkante verfehlt diese Gleichmäßigkeit, auch wenn die Plattenmitte grell wirkt. 500 Lux sind der gehaltene Wert. Wenig Tageslicht, lange Dauer oder nachlassendes Sehen erlauben oft 1000 Lux, und die Dimmung muss diesen Wert noch erreichen können.

Was der UGR-Aufkleber nicht misst

UGR 19 ist eine Raumkennzahl aus den Tabellen des Herstellers für eine angenommene Anordnung, keine Messung mit dem Handy an Ihrem Stuhl. ASR A6 erwartet anpassbare Beleuchtung, das Vermeiden von Direktblendung und für Büroplätze Leuchten mit einem UGR von 19 oder darunter. Das Licht soll von oben schräg seitlich kommen. Ein Aufdruck „UGR unter 16“ bleibt die Katalogannahme. Abstand, Deckenfarbe und die Blickrichtung entscheiden am Platz mit. Technisches Zeichnen liegt in derselben Tabelle bei 750 Lux und UGR 16. CAD-Plätze stehen bei 500 Lux und UGR 19, also in der Bürozeile.
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Lampe, Fenster und Monitor

Die Leuchte gehört nicht frontal vor das Display. Glänzende Panels spiegeln stärker als matte, und das Licht soll von oben schräg seitlich auf die Fläche fallen. Die Blickrichtung parallel zur Fensterfront hält das Tageslicht aus derselben Spiegelung. Die Stehlampe steht dann auf der fensterabgewandten Seite oder hinter der hinteren Tischkante, der Kopf über der hinteren Hälfte. Ein U-Fuß unter der Platte hält den Mast an der Kante; davor wirft er Schatten auf die Tastatur. Für Rechtshänder liegt zusätzliches Licht aufs Papier von links, damit die schreibende Hand keinen Schlagschatten wirft. Linkshänder drehen diese Seite um. Zwei Monitore nebeneinander verbreitern die Sehaufgabe. Ein Kopf nur in der Mitte lässt Rand und Notiz dunkler als ein breiterer Direktanteil.

Dimmen und Flimmern

Die Reserve sitzt bei voller Leistung. Wenn wenig Tageslicht, lange Dauer oder nachlassendes Sehen die oft genannten 1000 Lux verlangen, nützt die Abendstufe nichts, sobald die volle Stufe die Fläche verfehlt. Eine Speicherfunktion hilft, den Arbeitswert wiederzufinden. Ein Sensor taugt nur, wenn Sie ihn abschalten können. Hinter dem Monitor sieht er Sie oft nicht und schaltet mitten im Satz ab. Für LED-Netzlichtquellen gelten bei Volllast PstLM höchstens 1,0 und SVM höchstens 0,4 nach der Verordnung (EU) 2019/2020. Diese Grenze gilt nicht automatisch für jede Dimmstufe. Zieht der Mauszeiger bei gedimmter Stufe eine Doppelkante und ist das Bild bei voller Leistung ruhig, liegt die Störung in der Stufe.

Häufige Fragen

Wie viel Lux brauche ich auf dem Tisch?
Für Schreiben, Lesen und Datenverarbeitung sind 500 Lux der Wartungswert auf der Sehaufgabe, mit Gleichmäßigkeit 0,60 und mindestens 300 Lux im Umfeld. Reines Lesen liegt nach der VBG eher bei 800 bis 1000 Lux. Wenig Tageslicht, lange Dauer oder nachlassendes Sehen verschieben den Wert oft auf 1000 Lux, und die volle Stufe muss den noch erreichen. Ein heller Fleck in der Mitte ersetzt die dunkle Tastaturkante nicht.
Bedeutet UGR unter 16 auf der Packung, dass mein Platz die Norm erfüllt?
Der Aufkleber ist die Herstellertabelle für einen angenommenen Raum. Für Büroarbeit liegt der Grenzwert bei UGR 19, UGR 16 mit 750 Lux beim technischen Zeichnen. Abstand, Decke und Blickrichtung können eine gut bewertete Leuchte trotzdem im Monitor spiegeln lassen. Im Vergleich zu einer Raumplanung bleibt der Aufdruck eine Angabe fürs Einrichten, bis Anordnung und Helligkeit an Ihrem Stuhl zusammenpassen.
Ist CAD strenger als normales Büro?
CAD-Plätze stehen in Tabelle 34 bei 500 Lux und UGR 19, wie Schreiben und Datenverarbeitung. Strenger ist das technische Zeichnen mit 750 Lux und UGR 16. Ab 65 Grad liegt der CAD-Fall unter den Bürogrenzen von 1500 und 3000 cd/m². Eine niedrigere Packungszahl hebt den Platz dadurch nicht in die Zeichnen-Zeile.
Steht die Lampe hinter oder neben dem Monitor?
Der ruhige Platz liegt schräg seitlich von oben, am Panel vorbei. Hinter der hinteren Kante darf sie stehen, wenn der Kopf über der hinteren Hälfte bleibt. Die fensterabgewandte Seite ist im Vergleich zur Fensterseite die ruhigere, sofern Sie parallel zur Fensterfront schauen. Steht der Mast vor der Kante, schattet er die Tastatur, und in der Spiegelachse hilft auch ein niedriger UGR-Aufkleber nicht.
Warum ist das Papier dunkel, wenn die Decke hell ist?
Dann trägt fast nur das Licht nach oben, und eine dunkle Decke gibt wenig zurück. Ein Anteil nach unten hebt die Lux auf der Platte, im Vergleich zu noch mehr Licht an die Decke. Ein nackter Direktanteil blendet allerdings, sobald er in der Spiegelachse sitzt. Ein Deckenfluter ohne getrenntes Unterlicht löst das selten allein.
Darf ich 6500 Kelvin für den Bildschirm nehmen?
Als Dauerstufe ist 4000 Kelvin der übliche Arbeitswert. 6500 Kelvin wirken kälter und sind keine höhere Güteklasse. Abends dürfen Sie wärmer stellen, wenn die Fläche den benötigten Lux-Wert noch erreicht. Der weite Bereich vieler Wohnfluter ersetzt entblendetes Licht auf dem Tisch nicht, und aus der Farbtemperatur folgt kein Augenschutz.
Was ist mit Flimmern beim Dimmen?
PstLM 1,0 und SVM 0,4 gelten bei Volllast, nicht automatisch in jeder Zwischenstufe. Eine Leuchte kann abends flackern und bei voller Leistung ruhig sein. Flackert sie schon oben, wird sie heiß oder wirft den FI, gehört sie zur Prüfung. Die Norm will den ganzen Dimmbereich, die Verordnung misst die Volllast.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen zu Arbeitsstättenbeleuchtung, Blendung und Energiekennzeichnung; zuletzt abgerufen am 03.10.2026.

  1. licht.de: DIN EN 12464-1:2021-11 (abgerufen am 03.10.2026)
  2. licht.de: Reflexblendung (abgerufen am 03.10.2026)
  3. BAuA: ASR A3.4 Beleuchtung (abgerufen am 03.10.2026)
  4. ArbStättV (abgerufen am 03.10.2026)
  5. VBG: Beleuchtung im Büro (abgerufen am 03.10.2026)
  6. VBG: Mobiles Arbeiten (abgerufen am 03.10.2026)
  7. Verordnung (EU) 2019/2015 (abgerufen am 03.10.2026)
  8. FVB: Flimmern und Stroboskop (abgerufen am 03.10.2026)