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HSM P-4 Aktenvernichter für personenbezogene Papierdaten

Aktualisiert: Oktober 2026

Sie halten einen Kontoauszug oder eine Bewerbung über den Schlitz und wollen wissen, ob die Schnipsel noch einen Namen hergeben. Ein HSM P-4 Aktenvernichter ist für genau diese Papierdaten der praxisübliche Sweet Spot: feiner als Streifen, ohne gleich in die kleine Blattzahl vieler P-5-Geräte zu rutschen. Die gelisteten Modelle sehen Sie im [HSM-Aktenvernichter Vergleich](/hub/buerotechnik/hsm-aktenvernichter). Wie Sie Serie und Menge davor wählen, steht in der [Kaufberatung](/hub/buerotechnik/hsm-aktenvernichter/sub/hsm-aktenvernichter-kaufberatung). Der Unterschied der Linien bei gleicher Stufe steht unter [shredstar oder SECURIO](/hub/buerotechnik/hsm-aktenvernichter/sub/hsm-aktenvernichter-shredstar-vs-securio). Die gewichtete Reihenfolge steht im [Test](/hub/buerotechnik/hsm-aktenvernichter/sub/hsm-aktenvernichter-test).

Sie halten einen Kontoauszug oder eine Bewerbung über den Schlitz und wollen wissen, ob die Schnipsel noch einen Namen hergeben.

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Inhalt

Was P-4 bedeutet

P-4 ist eine Partikelstufe aus der Logik der DIN 66399, deren Inhalte heute in ISO/IEC 21964 weiterlaufen. Für Papier liegt die Grenze bei etwa 160 Quadratmillimetern Fläche je Partikel. Drei Maße aus dem Set bleiben darunter: 4 mal 25 Millimeter am SECURIO C14 sind 100 Quadratmillimeter, 4,5 mal 30 Millimeter am shredstar X10 sind 135, 4 mal 37 Millimeter am X13 sind 148. Der X200 mit 4 mal 12 Millimetern liegt mit 48 Quadratmillimetern ebenfalls in dieser Klasse, nicht automatisch darüber. P-5 ist enger, etwa 30 Quadratmillimeter. Der X6pro mit 2 mal 15 Millimetern trifft diese Klasse, der gelistete AF150 mit 1,9 mal 15 Millimetern ebenfalls, sofern das Maß stimmt. Streifen von 3,9 Millimetern, wie beim gelisteten C16, sind P-2. Die Fläche eines Streifens über die Seitenlänge ist kein Partikel und lässt Textzeilen erkennbar.

HSM-Empfehlung und DSGVO

HSM empfiehlt für personenbezogene Papierdaten mindestens P-4 und schreibt Streifenschnitt dafür nicht als passende Lösung. Das ist eine Branchen- und Herstellerempfehlung. Der BfDI hält das Stufenkonzept weiter für relevant, nachdem nationale DIN-Teile zurückgezogen wurden. Eine isolierte gesetzliche Pflicht „nur P-4, sonst Bußgeld“ steht dort nicht. Artikel 32 DSGVO verlangt einen risikogerechten Schutz, keine feste Schneidbreite. Deshalb ist der Satz „dieses Gerät ist DSGVO-zertifiziert“ falsch, auch wenn Feature-Texte ihn nahelegen. Vernichten ist eine Verarbeitung. Ein eigener Schredder kann für Alltagsakten im Homeoffice der passende Weg sein. Ein externes Vernichtungsunternehmen braucht, wenn es für Sie tätig wird, eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung. Ein P-4-HSM ersetzt weder Aufbewahrungsfristen noch einen Vernichtungsnachweis für ein ganzes Archiv. Beispiel: Die Gehaltsabrechnung des laufenden Monats im Homeoffice gehört in einen P-4-Partikelschneider, X10 oder C14, nicht in den Streifen-C16. Zehn Umzugskartons Personalakten mit der Pflicht, die Vernichtung nachzuweisen, gehören zu einem Dienstleister. Festplatten und USB-Sticks gehören in keines der Desktop-Geräte dieses Sets, auch nicht bei P-5.

Passende HSM-Modelle

Vier HSM-Listings treffen P-4 mit einem nachvollziehbaren Partikelmaß. Der shredstar X10: 4,5 mal 30 Millimeter, 10 Blatt, 20 Liter, separates CD-Werk, 93,98 Euro, 24 Monate, 4,3 Sterne aus dem mit dem X13 geteilten Pool. Der X13: 4 mal 37 Millimeter, 13 Blatt, 23 Liter, Rollen, 194,16 Euro, dieselbe Review-Lage, inklusive grober Kartenstreifen. Der SECURIO C14: 4 mal 25 Millimeter, 6 Blatt, 20 Liter, fünf Jahre, 178,49 Euro, 4,8 Sterne aus 13 Bewertungen, keine CD-Freigabe. Der X200: 4 mal 12 Millimeter, Autofeed-Anspruch, 30 Liter, 404,97 Euro, nur zwei Bewertungen, Vergleichsfeld 10 Blatt.

Streifen und wann P-5

Der gelistete SECURIO C16 scheitert an personenbezogenen Daten, obwohl Gehäuse und Garantie zur Premium-Linie gehören. 3,9-Millimeter-Streifen, Stufe P-2, 14 Blatt, 25 Liter, fünf Jahre, 159,95 Euro, 4,3 Sterne aus 30 Bewertungen. HSM selbst sieht Streifen nicht als Erfüllung der eigenen DSGVO-Orientierung für Personenpapier. Wer dieses Listing kauft, kauft Durchsatz und Servicejahre, nicht P-4. Es gibt am Markt feinere C16-Varianten; sie sind hier nicht die ASIN. P-5 wird sinnvoll, wenn das Papier besonders sensibel ist und die Menge klein bleibt. Der X6pro schneidet 2 mal 15 Millimeter, nimmt 6 Blatt, kostet 118,99 Euro und hat 174 Bewertungen bei 4,5 Sternen. Das ist die belegtere HSM-Stufe über P-4. Der AF150 nennt ebenfalls P-5, kostet 555,64 Euro und hat 2,3 Sterne aus drei Bewertungen. Die Stufe allein zieht ihn nicht über den X6pro.

Häufige Fragen

Reicht P-4 für personenbezogene Daten?
Für alltägliche Papierdaten, Kontoauszüge, Rechnungen und einfache Kundendaten ja: das ist der Sweet Spot und die HSM-Empfehlung. Für Gesundheitsakten in großer Menge oder Behördenarchive reicht ein Desktop-P-4 nicht als alleiniger Nachweis. Die Stufe beschreibt den Schnitt, nicht Ihre gesamte Datenschutz-Organisation.
Ist ein P-4-Gerät DSGVO-zertifiziert?
Nein. Weder X10 noch C14 noch X200 tragen durch die Stufe ein Zertifikat. Feature-Texte, die DSGVO-konformes Arbeiten versprechen, sind Werbung. Ob der Schutz reicht, hängt am Risiko der Daten, an der echten Variante und daran, ob Sie Fristen einhalten, bevor überhaupt geschreddert wird.
Warum nicht der Streifen-C16?
Weil 3,9-Millimeter-Streifen P-2 sind und Text in Abschnitten lesbar bleibt. Fünf Jahre Garantie und 14 Blatt ändern das nicht. Für Werbeprospekte ohne Namen kann der C16 passen. Für die Gehaltsabrechnung nicht. Prüfen Sie vor dem Kauf, ob das Angebot Streifen oder Partikel ausweist.
Welche HSM-Geräte im Set sind P-4?
X10 mit 4,5 mal 30 Millimetern, X13 mit 4 mal 37, C14 mit 4 mal 25 und X200 mit 4 mal 12. Der X6pro und der gelistete AF150 sind P-5. Der C16 im Set ist P-2. Fremdmarken können P-4 nennen, sind dann aber nicht HSM.
Wann P-5 statt P-4?
Wenn wenige, besonders sensible Blätter den Alltag bestimmen und 6 Blatt am X6pro reichen. Nicht, wenn Sie dafür den AF150 nur wegen der aufgedruckten Stufe nehmen. P-5 verkleinert die Partikel, es verkürzt nicht die Garantielücke und es schreddert keine Festplatten.
Gilt DIN 66399 noch?
Die nationale Norm ist in Teilen zurückgezogen, das Stufenkonzept lebt in ISO/IEC 21964 und bleibt laut BfDI die praxisrelevante Orientierung. HSM etikettiert weiter mit P-Stufen. Sie können die Fläche grob prüfen, Breite mal Länge, statt nur dem Aufdruck zu glauben, wenn Text und Feld sich widersprechen.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen aus dem Research-Digest; zuletzt abgerufen am 03.10.2026.

  1. BfDI: Datenschutzgerechte Datenträgervernichtung (abgerufen am 03.10.2026)
  2. HSM: Sicherheitsstufen und Schutzklassen (abgerufen am 03.10.2026)
  3. HSM: DSGVO-konforme Aktenvernichtung (abgerufen am 03.10.2026)
  4. HSM: SECURIO Aktenvernichter (abgerufen am 03.10.2026)
  5. HSM: Homeoffice und shredstar (abgerufen am 03.10.2026)
  6. HSM: AGB zu Garantiezeiten (abgerufen am 03.10.2026)
  7. HSM: FAQ SECURIO AF-Serie (abgerufen am 03.10.2026)