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HTPC horizontal oder Cube

Aktualisiert: Oktober 2026

Beide tragen im Shop oft dieselbe HTPC-Überschrift, nehmen aber völlig verschiedene Platten, Netzteile und Grafikkarten auf. Wer zwischen Receiver-Breite und kleinem Würfel schwankt, entscheidet nicht über Optik allein, sondern über Board-Format und Kartenlänge. Horizontal meint hier die flachen Desktops, Cube in diesem Set den N10 und nicht jeden kantigen Mini-Tower. Diese Seite trennt die liegende Desktop-Klasse von den Cubes in unserer [HTPC-Gehäuse-Übersicht](/hub/computergehaeuse/htpc-gehaeuse) und sagt, wann der Wechsel Hardware kostet. Die Job-Zuordnung zu konkreten Listings steht bei [Welches HTPC-Gehäuse passt](/hub/computergehaeuse/htpc-gehaeuse/sub/htpc-gehaeuse-bester), die Prüfreihenfolge in der [HTPC Gehäuse Kaufberatung](/hub/computergehaeuse/htpc-gehaeuse/sub/htpc-gehaeuse-kaufberatung).

Beide tragen im Shop oft dieselbe HTPC-Überschrift, nehmen aber völlig verschiedene Platten, Netzteile und Grafikkarten auf.

Unsere Top-Empfehlungen

Jonsbo Jonsbo N10 Schwarz

Alternative

Jonsbo Jonsbo N10 Schwarz
4,7/10∼ 379,29 €
Inhalt

Zwei Silhouetten

Die liegende Klasse im Set ist grob 44 cm breit, etwa 17 cm hoch und zwischen 325 und 362 mm tief. Der Jonsbo N10 misst 20,5 cm Kantenlänge und nimmt Mini-ITX auf. Die Silhouette neben dem AV-Receiver wirkt beim Grandia oft stimmiger, der Würfel spart Grundfläche. Maße allein entscheiden noch nicht: Ein 20-cm-Würfel passt in ein flaches Fach, akzeptiert aber kein ATX-Board und keine lange Grafikkarte. Shops mischen Begriffe: Cube steht mal für HTPC-Würfel, mal für größere ITX-Tower mit Glas. In diesem Vergleich zählen nur die gelisteten Bauformen. Wer unsicher ist, ob das Sideboard Breite oder Tiefe limitiert, misst zuerst das Möbel auf der Seite HTPC im Wohnzimmerschrank, bevor er sich von Fotos leiten lässt. Caseking und ähnliche Händler beschreiben klassische HTPCs oft als flache Wohnzimmer-Hüllen, während Cubes innen mehr Platz für höhere Kühler bieten sollen. Das trifft auf große Show-Cubes zu, nicht auf den N10: Der ist klein, verlangt Prozessorgrafik und Flex, nicht Micro-ATX mit Tower-Kühler.

Was nur die liegende Klasse aufnimmt

GD05, GD09 und FLP01 sind Desktops für Regalzeilen, nicht stehende Midi-Türme, auch wenn ein Vergleichsfeld beim GD09 fälschlich Midi-Turm sagt. Das GD05 nimmt Micro-ATX, drei 120-mm-Lüfter ab Werk laut Text und bleibt mit 325 mm Tiefe das flachere Grandia. Die Grafikkartenlänge nennt das Listing nicht; Hersteller nennen für die GD05-Familie typisch Karten bis etwa 279 mm, wenn Kühler und Laufwerksschacht mitspielen. Das GD09 erweitert auf ATX, Micro-ATX und SSI-CEB im Kompatibilitätsfeld und nennt Karten bis 309 mm Länge und 133 mm Breite, dazu ein PS2-Netzteil unten. Das ist die Schiene für echte Heimkino-Karten und größere Netzteile, zu Lasten von Tiefe und Schrankfach. Das FLP01W setzt auf Retro-Optik, USB-C und weiße Front, listet aber nur SSI-CEB als Board-Feld und lässt GPU-Maße offen. Es gehört zur liegenden Klasse, nicht zum Cube, bleibt aber ein Sonderfall mit dünnen Bewertungen. Mini-ITX passt physikalisch in ein großes Grandia, ersetzt aber nicht die Frage, ob Sie die Breite im Wohnzimmer wollen, wenn ein Slim oder Cube reichen würde.

Was der Cube dafür lässt

Jonsbo N10 in Schwarz und Silber ist im Set der klare Cube: Mini-ITX, 20,5 × 20,5 × 10,8 cm, zwei Lüfter ab Werk, vier 2,5-Zoll-Plätze, Listing ausgelegt auf Prozessoren mit integrierter Grafik ohne zusätzliche GPU. Die schwarze Variante benennt 1U-Flex-Netzteile bis 150 mm, die silberne lässt das Format offen. Herstellerseiten nennen kleine 40-mm-Lüfter mit hohen Drehzahlen; das ist akustisch eine andere Liga als 120-mm-Lüfter in Grandia, auch wenn ein Feature-Feld leisen Betrieb suggeriert. Eine dedizierte Grafikkarte nachrüsten ist laut Listing nicht vorgesehen. Wer später doch eine GPU will, scheitert am Cube, nicht am fehlenden BIOS-Update. Dafür gewinnen Sie kompakte Aufstellung und klare Planung mit Prozessorgrafik. Flex-Netzteile können laut Rezensionen zur schwarzen Variante selbst Geräuschquelle sein; planen Sie Netzteil und Lüfterkurve mit, nicht nur das Gehäuseblech. Der Amazon-Preis der N10-Listings liegt weit über den Desktop-Gehäusen dieses Vergleichs und ist kein Händlerpreis.

ML05 und Tosuny als dritte Form

Nicht alles ist Grandia oder N10. Das SST-ML05B ist Slim mit 7 Litern, SFX vorn, ein Slot, bis zwei 80-mm-Plätze, eher flaches Rechteck als Würfel. Es passt zu Streaming und Mini-ITX, ohne Receiver-Breite zu füllen. Tosuny ist leichtes Aluminium-ITX mit Wand- oder Tischoption laut Text, DC-ATX im Highlight, ohne Bewertungen und ohne Maße im Listing. Es ist weder großer Cube noch Grandia, sondern ein dünner dritter Weg für Experimentierer. Aufstellung liegend oder stehend ändert bei Tosuny und vielen Slims die Optik, nicht das Netzteil: SFX bleibt SFX, ATX passt nicht in den N10. Wer vom GD05 auf den N10 wechselt, verliert Micro-ATX, ATX-Netzteil und diskrete Grafikkarte und gewinnt Footprint. Wer umgekehrt vom N10 zum GD09 wechselt, kauft faktisch ein neues Gehäuse plus passende Komponenten.

Klare Empfehlung der Gabel

Brauchen Sie Micro-ATX oder ATX, ein PS2-Netzteil unten und eine diskrete Grafikkarte in Heimkino-Größe, bleiben Sie bei der horizontalen Desktop-Klasse, im Set vor allem GD05 oder GD09 je nach Tiefe und Board. Wollen Sie Mini-ITX nur mit Prozessorgrafik, Flex oder SFX, wenig Grundfläche und akzeptieren kleine Lüfter, ist der N10-Cube die passende Hälfte der Gabel, sofern Ruhe und Netzteil geprüft sind.

Häufige Fragen

Sieht ein Cube neben dem Receiver richtig aus?
Subjektiv oft kompakter, manchmal weniger „Komponente in der Zeile“. Technisch zählt, ob Mini-ITX und Prozessorgrafik zu Ihrem Plan passen.
Kann ich im N10 später eine Grafikkarte nachrüsten?
Laut Listing nicht; es ist auf integrierte Grafik ausgelegt. Für diskrete Karten brauchen Sie ein Grandia oder ein anderes Gehäuse außerhalb des Cube-Konzepts.
Nimmt das Grandia auch Mini-ITX?
Ja, ein kleines Board passt in ein großes Gehäuse. Sie zahlen mit Breite und Tiefe, gewinnen aber Slots und Netzteiloptionen.
Ist das ML05 ein Cube?
Nein, es ist ein flacher Slim mit SFX, nicht der 20-cm-Würfel N10.
Darf Tosuny an die Wand, das Grandia auch?
Tosuny nennt Wandmontage ausdrücklich. Grandia-Desktops sind für liegende Regalzeilen gedacht, Wandhalter sind nicht Teil der Listings im Set.
Was verliere ich beim Wechsel vom GD05 zum N10?
Micro-ATX, ATX-Netzteil, lange Grafikkarte und 120-mm-Lüfterfläche. Sie gewinnen Kantenlänge 20 cm und den Fokus auf die Prozessorgrafik.
Ist liegend leiser als stehend?
Nicht automatisch. Lautstärke hängt von Lüftergröße, Drehzahl und Last ab, nicht von der Aufstellrichtung allein.
Warum steht beim GD09 Midi-Turm?
Das ist ein Shop-Kategoriefeld, das zum liegenden Desktop widerspricht. Maße und Titel im Listing sind maßgeblich, nicht die Midi-Turm-Schublade.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen zu HTPC-Gehäusen; zuletzt eingeordnet am 10.10.2026.

  1. SilverStone GD09-Datenblatt (abgerufen am 10.10.2026)
  2. SilverStone GD05 (abgerufen am 10.10.2026)
  3. SilverStone ML05-Datenblatt (abgerufen am 10.10.2026)
  4. SilverStone FLP01 (abgerufen am 10.10.2026)
  5. Jonsbo N10 Black (abgerufen am 10.10.2026)
  6. DKE DIN EN IEC 62368-1 (abgerufen am 10.10.2026)
  7. Caseking Jonsbo N10 Silber (abgerufen am 10.10.2026)
  8. idealo N10 schwarz (abgerufen am 10.10.2026)