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Drohnen-Kennzeichen kaufen: e-ID, Maß und Material richtig wählen

Aktualisiert: Oktober 2026

Sie haben die Drohne registriert, die e-ID liegt im Postfach – und im Bestellfeld wartet plötzlich eine Auswahl aus einer Zeile, Freitext, QR-Code und mehreren Schildgrößen. Wer jetzt ein Drohnen-Kennzeichen kaufen möchte, sollte nicht mit Farbe oder Logo beginnen, sondern mit der Nummer und der verfügbaren Fläche am Fluggerät. In unserem [Vergleich der Drohnen-Kennzeichen](/hub/drohnen/drohnen-kennzeichen) finden Sie die konkreten Modelle; hier geht es um die Entscheidung davor. Am Ende sollten Sie wissen, welche Zeichen graviert werden, ob 20×8 mm genügen und wann ein zweites Schild oder ein Folienbogen tatsächlich einen Nutzen bringt.

Sie haben die Drohne registriert, die e-ID liegt im Postfach – und im Bestellfeld wartet plötzlich eine Auswahl aus einer Zeile, Freitext, QR-Code und mehreren Schildgrößen.

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Inhalt

Welche Nummer gehört auf das Drohnen-Kennzeichen?

Auf das Schild gehört die e-ID des registrierten UAS-Betreibers, nicht die Nummer eines Kompetenznachweises und nicht die Seriennummer der Drohne. In Deutschland beginnt die sichtbare Betreiberkennung typischerweise mit dem Länderkürzel und enthält die zugewiesene Zeichenfolge. Entscheidend ist, dass Sie nur den öffentlichen Teil verwenden. Der geheime PIN- beziehungsweise Sicherheitsanteil gehört weder auf die Drohne noch in ein frei lesbares Bestellfeld. Kopieren Sie die e-ID möglichst direkt aus dem Registrierungsportal, statt sie abzutippen. Bei einer schmalen Einzeilenplakette fällt schon ein vertauschtes Zeichen schwer auf, macht die Kennzeichnung aber falsch. Kontrollieren Sie die Vorschau außerdem auf Bindestriche, Leerzeichen und abgeschnittene Enden. Ein Logo oder der Schriftzug „EASA“ ersetzt keine fehlende oder fehlerhafte Betreiberkennung. Eine Betreiber-e-ID kann für mehrere eigene UAS gelten. Sie brauchen daher nicht für jede Drohne eine neue Registrierung, wohl aber eine Kennzeichnung an jedem betroffenen Gerät. Ob eine leichte Kameradrohne ebenfalls beschriftet werden muss, erklären wir auf Drohnen-Kennzeichen unter 250 g. Die Registrierungsgebühr ist dabei von den Kosten des physischen Schilds zu trennen.

Eine Zeile, Freitext oder ein ganzer Bogen?

Für die reine Pflichtkennzeichnung reicht eine gut lesbare Zeile mit der e-ID. Kompakte Aluminiumplaketten im Format 20×8 mm sind genau darauf ausgelegt und benötigen nur wenig Platz. Das ist auf einer Mini, Neo oder Flip meist sinnvoller als ein großes Schild, solange die Schrift nach der Gravur lesbar bleibt. Sehr kleine Schrift ist in den Rezensionen allerdings ein wiederkehrender Kritikpunkt, weshalb Sie die fertige Plakette vor dem Aufkleben prüfen sollten. Sets trennen die e-ID von freiwilligem Freitext. Ein typisches Paket kombiniert eine 20×8-mm-Plakette mit einem etwas höheren Schild, auf dem mehrere Zeilen für Telefonnummer oder Finderhinweis Platz finden. Das schafft Flexibilität, benötigt aber zwei geeignete Klebeflächen und bringt keinen rechtlichen Vorteil für die e-ID selbst. Wenn Sie keine Kontaktdaten veröffentlichen möchten, bleibt das zweite Schild schlicht ungenutzt. Ein Vinylbogen mit vielen schmalen Streifen ist eine andere Lösung: Er lohnt sich eher für mehrere Fluggeräte, Vereinsbestand oder regelmäßigen Ersatz als für eine einzelne Drohne. Die Folie passt sich einer leichten Wölbung besser an als Aluminium. Dafür berichten Käufer von sehr kleiner Schrift und teils versetzter Stanzung. Den ausführlichen Materialvergleich finden Sie unter Drohnenkennzeichen: Aluminium oder Folie.

Welches Maß passt auf Mini, Neo und größere Drohnen?

Messen Sie eine ebene, dauerhaft mit der Drohne verbundene Fläche, bevor Sie bestellen. Die Außenmaße des Gehäuses helfen wenig, wenn Sensorfenster, Lüftungsschlitze, Scharniere oder Faltarme den nutzbaren Bereich verkleinern. Für viele leichte Modelle ist 20×8 mm ein praktikabler Ausgangspunkt. Einige Angebote nennen dabei ein Plakettengewicht von rund einem Viertel bis einem halben Gramm, was deutlich plausibler ist als pauschale Versand- oder Artikelgewichte des gesamten Angebots. Ein 31×19-mm-Schild schafft mehr Platz für Gravur und QR-Code, ist aber nicht automatisch besser. Mehrere Rezensionen nennen dieses Format für kleine Neo- und Mini-Gehäuse zu groß. Auf einer ovalen Fläche können zudem Ecken abstehen; eine zusätzliche Aufbaukante kann beim Falten oder Einsetzen in eine Tasche stören. Der QR-Code ist nur dann ein Vorteil, wenn Ziel und Funktion nachvollziehbar sind – genau dazu fallen die Nutzerberichte widersprüchlich aus. Wählen Sie bei Unsicherheit lieber ein kleineres Schild ohne Zusatzfunktion als eine große Plakette, die Sensoren oder bewegliche Teile berührt. Ein individuell zugeschnittenes Maß kann sinnvoll sein, wenn Standardgrößen nicht passen, doch dann sollten Außenmaß und Gewicht vor der Gravur schriftlich geklärt sein. Wie die gewählte Plakette sicher sitzt, zeigt Drohnen-Kennzeichen anbringen.

Checkliste vor der Bestellung

Legen Sie die Entscheidung in einer festen Reihenfolge fest. Zuerst kommt die korrekte e-ID ohne geheimen PIN-Teil. Danach messen Sie die freie Fläche am konkreten Fluggerät und entscheiden erst anschließend über Material, Farbe und Zusatztext. Diese Reihenfolge verhindert, dass ein optisch passendes Schild am Ende zu groß ist oder die falsche Nummer trägt. Kopieren Sie die öffentliche e-ID direkt aus dem Betreiberkonto und gleichen Sie jedes Zeichen ab. Messen Sie Länge und Höhe einer ebenen Außenfläche, die nicht am wechselbaren Akku sitzt. Halten Sie Abstand zu Kameras, Sensoren, Lüftung, Scharnieren und Faltwegen. Entscheiden Sie, ob eine e-ID-Zeile genügt oder freiwilliger Freitext separat benötigt wird. Prüfen Sie, ob der Kleber neu positionierbar ist oder bereits beim ersten Andrücken endgültig sitzt. Speichern Sie die Bestellvorschau, damit sich eine fehlerhafte Gravur später eindeutig belegen lässt.

Häufige Fragen

Reicht eine Zeile für ein Drohnen-Kennzeichen?
Ja, wenn die vollständige öffentliche e-ID lesbar in diese Zeile passt. Telefonnummer, Name oder Finderhinweis sind zusätzliche Informationen und können auf einem zweiten Schild stehen.
Darf die PIN mit graviert werden?
Nein. Verwenden Sie nur den sichtbaren Teil der Betreiber-e-ID. Der geheime Sicherheitsanteil darf nicht außen auf der Drohne veröffentlicht werden.
Ist der Drohnenführerschein dieselbe Nummer wie die e-ID?
Nein. Der Kompetenznachweis betrifft den Fernpiloten, die e-ID den registrierten Betreiber. Auf die Kennzeichnung am UAS gehört die Betreiber-e-ID.
Sind 20×8 mm für eine Mini immer passend?
Das Maß ist häufig geeignet, aber nicht garantiert. Prüfen Sie das konkrete Modell auf Sensoren, Scharniere und Wölbung; schon wenige Millimeter können über eine saubere Auflage entscheiden.
Brauche ich ein zweites Schild mit Telefonnummer?
Nein, es ist freiwillig. Kontaktdaten können das Zurückgeben einer gefundenen Drohne erleichtern, veröffentlichen aber zugleich persönliche Informationen.
Was bringt ein großer Aufkleberbogen?
Er stellt viele Ersatzkennzeichnungen für mehrere Geräte oder häufige Wechsel bereit. Für nur eine Drohne ist eine einzelne gravierte Plakette oft übersichtlicher und besser lesbar.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen zur Betreiberregistrierung; Stand 10.10.2026.

  1. LBA FAQ e-ID (abgerufen am 10.10.2026)
  2. LBA Betreiberregistrierung (abgerufen am 10.10.2026)
  3. VO (EU) 2019/947, konsolidiert (abgerufen am 10.10.2026)
  4. EASA FAQ Registrierung (abgerufen am 10.10.2026)
  5. EASA Drohnenbetreiber und Fernpiloten (abgerufen am 10.10.2026)
  6. dronespace.at Registrierung (abgerufen am 10.10.2026)
  7. BAZL Registrierung Drohnenbetreiber (abgerufen am 10.10.2026)
  8. § 58 LuftVG (abgerufen am 10.10.2026)