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A3 Drucker Seitenkosten: drei Rechnungen, kein Seitenpreis-Sieger

Aktualisiert: Oktober 2026

Sie vergleichen zwei Geräte und lassen das günstigere gewinnen, weil der Kartonpreis kleiner ist. Bei einem A3 Drucker sagt dieser Preis wenig über die Seite, die Sie im nächsten Jahr drucken. A3 Drucker Seitenkosten sind keine einzelne Zahl, sondern drei verschiedene Rechnungen: Patrone, Tintentank und Seitenabo. Dazu kommt, dass eine Normseite aus dem Bürotest kein A3-Foto ist. Diese Seite sortiert die Rechnungsart. Sie kürt kein Modell. Die Angebote selbst stehen im [Vergleich der A3-Drucker](/hub/drucken-scannen-kopieren/a3-drucker). Welche Klasse zu Ihrem Volumen passt, entscheidet danach die [Kaufberatung](/hub/drucken-scannen-kopieren/a3-drucker/sub/a3-drucker-kaufberatung).

Sie vergleichen zwei Geräte und lassen das günstigere gewinnen, weil der Kartonpreis kleiner ist. Bei einem A3 Drucker sagt dieser Preis wenig über die Seite, die Sie im nächsten Jahr drucken.

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Inhalt

Drei Kassen, nicht ein Seitenpreis

Eine Patrone hält den Gerätepreis in der Einstiegsklasse und legt die Farbe in austauschbare Behälter. Die Seite wird teurer, sobald die Startfüllung leer ist. Diese Füllung im Karton ist dazu da, das Gerät in Betrieb zu nehmen. Sie ist kein Vorrat für ein Semester an Plakaten. Beim Canon PIXMA TS9550a heißen die beiliegenden Tinten im Listing Setup-Tinten. Wer sie als Lager plant, kauft die erste richtige Patrone früher als gedacht. Ein Tintentank verlangt den höheren Einstieg und trägt eine Büroseite erst, wenn regelmäßig gedruckt wird. Die Flaschen sitzen im Gerät, sie werden nicht wie eine leere Patrone entnommen und gewogen. Deshalb ist die Rechnung eine andere, auch wenn auf beiden Kartons eine Seitenzahl steht. Ein Abo verschiebt das Geld auf einen Monat und ein Kontingent. Die beiden HP OfficeJet Pro, 9720e und 9730e, nennen eine Probezeit und danach ein Monatsabo. Das Listing bindet sie an Patronen mit Originalchip. Der Betrag der Probe gehört nicht in einen zeitlosen Text, und die Frage, ob eine A3-Seite wie eine A4-Seite zählt, bleibt offen.

Die Normseite ist ein Büroblatt

ISO/IEC 24711 beschreibt das Verfahren, mit dem die Reichweite von Tintenpatronen ermittelt wird. Die zugehörige Vorlage nach ISO/IEC 24712 ist ein mehrseitiges Bürodokument mit Text, Grafik und Farbflächen, gerechnet auf normales Papier. Eine Fotoseite mit viel Farbe und ein A3-Blatt mit voller Fläche liegen darüber. Die Seitenzahl auf dem Karton ist deshalb eine Sorte Seite, nicht Ihre Seite. Bei Tanks passen Epson und Brother die Methode an. Die Ersttinte lässt sich nicht wie eine Patrone aus dem Gerät nehmen und einzeln vermessen. Eine Tank-Reichweite im Listing ist damit keine zweite Patrone, die man nach 24711 geleert hat. Sie bleibt eine Herstellerangabe nach angepasstem Verfahren. Wer beide Zahlen nebeneinanderlegt, vergleicht zwei Messlogiken. Eine oft zitierte Rechnung aus einem Magazinvergleich von 2020 stellt alte Tankseiten damaligen Farblasern gegenüber. Sie ist historisch. Sie ist nicht die Flaschenkasse von heute und nicht der Preis eines A3-Fotos. Fotos und A3-Vollflächen liegen über der Normseite, auch dann, wenn der Tank bei Text und Grafik günstig bleibt.

Was die Angaben im Set taugen

Die Büro-Tanks nennen große Seitenzahlen je Satz. ET-16605 und ET-16150 werben mit bis zu 7.500 Seiten schwarzweiß und 6.000 Seiten Farbe. Das ist die Sorte der Büroreichweite, nicht ein gemessenes A3-Plakat und nicht Ihr Monatsstapel, wenn das Gerät wochenlang stillsteht. Reinigungszyklen verbrauchen Tinte, ohne eine Nutzseite zu erzeugen. Der ET-8550 wirbt mit bis zu 2.300 Fotos je Tintensatz. Das ist eine andere Sorte Zahl als die 7.500 Büroseiten der Vierfarb-Tanks. Die WorkForce-Modelle WF-7830DTWF und WF-7840DTWF nennen eine XXL- oder XL-Patrone mit bis zu 1.100 Seiten laut Listing. Diese 1.100 sind keine hochgerechnete A3-Vollfläche. Setup-Tinte bei den Patronengeräten bleibt Inbetriebnahme. Das Abo der beiden OfficeJet-Pro-Modelle ist die dritte Sorte: Monat, Kontingent, Chip. Ohne eine Tarifdefinition für A3 bleibt die Zählung unbekannt. Keine dieser Angaben wird hier in einen Seitenpreis geteilt.

Was diese Seite nicht entscheidet

Qualität, Einzug und der passende Einsatz liegen woanders. Ob sechs Farben ein Poster tragen oder zehn Pigmente ein Proof-Papier, erklärt die Fotoseite. Diese Seite sagt nur, dass eine Foto-Reichweite und eine ISO-ähnliche Büroseite zwei Sorten Zahlen sind. Ob der Einzug A3 fasst, ob Duplex bis A4 oder bis A3 geht und ob mehrere Leute über LAN scannen, steht beim A3 Drucker fürs Büro. Einen Sieger für Foto, Bürotank oder das günstige Multifunktionsgerät nennt diese Rechnung ebenfalls nicht. Dafür ist die Seite bester A3 Drucker da, und auch dort gibt es drei Einsätze statt eines Geräts. Der Textildrucker mit Pulver und Ofen hat keine Papierseite, die sich nach 24711 rechnen ließe. Wenn Sie wissen, welche Kasse zu Ihrem Volumen gehört, wählen Sie das Modell anhand von Format und Scan, nicht anhand einer erfundenen Seitenpreis-Tabelle.

Häufige Fragen

Was ist eine ISO-Normseite, und warum liegt ein A3-Foto darüber?
ISO/IEC 24711 misst die Reichweite von Patronen an einer Bürovorlage nach ISO/IEC 24712, mit Text, Grafik und Farbflächen auf Normalpapier. Ein A3-Blatt hat mehr Fläche, ein Foto mehr Farbe. Beide liegen über dieser Vorlage. Die Zahl auf dem Karton beschreibt diese Testseite, nicht Ihr Plakat und nicht eine randlose Fotografie.
Warum lässt sich ein Tank nicht wie eine Patrone nach 24711 leeren?
Die Ersttinte ist im Gerät und lässt sich nicht wie eine Patrone entnehmen und einzeln vermessen. Epson und Brother passen das Verfahren für Flaschen deshalb an. Eine Reichweite von bis zu 7.500 Seiten im Listing eines Tanks ist eine Angabe nach dieser Anpassung, keine zweite Patrone, die man aus dem Drucker gezogen und gewogen hat.
Zählt im Abo eine A3-Seite wie eine A4-Seite?
Das lässt sich aus den vorliegenden Unterlagen nicht sagen. Die deutsche Tarifseite nennt Monatskontingente von 10 bis 700 Seiten und definiert dort kein A3. Die OfficeJet-Pro-Modelle im Set werben mit einer Probe und binden den Drucker an Patronen mit Originalchip. Übernehmen Sie die A4-Zählung nicht stillschweigend für eine volle A3-Fläche.
Sind die Reichweiten im Listing schon meine Kosten?
Nein. Bis zu 7.500 und 6.000 Seiten bei den Büro-Tanks, bis zu 2.300 Fotos beim ET-8550 und bis zu 1.100 Seiten bei einer großen WorkForce-Patrone sind drei Sorten Angaben. Keine davon ist eine Division aus Gerätepreis und Seite, und keine ist Ihr Stapel, wenn das Gerät oft stillsteht und nur reinigt. Die Startfüllung ist zusätzlich kein Vorrat.
Reichen die Tinten in der Schachtel als Vorrat?
Bei den Patronengeräten sind es Setup-Tinten für die Inbetriebnahme. Beim TS9550a steht das so im Listing. Wer danach ein A3-Projekt druckt, kauft die nächste Patrone, nicht einen versteckten Vorrat. Bei den Tanks liegen Flaschen bei, deren genannte Reichweite eine Büro- oder Fotoangabe ist und die Sie nicht in eine A3-Vollfläche umrechnen.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Normen, Herstellerangaben und Fachartikel; zuletzt abgerufen am 10.10.2026.

  1. ISO 216:2007 – Papierformate der A-Reihe (abgerufen am 10.10.2026)
  2. ISO/IEC 24734:2021 – Druckproduktivität (abgerufen am 10.10.2026)
  3. Epson – Reichweite von Tinte und Flaschen (abgerufen am 10.10.2026)
  4. Blauer Engel DE-UZ 219 – Bürogeräte (abgerufen am 10.10.2026)
  5. ENERGY STAR Imaging Equipment 3.2 (abgerufen am 10.10.2026)
  6. Canon – PIXMA TS9550a Spezifikation (abgerufen am 10.10.2026)
  7. c’t 6/2020 – Normseitenkosten Tinte und Toner (abgerufen am 10.10.2026)
  8. papersizes.org – Maße der A-Reihe und A3+ (abgerufen am 10.10.2026)