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Rennradreifen 25 oder 28 mm: Was zuerst entscheidet

Aktualisiert: Oktober 2026

Der 25er ist abgefahren, im Forum lesen Sie, dass 28 mm heute der Rennstandard sei, und an der Gabel bleiben wenige Millimeter Luft. Rennradreifen 25 oder 28 mm entscheidet sich an dieser Luft, an der Bremse und an der Felge, bevor ein Rollwiderstand aus einem Labor den Karton rechtfertigt. Am Ende steht eine Richtung: 28 mm, wo das Rad sie freigibt, 25-622, wo eine der drei Stellen nein sagt. Die kaufbaren 25er stehen auf der [Hauptseite Rennrad-Reifen (25-622)](/hub/fahrradraeder-zubehoer/rennrad-reifen-25-622).

Der 25er ist abgefahren, im Forum lesen Sie, dass 28 mm heute der Rennstandard sei, und an der Gabel bleiben wenige Millimeter Luft.

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Inhalt

Zuerst Gabel, Strebe und Bremse

Sie messen am eigenen Rad, nicht an einem Trend. Der Mantel muss an Gabel, Kettenstrebe und, falls vorhanden, an der Felgenbremse Luft behalten. Im Rennrad-News-Forum beschreibt ein Fahrer etwa 3 mm Abstand zur Gabel. Der Tenor dort: zu knapp, wegen Lack und Fremdkörpern. Das ist eine Praxisstimme, kein Sollmaß und kein allgemeines 4-mm-Gesetz. Die Felgenbremse ist der zweite Filter. Nach ihrem Wegfall ist 28 mm in der TOUR-Einordnung der heutige WorldTour-Standard. Solange die Bremse den Mantel seitlich begrenzt, bleibt 25 mm sinnvoll. Die Felge ist der dritte Filter: Hakenfelgen älterer Rennräder tragen 25 mm weiterhin, sofern die Maulweite den Mantel freigibt.

Was Tests über 25 und 28 mm sagen

Laborvergleiche sehen 28 mm vorn. Bicycle Rolling Resistance zeigt qualitativ am GP 5000 S TR: Bei gleichem Druck rollt die breitere Ausführung leichter. Der 25er kann aufholen, wenn er einen höheren zulässigen Druck nutzen darf, den der 28er nicht mehr braucht oder nicht mehr darf. Einzelne Watt ohne dasselbe Setup werden hier nicht übernommen. TOUR hat 2019 die 25 mm bei 7 bar, 85 kg und 35 km/h gemessen. Der Gran-Fondo-Sieg 2025 des GP 5000 S TR entstand in 30-622 bei 5,0 bar. Keine dieser Zahlen zwängt einen 28er in eine enge Gabel.

Warum der aufgepumpte Reifen nicht die Nennbreite hat

25 mm auf der Flanke sind die Nennbreite, nicht das Maß nach dem Aufpumpen. Vittoria beschreibt grob 0,4 mm Änderung je Millimeter Maulweite, dazu kommt Toleranz. Eine TOUR-Messung am GP 5000 S TR in 25 mm Nennmaß ergab 24,7 mm auf einer 18-mm-Felge und etwa 26,5 mm auf 22 mm, bei 5,5 bar. Das ist ein etwas breiterer 25er, kein 28er. Breite Felgen verschieben das Ist-Maß nach oben, heben aber eine fehlende Rahmenfreiheit nicht auf. Wenn der 25er auf einer 22-mm-Felge schon 26,5 mm misst und die Gabel nur 3 mm Luft zeigte, wird ein echter 28er noch enger.

Fazit: Welche Seite danach die Modelle zeigt

Geben Gabel, Bremse und Felge 28 mm frei, ist 28 mm die zeitgemäße Wahl. Sagt eine der drei Stellen nein, bleibt 25-622 der Mantel, der wirklich montierbar ist. Bleibt es bei 25 mm, kaufen Sie auf der Hauptseite weiter. Ein Thinvik-Titel, der 700x25 und 700x28 in eine Zeile schreibt, ist kein Beweis, dass Sie beide Breiten bekommen. Wie Sie 25-622 auf der Flanke lesen, steht in der Kaufberatung Rennradreifen 25-622. Welcher Markenreifen in 25 mm unter welcher Bedingung vorn lag, zeigt bester Rennradreifen 25 mm. Wechseln Sie auf 28 mm, verlassen Sie diese Kategorie, denn 28-622 ist eine andere Nennbreite.

Häufige Fragen

Vorn 25 und hinten 28?
Das wird im Forum als Kompromiss genannt, wenn die Gabel enger ist als der Hinterbau. Es ist keine Pflicht und kein Laborergebnis. Sie messen beide Stellen. Sind beide eng, bleiben beide Räder bei 25 mm. Ist nur vorn eng, kann hinten die breitere Nennbreite sinnvoll sein, sofern Felge und Bremse dort mitspielen.
Ist 28 mm immer schneller?
Nein. Bei gleichem Druck rollt die breitere Ausführung in den BRR-Vergleichen desselben Reifens leichter. Der 25er kann über einen höheren zulässigen Druck aufholen. Ohne Freiheit im Rahmen nützt der theoretische Vorteil nichts, weil der Mantel nicht montierbar ist.
Bleibt 25 mm mit Felgenbremse sinnvoll?
Ja, wenn die Bremse die Breite begrenzt. 28 mm ist der neuere Rennstandard vor allem dort, wo die Felgenbremse entfallen ist. Eine Bremse, die den 25er schon streift, wird einen 28er nicht freigeben. Dann ist 25-622 die Breite, die zum Rad gehört.
Verbietet Hookless die 25 mm?
Viele Felgenhersteller empfehlen auf Hookless mindestens 28 mm. Schwalbe nennt für gerade Flanken zusätzlich einen Druckdeckel von 5 bar. Auf einer solchen Felge ist 25-622 oft außerhalb der Freigabe, auch wenn der Rahmen Luft hätte. Eine Hakenfelge folgt dieser Mindestbreite nicht automatisch.
Was messe ich nach dem Aufpumpen?
Die breiteste Stelle der Wange, nicht die Nennzahl und nicht ein Amazon-Feld in Zentimetern. Der Reifen sollte auf dem Druck stehen, mit dem Sie fahren. 28 x 1.00 auf einer Verpackung ist die Zollform von 25-622 und nicht das Messergebnis eines 28-mm-Mantels.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen aus dem Research-Digest; zuletzt abgerufen am 11.10.2026.

  1. Schwalbe, Größenbezeichnung (abgerufen am 11.10.2026)
  2. ISO 5775-1:2023 (abgerufen am 11.10.2026)
  3. Schwalbe, Reifentypen (abgerufen am 11.10.2026)
  4. Schwalbe, Tubeless und Hookless (abgerufen am 11.10.2026)
  5. Schwalbe, Rennrad-Technologie (abgerufen am 11.10.2026)
  6. TOUR, 25-mm-Reifentest 2019 (abgerufen am 11.10.2026)
  7. TOUR, Reifenbreite (abgerufen am 11.10.2026)
  8. idealo, Continental Grand Prix 5000 25-622 (abgerufen am 11.10.2026)