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Pigmentpaste Epoxidharz: deckend färben ohne Fail

Aktualisiert: August 2026

Pigmentpaste Epoxidharz existiert, weil Flüssigdye oft kein echtes Schwarz und kein undurchsichtiges Weiß liefern. Die Paste ist hochkonzentriert, zäh und unerbittlich bei der Dosis: zu wenig, und der Untergrund scheint durch; zu viel, und die Vernetzung oder das UV-Licht stirbt. Im [Vergleich der Epoxidharz-Farben](/hub/farben-lacke/epoxidharz-farbe) stehen Teexpert als Sechser-Grundstock und Limino als 100-ml-Schwarz. Hier geht es um Prozent, Streifen und den weichen Kern. Petri-Lauf und Alcohol Ink sind das Gegenteil dieser Konsistenz – Paste steht, sie fließt nicht als Tinte. Eine 32er-Mica-Palette ist ein anderes Werkzeug.

Pigmentpaste Epoxidharz existiert, weil Flüssigdye oft kein echtes Schwarz und kein undurchsichtiges Weiß liefern. Die Paste ist hochkonzentriert, zäh und unerbittlich bei der Dosis: zu wenig, und der Untergrund scheint…

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Inhalt

Wann Paste das richtige Werkzeug ist

Hintergründe, Schriftgüsse, opake Untersetzer, Fluss-Ufer, die nichts durchscheinen lassen sollen: Paste. Schmuck mit Glass-Look: eher Dye und wenig Weiß. Metallic-Geode: eher Mica-Pulver für Epoxidharz. Reviews betonen, dass die klebrige Paste Designs zerstört, die auf Bewegung im noch flüssigen Harz setzen. Dafür liefern sie tiefes Schwarz und deckendes Weiß bei winzigen Mengen. Zwei Tropfen auf etwa 100 ml für glänzendes Schwarz – das ist ein anderes Universum als 30 Tropfen eines schwachen Set-Schwarzes. Weiß deckt oft schlechter als Schwarz; trotzdem die Prozentgrenze halten und lieber eine zweite dünne Schicht planen als die erste zu überladen. Industriepasten mit EEW-Tabellen und extra Härter sind nicht dasselbe wie Amazon-Craft-Quetschflaschen. Dort steht selten eine Härterkorrektur. Also nicht 15 Prozent weil der Estrich das so macht, sondern im Hobbyfenster bleiben.

Dosierfenster: 1 Prozent, 5 Prozent, 10 Prozent

Ein Sechser-Pastenset nennt empfohlen 2–5 Prozent, maximal ca. 10 Prozent der kombinierten Harz-Härter-Mischung; Farben transluzent oder opak je nach Menge. Der 100-ml-Schwarz-Nachfüller begrenzt große Projekte unter 5 Prozent, kleine unter 1 Prozent des Gesamtgewichts. Das enge 1-Prozent-Fenster erklärt UV-Schmuck-Fails: eine Zahstocherspitze kann reichen, ein richtiger Tropfen schon zu viel. Die Faustregel 5 Prozent aus allgemeinen Einfärbe-Ratgebern ist für Paste oft schon die Oberkante des Komforts, nicht der Start. Hersteller wollen teils Paste in Teil A, dann Härter. Andere rühren alles zusammen. Wichtiger als die Schule: vollständig dispergieren, sonst Streifen und lokale Überkonzentration, die weiche Nester hinterlässt. Versiegelung und Einlage entfernen, sonst kommt nichts oder stoßweise zu viel. Die Schrittfolge im 2K-Becher bleibt unter Epoxidharz einfärben. Härter nachkippen, weil die Fläche klebt, ist der falsche Reflex.
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UV, Klebrigkeit und der Teppich-Unfall

Titel, die UV und Epoxy mischen, erzeugen falsche Sicherheit. Opake Paste blockiert Photonen; internationale Reviews raten bei UV ab, andere beschreiben Quellung und tagelange Schmierung, wenn die Menge nicht radikal sinkt. 2K-Wärmehärtung verzeiht etwas mehr, aber nicht 15 Prozent für Deckkraft. Wer die Paste wie Bodenfarbe auf Teppich streicht, nutzt das Produkt gegen seine Bestimmung. Die Angabe nicht wasserfest betrifft die Paste als Stoff, nicht automatisch das ausgehärtete Harzteil. Trotzdem kein Freibrief für Geschirr ohne Konformität. Nasses Epoxid sensibilisiert weiterhin; PPE bleibt. Arbeitsplatz nicht in der Küche neben Lebensmitteln; unvernetztes Harz oft in den Sondermüll – lokal klären.

Sechser-Grundstock versus Schwarz-Nachfüller

Sechs Grundfarben à dickem Gebinde, 300 ml gesamt, sind ein Grundstock, wenn du Rot, Gelb, Blau, Grün, Schwarz und Weiß deckend brauchst. 100 ml nur Schwarz für rund 10 Euro ist Nachfüllen und Serie. Redaktionell liegt das Sechser-Set im Score nahe am Testsieger der Comparison, der Nachfüller etwas darunter bei weniger Reviews und UV-Widerspruch. Für Use-Case-Sieger siehe beste Epoxidharz-Farbe. Beide schlagen ein 10-ml-Schwarz im Dye-Set, das nie tiefschwarz wird. Wenn du Serie gießt, wiege die Paste oder zähle Tropfen aus derselben Düse. Sonst wird Charge zwei grau, Charge drei tiefschwarz. Flaschen nicht in der Sonne lagern, Deckel zu – Paste trocknet am Rand ein und dosiert dann stoßweise. Weiß und Schwarz verhalten sich nicht gleich: Weiß braucht oft mehr Masse für Deckkraft, Schwarz sättigt früher. Deshalb nicht eine Messerspitze für alle sechs Töne.

Fazit: Opazität kaufen, Prozent halten

Wenn die Fläche undurchsichtig sein muss, nimmst du Paste, nicht das Dye-Schwarz. Wenn du sechs Grundfarben deckend brauchst, trägt das Sechser-Set. Wenn die Serie schon läuft und nur Schwarz fehlt, reicht der 100-ml-Nachfüller. UV plus Opazität bleibt ein Mini-Test, kein Titelversprechen.

Häufige Fragen

Wie viel Paste kommt in 100 g Harz?
Start im Promille- bis unteren Prozentbereich. 2–5 Prozent als Arbeitsfenster beim Sechser-Set, beim Kleinstguss unter 1 Prozent beim Nachfüller. Sättigung im Testbecher, nicht im Hauptguss. Weiß darf ruhig etwas mehr brauchen als Schwarz – trotzdem nicht von 1 auf 8 Prozent springen, nur weil der erste Untersetzer noch grau wirkte.
Warum bleibt der Guss in der Mitte weich?
Typisch UV plus Opazität oder Überdosis in 2K. Weniger Paste, dünnere Schicht, oder 2K statt Lampe. Ein harter Film oben täuscht; der Kern ist der Beweis. Nachschneiden oder zerbrechen am Ausschuss sagt mehr als Warten auf der Heizung.
Muss ich in Teil A vordispergieren?
Wenn das Pasten-Merkblatt es verlangt, ja. Sonst A plus B zuerst, dann Mini-Mengen Paste – aber immer schlierenfrei. Ungemischte Nester härten anders als der Rest und fühlen sich später klebrig an, obwohl der Becher fertig aussah.
Reicht das Schwarz aus dem 15er-Dye-Set?
Oft nicht. Reviews beschreiben traubenfarbenes Schwarz. Dafür existiert Paste. Ein Tropfen schwarz im Flüssigset kann als Rauch wirken, wo du eine Fläche wolltest. Dann ist nicht das Set kaputt, sondern das Format falsch gewählt.
Ist Pigmentpaste Bodenfarbe?
Nein. Keine Garagen-Quadratmeter, kein GISCODE-Estrich. Craft-Konzentrat zum Einfärben von Gießharz. Wer 20 Quadratmeter Estrich streichen will, kauft ein beschichtungsfertiges System mit Flächenangabe, nicht 100 ml Tube für Untersetzer. Die Suchergebnisse vermischen beides; diese Seite nicht.
Kann ich mit Paste Marmoradern ziehen?
Schlecht, wenn die Paste klebt und nicht fließt. Für Bewegung eher Dye oder Ink; Paste für Fläche. Wenn du trotzdem Adern willst: minimale Menge in klarer Masse, mit Nadel ziehen, nicht mit dem Rührspatel der ganzen Charge nachrühren, sobald die Masse geliert.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen aus dem Deep Research; zuletzt abgerufen am 30.08.2026.

  1. BG BAU – Epoxidharze (Sensibilisierung, Kennzeichnung) (abgerufen am 30.08.2026)
  2. DGUV Information 213-116 – Tätigkeiten mit Epoxidsystemen (abgerufen am 30.08.2026)
  3. GISBAU – Einstufungskatalog Epoxidharze (RE-Gruppen) (abgerufen am 30.08.2026)
  4. WECOBIS – GISCODE RE (Code-Zuordnung) (abgerufen am 30.08.2026)
  5. fluid-painting – Epoxidharz einfärben (ca. 5 %-Faustregel) (abgerufen am 30.08.2026)
  6. Artline – Epoxy-Resin-Pigmente (Paste, Metallic, Liquid) (abgerufen am 30.08.2026)
  7. Normenportal – DIN EN 1504-2 Überblick (Abgrenzung Bodenbeschichtung) (abgerufen am 30.08.2026)
  8. BAuA – Handlungshilfe Epoxidharz-Systeme (Gefährdungsbeurteilung) (abgerufen am 30.08.2026)