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Softbox Größe fürs Porträt: 60, 80 und 120 cm

Aktualisiert: Oktober 2026

Sie sitzen vor drei Listings und schwanken zwischen 60, 80 und 120 cm, weil die größere Softbox weicher wirken soll. Beim Porträt mit dem Aufsteckblitz entscheidet die Softbox-Größe aber nicht über den Aufdruck allein: Entscheidend ist, wie groß die leuchtende Fläche vom Gesicht aus erscheint und ob Ihr Speedlite sie ausfüllt. Eine 120-cm-Schirmbox kann aus zwei Metern härter und dunkler wirken als eine 65-cm-Octa in einem Meter Abstand. Die Modelle und Anschlüsse stehen auf der [Hauptseite Softbox für Aufsteckblitz](/hub/kamera-zubehoer/softbox-fuer-aufsteckblitz). Hier geht es nur um die Flächenwahl für Kopf- und Halbporträt, nicht darum, ob der Blitz auf der Kamera bleibt.

Sie sitzen vor drei Listings und schwanken zwischen 60, 80 und 120 cm, weil die größere Softbox weicher wirken soll.

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Inhalt

Scheinbare Größe statt aufgedruckter Zentimeter

Wenn Sie eine 60-cm-Box einen Meter vom Gesicht entfernt stellen, wirkt sie relativ groß: Die Lichtquelle bedeckt aus Sicht der Person viel Bildraum, Schattenkanten werden weich. Rücken Sie dieselbe Box auf zwei Meter zurück, weil eine Halbfigur in den Rahmen soll, schrumpft die scheinbare Größe. Die Zentimeterzahl bleibt gleich, das Licht wird härter. Der Ausschnitt verschiebt die Rechnung. Ein Kopfporträt braucht wenig Fläche hinter den Schultern; Sie können nah heran. Eine Halbfigur oder zwei Personen zwingen Sie weiter weg. Dann reicht dieselbe 60-cm-Box oft nicht mehr. Als Start für ein einzelnes Porträt gelten häufig 60 bis 90 cm, für die Halbfigur eher 80 bis 100 cm. Nähe macht das Licht weicher und zugleich ungleichmäßiger in der Tiefe. Die zugewandte Wange wird hell, die abgewandte fällt schneller ab. Erst Abstand und Ausschnitt festlegen, dann die Zentimeter wählen.

60 bis 80 cm als Normalfall in der Wohnung

In der Wohnung ist 60 bis 80 cm der ausgewogene Einstieg. Eine 60-mal-60-Zentimeter-Box wie das Godox-Kit oder die 60-cm-EazyFlow passt zwischen Schrank und Sofa. Die 65-cm-NEEWER-Octa mit S-Halterung liegt in derselben Klasse und ist für ein einzelnes Kopfporträt oft die praktischere Fläche als ein 120-cm-Schirm, weil der Aufsteckblitz sie eher füllt. Zwischen 60, 65 und 80 cm liegt kein Sprung in eine andere Lichtwelt. Die 80-cm-Schirmbox von NEEWER wiegt 399 g und liefert mehr Fläche, kommt aber ohne Halter. Wer den Neiger mit Schirmloch schon besitzt, gewinnt mit dem Schritt von 65 auf 80 cm vor allem mehr Randlicht. Fehlt der Halter, löst die 65-cm-Octa im Set das eigentliche Problem vollständiger. Die Kaufberatung zur Softbox für Aufsteckblitz klärt den Anschluss, bevor die Zentimeter entscheiden. Für ein Kopfporträt reichen 60 cm, wenn die Box etwa einen Meter seitlich vor dem Gesicht steht. Mini-Aufsätze mit 15 bis 28 cm gehören nicht in diese Rechnung. Ob der Blitz auf dem Schuh bleiben soll, klärt Mini-Softbox oder Stativ-Octa.

90 bis 120 cm: weicher nur, wenn der Blitz füllt

Eine 120-cm-Schirmbox ist nicht immer weicher. Weicher wird sie nur, wenn sie vom Motiv aus groß erscheint und gleichmäßig leuchtet. Steht die AMBITFUL KS120 zwei Meter entfernt, kann die scheinbare Größe wieder in den Bereich einer kleineren Box fallen. Ein einzelner Speedlite muss dann eine Fläche füllen, die mehr als das Doppelte einer 65-cm-Octa misst. Die Klasse 90 bis 120 cm gehört eher zu ruhigem Wetter und mehr Blitzleistung. 120 cm mit Wabe und Griff ist die größte Fläche im Vergleich; Berichte binden sie an Stabilität und an rechteckige Köpfe. Ein runder Godox-Kopf passt in den Griff nicht automatisch. Lädt der Blitz auf hoher Leistung langsam nach oder leuchtet das Fronttuch nur in der Mitte, ist 120 cm die falsche Klasse für diesen Speedlite. Wie Sie das prüfen, steht unter Softbox für Aufsteckblitz aufbauen.

Was zweite Lage und Wabe an Licht kosten

Jede Lage Stoff nimmt Licht weg. Als Faustregel aus der Lichtformer-Literatur schluckt eine Softbox grob zwei bis drei Blenden gegenüber dem nackten Blitz; ein Wabengitter kommt zusätzlich. Das ist keine Messung an den Produkten im Vergleich, sondern eine Orientierung. Eine Blende weniger teilt die Leitzahl ungefähr durch 1,41. Die zweite Diffusorlage verteilt den engen Lichtkegel gleichmäßiger, besonders bei 80 bis 120 cm. Das 65-cm-NEEWER-Set und die EazyFlow bringen zwei Tücher mit; die 80-cm-Schirmbox hat nur das Fronttuch. Eine Wabe begrenzt seitliches Streulicht, kostet aber weitere Leistung. Bei der AMBITFUL 120 ist die Wabe im Karton; bei der 65-cm-Octa fehlt sie. Wenn das Fronttuch nach der zweiten Lage und der Wabe nur noch in der Mitte glimmt, ist nicht die Wabe das Problem, sondern Fläche plus Speedlite. Dann eher eine Lage weglassen oder die Box verkleinern.

Häufige Fragen

Reichen 60 cm für ein Kopfporträt?
Ja, wenn die Box etwa einen Meter entfernt steht und der Blitz die Fläche füllt. Für eine Halbfigur mit mehr Abstand wird dieselbe Box relativ klein und härter. 60 cm bleiben damit die Klasse für das enge Einzelporträt.
Wann ist 80 cm sinnvoller als 65 cm?
Wenn Sie etwas mehr Bildraum brauchen oder die Person nicht ganz so nah an die Box setzen können. Der Sprung ist kleiner als der von 80 auf 120 cm. Die 80-cm-Schirmbox braucht allerdings einen Halter, den 65-cm-Sets oft schon mitbringen.
Ist 120 cm immer weicher?
Nein. Weichheit hängt von der scheinbaren Größe ab. Eine 120-cm-Box in großem Abstand kann härter wirken als eine 65-cm-Octa nah am Gesicht. Außerdem füllt ein Aufsteckblitz die große Fläche oft nur in der Mitte.
Warum wird eine große Box mit dem Aufsteckblitz hart und dunkel?
Der Speedlite hat wenig Reserve. Verteilt sich das Licht auf 120 cm plus zwei Tücher, bleibt die Mitte hell und der Rand unterbelichtet. Das wirkt wie eine kleine, harte Quelle in einer großen Hülle.
Wie verändert der Abstand die scheinbare Größe?
Halber Abstand macht die Fläche vom Motiv aus deutlich größer und das Licht weicher, allerdings mit steilerem Abfall in die Tiefe. Doppelter Abstand verkleinert die scheinbare Quelle und härtet die Schatten.
Kostet die zweite Diffusorlage oder die Wabe spürbar Licht?
Ja. Als Faustregel kostet die Softbox selbst schon mehrere Blenden, die Wabe zusätzlich. Das ist eine Orientierung aus der Lichtformer-Literatur, keine Messung an einem konkreten Modell im Vergleich.
Welche Fläche im Vergleich gehört zu welcher Klasse?
15 bis 28 cm sind Mini-Aufsätze auf dem Blitzkopf. 60, 65 und 80 cm sind die Stativklasse für Kopfporträts. 120 cm ist die große Schirmbox für ruhige Aufbauten mit Leistungsreserve.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen aus dem Research-Digest, für diese Seite übernommen im Oktober 2026.

  1. Bastian Peter: Softbox-Größe und Form (abgerufen am Oktober 2026)
  2. PhotoCalcs: Light Modifier Calculator (abgerufen am Oktober 2026)
  3. Talk Photography: Filling a softbox with a speedlight (abgerufen am Oktober 2026)
  4. Godox: EazyFlow (abgerufen am Oktober 2026)
  5. Walimex: Godox S2 (abgerufen am Oktober 2026)
  6. Krolop & Gerst: Schirm-Softbox (abgerufen am Oktober 2026)
  7. IHK Erfurt: GPSR-Leitfaden (abgerufen am Oktober 2026)
  8. Vergleich.org: Softbox für Aufsteckblitz (abgerufen am Oktober 2026)