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Nikon Reisezoom DX: 18–105, 18–200 oder 18–300 mm

Aktualisiert: Oktober 2026

Ein Nikon Reisezoom für DX soll morgens eine Straße weitwinklig erfassen und später ein entferntes Detail heranholen, ohne dass unterwegs ein Objektivwechsel nötig wird. In dieser Kategorie kommen vier AF-S-Zooms infrage, die alle bei 18 mm beginnen, aber bei 105, 140, 200 oder 300 mm enden. Die gesamte Produktauswahl sehen Sie auf der [Hauptseite zu Nikon-Objektiven](/hub/kameraobjektive/nikon-objektiv). Hier vergleichen wir nur diese Reisezooms nach Reichweite, Lichtstärke, Gewicht und Zubehör. Das sinnvollste Modell hängt davon ab, wie oft Sie das lange Ende tatsächlich benötigen.

Ein Nikon Reisezoom für DX soll morgens eine Straße weitwinklig erfassen und später ein entferntes Detail heranholen, ohne dass unterwegs ein Objektivwechsel nötig wird.

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Inhalt

Vier DX-Zooms, alle ab 18 mm

Das 18–105 mm, 18–140 mm, 18–200 mm VR II und 18–300 mm 1:3,5–6,3 sind für Nikon-DX-Kameras mit F-Bajonett gerechnet. Alle besitzen AF-S-Autofokus und einen Bildstabilisator. Am kurzen Ende liefern sie an DX einen Bildwinkel, der ungefähr 27 mm an Kleinbild entspricht. Für Landschaft, Stadt und Gruppen starten sie damit praktisch gleich weitwinklig. Die Unterschiede beginnen am langen Ende. Das 18–105 mm ist ein leichtes Alltagszoom, das 18–140 mm erweitert die Reserve moderat. Das 18–200 mm und das 18–300 mm zählen wegen des größeren Brennweitenverhältnisses zu den Superzooms. Sie sparen eher einen zusätzlichen Objektivwechsel und verlangen mehr Kompromisse bei Lichtstärke und Korrektur. Nicht Teil dieses Vergleichs sind das 35 mm 1:1,8, das FX-taugliche 24–70 mm 1:2,8 und das 70–300-mm-Tele. Festbrennweite und Standardzoom lösen andere Aufgaben; das Tele beginnt ohne Weitwinkel bei 70 mm. Die übergreifende Einordnung steht im Nikon-Objektiv-Test.

Wie weit das Tele reicht und wie dunkel es dort ist

Das 18–105 mm reicht laut Listing umgerechnet von 27 bis 157,5 mm. Vom Straßenzug bis zu einem moderat entfernten Detail deckt das viele Urlaubsszenen ab. Für Tiere am anderen Ende einer Wiese fehlen Reserven. Die variable Lichtstärke endet bei 1:5,6. Beim 18–140 mm wächst das Kleinbildäquivalent auf 27 bis 210 mm, ebenfalls mit 1:5,6 am Teleende. Das ist spürbar mehr als 105 mm, ohne direkt in die größte Superzoom-Klasse zu wechseln. Das 18–200 mm VR II erreicht umgerechnet 300 mm. Das 18–300 mm geht bis zu einem Bildwinkel wie 450 mm an Kleinbild. Diese letzte Reserve ist sinnvoll, wenn Tiere, Sport im Freien oder Details in großer Entfernung regelmäßig vorkommen. Entstehen die Bilder überwiegend zwischen 18 und 100 mm, tragen Sie den zusätzlichen Bereich ohne praktischen Gewinn mit. Beim 18–300 mm sinkt die Lichtstärke am langen Ende auf 1:6,3, während die drei kürzeren Modelle bei 1:5,6 enden. Bei Dämmerung und bewegten Motiven brauchen Sie höhere ISO-Werte oder akzeptieren Bewegungsunschärfe. VR stabilisiert Kamerawackler bei ruhigen Motiven und friert kein laufendes Tier ein. Die Umrechnung erklärt die Seite zur Nikon-Objektiv-Brennweite.

Was in der Reisetasche mitgeht

Das 18–105 mm ist mit etwa 420 g das leichteste Modell. Es besitzt ein 67-mm-Filtergewinde; Gegenlichtblende HB-22 und Tasche gehören zum Lieferumfang. Wer bereits 67-mm-Filter nutzt und keine extreme Telewirkung benötigt, erhält damit eine unkomplizierte Einstiegslösung. Das 18–140 mm wiegt rund 490 g und verwendet ebenfalls 67-mm-Filter. Eine Gegenlichtblende wird nicht mitgeliefert. Das Metallbajonett besitzt eine Dichtungsmanschette, dennoch ist das Objektiv nicht als wasserfest ausgewiesen. Bei Regen gehört auch dieses Zoom geschützt in die Tasche. Das 18–200 mm ist mit etwa 565 g das schwerste der vier Modelle. Dafür liegen die Gegenlichtblende HB-35 und ein Beutel bei, und eine Zoom-Sperre verhindert das Ausfahren des Tubus in der Tasche. Das Filtergewinde misst 72 mm. Vorhandene 67-mm-Filter passen nicht direkt. Das 18–300 mm wiegt ungefähr 550 g und bleibt trotz größerer Reichweite etwas leichter als das 18–200 mm. Es kehrt zum 67-mm-Gewinde zurück, eine Gegenlichtblende ist nicht enthalten. Verwechseln Sie es nicht mit der älteren, schwereren Version 1:3,5–5,6: Hier geht es um das kompaktere 1:3,5–6,3-Modell.

Wann das große Zoom die falsche Aufgabe löst

Ein Superzoom ist bequem, wenn Staub, Zeitdruck oder eine unruhige Umgebung gegen häufiges Wechseln sprechen. Es ersetzt aber keine lichtstarke Festbrennweite und kein durchgehend lichtstarkes Zoom. Für Restaurants, Abendmärkte oder bewegte Menschen bei wenig Licht ist ein 18–300 mm bei 1:6,3 am langen Ende im Nachteil. Dann hilft ein kleinerer Brennweitenbereich mit größerer Öffnung mehr als zusätzliche Reichweite. Bei 18 mm kann tonnenförmige Verzeichnung gerade Linien am Bildrand biegen. Nikon stellt Korrekturdaten für die vier Modelle bereit, doch Profil und Kamera-Firmware müssen zusammenpassen. Stürzende Gebäudekanten entstehen durch eine nach oben geneigte Kamera und werden nicht allein durch das Objektivprofil gelöst. Enden viele Aufnahmen bei 105 mm und wünschen Sie häufig mehr Nähe, ist 140 oder 200 mm nachvollziehbar. Nutzen Sie regelmäßig ein separates Tele bis 300 mm, kann das 18–300 mm den Wechsel vermeiden. Bleibt der Telebereich ungenutzt, sind 18–105 oder 18–140 mm die leichtere Wahl. Wer bald auf FX wechselt, prüft den kleineren Bildkreis unter Nikon DX oder FX.

Häufige Fragen

Reicht ein 18–105 mm für Reisen?
Für Stadt, Familie, Landschaft und nahe Details reicht der Bereich häufig aus. Er entspricht an DX ungefähr 27–157,5 mm Kleinbild-Bildwinkel. Für Tiere oder weit entfernte Architektur fehlt gegenüber 200 oder 300 mm jedoch deutlich Tele-Reichweite.
Wann lohnt der Schritt auf 18–140 mm?
Das 18–140 mm ist sinnvoll, wenn 105 mm regelmäßig knapp sind, ein Superzoom aber nicht nötig ist. Es reicht umgerechnet bis etwa 210 mm und wiegt rund 490 g. Die Gegenlichtblende müssen Sie gegebenenfalls ergänzen.
Was spricht für das 18–200 mm VR II?
Es verbindet einen Bereich bis umgerechnet 300 mm mit Zoom-Sperre, Gegenlichtblende und Beutel. Dagegen stehen rund 565 g Gewicht und ein 72-mm-Filtergewinde, das nicht zu vorhandenem 67-mm-Zubehör passt.
Ist das 18–300 mm trotz mehr Reichweite leichter?
Das hier verglichene 18–300 mm 1:3,5–6,3 wiegt etwa 550 g und damit etwas weniger als das 18–200 mm. Möglich wird der Kompromiss unter anderem durch das dunklere Teleende mit 1:6,3. Es ist nicht die ältere, schwerere 1:3,5–5,6-Version.
Sind die vier Reisezooms wetterfest?
Nein, keines der vier Modelle wird als wasserfest geführt. Das 18–140 mm besitzt zwar eine Dichtungsmanschette am Bajonett, daraus folgt aber kein vollständiger Wetterschutz. Bei Regen sollten Kamera und Objektiv zusätzlich geschützt werden.
Gilt eine VR-Leistung von vier Stufen für alle vier?
Nein. Das vorliegende Listing nennt bis zu vier Stufen beim 18–140 mm und beim 18–300 mm. Diese Angabe darf nicht pauschal auf das 18–105 mm übertragen werden. Zudem wirkt VR gegen Kamerawackeln, nicht gegen Motivbewegung.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen zu Bajonett, Crop-Faktor und Bildstabilisierung; zuletzt abgerufen am 13.10.2026.

  1. Nikon Support: Welche Kameras unterstützen AF-P-Objektive (abgerufen am 13.10.2026)
  2. Nikon Support: Objektive vom Typ G und E (abgerufen am 13.10.2026)
  3. Nikon Magazin: Crop-Faktor, DX und FX (abgerufen am 13.10.2026)
  4. Nikon Support: DX- und FX-Objektive mischen (abgerufen am 13.10.2026)
  5. Nikon: Bajonettadapter FTZ II (abgerufen am 13.10.2026)
  6. CIPA: Norm zur Angabe der Bildstabilisierung (abgerufen am 13.10.2026)
  7. Wikipedia: Nikon-F-Bajonett (abgerufen am 13.10.2026)
  8. Wikipedia: Nikon-Z-Bajonett (abgerufen am 13.10.2026)