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Kinderzahnpasta Fluorid-Dosierung: Reiskorn, Erbse, eine Quelle

Aktualisiert: Oktober 2026

Die Tube steht schon im Bad, und auf der Bürste liegt ein Strang, der eher nach Erwachsenenportion aussieht als nach einem Reiskorn. Genau an dieser Stelle entscheidet die Kinderzahnpasta-Fluorid-Dosierung, ob 1000 ppm die empfohlene Menge bleiben oder zur zweiten Portion Fluorid werden. Die kleine Menge ist die Bedingung dafür, dass 1000 ppm ab dem ersten Zahn empfohlen wird. Im [Vergleich der Kinderzahnpasten](/hub/kinder-und-babypflege/kinderzahnpasta) sehen Sie, welche Tube welche ppm trägt. Diese Seite nennt keine Produktliste.

Die Tube steht schon im Bad, und auf der Bürste liegt ein Strang, der eher nach Erwachsenenportion aussieht als nach einem Reiskorn.

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Inhalt

Reiskorn und Erbse

Bis zum zweiten Geburtstag gilt zweimal täglich eine reiskorngroße Menge, höchstens 0,125 g, mit 1000 ppm. Danach, bis zum sechsten Jahr, eine erbsengroße Menge, höchstens 0,25 g. Bei 1000 ppm steckt in einem Gramm Paste ein Milligramm Fluorid. Aus 0,125 g werden also 0,125 mg Fluorid, aus der doppelten Portion am Tag 0,25 mg. Die Menge ist mit normalen Tuben nicht genau messbar. Eine kleinere Öffnung hilft, ein fester Dosierspender fehlt. Sie dosieren, nicht das Kind. Die Tube gehört nicht in die Kinderhand. Ein Strang über die halbe Kinderbürste liegt weit über 0,25 g. Lieber wischen Sie den Überschuss ab, als die ppm der Tube zu halbieren. Die alte Leserformulierung, unter sechs Jahren reichten 500 ppm, ist die Linie vor 2021 und nicht die aktuelle Empfehlung. Sie dosieren die 1000-ppm-Paste klein, statt auf eine halbierte Konzentration auszuweichen. Ab etwa sechs Jahren oder mit dem ersten bleibenden Zahn endet diese Anleitung. Die höhere Stufe steht unter Kinderzahnpasta ab 6 Jahren.

Tablette, Salz, Wasser

Eine Fluoridtablette mit 0,25 mg gehört nur zu einer fluoridfreien Paste oder zu gar keiner Paste. Das ist die Einigung, die die Pharmazeutische Zeitung 2021 wiedergibt. Parallel zu 1000 ppm bleibt die Tablette nicht im Alltag. Fluoridiertes Salz zählt als weitere Quelle. Wenn die Tablette bleiben soll, wechseln Sie nicht die Grammzahl, sondern die Tube. Dafür ist die Seite Kinderzahnpasta ohne Fluorid da. Ein Haushalt, der morgens die Tablette gibt und abends 0,25 g einer 1000-ppm-Paste aufträgt, addiert zwei Quellen, auch wenn jede für sich im Rahmen liegt. Salz prüfen Sie am Streuer, Wasser am Versorgerwert für die Flasche, nicht am Tubenaufdruck. Die Kaufberatung sortiert diese Reihenfolge vor dem Kauf. Hier, bei der Tube, die schon da ist, zählt nur noch, ob die zweite Quelle tatsächlich läuft.

Kita und Spülen

Ab zwei Jahren kommt in der Kita ein drittes Putzen dazu. Die Tabelle von Gesund ins Leben setzt dafür 0,62 mg Fluorid an, nicht 0,75 mg. Sie sagen der Einrichtung, welche Paste zu Hause läuft und ob eine Tablette im Spiel ist. Zwei Stellen, die unabhängig eine volle Erbse setzen, merken das gegenseitig nicht. Nach dem Putzen wird der Schaum ausgespuckt, der Mund nicht vollständig ausgespült. So bleibt Fluorid an der Zahnfläche. Das geben BZÄK und, in der Wiedergabe, die Techniker Krankenkasse vor. Ein kräftiger Schluck Wasser danach spült den Belag ab, den die kleine Menge gerade aufgebaut hat. Ein konkreter Fehler: Das Kind spült mit einem vollen Becher, weil es den Geschmack loswerden will. Sie lassen es ausspucken und geben danach nur einen kleinen Schluck, wenn überhaupt. Ab sechs Jahren gilt nicht mehr die Erbse, sondern die höhere ppm der Junior-Stufe.

Wenn die Menge danebengeht

Eine zu große Alltagsportion ist nicht dasselbe wie eine akute Menge. Die BZÄK nennt 75 bis 100 mg Fluorid bei einem Kind von 15 bis 20 kg als Einordnung für den akuten Fall, nicht als Tagesdosis. 0,5 mg aus zwei Erbsen einer 1000-ppm-Paste liegen davon weit entfernt. Schluckt das Kind die Paste, weil sie schmeckt, setzen Sie die Portion auf das Reiskorn oder die Erbse zurück und lassen die Tube nicht selbst dosieren. Das ist kein Grund, die ppm zu streichen, solange keine Tablette parallel läuft. Wenn über Tage Tablette, Salz und Paste zusammengekommen sind, ist der Zahnarzt die nächste Stelle, nicht ein Produktwechsel. Ohne Waage bleibt die Schätzung: Reiskorngröße bis zum zweiten Geburtstag, danach eine Erbse, jeweils von Ihnen aufgesetzt. Liegt mehr auf der Bürste, nehmen Sie es ab. Die Öffnung wiegen Sie nicht, Sie geben weniger Druck.

Häufige Fragen

Wie viel ist ein Reiskorn in Gramm?
Bis zu 0,125 g. Bei 1000 ppm entspricht das 0,125 mg Fluorid. Zweimal täglich bis zum zweiten Geburtstag sind das 0,25 mg. Die Zahl ist eine Obergrenze, kein Ziel, das Sie mit der Waage treffen müssen. Übliche Tuben messen sie nicht. Eine kleinere Öffnung macht die Schätzung enger, ein Spender mit festem Hub ist praktisch nicht da.
Ab wann gilt die Erbse?
Ab dem zweiten Geburtstag bis etwa zum sechsten Jahr, höchstens 0,25 g und damit 0,25 mg Fluorid je Anwendung. Zweimal täglich sind das 0,5 mg. Kommt das Putzen in der Kita dazu, nennt die Tabelle 0,62 mg, nicht 0,75 mg. Die Erbse ersetzen Sie nicht durch einen Strang, nur weil das Kind älter aussieht als zwei.
Darf die Fluoridtablette parallel zur 1000-ppm-Paste bleiben?
Nein. Eine Tablette mit 0,25 mg Fluorid ist nur zusammen mit fluoridfreier oder keiner Paste vorgesehen. Neben 1000 ppm wäre sie die zweite Quelle. Sie behalten entweder die Tablette und wechseln die Paste, oder Sie behalten die Paste und setzen die Tablette ab.
Was gilt in der Kita?
Ab zwei Jahren ist ein drittes Putzen vorgesehen. Die Fluoridsumme in der Tabelle liegt dann bei 0,62 mg, sofern die Portionen in der empfohlenen Größe bleiben. Sie klären mit der Kita, ob dort eine eigene Paste dosiert wird und ob zu Hause eine Tablette läuft.
Muss nach dem Putzen gespült werden?
Ausspucken ja, vollständig ausspülen nein. Der Schaum soll aus dem Mund, das Fluorid an der Fläche bleiben. Ein großer Schluck Wasser arbeitet gegen diese Idee. Leicht spülen oder gar nicht, so der Hinweis aus der Warentest-Berichterstattung. Kinder unter sechs, die noch nicht sicher spucken, bekommen die kleinere Menge, nicht ein kräftigeres Nachspülen.
Was, wenn das Kind die Paste schluckt?
Dann war die Portion oft schon zu groß oder zu schmackhaft für ein Ausspucken, das noch nicht sitzt. Sie gehen auf 0,125 g oder 0,25 g zurück und setzen die Paste selbst auf die Bürste. Schlucken allein ist nicht der Auftrag, Fluorid aus der Tube zu streichen, solange keine Tablette daneben läuft.
Ab wann gilt diese Anleitung nicht mehr?
Mit dem ersten bleibenden Zahn oder längstens um den sechsten Geburtstag. Dann liegt die Empfehlung bei etwa 1450 ppm, nicht mehr bei der Erbse einer 1000-ppm-Milchzahnpaste. Die Grammwerte dieser Seite dehnen Sie nicht auf die Junior-Tube. Wie der Wechsel aussieht, steht auf der Seite ab 6 Jahren.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen zu Fluorid, Dosierung und Kinderzahnpasta; zuletzt eingeordnet im Oktober 2026.

  1. BZÄK: Fluoridierungsmaßnahmen (abgerufen am 03.10.2026)
  2. KZBV: Fluoride für Kinder (abgerufen am 03.10.2026)
  3. Gesund ins Leben: Kariesprävention (abgerufen am 03.10.2026)
  4. BfR: Fluorid (abgerufen am 03.10.2026)
  5. EFSA: sichere Aufnahmemengen für Fluorid (abgerufen am 03.10.2026)
  6. Cochrane CD007868: Fluoridzahnpasten (abgerufen am 03.10.2026)
  7. Stiftung Warentest: Kinderzahnpasta im Test (abgerufen am 03.10.2026)
  8. Öko-Test 2025 über BZÖG (abgerufen am 03.10.2026)