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LED-Panel 62×62: erst die Öffnung in Millimetern

Aktualisiert: Oktober 2026

Sie stehen auf der Leiter, die alte Kassette ist schon herausgenommen, und der Karton sagt LED-Panel 62×62 oder 60×60. Beide Angaben sind Katalogzentimeter. Die Decke arbeitet in Millimetern, und 595 mm sowie 620 mm sind nicht dasselbe Gehäuse. Ein zu kleines Panel fällt in das Feld oder klappert auf der Auflage. Ein zu großes geht nicht zwischen die Profile. Der [LED-Deckenpanel-Vergleich](/hub/led-lampen-zubehoer/led-deckenpanel) listet, welches Modell überhaupt eine Millimeterzeile nennt. Hier geht es nur um das Maß, bevor Kelvin oder eine Fernbedienung eine Rolle spielen.

Sie stehen auf der Leiter, die alte Kassette ist schon herausgenommen, und der Karton sagt LED-Panel 62×62 oder 60×60. Beide Angaben sind Katalogzentimeter.

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Inhalt

Zwei Module, ein Suchwort

Im Handel mit sichtbaren Tragschienen ist das Modul 625×625 mm die verbreitete deutsche und österreichische Teilung. Das Gehäuse liegt um 620 mm und erscheint als 62×62. Das internationale Modul liegt um 600 mm, das Gehäuse um 595 mm, im Titel oft als 60×60. Die Schnitte sind nicht austauschbar. Ein 595-mm-Panel liegt im 625er-Feld nicht sicher auf. Ein 620er-Gehäuse passt nicht in die kleinere Öffnung. Beide heißen Panel, die Differenz ist auf dem Foto kaum sichtbar. Ein Shop-Satz, das Panel passe in jede deutsche Decke, lässt die zweite Modulwelt weg. Ein Aufbaurahmen für eine geschlossene Decke ist keine Einlegekorrektur. Er muss dasselbe Format haben wie das Gehäuse.

Die Öffnung messen, nicht den Katalognamen

Die Modulmitte von Schienenmitte zu Schienenmitte beschreibt die Teilung, oft 625 mm. Die lichte Öffnung liegt zwischen den Innenkanten und ist kleiner, weil die Schiene Breite hat. Wer nur von Mitte zu Mitte misst und ein 620-mm-Gehäuse bestellt, prüft die Teilung, nicht den Schlitz. Messen Sie an der herausgenommenen Kassette die lichte Weite in beiden Richtungen und den Abstand der Schienenmitten, wenn die Teilung unklar ist. Ein Feld neben der Wand kann vom Feld in der Mitte abweichen. Liegt die lichte Öffnung deutlich unter 620 mm, geht ein Gehäuse mit 620×620 mm nicht hinein. Liegt das Modul bei 625 mm und das Gehäuse bei 595 mm, fehlt die Auflage.

Falsches Maß, Spalt und der Rahmen

Ist das Panel zu klein, liegt es nicht bündig. 595 mm in einem 625-mm-Feld können rutschen, klappern oder nur auf einer Ecke tragen. Ein Einlegerahmen ist eine zweite Bestellung und macht das Gehäuse nicht zum 620-mm-Panel. Ist es zu groß, verkantet es auf den Profilen. Nacharbeiten beschädigt Gehäuse und Auflage. Der Aufbaurahmen rettet die geschlossene Decke, nicht das falsche Raster. Ein 62×62-Rahmen unter Beton öffnet keine 625-mm-Schiene. Einleger gegen Aufbau sortiert die LED-Deckenpanel-Kaufberatung. Kelvin und UGR ändern an der Kante nichts.

Was die Stichprobe zum Maß sagt

Nur das LECOM-Sechserpack nennt im Bullet exakt 620×620 mm, dazu 4000 lm, 6500 K, Backlight und 2,8 cm Bauhöhe. Die Millimeterzeile ersetzt nicht Ihre Messung. Eine Decke mit 600er-Modul nimmt dieses Gehäuse nicht auf. Watt und Bewertungen fehlen. Zehnerpack und LUXULA bleiben bei 62×62, einmal ohne Millimeter, einmal in Zentimetern. 62×62 cm liegt rechnerisch bei 620 mm, ist aber nicht als 620×620 mm ausgeschrieben. Bei 5 mm zwischen Passform und Spalt ist das eine Lücke. LUXULA nennt 36 W, 3600 lm und 4000 K. Das Zehnerpack nennt 4400 lm und 3000 K ohne Watt. Aufputz und Seil stehen bei LUXULA nur mit optionalem Material, das nicht enthalten ist.

Häufige Fragen

Passt 60×60 in eine deutsche Rasterdecke?
60×60 im Titel meint im Handel meist ein Gehäuse um 595 mm für ein Modul um 600 mm. Viele Systemdecken mit sichtbaren Schienen teilen dagegen im 625-mm-Modul, zu dem ein Gehäuse um 620 mm gehört. Ein 595-mm-Panel liegt darin nicht sicher auf. Ob Ihre Decke das eine oder das andere Modul hat, zeigt nur die Messung, nicht das Wort deutsch auf dem Karton.
Ist 62×62 dasselbe wie 625×625?
Nein. 625 mm ist die übliche Modulteilung von Schienenmitte zu Schienenmitte. 62×62 ist der Katalogname für ein Gehäuse um 620 mm, das in dieses Modul eingelegt wird. Die lichte Öffnung zwischen den Profilkanten ist noch einmal eine andere Zahl, weil die Schiene Breite hat. Wer die drei Werte gleichsetzt, bestellt das Nachbarmaß.
Messe ich von Schienenmitte oder die lichte Öffnung?
Beides hat einen Sinn, und beides ist nicht dieselbe Zahl. Die Schienenmitte beschreibt die Modulteilung. Die lichte Öffnung zwischen den Innenkanten beschreibt den Schlitz, durch den das Gehäuse muss, und die Auflage, auf der es liegen soll. Notieren Sie beide, wenn die Decke alt oder gemischt ist. Ein Feld neben der Wand kann vom Feld in der Mitte abweichen.
Was passiert, wenn das Panel zu klein ist?
Es liegt nicht bündig, kann klappern oder in die Öffnung rutschen. 595 mm in einem 625-mm-Feld ist das typische Bild dafür. Ein Einlegerahmen ist eine zweite Bestellung und kein Ersatz für das passende Gehäuse. Die Fuge und die Auflage bleiben anders als bei einem Panel, das von vornherein um 620 mm misst.
Was passiert, wenn es zu groß ist?
Es geht nicht in die Öffnung oder verkantet auf den Profilen. Die Kante nachzuarbeiten beschädigt Gehäuse und Auflage. Der Treiber hat dann oft keinen vorgesehenen Platz mehr. Das größere Katalogmaß ist in der kleineren Modulwelt kein Gewinn an Licht, sondern ein Gehäuse, das außen vor bleibt.
Rettet ein Aufbaurahmen das falsche Maß?
Nur für eine geschlossene Decke, und nur wenn Rahmen und Panel dasselbe Format haben. Im Raster macht der Rahmen aus 595 mm keine 620 mm. Ein Einlegerahmen, der ein 60er in ein 625er-Feld zwingen soll, bleibt Zubehör mit eigener Fuge. Er ist nicht das Gehäuse, das die Schiene von allein trägt.
Welches Maß nennen die Rasterpanels in der Stichprobe?
Exakt 620×620 mm nennt das LECOM-Sechserpack. Das Zehnerpack und LUXULA bleiben bei 62×62 ohne ausgeschriebene 620 mm. Wohn-Aufbaupanels mit 80, 98, 100 oder 120 cm gehören nicht in diese Öffnung. Wenn Ihre Messung weder zur Millimeterzeile noch zum Zentimetertitel passt, ist das Modell für dieses Feld erledigt, unabhängig von Lumen und Kelvin.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen aus dem Research-Digest; zuletzt abgerufen am 12.10.2026.

  1. licht.de – Hinweise zu DIN EN 12464-1 (abgerufen am 12.10.2026)
  2. licht.de – licht.forum 60 (PDF) (abgerufen am 12.10.2026)
  3. BAuA – ASR A3.4 (abgerufen am 12.10.2026)
  4. Verordnung (EU) 2019/2020 – Ökodesign (abgerufen am 12.10.2026)
  5. BAM – FAQ Ökodesign und Energielabel (abgerufen am 12.10.2026)
  6. licht.de – Prüfzeichen für Leuchten (abgerufen am 12.10.2026)
  7. elektrotechnik-licht-boerse.de – LED Panels 62×62 (abgerufen am 12.10.2026)
  8. DKE – DIN VDE 0100-559 (abgerufen am 12.10.2026)