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LED Lampe Kaufberatung: welche Zahl zuerst zählt

Aktualisiert: Oktober 2026

Sie stehen vor dem Listing und sehen Watt, Lumen, Kelvin und einen Buchstaben auf derselben Karte. Die alte Birne im Flur trug eine einzige Wattzahl, die neue LED trägt mehrere, und zwei davon widersprechen sich manchmal. Eine LED-Lampe-Kaufberatung fängt deshalb nicht bei der hellsten Zahl an, sondern bei der Frage, was Sie in der Hand haben: ein Leuchtmittel für eine vorhandene Fassung oder eine Leuchte, die fest an die Decke kommt. Der [Vergleich der LED-Lampen](/hub/led-lampen-zubehoer/led-lampen) legt die Angebote mit Bauart, Anschluss und Schutzart nebeneinander. Hier legen Sie die Reihenfolge fest, in der Sie diese Felder lesen, und wann ein Listing liegen bleibt.

Sie stehen vor dem Listing und sehen Watt, Lumen, Kelvin und einen Buchstaben auf derselben Karte.

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Inhalt

Zuerst Fassung oder Leuchte

E27 ist das große Schraubgewinde der Haushaltsbirne, E14 das schmalere Kerzengewinde, GU10 der Reflektor, den Sie eindrücken und eine Vierteldrehung weiterdrehen. Steht auf der alten Lampe oder auf der Fassung eine dieser Bezeichnungen, bleibt das die erste Grenze. Eine flache Deckenleuchte mit integrierter LED hat keine dieser Fassungen, auch wenn ein Attributfeld trotzdem GU10 schreibt. Bei der Seruno-X-Deckenleuchte steht GU10 im Attribut, Titel und Montage beschreiben eine feste Aufbauleuchte mit 24 Watt und 3200 Lumen. Das Feld dürfen Sie nicht als Sockel lesen. Dasselbe Muster tragen Wannen, deren Sockelzeile E27 oder GU10 nennt, obwohl der Anschluss eine Klemme ist. Die Akku-Leiste von JEKEMORYE hat gar keine Fassung, sie hängt magnetisch und läuft mit 3 Volt. Lumen werden erst vergleichbar, wenn dieselbe Bauart feststeht. Sobald der Typ klar ist, zählt der Lichtstrom, nicht die Wattzahl der alten Birne.

Lumen statt Watt

Watt auf einer LED ist der Verbrauch. Die Helligkeit steht in Lumen. Die Verbraucherzentrale setzt eine alte 60-Watt-Glühbirne bei etwa 700 Lumen an, das VerbraucherFenster Hessen nennt etwa 700 bis 900 Lumen. Eine Zeile „entspricht 60 Watt“ gilt nur, wenn der Lichtstrom in dieser Spanne liegt. Fehlt die Lumenzahl, können Sie die Ersatzwatt-Zeile nicht prüfen. Das Philips-Sechserpack nennt 355 Lumen, 36 Grad, ausdrücklich nicht dimmbar, Energieklasse F. Die Wattfelder nennen zugleich 50 Watt Aufnahme und Ersatz 50 Watt. 355 Lumen sind ein enger Spot, keine 60-Watt-Stufe. Die Osram-Kolben nennen 7,2 Watt und 1521 Lumen bei 2700 Kelvin, die frühere 100-Watt-Stufe. Die kleinere Wattzahl ist hier der Effizienzvorteil.

Kelvin und Farbwiedergabe

Warmweiß liegt unter etwa 3300 Kelvin. 2700 Kelvin entsprechen dem bekannten Glühlampenton, 3000 Kelvin sind eine Spur klarer und bleiben warmweiß. Neutralweiß reicht bis etwa 5300 Kelvin, tageslichtweiß liegt darüber. Für einen Raum, den Sie gleichzeitig sehen, sollten Sie eine Kelvin-Zahl festlegen. Die OUILA-Deckenleuchte nennt fest 4000 Kelvin, 24 Watt und 2000 Lumen. Die Seruno-X bietet 3000, 4000 und 6000 Kelvin an einem Schalter. Umschalten an der Leuchte ist eine Farbwahl, kein Dimmen. Die LQWELL nennt im Titel 6000 Kelvin und im Produkttext drei wählbare Farben. Diese Sätze dürfen Sie nicht mitteln. Ra oder CRI beschreibt, wie verlässlich Farben aussehen. Ra 80 ist die Untergrenze für Wohnräume. Wo Haut, Holz oder Lebensmittel stimmen sollen, nennt die Stiftung Warentest in ihrer Lampenwahl mindestens 90. Steht nur „hohe Farbtreue“ ohne Zahl, ist die Angabe nicht prüfbar.

Dimmbar heißt gekennzeichnet

Ohne das Wort „dimmbar“ auf Lampe oder Leuchte gilt sie in der Regel als nicht dimmbar. Das ist der Hinweis aus den ZVEI-Schriften zum Dimmen. Das Philips-GU10-Pack sagt das Nein ausdrücklich. Die Osram-Kolben der Klasse A lassen die Frage offen. Eine offene Frage ist kein Ja. Steckt eine nicht dimmbare LED in einem alten Phasenanschnittdimmer, flackert sie, summt oder leuchtet schwach weiter. Helligkeitsstufen an der Leuchte selbst sind etwas anderes. Die JEKEMORYE-Schrankleuchte dimmt laut Produkttext am Gehäuse, die Versorgung ist ein 3-Volt-Akku, einen Wanddimmer gibt es dort nicht. Die Seruno-X hat nach Rezensionen Helligkeitsstufen, die sich nur einstellen lassen, wenn die Leuchte aus dem Ring genommen ist. Wer den Dimmer an der Wand behalten will, braucht das Wort auf der Packung und einen passenden Dimmer. Wer nur die Farbe wechseln will, lässt den Dimmer aus dem Stromkreis.

Klasse A bis G ist nicht die alte Leiter

Der Buchstabe auf dem neuen Label läuft von A bis G. A ist die strengste Effizienz. Nach der delegierten Verordnung (EU) 2019/2015 beginnt Klasse A erst bei einer sehr hohen Ausbeute, in der Fachrechnung bei etwa 210 Lumen pro Watt. Das alte A+ oder A++ ist nicht die neue Klasse A. Im Sortiment trägt das Osram-Pack Klasse A bei 7,2 Watt und 1521 Lumen. Das Philips-Pack trägt Klasse F. Die Akku-Leiste trägt Klasse G. Fehlt der Buchstabe, ist die Klasse unbekannt. Die Seruno-X nennt 133,33 Lumen pro Watt und keinen Buchstaben. Effizienz ist nicht Gemütlichkeit und nicht Schutz gegen Wasser. Ob IP44 im Bad reicht, klärt die Seite zur LED-Lampe für Bad und Feuchtraum. Wann die Birne reicht und wann die ganze Leuchte drankommt, führt LED-Leuchtmittel oder LED-Leuchte aus.

Häufige Fragen

Zählt noch die Wattzahl der alten Birne?
Sie zählt als Erinnerung, welche Helligkeit Sie gewohnt sind, nicht als Kaufzahl der LED. Watt auf der neuen Lampe ist der Verbrauch. Suchen Sie die Lumenzahl und legen Sie sie neben die Spanne der alten Stufe. Für eine 60-Watt-Glühbirne sind das etwa 700 bis 900 Lumen. Eine Ersatzwatt-Zeile ohne Lumen können Sie nicht prüfen.
Wie viel Lumen ersetzen eine 60-Watt-Glühbirne?
Die Verbraucherzentrale nennt etwa 700 Lumen, Hessen eine Spanne von etwa 700 bis 900 Lumen. Nehmen Sie die Spanne. Ein GU10-Spot mit 355 Lumen ersetzt diese Stufe nicht, auch wenn ein Wattfeld 50 Watt nennt. Eine Deckenleuchte mit 2000 Lumen beleuchtet eine Fläche, keine einzelne Fassung.
Welche Kelvin-Zahl für Wohnzimmer, Küche und Keller?
Wohnzimmer und Schlafzimmer liegen meist bei 2700 oder 3000 Kelvin. Küche und Bad vertragen oft 3000 bis 4000 Kelvin. Keller und Garage, in denen gearbeitet wird, liegen häufig bei 4000 Kelvin. Über 5300 Kelvin wird das Licht tageslichtweiß. In einem Raum, den Sie gleichzeitig sehen, bleiben Sie bei einer Zahl.
Ist jede LED dimmbar?
Nein. Ohne das Wort dimmbar auf der Packung gilt die Lampe in der Regel als nicht dimmbar. Das Philips-GU10-Pack sagt es ausdrücklich. Eine offene Angabe, wie beim Osram-Pack der Klasse A, ist kein Ja. Stufen an der Leuchte ersetzen keinen Wanddimmer. Eine nicht gekennzeichnete LED an einem alten Dimmer flackert oder glimmt.
Was prüfe ich im Bad, bevor ich dem Titel glaube?
Eine Schutzart als IP-Zahl, nicht das Wort Bad oder wasserdicht. IP44, IP54 und IP65 sind verschiedene Freigaben. Eine Leuchte ohne Ziffer bleibt ohne Freigabe, auch wenn der Produkttext das Bad nennt. Welcher Bereich welche Ziffer trägt, steht auf der Seite zu Bad und Feuchtraum. Der Titel ersetzt die Ziffer nicht.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen aus dem Research-Digest; zuletzt abgerufen am 12.10.2026.

  1. Verbraucherzentrale – LED-Lampen Kauf (abgerufen am 12.10.2026)
  2. Verordnung (EU) 2019/2020 – Ökodesign (abgerufen am 12.10.2026)
  3. Delegierte Verordnung (EU) 2019/2015 – Etikett A–G (abgerufen am 12.10.2026)
  4. BAM – Beleuchtung Ökodesign (abgerufen am 12.10.2026)
  5. Umweltbundesamt – Wohin mit kaputten Lampen? (abgerufen am 12.10.2026)
  6. licht.de – FAQ Leuchtstofflampen (abgerufen am 12.10.2026)
  7. FVB – Flimmern und Stroboskop (abgerufen am 12.10.2026)
  8. ZVEI/licht.de – LED dimmen (abgerufen am 12.10.2026)