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LED-Leuchtstofflampe 120 cm Komplettset: erst die Bauart

Aktualisiert: Oktober 2026

Sie stehen im Keller vor einer spröden Wanne, die Röhre zündet nicht mehr, und im Shop heißt fast jedes Gehäuse gleich. Eine LED-Leuchtstofflampe 120 cm Komplettset kann eine dichte Wanne mit tauschbarer Röhre sein, eine flache Leuchte mit fest verbauter Platine oder eine schmale Leiste nur für trockene Räume. Die Wattzahl sortiert das nicht. Zuerst klären Sie die Bauart, dann den Lichtstrom, dann die Lichtfarbe, danach Schutzart und Stoßfestigkeit. Die Modelle liegen auf der [Hauptseite zum 120-cm-Komplettset](/hub/led-lampen-zubehoer/led-leuchtstofflampe-120-cm-komplettset). Die Wattzahl kommt dabei zuletzt.

Sie stehen im Keller vor einer spröden Wanne, die Röhre zündet nicht mehr, und im Shop heißt fast jedes Gehäuse gleich.

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Inhalt

Zwei Bauarten, ein Suchwort

Unter dem Suchwort liegen zwei Sets, die sich beim Ausfall anders verhalten. Die Wanne mit T8-Röhre im G13-Sockel behält das Gehäuse, die Röhre lässt sich wechseln. Im Feld ist das eine einflammige 18-W-Röhre mit etwa 2160 Lumen, ein Gehäuse von rund 128 cm, IP65 und Durchgang bis zwölf Leuchten. Die integrierte Feuchtraumleuchte trägt die Platine fest, ein Starter fehlt, und bei Ausfall tauschen Sie die ganze Leuchte. Diese Stücke liegen meist bei 36 bis 40 W und etwa 3600 bis 5040 Lumen. Daneben die schlanke Aufbauleiste, oft nur für trockene Innenräume und manchmal ausdrücklich nicht wasserfest. Eine Leiste mit 36 W und rund 2300 Lumen bei 24 mm Höhe ist Grundlicht für den Flur. Die Röhre in der alten Wanne bleibt nur sinnvoll, wenn Gehäuse und Vorschaltgerät passen. Ob die alte Wanne bleiben darf, klärt Komplettset oder LED-Röhre.

Lumen vor Watt, Kelvin vor „super hell“

Eine 18-W-Wanne mit rund 2000 Lumen ist Grundlicht für Flur und Kellerabteil. Eine integrierte Leuchte mit 3600 bis 5000 Lumen ist die hellere Klasse auf demselben Meter. Shop-Faustregeln nennen für die Garage grob 100 bis 150 Lumen je Quadratmeter und für die Werkstatt 200 bis 300. Das bleibt Orientierung, keine Norm an Ihrer Decke. 4000 K sind der Default für Arbeit und Keller, 3000 K der wohnliche Nebenraum, 5000 bis 6500 K geben Kontrast und werden als Abendlicht über dem Auto schnell hart. Steht eine Farbwiedergabe auf dem Blatt, sollte sie mindestens Ra 80 erreichen.

IP, IK und Schutzklasse

IP65 nach DIN EN 60529 heißt staubdicht und geschützt gegen Strahlwasser. IP66 hält einem stärkeren Strahl stand. Die Ziffer gilt erst, wenn die Kabelverschraubung zur Leitung passt und fest angezogen ist. Steht im Listing nur „wasserfest“ ohne Ziffer, fehlt die Schutzart, die Sie mit IP65 vergleichen könnten. IK06 sind 1 Joule, IK07 sind 2 Joule, IK08 sind 5 Joule nach DIN EN 62262. In der engen Werkstatt ist IK08 die belastbarere Angabe. Schutzklasse I braucht den Schutzleiter, Klasse II ist schutzisoliert und wird nicht nachträglich geerdet. Welche Ader wohin gehört, entscheidet die Elektrofachkraft. Wie Clips und Dichtung zusammenhängen, steht auf der Montage-Seite.

Was die Main danach filtert

Stehen Bauart, Licht und Schutz, bleiben Tauschbarkeit und Verknüpfung. Wer die Röhre später wechseln will, nimmt die Wanne mit G13 und lebt mit weniger Lumen. Wer Bauhöhe sparen will, nimmt die feste Platine und tauscht später das ganze Gehäuse. Verknüpft wird nur bis zur Zahl in der Anleitung, im Feld um zehn, zwölf oder fünfzehn Leuchten. Ein Melder mit fest etwa 30 Sekunden Nachlauf gehört zum Durchgang, nicht an die stille Werkbank. Stellplatz und Bank schneidet die Seite für Garage und Werkstatt enger zu. Einstieg ist die einfache IP65-Wanne, Mitte kommt mit Sensor, Zweierpack oder höherer Schlagfestigkeit.

Häufige Fragen

Reicht IP65 im Keller oder brauche ich IP66?
IP65 reicht im üblichen Keller, solange Staub und Spritzwasser das Thema sind und die Verschraubung zur Leitung passt. IP66 ist der stärkere Strahl, etwa an einer offenen Einfahrt, die direkt abgeregnet wird. Beide Stufen sind nicht fürs Untertauchen gebaut. Eine Arbeitsgrube oder eine Dusche lösen Sie mit diesen Sets nicht. Steht keine IP-Ziffer auf dem Typenschild, behandeln Sie die Leuchte als Innenleuchte, auch wenn der Werbetext von Feuchtraum spricht.
Sind 4000 lm hell genug für eine Einzelgarage?
4000 Lumen aus einer integrierten 120-cm-Leuchte sind eine brauchbare Mitte für eine kleine Einzelgarage, in der vor allem geparkt wird. Shop-Orientierungen liegen für Nebenräume oft bei einer Leuchte um 3600 Lumen bis etwa 15 m². Sobald Sie an der Bank schrauben oder der Raum deutlich länger ist als die Leuchte, wird eine zweite Leuchte die ehrlichere Lösung. Die 18-W-Wanne mit rund 2160 Lumen bleibt dabei Grundlicht und wirkt in derselben Garage schnell knapp.
Soll die Röhre tauschbar sein?
Ja, wenn Sie das Gehäuse behalten und nur das Leuchtmittel wechseln wollen. Dann ist die Wanne mit T8-Röhre das Set, allerdings mit dem kleineren Lichtstrom um 2000 Lumen. Die integrierte Platine ist flacher und meist heller, bei Ausfall tauschen Sie die ganze Leuchte. Eine Sockelzeile G13 im Attribut beweist den Tausch nicht, wenn daneben Schnellverbinder und fest verbaute LEDs stehen. Dann ist die Zeile ein Datenfehler, keine Fassung.
Was bedeutet 3000, 4000 und 6500 K?
3000 K sind warmweiß und passen in einen Nebenraum, der wohnlich bleiben soll. 4000 K sind neutralweiß und der Default für Keller, Garage und allgemeine Arbeit. 5000 bis 6500 K sind kalt und helfen beim Kontrast, etwa wenn Sie Kanten an einem Werkstück sehen wollen. Als Abendlicht über dem Auto werden sie schnell unangenehm. Umschaltbare Leisten mit 3000, 4500 und 6500 K lassen Sie das am Stück probieren, ersetzen aber keine Schutzart.
Warum steht bei ähnlichen Leuchten mal Klasse A und mal Klasse E?
Seit September 2021 gilt für die Lichtquelle die Skala A bis G. Dieselbe Bauart taucht im Listing mal als A, mal als E oder F auf, ohne dass der Lichtstrom das erklärt. Weit auseinanderliegende Klassen bei ähnlicher Effizienz sind deshalb kein Kaufargument. Schauen Sie auf Lumen, Schutzart und ob die Klasse zum übrigen Blatt passt. Eine unbelegte Spitzenklasse neben Nachbarn in E oder F werten Sie nicht als bessere Leuchte.
Ist eine Leiste ohne Schutzart noch ein Komplettset?
Ja, sobald Gehäuse, Lichtquelle und Anschluss zusammen verkauft werden. Sie ist dann ein Set für den trockenen Innenraum, keine Feuchtraumleuchte. Fehlt der Schutzleiter und fehlt eine IP-Ziffer, gehört sie nicht in den nassen Keller und nicht an eine Dose, die einen Schutzleiter erwartet. Im trockenen Abstellflur kann dieselbe flache Leiste trotzdem die richtige Bauart sein, weil die Wanne dort mehr Gehäuse mitbringt, als der Raum braucht.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen aus dem Research-Digest; zuletzt abgerufen am 12.10.2026.

  1. licht.de – FAQ Leuchtstofflampen ersetzen (abgerufen am 12.10.2026)
  2. Richtlinie 2011/65/EU – RoHS (abgerufen am 12.10.2026)
  3. Delegierte Richtlinie (EU) 2022/284 (abgerufen am 12.10.2026)
  4. Delegierte Verordnung (EU) 2019/2015 – Energieetikett A–G (abgerufen am 12.10.2026)
  5. Verordnung (EU) 2019/2020 – Ökodesign Lichtquellen (abgerufen am 12.10.2026)
  6. licht.de – DIN EN 60529 Schutzarten (abgerufen am 12.10.2026)
  7. DIN VDE 0100-559 – Errichtung von Leuchten (abgerufen am 12.10.2026)
  8. Leuchtmittelmarkt – Schutzart und IK (abgerufen am 12.10.2026)