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Luftbefeuchter Test: Ausgabe 10/2025 einordnen

Aktualisiert: 2026-10-14

Viele Sterne auf einer Produktseite sehen aus wie ein Laborurteil. Ein Luftbefeuchter Test der Stiftung Warentest ist etwas anderes: eine Kammer, ein benanntes Feld und Noten, die an genau diesen Modellnummern hängen. Sie wollen einordnen, was die Ausgabe 10/2025 gemessen hat und welche Urteile sich nicht auf ähnlich klingende Geräte übertragen lassen. Die Karten unseres Vergleichs stehen auf der [Hauptseite Luftbefeuchter](/hub/luftreiniger-viren-ionisatoren/luftbefeuchter). Die Reihenfolge vor dem Kauf bleibt auf der [Luftbefeuchter Kaufberatung](/hub/luftreiniger-viren-ionisatoren/luftbefeuchter/sub/luftbefeuchter-kaufberatung). Hier geht es um die Grenze zwischen Messwert und Herstellerfläche.

Viele Sterne auf einer Produktseite sehen aus wie ein Laborurteil. Ein Luftbefeuchter Test der Stiftung Warentest ist etwas anderes: eine Kammer, ein benanntes Feld und Noten, die an genau diesen Modellnummern hängen.

Unsere Top-Empfehlungen

Beurer Beurer LB 300 Plus

Im Testfeld

Beurer Beurer LB 300 Plus
8,4/10∼ 139,99 €
Levoit Levoit Dual 200S

Nicht Pro

Levoit Levoit Dual 200S
8,8/10∼ 59,99 €
Philips Philips HU2716/10

Andere Serie

Philips Philips HU2716/10
8,6/10∼ 88,90 €
Inhalt

Was die Kammer gemessen hat

Stiftung Warentest hat für die Ausgabe 10/2025 acht absatzstarke Geräte mit Hygrostat geprüft, eingekauft im März und April 2025. Die Spanne dieses Feldes lag etwa bei 60 bis 270 Euro. Das ist die Preisklasse der geprüften Hygrostat-Geräte, kein Betrag eines Modells aus unserem Vergleich. Fünf Geräte waren Verdunster, drei waren Ultraschall-Vernebler. Die Wasserabgabe wurde auf höchster Stufe durch Wiegen bestimmt. Gemessen wurde außerdem die Zeit, in einer Kammer von knapp 23 Kubikmetern die relative Feuchte von 40 auf 60 Prozent zu heben. Die meisten Geräte hielten die eingestellte Zielfeuchte, eines war ungenau. Die stärkste Abgabe lag mehr als doppelt so hoch wie die schwächste. Strom und Wasser lagen bei keinem der acht Geräte über 14 Euro im Jahr. Mit Ersatzteilen, Filtern und Hygienemitteln reichten die Folgekosten bis 247 Euro im Jahr. Wie ein Filter im Alltag gewechselt wird, steht beim Luftbefeuchter reinigen.

Das Feld und die zwei guten Noten

Zum genannten Feld gehören nur diese Modelle: Beurer LB 300 Plus, Boneco Ultrasonic U250, Conopu mit 6 Litern, Levoit Dual 200S Pro, Philips 5000 Series HU5710/03, Stadler Oskar, Venta LW25 Comfort Plus und Xiaomi Smart Evaporative Humidifier. Zwei Noten fielen gut aus, zwei nur ausreichend. Die zwei guten Geräte waren Kaltverdunster. Daraus folgt nicht, dass jeder Ultraschall-Vernebler durchgefallen wäre. Drei Vernebler standen im Feld, und die Einzelnoten der übrigen Geräte liegen hinter der Freischaltung auf test.de. Eine Galaxus-Meldung und eine Beurer-Pressemitteilung vom 17. Oktober 2025 nennen den LB 300 Plus als Sieger mit gut (1,9). Galaxus nennt den Xiaomi mit 2,1. Die Detailnote auf dem test.de-Produktblatt ist ohne Freischaltung nicht lesbar. Die 1,9 steht deshalb als Aussage von Hersteller und Zweitquelle, nicht als selbst gelesenes Prüfprotokoll. Gut heißt hier: zwei Kaltverdunster in diesem Feld von acht.
Beurer Beurer LB 300 Plus

Im Testfeld

Beurer Beurer LB 300 Plus
8,4/10∼ 139,99 €

Der LB 300 Plus und die widersprüchliche Tabelle

Der Beurer LB 300 Plus in unserem Vergleich ist das Modell, das im genannten Feld steht. Auf dem test.de-Produktblatt, ohne Qualitätsurteil, sind Verdunster, Automatik, Schlafmodus, Timer, drei Stufen und ein Anbieterbereich der relativen Feuchte von 40 bis 70 Prozent genannt. Das Gerät ist dort nicht per App steuerbar. Das Gewicht liegt bei etwa 2,9 Kilogramm, das nutzbare Füllvolumen bei 2,8 Litern. Die Amazon-Tabelle desselben Angebots nennt 300 Milliliter und führt eine Zeile App. Beides widerspricht dem Produktblatt. Die 300 Milliliter gelten hier nicht als Tankinhalt. Die Gesamtnote bleibt hinter der Freischaltung. Solange Sie das Prüfprotokoll nicht selbst geöffnet haben, ist die 1,9 die Zahl aus Pressemitteilung und Zweitmeldung, nicht ein frei nachlesbares Testsiegel auf der Produktkarte.

Was keine Note aus diesem Test hat

Philips HU2716/10 und Philips HU1510/03 sind nicht die Series 5000 HU5710/03. Eine Note der 5000er Serie bleibt an dieser Modellnummer. Unser Levoit Dual 200S trägt die Modellnummer LUH-D302S-WDE. Im Feld steht der Dual 200S Pro. Die beiden Namen in einem Satz gleichzusetzen überträgt ein Urteil auf ein Gerät, das die Kammer nicht gesehen hat. Homvana, GoveeLife, die Dreo-Modelle, Rosekm, Levoit Classic 160 und Levoit NeoClassic 450 stehen ebenfalls nicht in diesem Feld. Für sie gibt es aus der Ausgabe 10/2025 keine Note. Herstellerflächen, 120-Volt-Zellen und Laufzeiten nur auf kleiner Stufe bleiben Kaufkriterien, keine Testergebnisse. Ein gutes Urteil für zwei Verdunster im Feld ist kein Freibrief für jedes andere Verdunstungsgerät und kein Ausschluss jedes Ultraschallgeräts außerhalb der acht.

Häufige Fragen

Wie viele Geräte hat Stiftung Warentest 2025 geprüft, und welcher Typ war gut?
Acht absatzstarke Geräte mit Hygrostat, fünf Verdunster und drei Ultraschall-Vernebler, Ausgabe 10/2025. Zwei Noten waren gut, zwei nur ausreichend. Die zwei guten Geräte waren Kaltverdunster. Die übrigen Einzelnoten liegen hinter der Freischaltung. Aus den zwei guten Verdunstern folgt nicht, dass jeder Vernebler im Feld oder außerhalb durchgefallen wäre.
Ist der Beurer LB 300 Plus derselbe wie in unserem Vergleich?
Ja, dieses Modell gehört zum genannten Testfeld. Das Produktblatt beschreibt einen Verdunster mit Automatik, Schlafmodus, Timer, drei Stufen, etwa 2,9 Kilogramm und 2,8 Litern nutzbarem Füllvolumen, ohne App-Steuerung. Die Amazon-Tabelle mit 300 Millilitern und einer App-Zeile widerspricht dem. Die 1,9 stammt aus Hersteller- und Zweitquellen, das Detailurteil auf test.de ist gesperrt.
Gilt das Urteil auch für den Levoit Dual 200S und die Philips-Modelle hier?
Nein. Im Feld steht der Levoit Dual 200S Pro, unser Gerät ist der Dual 200S mit der Modellnummer LUH-D302S-WDE. Philips HU2716/10 und HU1510/03 sind nicht die Series 5000 HU5710/03. Die Note bleibt an der geprüften Modellnummer. Ähnliche Namen reichen für eine Übertragung nicht.
Was wurde gewogen, und was ist nur eine Herstellerfläche?
Gewogen wurde die Wasserabgabe auf höchster Stufe. Zusätzlich wurde die Zeit gemessen, in knapp 23 Kubikmetern von 40 auf 60 Prozent zu kommen. Die meisten hielten den Zielwert, eines war ungenau. Quadratmeter und Quadratfuß aus dem Listing sind keine zweite Messung. Die stärkste Abgabe lag mehr als doppelt so hoch wie die schwächste.
Warum können die Folgekosten höher sein als der Strom?
Strom und Wasser lagen bei keinem der acht über 14 Euro im Jahr. Mit Ersatzteilen, Filtern und Hygienemitteln reichten die Kosten bis 247 Euro im Jahr. Der Filter kann den Abstand zwischen zwei Geräten deshalb größer machen als die Stromrechnung. Das ist eine Kostenlehre des Testfeldes, keine Note für Modelle, die nicht dabei waren.
Warum ist die Gesamtnote nicht frei lesbar?
Die Urteile auf test.de stehen hinter der Freischaltung. Das Produktblatt des LB 300 Plus zeigt Merkmale, das Qualitätsurteil bleibt gesperrt. Pressemitteilung und eine Händlermeldung nennen die 1,9. Wer diese Zahl zitiert, sollte die Quelle nennen und sie nicht als selbst gelesenes Protokoll ausgeben. Amazon-Sterne ersetzen diese Freischaltung nicht.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen aus dem Research-Digest; Stand Oktober 2026.

  1. Stiftung Warentest: Luftbefeuchter im Test 10/2025 (abgerufen am 13.10.2026)
  2. Umweltbundesamt: Richtig heizen (abgerufen am 13.10.2026)
  3. Umweltbundesamt: FAQ Raumtemperatur (abgerufen am 13.10.2026)
  4. Verbraucherzentrale: Heizen und Lüften (abgerufen am 13.10.2026)
  5. DIN EN 60335-2-98, VDE-Verlag (abgerufen am 13.10.2026)
  6. Fachverband Gebäude-Klima: Status-Report 8 (abgerufen am 13.10.2026)
  7. Wasch- und Reinigungsmittelgesetz: Härtebereiche (abgerufen am 13.10.2026)
  8. SRF Kassensturz: Luftbefeuchter im Test (abgerufen am 13.10.2026)