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Mikrowelle 20 oder 23 Liter: wann sich der Schritt lohnt

Aktualisiert: September 2026

Zwischen 20 und 23 Litern liegen nur drei Liter Nennvolumen – und trotzdem eine der häufigsten Kaufzweifeln. Viele hoffen auf endlich großer Teller, andere fürchten unnötigen Aufpreis und mehr Gehäuse auf der Arbeitsplatte. Die Entscheidung fällt selten über die Literzahl allein, sondern über Drehteller, Innenhöhe und Stellplatz. Dieser Vergleich hilft dir zur klaren Wahl und führt bei Bedarf in den [23-Liter-Vergleich](/hub/mikrowellen-kuechenmaschinen/mikrowelle-23-liter). Nimm ein Maßband zur Hand, bevor du Preisvergleiche öffnest – sonst bleibt der Literstreit abstrakt.

Zwischen 20 und 23 Litern liegen nur drei Liter Nennvolumen – und trotzdem eine der häufigsten Kaufzweifeln.

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Inhalt

Was die Literzahl nicht sagt

Hersteller messen das Garraumvolumen; nutzbar ist der Raum um Drehteller und Wände. Ein 20-Liter-Gerät mit ungewöhnlich großem Drehteller kann alltagstauglicher sein als ein 23-Liter-Modell mit knappem Teller und niedriger Decke. Ratgeber ordnen 20 Liter grob der Kompaktklasse mit Drehtellern um 24,5–25,5 cm zu; 23 Liter sitzt in der Mittelklasse mit oft 27–29 cm – sofern das Datenblatt das bestätigt. Unplausible Listings mit 42 oder 48 cm bei 23 Litern ignorieren. Miss deinen größten Essteller und eine typische Schüssel. Brauchst du Reserve zum Rand und etwas Höhe, spricht viel für 23 Liter. Passt alles locker in 20 Liter und ist die Küche eng, bleib kompakt. Einen Überblick über die kleinere Klasse liefert der Mikrowelle-20-Liter-Vergleich.

Für wen 20 Liter reicht

Singles, Büros und Mini-Küchen, die vor allem Tassen, kleine Teller und Fertiggerichte erwärmen, kommen mit 20 Litern oft besser klar: weniger Stellfläche, häufig günstiger, ausreichend Watt ab 700–800. Wer selten kocht und nie Pizza erwartet, zahlt für 23 Liter oft für Luft. Auch als Zweitgerät neben dem Ofen ist 20 Liter pragmatisch.
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Für wen 23 Liter die bessere Mitte ist

Paare, WGs und alle mit Normalstellern oder Meal-Prep-Boxen profitieren vom zusätzlichen Spiel. Die Klasse bleibt unter Familien-Kombis mit 25–30 Litern und spart so Gehäusetiefe und Preis. Im aktuellen 23-Liter-Set findest du Solo-Inverter, Keramik-Solos und einen Einstiegs-Grill – genug für Alltag ohne sofort in die nächste Volumenstufe zu springen. Pizza bleibt Grenzfall: Viele TK-Pizzen brauchen mehr Durchmesser als durchschnittliche 23-Liter-Drehteller bieten. Dann helfen Messen, Teilen oder der Ofen – nicht blind drei Liter mehr.

Preis, Maße und Entscheidung

Der Aufpreis von 20 auf 23 Liter ist oft moderat, aber nicht automatisch sinnvoll. Außenmaße prüfen: 23-Liter-Geräte können tiefer oder breiter sein; Lüftung einplanen. Watt und Bauart entscheiden parallel – ein schwaches 23-Liter-Solo schlägt kein gutes 20-Liter-Gerät mit passendem Teller. Kurzregel: Teller passt in 20 → bleiben. Teller klemmt oder Schüsseln schleifen → 23. Familie mit großen Formen → eher 25+ prüfen, nicht bei 23 stehen bleiben. Danach filterst du die 23-Liter-Main nach Solo oder Grill und nutzt die Bestenliste für Picks.

Szenarien und Küchenrealität

Studierenden-WG mit tiefen Tellern und gemeinsamer Pasta-Schüssel: eher 23 Liter, sofern der Stellplatz mitspielt. Single-Haushalt mit Espressotassen und Fertiggericht: 20 Liter genügt meist. Paar mit gelegentlichem Überbacken: 23 Liter plus Grill-Option prüfen, nicht automatisch 25 Liter springen. Familie mit Auflaufformen und Pizza-Ritual: eher 25–30 Liter oder Ofen priorisieren; 23 Liter ist hier oft die Kompromissfalle. Büro-Teeküche: 20 Liter, einfache Drehregler, wenig Programme. Wenn du bereits ein 20-Liter-Gerät besitzt und nur irgendwie eng findest, miss zuerst. Manchmal fehlt Höhe statt Durchmesser – dann löst 23 Liter das Problem nur, wenn die Innenhöhe wirklich wächst. Drei Liter mehr im Garraum bedeuten nicht automatisch drei Zentimeter mehr Breite, können aber Tiefe und Höhe verschieben. Miss die Nische inklusive Kabel und Lüftungsgitter. Bauart und Kaufkriterien danach in der Kaufberatung 23 Liter.

Häufige Fragen

Sind 23 Liter immer besser?
Nein. Ohne Maßvorteil nur mehr Gehäuse.
Wie viel größer ist der Drehteller typisch?
Oft ein paar Zentimeter – modellabhängig. Spec lesen.
Lohnt 23 Liter für Pizza?
Nur wenn der konkrete Drehteller die Pizza trägt; sonst nein.
Was ist mit Modellnummern 23 bei 20 Litern?
Fehlfit – das Fassungsvermögen zählt.
Brauche ich für 23 Liter mehr Watt?
Nicht zwingend. 700–1000 W je nach Tempo-Wunsch.
Wohin nach der Entscheidung für 23?
Zum 23-Liter-Vergleich und zur Kaufberatung, nicht in endlose Tab-Hopping-Schleifen zwischen beiden Literklassen.
Wie aktuell sind Preise und Verfügbarkeit?
Snapshot-Preise schwanken. Vor dem Kauf den aktuellen Angebotpreis und die Lieferzeit prüfen; die inhaltliche Empfehlung bleibt an Specs und Reviews gebunden.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen aus der Recherche; zuletzt abgerufen im September 2026.

  1. DIN EN IEC 60335-2-25 – Sicherheit von Haushaltsmikrowellen (abgerufen am September 2026)
  2. DIN EN 60705 – Gebrauchseigenschaften von Mikrowellen (abgerufen am September 2026)
  3. Stiftung Warentest – Mikrowellen im Test (abgerufen am September 2026)
  4. Verbraucherzentrale Baden-Württemberg – Mikrowellengeschirr (abgerufen am September 2026)
  5. BfR – Melaminharz nicht für Mikrowelle und Kochen geeignet (abgerufen am September 2026)
  6. MediaMarkt – Mikrowellen-Ratgeber (abgerufen am September 2026)
  7. Mikrowellen-Berater – Garraumgröße (abgerufen am September 2026)
  8. LG – MS23NECBW Produktdaten (abgerufen am September 2026)