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Kopierpapier lagern und einlegen: Wellen und Stau vermeiden

Aktualisiert: Oktober 2026

Ein Karton mit 2.500 Blatt wiegt ungefähr 12,5 Kilogramm. Kommt er aus einem kalten Lieferwagen oder feuchten Keller direkt neben den warmen Drucker, reagieren Papier, Hülle und Kanten nicht sofort wie ein Stapel, der längst im Raum liegt. Wer Kopierpapier lagern und einlegen möchte, beginnt nicht mit kräftigem Auffächern, sondern mit einer geschlossenen Verpackung und einem Blick auf das Raumklima. Die [Übersicht zu Druckerpapier 80 g/m²](/hub/papier-und-folien/druckerpapier-80g) hilft, falls das vorhandene Papier grundsätzlich nicht zum Gerät passt. Hier geht es um den Ablauf nach der Lieferung: akklimatisieren, Kanten prüfen, beschädigte Blätter aussortieren, den Stapel vorsichtig lockern und die Markierungen des Papierfachs beachten.

Ein Karton mit 2.500 Blatt wiegt ungefähr 12,5 Kilogramm.

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Inhalt

Erst das Klima, dann die Verpackung öffnen

Papier nimmt Feuchtigkeit aus der Umgebung auf und gibt sie wieder ab. Ein abrupter Wechsel zwischen kalter Lagerung und einem warmen Raum kann Wellen und veränderte Laufeigenschaften begünstigen. Pflegehinweise nennen für Kopierpapier etwa 45 bis 55 Prozent relative Luftfeuchtigkeit bei 20 bis 24 °C. Eine Quelle aus dem Druckereiumfeld arbeitet mit ungefähr 52 Prozent plus oder minus fünf bei 21 °C. Das sind Orientierungen, keine Pflicht, jeden Haushalt auf einen einzelnen Messpunkt zu klimatisieren. Lassen Sie das Ries in seiner geschlossenen Hülle, bis es sich an den Raum angepasst hat. Für einen einzelnen Karton gibt es in den herangezogenen Quellen keine seriöse Stundenformel, weil Außentemperatur, Paketgröße und Raumdifferenz zu verschieden sind. Angebrochene Riese sollten bis zum nächsten Einsatz wieder in ihrer Hülle liegen. Ein Schrank im normalen Arbeitsraum ist geeigneter als Keller, Fensterbank oder Heizungsnähe. Feuchtes oder deutlich welliges Papier gehört nicht in das heiße Fixierwerk eines Laserdruckers.

Raumfeuchte ist nicht die Blattfeuchte der Norm

In technischen Anforderungen an Trockentonerpapier taucht eine Blattfeuchte von 3,8 bis 5,6 Prozent auf. Diese Zahl beschreibt den Feuchteanteil im Papier nach einem genormten Prüfverfahren. Sie ist nicht die relative Luftfeuchtigkeit des Raums. Ein Hygrometer an der Wand lässt sich nicht auf 3,8 bis 5,6 Prozent einstellen; ein solches Raumklima wäre extrem trocken und würde die Normangabe missverstehen. Die Norm berücksichtigt außerdem Reibung und Wölbung. Für Papier aus der Verpackung wird eine statische Reibung von 0,4 bis 0,6 genannt, während die Wölbung begrenzt sein soll. Diese Laborwerte erklären, warum Verpackung und Zustand des Stapels den Lauf beeinflussen können. Sie eignen sich nicht als Heimtest mit Lineal und Fingerprobe. Das Raumhygrometer hilft, sehr feuchte oder sehr trockene Lagerbedingungen zu erkennen. Die Blattfeuchte bleibt eine Produkteigenschaft aus dem Prüfverfahren.
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Versandkanten prüfen und Oberlagen aussortieren

Bei schweren Kartons tragen die äußeren Kanten die Belastung von Transport und Stapelung. In Rezensionen zum tecno-Papier werden wiederholt dünne Versandkartons, eingerissene Rieshüllen, Eselsohren und eingedrückte Ecken genannt. Solche Schäden treffen oft zuerst das oberste oder seitlich liegende Ries. Ein sauberer innerer Stapel kann weiterhin verwendbar sein. Öffnen Sie den Karton auf einer stabilen Fläche und heben Sie ein Ries an, statt es an einer Ecke herauszuziehen. Prüfen Sie alle vier Seiten. Blätter mit Knicken, eingerissenen Kanten, starken Wellen oder anhaftender Feuchtigkeit sollten nicht in das Fach. Bei feinem Papierstaub hilft vorsichtiges Abstreifen an der Stapelkante, kein Ausschlagen im geöffneten Drucker. Ist die gesamte Kante gestaucht, die Hülle durchfeuchtet oder der Stapel sichtbar verformt, zwingen Sie ihn nicht probeweise durch das Gerät. Fotografieren Sie den Zustand für eine mögliche Reklamation.

Fächern, ausrichten und bis zur Fachmarke einlegen

Pflegehinweise empfehlen, die Blätter vor dem Einlegen zu fächern, damit sich die Lagen lösen. Gemeint ist kein starkes Biegen des ganzen Rieses. Halten Sie einen handlichen Teilstapel an einer kurzen Seite, lockern Sie die gegenüberliegende Kante leicht mit dem Daumen und richten Sie den Stapel auf einer ebenen Fläche wieder bündig aus. Legen Sie nur so viel Papier ein, wie die Markierung im Fach erlaubt. Stellen Sie die Führungen an das Format, ohne die Kanten zusammenzuquetschen. Beachten Sie die vom Gerätehersteller angegebene Druckseite, sofern das Fach eine Markierung zeigt. Beim Nachfüllen richten Sie den vorhandenen Rest mit dem neuen Stapel aus. Tritt danach ein einzelner Stau auf, kontrollieren Sie zuerst das betroffene Blatt. Wiederholt sich das Problem mit unbeschädigtem, akklimatisiertem Papier, prüfen Sie die Geräteeinstellungen. Die Kaufberatung für Druckerpapier 80g hilft bei der Gerätezeile. Bei einem Produktionskopierer, der trotz vorbereitetem Papier regelmäßig staut, ist der Servicefall erreicht.

Fazit: erst flach und trocken, dann das Fach

Geschlossene Hülle, normales Raumklima und unbeschädigte Kanten sind die Vorbereitung. Leichtes Fächern und die Fachmarke folgen danach. Scheint die Rückseite trotz sauberem Lauf durch, liegt das an der Opazität des Bogens, nicht am Einlegen. Wiederholt sich der Stau mit mehreren geeigneten, unbeschädigten Riesen, gehört der Blick zum Gerät.

Häufige Fragen

Darf ich einen kalten Karton sofort öffnen?
Sie sollten ihn besser geschlossen an den Druckraum anpassen lassen. Die Hülle bremst den Feuchteaustausch während des Temperaturwechsels. Eine feste Wartezeit lässt sich aus den Quellen nicht ableiten, weil Temperaturdifferenz und Kartongröße variieren.
Welche Luftfeuchtigkeit ist für Kopierpapier sinnvoll?
Als Orientierung werden etwa 45 bis 55 Prozent relative Luftfeuchtigkeit bei 20 bis 24 °C genannt. Ein Druckerei-Hinweis liegt mit ungefähr 52 Prozent plus oder minus fünf bei 21 °C in einem ähnlichen Bereich. Das sind Raumwerte, keine Blattfeuchte.
Warum gibt es keine genaue Stundenangabe?
Ein einzelnes Ries, ein geschlossener Karton und mehrere gestapelte Kartons gleichen ihre Temperatur unterschiedlich schnell an. Auch Ausgangstemperatur und Raumklima verändern die Dauer. Belegt ist die geschlossene Akklimatisierung, nicht eine pauschale Zahl.
Muss ich jedes Ries auffächern?
Leichtes Fächern kann zusammenhaftende Blätter lösen und wird in Pflegehinweisen empfohlen. Es sollte vorsichtig geschehen; starkes Biegen erzeugt neue Wellen. Danach müssen die Kanten wieder bündig ausgerichtet werden.
Darf welliges Papier in den Laserdrucker?
Stark gewellte oder feuchte Blätter sollten nicht ins Fixierwerk. Sie können schlechter eingezogen werden und unter Hitze weitere Probleme verursachen. Lassen Sie nur flaches, trockenes und unbeschädigtes Papier laufen.
Wie lagere ich ein angebrochenes Ries?
Schließen Sie die Hülle so gut wie möglich und lagern Sie das Ries flach in einem Schrank im normalen Arbeitsraum. Vermeiden Sie Kellerfeuchte, direkte Sonne und Heizungsnähe. Schwere Gegenstände gehören nicht auf den Stapel.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen zu Norm, Weißgrad und Papierpflege; zuletzt eingeordnet am 13.10.2026.

  1. DIN Media, DIN EN 12281:2003-01 (abgerufen am 13.10.2026)
  2. SIST-Vorschau EN 12281:2003 (abgerufen am 13.10.2026)
  3. DIN, Alterungsbeständigkeit von Papier (abgerufen am 13.10.2026)
  4. Büroprofi, Papier und Weißgrade (abgerufen am 13.10.2026)
  5. Datenblatt HP Home & Office (abgerufen am 13.10.2026)
  6. Europäische Kommission, EU Ecolabel Paper (abgerufen am 13.10.2026)
  7. Officeworks, How to Care for Your Copy Paper (abgerufen am 13.10.2026)
  8. Wikipedia, Papierformat (abgerufen am 13.10.2026)