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Laminierfolien 80 Mikron: was die Zahl auf der Packung meint

Aktualisiert: Oktober 2026

Auf der Schachtel steht 80 mic, daneben 2 × 80, im Bullet nur 80 µm oder am Gerät die Stufe 75/80. Dieselbe Ziffer kann eine Folienhälfte, die ganze Hülle oder nur den Schalter meinen. Laminierfolien 80 Mikron sind deshalb keine gemessene Wahrheit, solange die Packung den Bezug offenlässt. Welche konkreten Taschen das Feld führt, sehen Sie im [Laminierfolien-Vergleich](/hub/papier-und-folien/laminierfolien). Hier bleibt die Dicke: wie Sie die Schreibweisen trennen, wofür die dünne Hülle trägt und wann die nächste Stufe die bessere Frage ist.

Auf der Schachtel steht 80 mic, daneben 2 × 80, im Bullet nur 80 µm oder am Gerät die Stufe 75/80. Dieselbe Ziffer kann eine Folienhälfte, die ganze Hülle oder nur den Schalter meinen.

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Inhalt

Drei Schreibweisen, eine Zahl

Im Regelfall meint 80 Mikron eine Folienseite. Beide Seiten zusammen ergeben dann 160 µm Kunststoff, dazu kommt das eingelegte Papier. Packungen, die ausdrücklich 2 × 80, 80 mic je Seite oder 160 Micron (2 × 80) schreiben, folgen dieser Lesart. Peach, Albyco, Leitz, Dahle und die matte Fellowes-Tasche gehören in diese Gruppe. Daneben stehen Listings, die die Zahl anders setzen. Amazon Basics schreibt im Bullet nur 80 µm, ohne zu sagen, ob das eine Seite oder die Hülle ist. Zwei Fellowes-Glanzpackungen nennen die Geräteeinstellung 75/80 Mikron oder die 80-Micron-Einstellung und kein gemessenes 2 × 80. Die Stufe am Gerät sagt, welchen Schalter Sie wählen sollen, nicht zwingend, welche Dicke eine Messuhr feststellen würde. Verwechseln Sie die Folienzahl nicht mit 80-g-Kopierpapier. Die übrigen Kaufkriterien bleiben in der Laminierfolien-Kaufberatung.

Wofür die dünne Hülle reicht

Die 80er-Klasse ist die Standardhülle für Arbeitsblätter, Stundenpläne, einfache Aushänge und Dokumente, die im Ordner liegen oder gelegentlich in die Hand genommen werden. Mit sichtbarem Folienrand bleibt das Papier lesbar, und einfache Heißgeräte sind auf diese Stufe ausgelegt. Ein randvoll bedrucktes A4 in 216 × 303 Millimetern bleibt dabei knapp; die Dicke ändert den fehlenden Rand nicht. Für eine Speisekarte, die steif von Tisch zu Tisch wandern soll, oder für ein Schild draußen reicht dieselbe Hülle oft nicht. Sie schützt den Druck, gibt dem Blatt aber wenig Eigensteifigkeit. Matt ändert daran nichts: Die entspiegelte Fellowes-Tasche ist ebenfalls 2 × 80 und damit keine dickere Klasse, nur eine andere Fläche. Die Abwägung steht unter Laminierfolie glänzend oder matt.

Wann die nächste Stufe die bessere Frage ist

Orientierungstabellen ordnen 80 Mikron eher Fotos und leichten Dokumenten zu, 125 eher Ausweisen, noch höhere Werte Speisekarten und Außenschildern. Solche Reihen tragen in Nachschlagewerken oft einen Überarbeitungshinweis und sind keine Norm für Ihren Einkauf. Einfache Geräte schaffen heiß häufig nur bis etwa 125 Mikron; eine dickere Tasche nützt nichts, wenn der Schalter sie nicht vorsieht. In diesem Set fehlen die dickeren Handelsstufen praktisch. Die bessere Frage lautet deshalb nicht, welche 80er die steifste ist, sondern ob Sie diese Klasse überhaupt brauchen. Für den Ausweis, die häufig gebogene Menükarte oder das Schild am Gartentor ist die nächste Stufe die sachliche Alternative. Albyco nennt die eigene Folie ausdrücklich dünner und empfiehlt höhere Geschwindigkeit oder niedrigere Temperatur. Das ist ein Hinweis auf den Lauf. Wie der Bogen einläuft, steht unter Heißlaminieren mit Folien.

Was die Rezensionen „dünn“ nennen

„Dünner als die alte 80er“ ist ein wiederkehrender Satz bei der Linie, die nur die Stufe 75/80 oder die 80-Micron-Einstellung nennt. Das ist Empfinden, kein Labor. Niemand im ausgewerteten Feld hat die Tasche mit einer Lehre gemessen. Wenn die Packung die Bezugsgröße schuldig bleibt, kann sich das Ergebnis weicher anfühlen als eine klar mit 2 × 80 beschriebene Tasche. Fühlt sich die Folie schon vor dem Gerät dünner an und nennt das Listing nur den Schalter, ist Vorsicht bei steifen Karten angebracht. Wellt erst das fertige Blatt, prüfen Sie Rand und Stufe, bevor Sie die Mikronzahl anklagen.

Fazit: Bezug der Zahl zuerst

Wenn Sie die Standardhülle für Ordner, Arbeitsblatt und Innenaushang wollen, filtern Sie nach einer Packung, die 2 × 80 oder 80 mic je Seite schreibt. Behandeln Sie bloßes 80 µm und die Stufe 75/80 als Hinweis mit Vorbehalt. Dickere Stufen müssen Sie außerhalb dieses Sets suchen. Die Oberfläche wählen Sie danach, die Stückzahl zuletzt.

Häufige Fragen

Ist 80 das pro Seite oder insgesamt?
Gewöhnlich pro Seite. Beide Folienhälften ergeben dann 160 µm Kunststoff plus das eingelegte Papier. Sicher ist das nur, wenn die Packung 2 × 80 oder 80 mic je Seite schreibt. Ein Bullet mit bloßem 80 µm lässt den Bezug offen.
Sind 2 × 80 und 160 µm dasselbe?
In der üblichen Lesart ja: zwei Seiten zu 80 Mikron, zusammen 160 µm Folie, ohne das Papier. Manche Listings schreiben beides nebeneinander, andere nur eine der beiden Zahlen. Steht ausschließlich die Gerätestufe 75/80, ist das nicht dieselbe Aussage zur Dicke.
Was heißt Geräteeinstellung 75/80, wenn keine Folienstärke dasteht?
Sie sagt, welchen Schalter Sie am Laminiergerät wählen sollen. Sie belegt nicht, dass die Tasche wie eine gemessene 2-×-80-Folie ausfällt. In Rezensionen zu genau dieser Linie wird die Ware teils als dünner empfunden. Für leichte Blätter kann das reichen, für steife Karten eher nicht.
Reicht das für Arbeitsblätter und Aushänge?
Für Schule, Büro und Innenaushänge meist ja, sofern ein Folienrand stehen bleibt. Die 80er-Klasse ist genau dafür die Standardhülle. Wird dasselbe Blatt dauernd gebogen oder draußen aufgehängt, ist die nächste Stufe die bessere Frage, auch wenn sie hier kaum angeboten wird.
Reicht das für eine Speisekarte, die steif sein soll?
Oft nicht. Die dünne Hülle schützt den Druck, gibt der Karte aber wenig Stand. Wer die Karte häufig in die Hand gibt oder knickt, merkt das schneller als bei einem Aushang an der Wand. Eine dickere Handelsstufe wäre die sachliche Alternative, liegt in diesem Vergleich aber praktisch nicht.
Warum wirkt eine 80er dünner als die letzte 80er?
Weil dieselbe Zahl Hälfte, Hülle oder Stufe meinen kann. Packungen mit bloßer 75/80-Angabe werden in Berichten weicher beschrieben als klar mit 2 × 80 deklarierte Taschen. Dazu kommt das Empfinden nach einem welligen Lauf, das mit der Messung nichts zu tun haben muss.
Ist Matt dicker, weil sie teurer ist?
Nein. Die matte Folie im Set ist 2 × 80 wie die glänzenden Alltagstaschen daneben. Der Preisabstand beschreibt die entspiegelte, teils beschriftbare Fläche, nicht mehr Kunststoff. Wer Steifigkeit sucht, braucht eine höhere Mikronklasse und nicht nur das andere Finish.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen aus dem Research-Digest, eingeordnet am 13.10.2026.

  1. Wikipedia: Laminieren (abgerufen am 13.10.2026)
  2. HTWK Leipzig: Veredelungslexikon Laminieren (abgerufen am 13.10.2026)
  3. Mediencommunity: Kaschieren und Laminieren (abgerufen am 13.10.2026)
  4. Wikipedia: Papierformat (abgerufen am 13.10.2026)
  5. Fellowes: Nachhaltiges Laminierzubehör (abgerufen am 13.10.2026)
  6. Laminiergeräte Test: Laminierfolien A4 (abgerufen am 13.10.2026)
  7. Laminiergeräte Test: Kaltlaminierung (abgerufen am 13.10.2026)