Pömpel richtig anwenden: Anleitung & Tipps für optimale Ergebnisse

Aktualisiert: Februar 2026

Viele Menschen haben einen Pömpel zu Hause, aber wissen nicht, wie man ihn richtig verwendet. Das Ergebnis: Der Pömpel funktioniert nicht, obwohl die Verstopfung eigentlich lösbar wäre. Die richtige Anwendungstechnik ist entscheidend für den Erfolg – zu schnelles Pumpen, zu langsames Pumpen oder ein nicht gefülltes Becken führen dazu, dass der Druckaufbau nicht funktioniert. In dieser Anleitung erklären wir dir Schritt für Schritt, wie du einen Pömpel richtig anwendest, welche Fehler du vermeiden solltest und wie du die beste Technik für verschiedene Anwendungsbereiche findest. Wir berücksichtigen dabei Unterschiede zwischen WC, Küche und Bad, damit du für jede Situation die optimale Methode kennst. Alle getesteten Modelle findest du in unserem Pömpel-Vergleich. Häufige Fehler vermeidest du mit unserem Ratgeber.

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Die Grundlagen: Wie funktioniert ein Pömpel?

Ein Pömpel funktioniert durch Druck und Unterdruck. Wenn du den Pömpel auf den Abfluss setzt und pumpst, erzeugst du Druck, der die Verstopfung lockert, und Unterdruck, der sie löst. Damit das funktioniert, muss der Pömpel vollständig abdichten – nur dann kann sich Druck und Unterdruck aufbauen. Das Problem: Viele Menschen pumpen zu schnell oder zu langsam, oder sie vergessen, dass das Becken mit Wasser gefüllt sein muss. Ohne Wasser kann sich kein Druck aufbauen, und ohne richtige Abdichtung entweicht die Luft seitlich. Die richtige Technik ist entscheidend für den Erfolg. Der Pömpel braucht Wasser, um Druck und Unterdruck zu erzeugen. Wenn das Becken leer ist oder nur wenig Wasser enthält, kann sich kein Druck aufbauen, und der Pömpel wirkt nicht. Das Wasser dient als Medium, das den Druck überträgt – ohne Wasser funktioniert der Pömpel nicht. Viele Menschen versuchen, einen Pömpel an einem leeren Becken zu verwenden, weil sie denken, dass das Wasser die Verstopfung verschlimmert. Das Gegenteil ist der Fall: Ohne Wasser kann der Pömpel nicht funktionieren. Die Abdichtung ist entscheidend für den Druckaufbau. Wenn der Pömpel nicht richtig abdichtet, entweicht die Luft seitlich, und der Druckaufbau bleibt aus. Bei WC-Verstopfungen ist ein Flansch notwendig, der in den Abfluss hineinragt und ihn von innen abdichtet. Bei flachen Abflüssen muss der Sauger vollständig auf dem Abfluss sitzen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Pömpel richtig verwenden

Die richtige Anwendungstechnik ist entscheidend für den Erfolg. Schritt 1: Becken mit Wasser füllen. Bevor du den Pömpel einsetzt, muss das Becken mit Wasser gefüllt sein. Der Pömpel braucht Wasser, um Druck und Unterdruck zu erzeugen. Wenn das Becken leer ist oder nur wenig Wasser enthält, kann sich kein Druck aufbauen. Fülle das Becken mit warmem Wasser, bis der Sauger des Pömpels beim Aufsetzen vollständig mit Wasser bedeckt ist. Wichtig: Wenn das Becken bereits voll ist und überläuft, entferne zuerst überschüssiges Wasser mit einem Becher oder Eimer. Der Pömpel braucht Wasser, aber nicht so viel, dass er beim Pumpen überschwappt. Ein Wasserstand von etwa 10 bis 15 Zentimetern ist ideal für die meisten Anwendungen. Schritt 2: Pömpel richtig positionieren. Setze den Pömpel so auf den Abfluss, dass er vollständig abdichtet. Bei WC-Verstopfungen muss der Flansch in den WC-Abfluss hineinragen, während der äußere Sauger das WC-Becken abdichtet. Bei flachen Abflüssen wie Küche und Bad muss der Sauger vollständig auf dem Abfluss sitzen. Drücke den Pömpel leicht nach unten, damit die Luft entweicht und sich ein Vakuum bildet. Du solltest spüren, wie der Sauger am Abfluss haftet. Schritt 3: Langsam und kräftig pumpen. Beginne langsam und steigere dann die Intensität. Die ersten Pumpstöße sollten langsam sein, um sicherzustellen, dass der Druckaufbau funktioniert. Dann kannst du kräftiger pumpen, um die Verstopfung zu lösen. Pumpst du zu schnell, kann der Sauger abrutschen, und der Druckaufbau geht verloren. Die richtige Frequenz liegt bei etwa 10 bis 15 Pumpstößen pro Minute. Jeder Pumpstoß sollte kräftig sein, aber nicht so kräftig, dass der Sauger abrutscht. Schritt 4: Erfolgskontrolle. Nach dem Pumpen sollte das Wasser langsam abfließen. Wenn das Wasser nicht abfließt, wiederhole den Vorgang. Manchmal braucht es mehrere Versuche, besonders bei hartnäckigen Verstopfungen.

Unterschiedliche Techniken für verschiedene Anwendungsbereiche

Die Anwendungstechnik unterscheidet sich je nach Anwendungsbereich. Bei WC-Verstopfungen ist die richtige Positionierung des Flanschs entscheidend. Der Flansch muss in den WC-Abfluss hineinragen und ihn von innen abdichten, während der äußere Sauger das WC-Becken abdichtet. Ohne Flansch kann ein Standard-Pömpel nicht richtig abdichten, und der Druckaufbau bleibt aus. Setze den Pömpel so auf, dass der Flansch in den WC-Abfluss hineinragt und der äußere Sauger das WC-Becken abdichtet. Drücke den Pömpel leicht nach unten, damit die Luft entweicht und sich ein Vakuum bildet. Bei Küchenverstopfungen ist die Kombination mit heißem Wasser besonders effektiv. Das heiße Wasser erwärmt das Fett und macht es weicher, sodass der Pömpel besser wirken kann. Erst die Spüle mit heißem Wasser füllen, dann mit dem Pömpel pumpen, dann mit heißem Wasser nachspülen. Die richtige Reihenfolge ist: Erst die Spüle mit heißem Wasser füllen etwa 10 bis 15 Zentimeter, dann den Pömpel so auf den Abfluss setzen, dass er vollständig abdichtet. Langsam und kräftig pumpen etwa 10 bis 15 Pumpstöße pro Minute, dann den Pömpel langsam abziehen. Nach dem Pumpen mit heißem Wasser nachspülen, um die gelösten Fettreste wegzuspülen. Bei Bad-Abflüssen ist die richtige Größe entscheidend. Für Badewannen-Abflüsse ist ein größerer Pömpel von etwa 15 bis 20 Zentimeter Durchmesser ideal, während für Duschabläufe ein kleinerer Pömpel von etwa 10 bis 12 Zentimeter besser ist. Die richtige Größe ist entscheidend für den Erfolg – ein falsch dimensionierter Pömpel funktioniert nicht richtig.

Häufige Fehler und wie man sie vermeidet

Viele Menschen machen beim Pömpeln die gleichen Fehler, und dann funktioniert es nicht. Der häufigste Fehler ist, dass das Becken nicht mit Wasser gefüllt ist. Der Pömpel braucht Wasser, um Druck und Unterdruck zu erzeugen. Wenn das Becken leer ist oder nur wenig Wasser enthält, kann sich kein Druck aufbauen, und der Pömpel wirkt nicht. Lösung: Fülle das Becken immer mit warmem Wasser, bevor du den Pömpel einsetzt. Ein Wasserstand von etwa 10 bis 15 Zentimetern ist ideal für die meisten Anwendungen. Wenn das Becken bereits voll ist und überläuft, entferne zuerst überschüssiges Wasser. Ein weiterer häufiger Fehler ist zu schnelles Pumpen. Viele Menschen pumpen zu schnell, weil sie denken, dass mehr Pumpstöße schneller helfen. Das Gegenteil ist der Fall: Zu schnelles Pumpen führt dazu, dass der Sauger abrutscht, und der Druckaufbau geht verloren. Lösung: Beginne langsam und steigere dann die Intensität. Die richtige Frequenz liegt bei etwa 10 bis 15 Pumpstößen pro Minute. Ein falsch positionierter Pömpel ist ebenfalls ein häufiger Fehler. Wenn der Pömpel nicht richtig positioniert ist, kann er nicht richtig abdichten. Bei WC-Verstopfungen muss der Flansch in den WC-Abfluss hineinragen, während der äußere Sauger das WC-Becken abdichtet. Bei flachen Abflüssen muss der Sauger vollständig auf dem Abfluss sitzen. Lösung: Setze den Pömpel so auf, dass er vollständig abdichtet. Drücke den Pömpel leicht nach unten, damit die Luft entweicht und sich ein Vakuum bildet. Ein weiterer Fehler ist, einen Standard-Pömpel für WC zu verwenden. Viele Menschen versuchen, einen Standard-Pömpel an der Toilette zu verwenden, weil sie keinen WC-Pömpel haben. Das funktioniert manchmal bei leichten Verstopfungen, aber bei hartnäckigen Blockaden bleibt der Erfolg aus.

Kombination mit anderen Methoden

Ein Pömpel ist am effektivsten, wenn er mit anderen Reinigungsmethoden kombiniert wird. Die Kombination aus mechanischem Druck und anderen Methoden ist deutlich effektiver als nur eine Methode allein. Wenn der Pömpel die Verstopfung nicht vollständig löst, kann eine Rohrreinigungsspirale helfen. Der Pömpel lockert die Verstopfung, und die Spirale entfernt die Reste. Diese Kombination ist besonders effektiv bei hartnäckigen Verstopfungen, die tief im Rohr sitzen. Die richtige Reihenfolge ist: Erst mit dem Pömpel pumpen, um die Verstopfung zu lockern, dann mit der Spirale nachreinigen, um die Reste zu entfernen. Die Kombination mit heißem Wasser ist besonders effektiv bei Fettverstopfungen in der Küche. Das heiße Wasser erwärmt das Fett und macht es weicher, sodass der Pömpel besser wirken kann. Erst die Spüle mit heißem Wasser füllen, dann mit dem Pömpel pumpen, dann mit heißem Wasser nachspülen. Diese Kombination ist besonders effektiv bei frischen Fettverstopfungen, die noch nicht vollständig ausgehärtet sind. Viele Menschen greifen zuerst zu chemischen Reinigern, wenn der Abfluss verstopft ist. Chemische Reiniger brauchen aber Stunden, um zu wirken, und sie entwickeln aggressive Dämpfe. Ein Pömpel wirkt sofort und ohne Chemie – das ist besser für die Gesundheit und die Umwelt. Wenn der Pömpel nicht funktioniert, kannst du immer noch zu einem chemischen Reiniger greifen. Aber probiere zuerst den Pömpel – er ist schneller, umweltfreundlicher und gesünder.

Fazit: Die richtige Technik macht den Unterschied

Die richtige Anwendungstechnik ist entscheidend für den Erfolg. Die wichtigsten Punkte sind: Erst das Becken mit Wasser füllen, dann den Pömpel richtig positionieren, langsam und kräftig pumpen, und bei Bedarf mehrmals wiederholen. Bei WC-Verstopfungen ist ein Flansch notwendig, bei Küchenverstopfungen hilft heißes Wasser, bei Bad-Abflüssen ist die richtige Größe wichtig. Mit der richtigen Technik lassen sich die meisten Verstopfungen erfolgreich lösen. Wenn der Pömpel nicht hilft, ist die Kombination mit anderen Methoden wie Rohrreinigungsspiralen effektiver.

Häufige Fragen

Wie verwendet man einen Pömpel richtig?
Die richtige Technik: Erst das Becken mit Wasser füllen etwa 10 bis 15 Zentimeter, dann den Pömpel so auf den Abfluss setzen, dass er vollständig abdichtet. Langsam und kräftig pumpen etwa 10 bis 15 Pumpstöße pro Minute, dann den Pömpel langsam abziehen. Wenn das Wasser nicht abfließt, wiederhole den Vorgang.
Warum funktioniert mein Pömpel nicht?
Die häufigsten Gründe, warum ein Pömpel nicht funktioniert, sind: Das Becken ist nicht gefüllt, der Pömpel ist falsch positioniert, du pumpst zu schnell oder zu langsam, oder du verwendest einen Standard-Pömpel für WC-Verstopfungen. Stelle sicher, dass das Becken gefüllt ist, der Pömpel richtig abdichtet und du langsam und kräftig pumpst.
Wie oft sollte ich pumpen?
Die richtige Frequenz liegt bei etwa 10 bis 15 Pumpstößen pro Minute. Beginne langsam und steigere dann die Intensität. Nach 10 bis 15 Pumpstößen ziehst du den Pömpel langsam ab. Wenn das Wasser nicht abfließt, wiederhole den Vorgang. Bei hartnäckigen Verstopfungen kann es mehrere Versuche brauchen.
Brauche ich einen Pömpel mit Flansch für WC?
Ja, für WC-Verstopfungen ist ein Pömpel mit Flansch absolut notwendig. Der Flansch ragt in den WC-Abfluss hinein und dichtet ihn von innen ab, während der äußere Sauger das WC-Becken abdichtet. Ohne Flansch kann ein Standard-Pömpel nicht richtig abdichten, und der Druckaufbau bleibt aus.
Kann ich einen Pömpel mit heißem Wasser kombinieren?
Ja, die Kombination mit heißem Wasser ist besonders effektiv bei Fettverstopfungen in der Küche. Das heiße Wasser erwärmt das Fett und macht es weicher, sodass der Pömpel besser wirken kann. Erst die Spüle mit heißem Wasser füllen, dann mit dem Pömpel pumpen, dann mit heißem Wasser nachspülen.
Wann sollte ich zu einer anderen Methode greifen?
Wenn der Pömpel nach 3 bis 4 Versuchen nicht funktioniert, liegt wahrscheinlich eine sehr hartnäckige Verstopfung vor, und du solltest zu einer anderen Methode greifen. Für hartnäckige Fettverstopfungen ist eine Rohrreinigungsspirale effektiver, für hartnäckige Haarverstopfungen ebenfalls eine Spirale.
Was ist besser: Pömpel oder chemischer Reiniger?
Ein Pömpel wirkt sofort und ohne Chemie – das ist besser für die Gesundheit und die Umwelt. Chemische Reiniger brauchen Stunden, um zu wirken, und sie entwickeln aggressive Dämpfe. Wenn der Pömpel nicht funktioniert, kannst du immer noch zu einem chemischen Reiniger greifen. Aber probiere zuerst den Pömpel – er ist schneller, umweltfreundlicher und gesünder.

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