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Akku-Exzenterschleifer Schleifpapier: Klett, Löcher, Körnung

Aktualisiert: September 2026

Im Karton liegt ein Blatt, oft P80 oder K120 — das reicht für die erste Kante, nicht für eine Kommode. Schleifpapier für den Akku-Exzenterschleifer ist Verbrauch, Passung und Reihenfolge, nicht das Zubehörfoto. Alle Geräte im [Vergleich](/hub/schleifmaschinen/akku-exzenterschleifer) nutzen 125 mm Klett; die Lochung entscheidet, ob das Blatt bleibt. Die Absaugung dazu steht auf der [Schwesterseite Staubabsaugung](/hub/schleifmaschinen/akku-exzenterschleifer/sub/akku-exzenterschleifer-staubabsaugung).

Im Karton liegt ein Blatt, oft P80 oder K120 — das reicht für die erste Kante, nicht für eine Kommode. Schleifpapier für den Akku-Exzenterschleifer ist Verbrauch, Passung und Reihenfolge, nicht das Zubehörfoto.

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Inhalt

125 mm und Löcher: Passung vor der Körnung

Klett haftet flächig, der Unterdruck hält das Blatt in der Bewegung. Fehlen Löcher oder sitzen sie neben den Kanälen des Tellers, fliegt das Papier seitlich weg — Foren und eine GEARLASSO-Kritik mit ungelochten Beilagen beschreiben genau das. 6-Loch-Blätter auf 8-Loch-Tellern können teilweise ziehen, verstopfen aber anders und lösen sich früher. Die genaue Lochzahl der Vergleichsgeräte steht in den Produktdaten oft nicht; erfinden Sie sie nicht, prüfen Sie Teller und Packung gegeneinander. Durchmesser: 125 mm Papier auf 125 mm Teller ist der Regelfall. Makita listet 125 mm Papier bei 123 mm Pad — knapp überstehend, herstellerüblich, kein Freibrief für 150 mm. Zu großes Rundpapier schlägt an Kanten, zu kleines lässt den Klett frei. Gitter braucht den passenden Teller; klassisches Papier bleibt der Standard im Karton. Zentrieren Sie das Blatt auf dem Klett, bevor Sie einschalten. Akku vorher entnehmen.

Körnungsfolge als Faustregel, nicht als Labor

P-Zahlen sind Stufen, keine Minuten. Grob (um P40–P60) reißt Altfarbe und weiches Holz aggressiv; auf Furnier und Kanten ist das der Durchschliff. P80 ist der typische Start auf lackiertem Möbelholz, wenn die Schicht nicht millimeterdick ist — Einhell legt genau so ein Blatt bei. P120 (Bosch- und Makita-Beilage) ist schon Zwischenschliff-Terrain. P180–P240 bereiten Lack vor; P400 und feiner gehören zur Lackpolitur, nicht zum Abtragen der ersten Schicht. Eine Körnung für alles erzeugt Riefen, die die nächste Lackschicht abzeichnet, oder sie poliert Dreck in die Fläche, weil Sie zu fein zu früh sind. Stufen überspringen (P80 direkt auf P240) spart Blätter und kostet Zeit beim Nacharbeiten. Lack zwischenschleifen: fein, wenig Druck, niedrige Drehzahl, wenn das Gerät Stufen hat. Hub und Pad vertieft die 125-mm-Seite; die Plattform die Kaufberatung.

Klettpflege und Teller als Verschleißteil

Wenn das Blatt nicht hält, ist nicht immer das Papier schuld. Klettflor plattdrücken, Harz, Staubkuchen und Hitze (hohe Drehzahl, Gitter auf weichem Klett) machen den Teller glatt. Eine GEX-Rezension nennt den Teller nach wenigen Dutzend Scheiben tot; eine TE-RS-Stimme sieht Klettversagen bei hoher Drehzahl; DEKOPRO bricht den Teller im Erstgebrauch. Originalteller sind Verschleiß, keine Lebensdauergarantie des Motors. Schonscheiben legen eine Lage zwischen Klett und Papier. Sie schonen den Flor und nehmen Abtrag. Nicht kleben: Sekundenkleber auf dem Pad ist ein Tellergrab. Harz mit passendem Reiniger und Bürste, nicht mit Spachtel am Flor. Ein Beispiel: Blatt fliegt nach fünf Minuten, neues Blatt ebenso — das ist Flor, nicht Körnung. Erst Teller tauschen, dann die nächste Packung Papier aufreißen.

Absaugung hilft dem Blatt — und der Lunge

Unterdruck durch die Löcher ist die zweite Klettkraft. Ohne Sauger oder mit voller Box wandert das Blatt, der Staub bleibt im Klett und backt. Filter, die sich durch Vibration lösen (eine Ryobi-Kritik), unterbrechen denselben Pfad. Werkzeugloser Wechsel heißt: Akku raus, Blatt abziehen, Flor prüfen, neues Blatt andrücken, erst dann Pack ran. Das eine Beiblatt im Karton plant keine Möbelserie. Die Zarge braucht P80 für die Lackhaut, P120 für den Ausgleich und Reserve, weil das erste Blatt an der Kante verharzt. Nachkaufen Sie gelochtes 125-mm-Klett in der Folge, die Sie wirklich fahren — lieber drei Körnungen à 25 Blatt als ein 15er-Mix, den Sie zur Hälfte nie nutzen. Diese Seite bleibt am Akku-Gerät, nicht an der allgemeinen Papier-Kategorie.

Fazit: Passung, Folge, Flor

Wenn das Blatt fliegt, prüfen Sie zuerst Lochung, Klettflor und Sauger, nicht nur die Marke des Papiers. Wenn Sie eine Front lackieren, fahren Sie eine Folge statt eines Mix-Beutels von P60 bis P1000. Wenn der Flor glänzt, ist der Teller tot — neues Papier ändert daran nichts. Akku vor jedem Wechsel entnehmen.

Häufige Fragen

Kann ich 6-Loch-Papier auf 8-Loch-Teller nutzen?
Notfalls kurz, schlecht dauerhaft. Der Unterdruck sitzt nicht, das Blatt wandert eher. Lieber passende Lochung kaufen.
Warum löst sich das Blatt?
Tote Klettfläche, fehlende Löcher, kein Sauger, hohe Drehzahl oder versetzte Klebung. Zuerst Teller und Lochung prüfen, nicht nur ein teureres Blatt.
Start mit K40 oder K80?
K80 (P80) ist der übliche Möbelstart. K40 reißt Furnier und Kanten. Nur bei dicker, unempfindlicher Schicht grober einsteigen.
Ist der Teller oder das Papier verbraucht?
Glänzt der Flor oder hält kein neues Blatt, ist der Teller tot. Reißt nur ein altes Blatt, war die Körnung oder der Harzbelag das Problem.
Gitter oder Papier?
Gitter saugt oft offener und hält länger auf Farbe, braucht passenden Teller und kann Klett erhitzen. Papier ist der Standard der Beilagen.
Werkzeuglos wechseln — wie sicher?
Akku entnehmen, Blatt abziehen, Flor prüfen, neues Blatt zentrieren. Kein Einschalten zum Test mit lose sitzendem Papier.
Reicht das eine Beiblatt?
Nein. Es zeigt das Maß. Eine Front braucht eine Folge mehrerer Körnungen und Reserveblätter.
Soll ich den Akku vor dem Wechsel entfernen?
Ja. Sonst startet das Gerät in der Hand, das Blatt schlägt, der Klett leidet.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen aus dem Research-Digest; zuletzt abgerufen am 23.09.2026.

  1. Bosch Professional GEX 18V-125 (abgerufen am 23.09.2026)
  2. Bosch Professional GEX 12V-125 (abgerufen am 23.09.2026)
  3. Makita DBO180 (abgerufen am 23.09.2026)
  4. Einhell TE-RS 18 Li-Solo (abgerufen am 23.09.2026)
  5. Ryobi RROS18-0 (abgerufen am 23.09.2026)
  6. Festool ETSC 125 (abgerufen am 23.09.2026)
  7. DIN EN 62841-2-4 (abgerufen am 23.09.2026)
  8. BAuA TRGS 553 (abgerufen am 23.09.2026)