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Körnung Exzenterschleifer 125 mm: P lesen, Stufen setzen

Aktualisiert: September 2026

Sie öffnen den Karton und sehen Zahlen von 40 bis 600 – und trotzdem ist unklar, womit Sie am gehobelten Brett starten sollen. Körnung am Exzenterschleifer 125 mm heißt: die Zahl auf dem Blatt muss zum Holz- oder Lackjob passen, nicht zur Box-Werbung. Die [Vergleichsseite Schleifscheiben 125 mm](/hub/schleifmaschinen/schleifscheiben-125-mm) listet die Mixe; hier geht es um die P-Folge, die typischen Lücken im Dump und darum, wann Sie besser sortenrein nachkaufen statt denselben Karton noch einmal zu bestellen.

Sie öffnen den Karton und sehen Zahlen von 40 bis 600 – und trotzdem ist unklar, womit Sie am gehobelten Brett starten sollen.

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Inhalt

P heißt FEPA – nicht jede 220 ist P220

FEPA-P (ISO 6344) unterscheidet Makro- und Mikrokorngrößen; ab etwa P240 ändert sich die Skala. Schreibweisen ohne P oder CAMI-Zahlen sind nicht automatisch dieselbe Stufe. Im Cluster taucht bei TPmax eine 220 im Mix auf – das dürfen Sie nicht stillschweigend als FEPA-P220 lesen. STEBRUAM und ALPXUXP schreiben P-Prefix; das erleichtert den Abgleich. Sinand und Awutzut dokumentieren Stufen klar genug, um eine Folge zu planen. Wer CAMI 220 und P220 für austauschbar hält und mitten in einer Lackzwischenstufe wechselt, riskiert sichtbare Sprünge, obwohl die Zahl gleich aussieht. Bleiben Sie in einem System, oder gleichen Sie bewusst an. Listing-Felder wie Sehr fein bei einem Mix bis P400 sind Rauschen; die Stückliste zählt.

Holzfolge Faust: Start, Angleichen, Finish

Schreiben Sie die Folge vor dem ersten Blatt auf: Startstufe, Angleichstufe, Finish. Ohne diesen Zettel greifen viele zum grobsten Blatt im Karton, weil es schneller wirkt – und schleifen Kratzer in Flächen, die nie grob gemeint waren. Gehobeltes Holz startet oft bei P120, nicht bei P40. P40 und P60 brauchen Sie lokal für Altlack und starken Abtrag; danach angleichen. Vor Öl liegen typisch P150–P180; Lackzwischenstufen oft P180–P320. Wer von P40 direkt auf P180 springt, spart scheinbar Blatt und verliert Zeit beim Nacharbeiten. Wer mit P40 über Furnier geht, zerstört mehr als er spart. P600 ist in vielen Dump-Mixen die Lackschublade – sonst bleibt sie im Karton liegen. Die Kaufentscheidung, ob überhaupt ein Mix mit P40 nötig ist, steht unter Schleifscheiben 125 mm kaufen. Feinstufen ab etwa P800–P5000 und Nassarbeit gehören auf die Nass-und-Trocken-Seite.

Was im Dump wirklich liegt

STEBRUAM: je 15× P40, P60, P100, P150, P240, P320, P600 – P100 statt der klassischen P80/P120-Mitte. Sinand: 10× P40/60/320/400 und 15× P80/120/180/240 – für Möbelalltag oft näher, weil Mittelstufen schwerer gewichtet sind. ALPXUXP: neun Stufen je 10 von P40 bis P600 inkl. P80/P120 und P400. Awutzut: acht Stufen 40–240 je 10, ohne die hohen Feinwerte. TWSTYFAL: 60–320, kein P40. TPmax: 60–320 ohne P40, Stück je Stufe k. A. Pukamam: 40–400 im Titel, Stück je P k. A. BFZRDT: 80–5000 SiC, kein P40 – andere Jobklasse. Wer Farbe abziehen will und TWSTYFAL oder TPmax wählt, spart am Preis und zahlt mit fehlender Grobstufe. Wer nur P80 nachkaufen muss, sollte nicht den nächsten 140er-Mix aus Gewohnheit holen, sondern sortenreine VE.

Fein bleibt auf der Nass-URL

P1000 bis P5000 im Karton beweisen keine Möbelkompetenz. BFZRDT adressiert Lack, Scheinwerfer und Harz; Holzsieger bleiben die AlO-Mixe mit belastbarer n und Grobstufe wo nötig. Wasser braucht wasserfesten Träger und Freigabe der Maschinen-BA. Nach drei Türen Altlack ist STEBRUAM-P40 leer, P600 noch voll. Denselben 105er-Mix noch einmal bestellen wiederholt das Ungleichgewicht; eine sortenreine P40-VE nicht. Awutzut endet bei 240 – Lackzwischen braucht dann eine andere Schachtel. Kurz: Zahl am Blatt gleich Job. Mix gleich Vorrat mit Lücken. Nachkauf gleich die Stufe, die leer ist – nicht die lauteste Box. Wenn nach einer Stunde noch das Riefenbild der Grobstufe steht, haben Sie zu weit gesprungen: eine Stufe zurück, nicht zwei vor.

Häufige Fragen

Darf ich P40 auf gehobeltem Holz starten?
Nur lokal bei starkem Abtrag. Für gehobelte Flächen ist P120 oft der sinnvollere Einstieg, sonst bleiben tiefe Kratzer.
Was bedeutet FEPA-P?
Ein genormtes Körnungssystem (ISO 6344). P vor der Zahl signalisiert diese Skala; nackte Zahlen können abweichen.
Ist 220 gleich P220?
Nicht zwingend. CAMI und FEPA sind unterschiedliche Systeme. Bei TPmax die 220 nicht still als P220 verbuchen.
Reicht ein Mix ohne P40 für Farbe?
Für leichten Schliff oft ja; für Altlack und starken Abtrag fehlt die Grobstufe. Dann STEBRUAM, Sinand, Awutzut oder ALPXUXP – oder sortenreines P40.
Soll ich P600 im Karton nutzen?
Wenn der Lackjob dorthin geht, ja. Für Holzfinish vor Öl meist zu fein bzw. die falsche Schublade. Ungenutzt verteuert P600 den Mix.
Darf ich eine Stufe überspringen?
Eine grobe Stufe überspringen erzeugt oft Nacharbeit. Lieber angleichen als von P40 direkt auf P180 springen.
Welche VE nachkaufen?
Die Stufe, die leerläuft – typisch P80/P120. Nicht automatisch denselben Mix noch einmal.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen aus dem Research-Digest; zuletzt abgerufen am 23.09.2026.

  1. RIWO 125 mm Guide (abgerufen am 23.09.2026)
  2. DAW21 125 mm 8-Loch (abgerufen am 23.09.2026)
  3. Hornbach Passliste (abgerufen am 23.09.2026)
  4. TRGS 553 (abgerufen am 23.09.2026)
  5. DGUV 209-044 (abgerufen am 23.09.2026)
  6. FastPlus 125×8 (abgerufen am 23.09.2026)
  7. Feldmann 125 8-Loch (abgerufen am 23.09.2026)
  8. ISO 6344 (abgerufen am 23.09.2026)