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Makita LXT oder CXT: Welches Akkusystem passt zu Ihnen?

Aktualisiert: September 2026

Sie möchten einen Makita-Akkuschrauber kaufen und stehen vor zwei ähnlich klingenden Kürzeln: LXT und CXT. Entscheidend ist dabei nicht nur, ob 12 oder 18 Volt auf dem Gerät stehen. Die beiden Reihen besitzen unterschiedliche Akkuaufnahmen und bilden getrennte Systeme. Wer heute das falsche Set wählt, kann einen vorhandenen Akku später nicht einfach an der anderen Plattform nutzen. Auf der Übersicht zu [Makita-Akkuschraubern](/hub/schrauben-und-zubehoer/makita-akkuschrauber) können Sie die verfügbaren Bauarten einordnen. Hier klären wir, wann das leichte CXT-System genügt, wann LXT die tragfähigere Basis ist und welche 18-Volt-Falle Sie beim Kauf vermeiden sollten.

Sie möchten einen Makita-Akkuschrauber kaufen und stehen vor zwei ähnlich klingenden Kürzeln: LXT und CXT. Entscheidend ist dabei nicht nur, ob 12 oder 18 Volt auf dem Gerät stehen.

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Inhalt

Volt ist keine Aufnahme: CXT, LXT und G-Serie unterscheiden

CXT steht bei Makita für die kompakte 12-V-max-Plattform. Ältere CXT-Geräte können noch mit 10,8 V bezeichnet sein; technisch gehört diese Kennzeichnung zur gleichen Spannungsklasse. Die passenden Schiebeakkus bleiben innerhalb der CXT-Familie nutzbar. Ein CXT-Akku passt jedoch weder mechanisch noch elektrisch in ein LXT-Gerät. LXT ist Makitas 18-V-Plattform und eher Basis, wenn später Säge, Winkelschleifer oder Gartengerät dazukommen. Die höhere Spannung allein sagt nicht, wie kräftig jedes Gerät ist; Modellklasse, Drehmoment und Getriebe bleiben relevant. Besondere Vorsicht ist bei der G-Serie geboten. Geräte wie der HP457 tragen ebenfalls eine 18-V-Angabe, gehören aber nicht zum LXT-System. Ein G-Akku ist daher kein günstiger LXT-Ersatz, auch wenn Spannung und Marke übereinstimmen. Prüfen Sie vor dem Kauf immer die Plattformbezeichnung und die Form der Aufnahme, nicht nur die große Voltzahl auf Karton oder Produktseite. Weitere typische Auswahlfehler behandelt die Makita-Akkuschrauber-Kaufberatung.

10-mm-Futter und etwa 1,2 kg gegen den 18-V-Allrounder

Der praktische Vorteil von CXT zeigt sich bei langen Montagen, Arbeiten über Kopf und engen Möbelkorpussen. Ein HP333 liegt je nach Akku ungefähr im Bereich von 1,1 bis 1,3 Kilogramm und besitzt ein 10-mm-Bohrfutter. Für Bits, kleine Holzbohrer und die meisten üblichen Montagearbeiten reicht diese Aufnahme aus. Wenn Sie beispielsweise eine Küche aufbauen und über mehrere Stunden Beschläge verschrauben, ist das geringere Gewicht spürbarer als eine Leistungsreserve, die Sie nie abrufen. Das 10-mm-Futter setzt zugleich eine klare Grenze: Bohrer mit stärkerem Schaft lassen sich nicht einspannen. Viele LXT-Bohrschrauber der Allroundklasse bieten stattdessen ein 13-mm-Futter und mehr Kraftreserven. Geräte wie DDF484 oder DDF485 liegen je nach Messangabe und Betriebsart ungefähr bei 50 Nm oder darüber. Solche Werte sind aber nur innerhalb vergleichbarer Herstellerangaben sinnvoll; das harte Drehmoment eines LXT-Modells sollte nicht unbesehen mit einer anders definierten CXT-Angabe verglichen werden. Für große Holzschrauben, stärkere Bohrer und wechselnde Renovierungen ist LXT meist die robustere Wahl. CXT bleibt angenehmer, wenn Kompaktheit den Alltag bestimmt. Die HP333-Karte in der Übersicht ist der Anker für startklar und leicht – sobald das Futter zu klein wird, endet die Schiene.

Stein bis 8 mm markiert beim CXT-Schlagbohrschrauber die Grenze

Der HP333 ist ein Schlagbohrschrauber und wird für Bohrungen in Mauerwerk bis 8 mm angegeben. Das passt zu typischen Dübellöchern für Bilder, Regale oder leichte Halterungen, sofern das Mauerwerk gut bohrbar ist. Für ein einzelnes 6-mm-Loch in Ziegel kann CXT deshalb genügen. Bei hartem Beton, vielen aufeinanderfolgenden Löchern oder größeren Durchmessern wird aus der kompakten Lösung jedoch schnell ein langsamer Kompromiss. Auch ein kräftigerer LXT-Schlagbohrschrauber ersetzt nicht automatisch einen Bohrhammer. LXT-Modelle dieser Bauart erreichen bei Stein häufig größere Durchmesser, beispielsweise 13 mm, arbeiten aber weiterhin mit einem Schlagwerk und einem normalen Spannfutter. Wenn Sie zehn Dübellöcher in Stahlbeton setzen müssen, ist ein SDS-Bohrhammer die passendere Maschine. Die Plattformfrage löst also nicht jede Anwendungsfrage. Entscheiden Sie nach dem wiederkehrenden Einsatz: kleine Dübellöcher plus viel Schrauben bleibt CXT. Renovierung, größere Bohrer und Materialwechsel sprechen für LXT. Regelmäßiges Betonbohren braucht unabhängig von CXT oder LXT ein SDS-Gerät.

Als Erstsystem ist LXT meist sinnvoller, CXT bleibt der Spezialist

Wenn Sie noch keinen Makita-Akku besitzen und nur ein System aufbauen möchten, ist LXT für die meisten Heimwerker die sicherere Ausgangsbasis. Die 18-V-Plattform deckt Schrauben, Bohren und weitere Werkzeugarten ab. Sie akzeptieren meist mehr Gewicht und größere Akkus, gewinnen Auswahl und Reserven. CXT lohnt sich als Erstsystem, wenn der leichte Einsatz klar definiert ist: Möbelmontage, Elektroinstallation, Innenausbau oder Leiter. Sobald größere Holzprojekte, Renovierungen oder ein gemeinsamer Akkupark geplant sind, spricht mehr für LXT. Kalkulieren Sie außerdem nicht nur den Gerätepreis. Ein Set ist sinnvoll ohne passenden Akku und Lader; Solo, wenn beides in derselben Plattform schon da ist. Die Unterschiede erklärt Makita-Akkuschrauber solo oder als Set. Faustregel: LXT für das vielseitige Erstsystem, CXT für bewusst leichte Arbeiten oder als kompakte Ergänzung.

Häufige Fragen

Passt ein 18-V-Akku in jedes Makita-18-V-Gerät?
Nein. LXT und die günstigere G-Serie arbeiten zwar beide mit 18 V, verwenden aber unterschiedliche Akkuaufnahmen. Auch XGT ist eine eigene Plattform. Kontrollieren Sie deshalb die Buchstaben der Serie am Gerät und am Akku. Die Voltangabe allein belegt keine Kompatibilität.
Was bedeuten CXT und LXT?
CXT bezeichnet Makitas kompakte 12-V-max-Familie, LXT die breit ausgebaute 18-V-Plattform. Beide umfassen mehrere Geräte, teilen aber keine Akkus miteinander. CXT priorisiert geringe Abmessungen und niedriges Gewicht; LXT deckt im Vergleich mehr leistungsintensive Anwendungen ab.
Reicht CXT für Dübel in Mauerwerk?
Für gelegentliche kleine Löcher kann ein CXT-Schlagbohrschrauber wie der HP333 ausreichen. Makita nennt für dieses Modell bis zu 8 mm in Stein. Bei hartem Beton, größeren Durchmessern oder vielen Löchern sollten Sie jedoch einen SDS-Bohrhammer verwenden.
Warum hat der HP333 nur ein 10-mm-Bohrfutter?
Das kleinere Futter passt zur kompakten Auslegung des Geräts und nimmt typische Bits sowie kleinere Bohrer auf. Zubehör mit einem Schaft über 10 mm passt allerdings nicht hinein. Wer regelmäßig stärkere Bohrer verwendet, ist mit einem LXT-Modell mit 13-mm-Futter flexibler.
Ist 12 V max dasselbe wie 10,8 V CXT?
Bei CXT beschreiben 12 V max und 10,8 V dieselbe Akkuklasse mit unterschiedlicher Angabe der Maximal- beziehungsweise Nennspannung. Entscheidend bleibt, dass es sich tatsächlich um einen CXT-Schiebeakku handelt. Die Zahl allein sollte auch hier nicht das einzige Kaufkriterium sein.
Was ist mit Makita XGT und 40 V max?
XGT ist eine separate Plattform für leistungsintensivere Anwendungen und kein direkter, akku-kompatibler Nachfolger von LXT. XGT-Akkus passen nicht in LXT- oder CXT-Geräte. Für einen normalen Akkuschrauber-Einstieg wäre XGT daher meist größer und kostspieliger als nötig.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen aus dem Research-Digest; zuletzt abgerufen am 23.09.2026.

  1. Makita HP333D (abgerufen am 23.09.2026)
  2. Makita CXT-Kategorie 12V max. (abgerufen am 23.09.2026)
  3. Makita DDF485 (abgerufen am 23.09.2026)
  4. Makita DHP484-Datenblatt (abgerufen am 23.09.2026)
  5. Makita DDF482-Datenblatt (abgerufen am 23.09.2026)
  6. DKE DIN EN 62841-2-1 (abgerufen am 23.09.2026)
  7. DGUV Gehörschutz-FAQ (abgerufen am 23.09.2026)
  8. Perfektes Werkzeug: Makita-Akku-Kompatibilität (abgerufen am 23.09.2026)