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GFK-Reparatur mit Polyesterharz: Dose für die Handfläche, nicht für die Stoßstange

Aktualisiert: September 2026

Am Radlauf ist ein Rostloch, der Kotflügel hat einen Riss, der Teich sickert an einer Naht – und die 250-g-Dose wirkt im Karton größer als auf dem Blech. GFK-Reparatur mit Polyesterharz heißt hier: kleines Loch, angeschliffener Untergrund, Matte mit Überlappung, Harz–Matte–Harz, danach Spachtel und Lack. Die Fits sind presto 600429 im [Polyesterharz Vergleich](/hub/spachteln-kleben-spruehen/polyesterharz). Mix-Prozente und klebrige Oberfläche stehen unter [Polyesterharz anwenden](/hub/spachteln-kleben-spruehen/polyesterharz/sub/polyesterharz-anwenden); Gebinde und Härter unter [Polyesterharz kaufen](/hub/spachteln-kleben-spruehen/polyesterharz/sub/polyesterharz-kaufberatung). Osmose und Spantbruch sind Werft, nicht diese Seite. STC-Sets außerhalb des Dumps legen 65×20 cm Matte neben 250 g – das ist die Größenordnung, nicht drei Lagen ganze Stoßstange.

Am Radlauf ist ein Rostloch, der Kotflügel hat einen Riss, der Teich sickert an einer Naht – und die 250-g-Dose wirkt im Karton größer als auf dem Blech.

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Inhalt

Was die Dose schafft

250 g UP tränken grob eine Handfläche in zwei bis drei Lagen 300-g-Matte, plus Pinselverlust und Verschnitt. NautiCare nennt um 0,8 kg Harz je m² bei 450 g/m² – hochgerechnet ist 250 g eher 0,3 m² theoretisch, in der Praxis weniger, weil Löcher Ränder und Überlappung fressen. Eine Dose für den ganzen Kotflügel in drei Lagen ist leer. Dann 3er-Pack (750 g) oder Kiloware, plus eigene Matte. Beispiel: 6-cm-Loch im Blech, Überlappung 3–4 cm je Seite, zwei Lagen. Zuschnitt etwa 14×14 cm, zwei Stück. Das ist 250-g-Job, wenn der Mix sitzt. 40-cm-Teichnaht, drei Lagen, beidseitig: eher 3er plus 5 m² CSM (B0076VQ096), nicht Allony 200+100 g EP. Die 20-m²-Rolle 450 g/m² (B0076YGD40) ist Werkstattvorrat ohne Harz. Die 5-m²-300-g-Matte hat Reviewtexte zu Teich, Boot und Löchern stopfen – als Zubehör neben 600429, nicht als Harzersatz. Mini-EP-Sets im Dump (NoxGule: punktuelle Risse; Allony: Vogelloch, Wanne) sind andere Chemie und andere Menge. Tragend, Achse, Kiel, Druck: Profi. Consumer-Dose klebt und dichtet Sichtbleche, nicht die Statik. Lackierte Sichtflächen nach dem Flicken schleifen, sonst bleibt die Honigkante sichtbar; das ist Kosmetik, kein Festigkeitsbeweis am Bauteil. Ob flicken oder tauschen: Wann kleben, wann Teil tauschen.

Blech und Rost

Rost muss weg bis auf tragfähigen Rand, nicht überdecken. Anschleifen, entfetten, trocken. Feuchtigkeit unter der Matte treibt Blasen. Aluminium und Stahl im STC-Umfeld üblich; presto-Titel Metall, Holz, Beton. Durchrostung laut 3er-Text mit Gewebe/Matte überbrücken – nachdem das Loch entgratet ist, nicht über lockeren Zunder. Vorbereitung analog Untergrund vorbereiten. Beispiel: Radlauf, Salzwinter, Lochrand knackt. Bis auf festes Blech schleifen, Kanten brechen, Staub weg, dann erste Harzschicht, Matte eindrücken, nachtränken. Wer Rostlöcher nur zukleistert, hat in einem Winter dasselbe Loch plus Harzkruste. Holz (Teichrand, Anhängerwand): trocken, nicht nass satt. Beton: staubfrei, lose Teile runter. GFK-Alt: anschleifen, Gelcoat-Rand anschrägen. Schäftung 12:1 ist Werft-Faustregel, hier nicht als gemessenes Protokoll – grob: flacher Übergang statt Stufe. Temperatur am Blech zählt wie im Mix: kaltes Auto im Carport im Januar härtet schlecht. Lack danach plant den Füllspachtel ein, nicht das nackte Honigharz als Decklack.

Matte einlegen

Reihenfolge: Harz auf den Untergrund, Matte einlegen, Harz von der Mitte nach außen, weiße Stellen nachnässen, Luft raus. Trockene Matte auf trockenes Blech und dann gießen erzeugt Lufteinschlüsse. Überlappung der Bahnen einige Zentimeter, Lagen versetzt, nicht alle Kanten auf derselben Linie. Weiße Faser = zu wenig Harz. Pfütze ohne Faser = zu viel Harz, spröde. CSM 300 g/m² drapiert um leichte Wölbung; 450 g/m² braucht mehr Harz und Kraft. Mit EP an Rundungen war die 5-m²-Review skeptisch – für UP ist CSM der Normalfall. Zuschnitt vor dem Mix. Handschuhe, die Matte nicht mit bloßen Fingern zerlegen. Kanten der Matte nicht über den Lackrand stehen lassen, wenn Sie später schleifen; etwas Überstand ist besser als zu knapp, Schleifen kommt nach Durchhärtung. Zwei Lagen für kleine Löcher oft genug, drei für Durchrostung mit Bewegung. Vier Lagen auf 250 g: die Dose reicht nicht. Nicht die 20-m²-Rolle zur Hälfte in ein 8-cm-Loch stopfen.

Spachtel und Lack

presto-3er: nach dem Harz Füll- oder Feinspachtel, dann Lackaufbau. Harz schleifen, wenn es durchhart ist (TM um 40 Minuten schleifbar – nur TM, Kälte länger). Klebrige Laminierhaut erst Topcoat oder durchhärten und anschleifen, nicht Lack auf Tack. Füllspachtel zieht Löcher in der Mattenstruktur zu. Feinspachtel vor Lack. Schleifstaub weg. Lacksystem zum Untergrund: 2K am Auto, Teichfarbe am Teich – nicht Universal-Sprühdose auf ungeschliffenes UP und hoffen. Teich: 300-g-Matte plus UP dichtet Nähte in Reviews der Matte (teilweise mit anderem Resinpal-Harz 1714, nicht im Dump). Unterwasser dauerhaft und Trinkwasser: nicht diese Consumer-Reparatur als Freigabe. Anfängerfehler aus benachbarten EP-Karten nicht auf UP übertragen: Matte, die in Fäden zerfällt (Resinpal-2301-Set), Roving statt CSM (NoxGule), Härter, der fehlt (Allony). Für die GFK-Flickstelle bleiben 600429 plus zugekaufte CSM. Das 2er-Pack hat Härter-Signale in Reviews; das 3er-Pack mehr Gramm und unklaren Härter – vor dem Loch klären, nicht danach.

Fazit: Handfläche oder Profi

Entscheidung: Schaden in Handfläche und Blech klar → Dose plus CSM. Fläche, Statik, Nass dauerhaft → Profi oder anderes System. Mattenkarten nicht als Harz klicken.

Häufige Fragen

Reicht 250 g für den Kotflügel?
Für ein kleines Loch ja, für die ganze Schale in mehreren Lagen nein. 3er-Pack oder Kiloware plus Matte. STC-Beilage 65×20 cm ist die realistische Mattengröße zur Dose.
Zuerst Harz oder Matte?
Erst dünn Harz auf den Untergrund, dann Matte, dann nachtränken. Trockene Matte auf trockenen Rost bindet schlecht.
Wie überlappen?
Einige Zentimeter Bahn an Bahn, Lagen versetzt. Stufe vermeiden. 12:1-Schäftung nur als grobe Werftidee, nicht als Messwert dieser Seite.
Rost komplett weg?
Ja, bis festes Metall. Überrosten mit Matte hält kurz. Kanten entgraten, trocken.
Danach lackieren?
Nach Durchhärtung schleifen, Füll-/Feinspachtel laut presto, dann Lack. Nacktes Honigharz ist keine Sichtlackierung.
Teich mit 300-g-Matte?
Als Nahtflicken ja, Matten-Reviews nennen Teich. Chemie UP daneben kaufen, nicht die Matte allein. Dauerhaft unter Wasser und Statik der Folie sind ein anderes Projekt.
Wann Profi?
Tragend, großflächig, Osmose, Druck, Sicherheitsblech. Consumer-250-g plus CSM ist Sicht- und Dichtflicken, kein Ersatz für die Werkstatt.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen aus dem Research-Digest; zuletzt abgerufen am 23.09.2026.

  1. R&G Synolite 5690-P-1 — MEKP 1–3 %, ≥18 °C (abgerufen am 23.09.2026)
  2. Synolite TDS — Gelzeit, HDT, LSE (abgerufen am 23.09.2026)
  3. R&G Wiki — Ungesättigte Polyesterharze (klebrige Luftfläche) (abgerufen am 23.09.2026)
  4. GISCHEM UP Styrol — AGW/BGW (abgerufen am 23.09.2026)
  5. BAuA — TRGS 900 Grenzwerte (abgerufen am 23.09.2026)
  6. Presto Prestolith TM — 2–4 %, 10 min, 12 °C (abgerufen am 23.09.2026)
  7. NautiCare — Verarbeitung von Polyesterharz (2 %, Topcoat) (abgerufen am 23.09.2026)
  8. LAMILUX — Unterschiede GFK (UP vs. EP) (abgerufen am 23.09.2026)