Günstige Heizkörperthermostate – Preis-Leistung unter 30 €

Aktualisiert: Februar 2026

Ein günstiges Heizkörperthermostat muss nicht schlecht sein. Im Budget-Segment unter 30 Euro findest du mechanische und einfache programmierbare Modelle, die zuverlässig funktionieren – vorausgesetzt, du wählst Markenware und prüfst die Ventilkompatibilität. Die Einsparung durch ein neues Präzisions-Thermostat gegenüber einem alten, ungenauen Modell kann 5 bis 10 Prozent Heizkosten ausmachen – die Anschaffung rechnet sich oft in der ersten Heizsaison. Für Mieter, Vermieter oder alle, die mehrere Heizkörper ausstatten müssen, lohnt sich der Blick auf das Preis-Leistungs-Segment. Die Ventilkompatibilität ist entscheidend – ein falsches Thermostat lässt sich nicht montieren oder regelt unzuverlässig. Im Heizkörperthermostate-Vergleich findest du eine Übersicht mit Bewertungen – auch günstige Modelle sind dabei. Wer Danfoss-Ventile hat, sollte die Danfoss-Kompatibilität prüfen – nicht jedes Billig-Thermostat passt. Die Kostenübersicht zeigt, was du für Material und Einbau einplanen solltest.

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Was bekommst du unter 30 Euro?

Mechanische Thermostate: 8 bis 20 Euro. Einfache Regelung über Stufen 1 bis 5, keine Batterie, robust. Marken wie Danfoss, Heimeier, Oventrop oder Honeywell liefern auch im unteren Preissegment zuverlässige Qualität. Billig-No-Name-Produkte können ungenauer regeln oder schneller verschleißen – die Ersparnis von wenigen Euro lohnt sich selten. Die Stufen 1–5 entsprechen grob 12–28 °C – die tatsächliche Temperatur hängt von Heizlast und Dämmung ab. Ein Beispiel: Stufe 3 entspricht etwa 20 °C, aber in einem schlecht gedämmten Altbau kann der Raum trotzdem kühler bleiben, während er in einem Neubau mit guter Dämmung wärmer wird. Für wenig genutzte Räume wie Gästezimmer oder Keller reicht ein mechanisches Modell völlig aus – dort lohnt sich die Investition in programmierbare Thermostate selten. Programmierbare Thermostate: 25 bis 35 Euro. Einfache Zeitprogramme, oft mit 5+2 oder 7-Tage-Programm. Batteriebetrieben. Die Einsparung durch Nachtabsenkung und Abwesenheitsprogramme liegt bei 10 bis 15 Prozent – bei einem durchschnittlichen Haushalt 100 bis 200 Euro pro Jahr. Die Mehrkosten von 10 bis 15 Euro gegenüber mechanisch sind schnell wieder drin. Praktischer Tipp: Wenn du tagsüber arbeitest und abends zu Hause bist, reicht ein einfaches 5+2-Programm – unter der Woche tagsüber kühler, abends wärmer, am Wochenende angepasst. Die komplexeren 7-Tage-Programme lohnen sich nur, wenn dein Rhythmus von Tag zu Tag stark variiert. Smarte Thermostate: Unter 30 Euro gibt es kaum empfehlenswerte Modelle. Die günstigsten liegen bei 30 bis 40 Euro pro Stück – siehe Smarthome-Heizkörperthermostate. Wer App-Steuerung oder Sprachbefehle will, muss etwas mehr investieren.

Worauf bei günstigen Thermostaten achten

Ventilkompatibilität: Nicht jedes Thermostat passt auf jedes Ventil. Die gängigsten Gewinde sind M30x1,5 und M28x1,5. Danfoss-Ventile (RA, RA 2000) haben oft eigene Adapter – im Danfoss-Vergleich findest du passende Modelle. Vor dem Kauf prüfen, ob dein Ventil kompatibel ist. Ein falsches Thermostat lässt sich entweder gar nicht montieren oder regelt unzuverlässig – der Stift am Ventil muss exakt zum Thermostat passen. Bei Unsicherheit: Altes Thermostat mitnehmen beim Kauf oder die Ventilbezeichnung am Heizkörper notieren und im Fachhandel prüfen lassen. Marke vs. No-Name: Marken wie Danfoss, Heimeier, Oventrop, Honeywell oder ThermoSphere liefern auch günstige Modelle mit guter Qualität. No-Name-Produkte aus dem Baumarkt oder Online-Shops können ungenau regeln, schneller undicht werden oder nicht auf alle Ventile passen. Die Ersparnis von 3 bis 5 Euro pro Stück lohnt sich selten – ein undichtes Thermostat verursacht Wasserschäden, ein ungenaues kostet über die Jahre mehr Heizenergie als die Ersparnis beim Kauf. Bei 6 Heizkörpern und 5 Euro Ersparnis pro Stück sparst du 30 Euro – ein einziger Wasserschaden oder eine Nachbestellung wegen Inkompatibilität frisst das schnell auf. Präzision: Ein gutes mechanisches Thermostat hält die Temperatur auf etwa ±1 °C. Billige Modelle können ±2 °C oder mehr abweichen – das kostet Heizenergie oder Komfort. Bei programmierbaren Modellen: Einfache Displays und Menüs sind okay, aber die Programme sollten sinnvoll einstellbar sein. Ein Thermometer im Raum hilft, die tatsächliche Temperatur zu prüfen – wenn Stufe 3 angeblich 20 °C entspricht, der Raum aber nur 17 °C erreicht, stimmt entweder die Heizlast oder das Thermostat ist ungenau.

Empfehlungen nach Anwendung

Für Mieter: Mechanisches Thermostat (8–20 €) reicht oft. Einfach, robust, keine Batterie. Beim Auszug die alten Thermostate wieder montieren. Wenn der Vermieter den Tausch erlaubt, kann ein programmierbares Modell die Heizkosten senken – die Investition rechnet sich oft in einer Heizsaison. Für Vermieter: Günstige mechanische oder programmierbare Thermostate für die gesamte Wohnung. Bei mehreren Einheiten lohnt sich die Mengenbestellung. Qualität vor Preis – undichte oder ungenaue Thermostate verursachen Ärger und Nacharbeit. Für Hausbesitzer: Programmierbare Thermostate (25–35 €) bieten das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Einsparung durch Zeitprogramme übertrifft die Mehrkosten gegenüber mechanisch. Wer mehr Komfort will – App, Sprachsteuerung – muss in den Smarthome-Bereich investieren.

Häufige Fragen

Sind günstige Heizkörperthermostate zuverlässig?
Ja, wenn du Markenware wählst. Danfoss, Heimeier, Oventrop, Honeywell und andere etablierte Hersteller liefern auch im Budget-Segment zuverlässige Produkte. No-Name-Ware kann ungenauer regeln oder schneller defekt gehen – die Ersparnis lohnt sich selten.
Lohnt sich ein programmierbares Thermostat für 25 Euro?
Ja. Die Einsparung durch Nachtabsenkung und Abwesenheitsprogramme liegt bei 10 bis 15 Prozent – bei einem durchschnittlichen Haushalt 100 bis 200 Euro pro Jahr. Die Mehrkosten von 10 bis 15 Euro gegenüber einem mechanischen Thermostat sind in der ersten Heizsaison wieder drin.
Passen günstige Thermostate auf Danfoss-Ventile?
Nicht alle. Danfoss-Ventile haben oft eigene Gewinde und Adapter. Es gibt günstige Danfoss-Modelle und kompatible Drittanbieter – im Danfoss-Thermostate-Vergleich findest du passende Optionen. Vor dem Kauf die Ventilbezeichnung prüfen (RA, RA 2000, etc.).
Wie viele Heizkörperthermostate brauche ich?
Eines pro Heizkörper. Bei einer 4-Zimmer-Wohnung mit 6 Heizkörpern sind das 6 Thermostate. Bei günstigen mechanischen Modellen (15 €) etwa 90 Euro, bei programmierbaren (30 €) etwa 180 Euro. Die Kostenübersicht hilft bei der Planung.
Wo kaufe ich günstige Heizkörperthermostate am besten?
Baumärkte, Fachhandel und Online-Shops führen günstige Modelle. Achte auf die Ventilkompatibilität – viele Shops filtern nach Ventiltyp. Bei Mengenbestellungen (z.B. für eine ganze Wohnung) lohnen sich oft Rabatte. Vergleiche Preise, aber bevorzuge Händler mit guter Rückgabemöglichkeit – falls das Thermostat nicht passt, kannst du es problemlos umtauschen.
Kann ich günstige Thermostate mit smarten mischen?
Ja. Du musst nicht alle Heizkörper gleich ausstatten. Viele nutzen programmierbare oder smarte Thermostate in Wohn- und Schlafzimmer, mechanische in wenig genutzten Räumen. Die Heizung funktioniert unabhängig pro Heizkörper – jede Kombination ist möglich.

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