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Glastür Maße: 860 ist die Zarge, 834 das Glas

Aktualisiert: Oktober 2026

Sie haben eine Zarge, auf der 86 steht, und wollen die Glastür Maße so bestellen, dass das Blatt in den Falz fällt. Die Zahl auf dem alten Türschild ist das gefälzte Bestellmaß der Zarge. Das stumpfe Glasblatt dazu ist kleiner. Für die Reihe 860 × 1985 mm bedeutet das ein Blatt von 834 × 1972 mm, das Falzmaß zur Kontrolle liegt bei 841 × 1983 mm. Wer 860 mm Glas bestellt, liegt um die Falzüberdeckung daneben. Im [Glastür-Vergleich](/hub/wohnzimmer/glastuer) tragen zwei Artikel genau 834 × 1972 × 8 mm.

Sie haben eine Zarge, auf der 86 steht, und wollen die Glastür Maße so bestellen, dass das Blatt in den Falz fällt. Die Zahl auf dem alten Türschild ist das gefälzte Bestellmaß der Zarge.

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Inhalt

Drei Maße, eine Zarge

Drei Namen gehören zu derselben Öffnung und bezeichnen drei verschiedene Kanten. Das DIN-Nennmaß im Händlersinn, hier 860 × 1985 mm, ist das gefälzte Bestellmaß der Zarge. Das Falzmaß, 841 × 1983 mm, ist die lichte Weite im Falz und dient der Kontrolle. Das Stumpfmaß, 834 × 1972 mm, ist das Glasblatt, das Sie bestellen, wenn die Tür stumpf einschlägt. Die Merkregel für ungefälzte Blätter: Das Glasmaß liegt 26 mm schmaler und 13 mm kürzer als das gefälzte Holz-Außenmaß. Aus 860 mm Breite werden 834 mm, aus 1985 mm Höhe werden 1972 mm. Dieselbe Differenz führen Händler und die Darstellung ungefälzter Blätter nach DIN 18101. Ein Händler nennt auf der Produktseite eine Toleranz von etwa ±2 mm. Das ist seine Angabe, nicht der Normentext. In Tabellen nach DIN 18101 kann dieselbe Zuordnung als Rohbauzeile 885 × 2010 mm stehen, das gefälzte Blatt misst 860 × 1985 mm. Nennmaß meint dort die Rohbauzeile, im Händlersatz das gefälzte Zargenmaß. Sie bestellen das stumpfe Blatt zur gemessenen Zarge.

Zweite Höhe und die 709er-Breite

Eine Zarge mit 2110 mm Höhe führt zum Blatt 2097 mm, das Falzmaß liegt bei 2108 mm. Liegt das gefälzte Außenmaß 735 mm vor, gehört das stumpfe Blatt in die 709er-Breite. Genau diese Breite trägt das Loft-Set, dort mit eigener Zarge.

Messen an der Zarge, nicht an der Wand

Gemessen wird im Falz der stehenden Zarge, nicht an der Maueröffnung und nicht nur am ausgebauten Holzblatt. Die Breite nehmen Sie an drei Stellen im Falz, die Höhe ab der Oberfläche des fertigen Bodens. Bestellt wird das kleinere Maß. Steht der neue Belag noch aus, ziehen Sie seine Aufbauhöhe ab, bevor das Glas das Werk verlässt. Ein späteres Schleifen auf dem Parkett ist kein Anlass, ESG zu kürzen. Diesen Stopp erklärt Glastür einbauen. Weichen die Diagonalen um mehr als 5 mm ab, gehört die Öffnung zum Fachmann. Das ist die Grenze eines Aufmaßblatts, kein allgemeiner DIN-Satz. Neben Breite und Höhe brauchen Sie Bandlage, Schlossposition und DIN-Richtung. Studio liegt nebeneinander, Office übereinander. Eine Herstellerzeichnung mit 7 mm Bodenluft gilt für dieses Element, nicht für jedes Versandset. Sondermaß beginnt, sobald die Zarge die Standardpaare verlässt oder die Bandtaschen fremd sitzen. Eine Stahlzarge nimmt 834 × 1972 mm nur auf, wenn die Taschen zum Bohrbild passen. Für eine neue Zarge messen Sie das kleinste Rohbaumaß und die größte Wandstärke einschließlich Putz. Das Blattmaß der alten Tür hilft dabei nicht.

Was im Vergleich schon ein Maß hat

Zwei Artikel sind das stumpfe Standardblatt: 834 × 1972 × 8 mm, ESG, Studiobohrung, ohne eigene Zarge. Sie passen in die Betrachtung, wenn Ihre Zarge zur Reihe 860 × 1985 mm gehört, der Falz etwa 841 × 1983 mm zeigt und die Bänder waagerecht im Studio-Abstand sitzen. Eine davon abweichende Höhe, etwa die 2110er-Zarge mit Blatt 2097 mm, ist ein anderes Paar. Diese beiden Artikel werden dadurch nicht höher. Das Komplettset misst 709 × 1972 mm und bringt die Zarge mit. Das ist die Breite der 735er-Reihe als stumpfes Blatt, plus Rahmen, Anschlag DIN rechts, 4 mm Glas im Stahlprofil. Die Wandstärke dieser Zarge steht in den Produktdaten nicht. Die Schiebetür misst 90 × 205 cm und ist kein DIN-18101-Blatt für eine Drehtürzarge. Ihr Lauf braucht Wand neben der Öffnung und eine geklärte Schiene. Ein Standardblatt lohnt, wenn die Zarge zur Reihe passt. Sobald Band, Diagonale oder Bodenaufbau abweichen, ist das Sondermaß die Bestellung, die den Umtausch erspart. Welche Lieferform Ihre Baustelle meint, steht auf Glastür kaufen.

Häufige Fragen

Meine Zarge heißt 86. Bestelle ich 860 oder 834 mm?
834 mm Glasbreite, wenn es die Standardreihe ist und das Aufmaß sie bestätigt. 860 × 1985 mm ist das gefälzte Zargenmaß. Das stumpfe Blatt dazu ist 834 × 1972 mm. Das Falzmaß 841 × 1983 mm nutzen Sie zur Kontrolle, nicht als Bestellmaß des Glases. 860 mm auf dem Glas wären etwa 26 mm zu breit.
Warum reicht das alte Holzblatt nicht als Maß?
Das gefälzte Holzblatt ist außen größer als das stumpfe Glas für denselben Falz. Wer 610, 735, 860 oder 985 mm von einem gefälzten Blatt als Glasmaß übernimmt, liegt um 26 mm in der Breite daneben. Sie messen den Falz der Zarge an drei Stellen und nehmen den kleineren Wert. Das ausgehängte Blatt bestätigt höchstens die Reihe.
Wie messe ich die Höhe, wenn der Boden noch kommt?
Ab der Oberfläche, die am Ende da ist. Den Aufbau aus Estrich, Dämmung und Belag ziehen Sie vor der Bestellung ab. Die zweite Standardhöhe lautet: Zarge 2110 mm, Blatt 2097 mm, Falz 2108 mm. Schleift die Tür später, kürzen Sie das ESG nicht. Justage und Stopp stehen auf der Einbau-Seite.
Welche Maße brauche ich außer Breite und Höhe?
Bandabstand und Bohrbild, Lage der Falle, DIN-Richtung von der Bandseite, und die Bodenluft, die Ihr Beschlag verlangt. Studio und Office sind nicht austauschbar. Eine Herstellerzeichnung mit 7 mm Bodenluft gilt für dieses Element. Ihre Anleitung kann davon abweichen. Die Richtung lesen Sie nicht an der Klinke.
Ab wann ist es Sondermaß?
Sobald Breite oder Höhe die Paare 1972 und 2097 mm samt der zugehörigen Breiten verlassen, die Bänder nicht zum Standard-Bohrbild passen, oder Altbau und Stahlzarge in der Tabelle nicht vorkommen. Eine Abweichung der Diagonalen über 5 mm führt ein Aufmaßblatt zum Fachmann. Das Sondermaß ist dann die richtige Bestellung, auch wenn ein Standardblatt schneller lieferbar ist.
Passt 834 × 1972 mm automatisch in eine Stahlzarge?
Nur wenn Falz, Bandtaschen und Richtung dazu passen. Viele Stahlzargen haben feste Taschen, die sich nicht auf Studiobohrung umsetzen lassen. Der Name 86 an der Zarge reicht nicht. Stehen die Taschen im Office-Abstand, bleibt das Studio-Blatt draußen, auch bei exakt 834 mm Breite.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen aus dem Research-Digest; zuletzt abgerufen am 03.10.2026.

  1. DIN 18101:2014-08 (abgerufen am 03.10.2026)
  2. Hansaglas, Glastür Maße (abgerufen am 03.10.2026)
  3. Hansaglas, Innentür messen (abgerufen am 03.10.2026)
  4. SANCO, Information DIN 18008 (abgerufen am 03.10.2026)
  5. Bundesverband Flachglas, Verkehrssicherheit (abgerufen am 03.10.2026)
  6. ifz Rosenheim, TU-01/1 (2010) (abgerufen am 03.10.2026)
  7. Glastür-direkt, Bohrungen (abgerufen am 03.10.2026)
  8. Blauarbeit, Glastür einbauen (abgerufen am 03.10.2026)
  9. Teckentrup, T30-Ganzglastür (abgerufen am 03.10.2026)