WC Spülkasten mit Start-Stopp: Wie funktioniert die Stopp-Funktion?

Aktualisiert: Februar 2026

Ein WC Spülkasten mit Start-Stopp – auch Stopp-Spülung oder unterbrechbare Spülung genannt – ermöglicht es, die Spülung abzubrechen, sobald genug Wasser gelaufen ist. Du drückst die Taste zum Starten, drückst erneut zum Stoppen. Das spart Wasser: Statt immer die volle Spülmenge (z.B. 6 Liter) zu verbrauchen, stoppst du nach 2 oder 3 Liter, wenn es reicht. Die Technik nutzt ein Magnetventil oder eine ähnliche Mechanik – der Spülvorgang wird unterbrochen, sobald du die Taste loslässt oder erneut drückst. Im WC Spülkästen-Vergleich findest du Modelle mit Start-Stopp. Die Spülmenge ist ein weiteres Kriterium für Wassersparen – weniger Liter pro Spülung bedeutet zusätzliche Einsparung. Beide Maßnahmen lassen sich kombinieren: Zweimengenspülung plus Start-Stopp spart am meisten. Viele Geberit- und Grohe-Modelle bieten diese Kombination – die kleine Taste für 3 Liter, die große mit manueller Unterbrechung. So sparst du maximal Wasser ohne Kompromisse bei der Bedienung. Die Amortisation dauert oft nur wenige Jahre – bei 4 Personen typischerweise 2 bis 4 Jahre.

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Wie funktioniert Start-Stopp?

Die Mechanik unterscheidet sich je nach Hersteller, das Prinzip ist gleich: Du steuerst die Spülmenge manuell.

Ablauf

Beim Drücken der Taste öffnet sich ein Ventil – Wasser fließt aus dem Spülkasten in die WC-Schüssel. Beim erneuten Drücken (oder Loslassen, je nach Modell) schließt das Ventil – der Spülvorgang stoppt sofort. Du bestimmst die Menge selbst. Bei leichtem Toilettengang reichen 2 bis 3 Liter; bei starkem Durchfluss die volle Menge.

Vorteil

Maximale Flexibilität. Anders als bei Zweimengenspülung musst du nicht vorher entscheiden, ob du die kleine oder große Taste brauchst – du stoppst genau dann, wenn genug gespült ist. Das spart im Schnitt 20 bis 40 Prozent Wasser gegenüber festen Spülmengen.

Bedienung

Manche Modelle haben eine Taste – kurz drücken startet, erneut drücken stoppt. Andere haben zwei Tasten (Start/Stopp) oder eine Wippe, die du gedrückt hältst und loslässt zum Stoppen. Die genaue Bedienung steht in der Anleitung; beim Kauf auf die gewohnte Nutzung achten.

Start-Stopp vs. Zweimengenspülung

Beide Systeme sparen Wasser – die Wahl hängt von deinen Vorlieben ab.

Zweimengenspülung

Zwei feste Tasten – z.B. 3 Liter (klein) und 6 Liter (groß). Du wählst vor dem Spülen. Einfacher, aber weniger flexibel – du musst vorher entscheiden. Viele Nutzer gewöhnen sich schnell an die kleine/große Unterscheidung. Kein zweiter Druck nötig; einmal drücken, fertig.

Start-Stopp

Eine Taste, du stoppst manuell. Maximale Flexibilität – du siehst, wann genug gespült ist. Etwas gewöhnungsbedürftig, aber effektiv. Erfordert Aufmerksamkeit beim Spülen; wer vergisst zu stoppen, spült die volle Menge.

Kombination

Manche Spülkästen bieten beides – Zweimengenspülung plus Start-Stopp. Dann hast du die Wahl zwischen festen Mengen und manueller Steuerung. Ideal für Haushalte mit unterschiedlichen Nutzungsgewohnheiten.

Wassereinsparung durch Start-Stopp

Bei durchschnittlicher Nutzung kann Start-Stopp 20 bis 40 Prozent Wasser sparen – abhängig davon, wie konsequent du stoppst. Wer bei jedem leichten Toilettengang nach 2 bis 3 Litern stoppt, spart deutlich. Wer oft vergisst zu stoppen, nähert sich der Einsparung von Zweimengenspülung. Beispiel: 4 Personen, 5 Toilettengänge pro Tag, 300 Tage. Bei 6 Liter pro Spülung: 36.000 Liter. Bei 30 Prozent Einsparung durch Start-Stopp: etwa 25.000 Liter. Ersparnis: 11.000 Liter pro Jahr. Kosten: Bei Wasser- und Abwasserpreisen von etwa 5 Euro pro Kubikmeter sind das 55 Euro Ersparnis jährlich. Die Mehrkosten für einen Start-Stopp-Spülkasten – gegenüber einem einfachen Modell – amortisieren sich oft innerhalb weniger Jahre. Weitere Einsparmöglichkeiten: Spülmenge reduzieren und Unterputz mit Start-Stopp – viele Unterputz-Modelle bieten die Funktion.

Empfehlung und Fazit

Start-Stopp spart Wasser durch manuelles Unterbrechen der Spülung. Die Technik ist ausgereift – Geberit und Grohe setzen seit Jahren auf Magnetventile, die zuverlässig schließen. Die Bedienung erfordert anfangs etwas Aufmerksamkeit; nach wenigen Wochen wird das Stoppen zur Gewohnheit. Flexibler als Zweimengenspülung, etwas gewöhnungsbedürftig. Für Wassersparer eine sinnvolle Investition – die Einsparung kann 20 bis 40 Prozent betragen. Wer die Bedienung nicht mag, ist mit Zweimengenspülung gut bedient; beide Optionen sind deutlich sparsamer als Einmengenspülung.

Technik und Wartung

Start-Stopp-Spülkasten nutzen ein Magnetventil oder eine mechanische Unterbrechung. Beim Drücken öffnet sich das Ventil; beim erneuten Drücken oder Loslassen schließt es. Die Technik ist erprobt – Geberit, Grohe und andere Marken setzen seit Jahren auf diese Lösung. Wartung: Wie bei allen Spülkästen können Kalkablagerungen das Ventil beeinträchtigen. Bei hartem Wasser gelegentlich entkalken – gemäß Anleitung des Herstellers. Defekte Ventile sind in der Regel als Ersatzteil erhältlich; bei Markenprodukten auch nach Jahren. Störungen: Wenn die Spülung nicht stoppt oder nicht startet, kann das Ventil defekt oder verkalkt sein. Zuerst entkalken; bei anhaltenden Problemen Ersatzteil einbauen oder Klempner hinzuziehen. Kombination mit Zweimengenspülung: Manche Spülkästen bieten beides – zwei Tasten für 3 und 6 Liter plus Start-Stopp auf der großen Taste. Du kannst wählen: entweder die kleine Menge oder die große mit manueller Unterbrechung. Das ist die flexibelste Lösung, kostet aber mehr als reine Zweimengenspülung. Für Haushalte mit unterschiedlichen Nutzungsgewohnheiten sinnvoll – manche stoppen gern manuell, andere bevorzugen die feste kleine Taste. Die Amortisation der Mehrkosten hängt von der Nutzung ab – wer konsequent stoppt, spart mehr; wer oft vergisst, nähert sich der Einsparung von Zweimengenspülung.

Häufige Fragen

Wie funktioniert Start-Stopp beim Spülkasten?
Du drückst die Taste zum Starten – Wasser fließt. Beim erneuten Drücken oder Loslassen (je nach Modell) stoppt der Spülvorgang sofort. Du bestimmst die Menge selbst und sparst Wasser. Die genaue Bedienung variiert; die Anleitung des Herstellers prüfen. Manche Modelle nutzen eine Wippe, die du gedrückt hältst; andere eine Taste mit Start-Stopp. Das Magnetventil schließt sofort beim Stopp-Signal.
Spart Start-Stopp wirklich Wasser?
Ja. Bei konsequenter Nutzung 20 bis 40 Prozent gegenüber fester Spülmenge. Du stoppst, sobald genug gespült ist – bei leichtem Durchfluss reichen oft 2 bis 3 Liter statt 6. Wer oft vergisst zu stoppen, spart weniger; die Gewöhnung dauert ein paar Wochen.
Start-Stopp oder Zweimengenspülung?
Start-Stopp ist flexibler – du stoppst genau, wenn genug ist. Zweimengenspülung ist einfacher – du wählst vorher klein oder groß. Beide sparen Wasser; die Wahl ist Geschmackssache. Manche bevorzugen die klare kleine/große Unterscheidung, andere die manuelle Kontrolle. Wer beides will, kann Modelle mit kombinierter Funktion wählen – dann hast du die Wahl je nach Situation.
Funktioniert Start-Stopp bei allen Spülkästen?
Nein. Nicht alle Modelle haben die Funktion. Die Produktbeschreibung prüfen – „Start-Stopp“, „Stopp-Spülung“ oder „unterbrechbar“ sind die Stichworte. Geberit, Grohe und andere Marken bieten entsprechende Varianten; bei No-Name seltener. Bei Neukauf explizit danach suchen; bei bestehendem Spülkasten prüfen, ob Nachrüst-Sets verfügbar sind.
Kann ich Start-Stopp nachrüsten?
Bei manchen Spülkästen ja – durch Austausch des Spülmechanismus. Ob das bei deinem Modell möglich ist, steht in der Anleitung oder beim Hersteller. Geberit bietet z.B. Nachrüst-Sets für Duofix-Spülkästen. Bei älteren oder No-Name-Modellen oft nicht möglich.
Ist Start-Stopp bei Unterputz und Aufputz verfügbar?
Ja. Sowohl Unterputz als auch Aufputz Spülkästen sind mit Start-Stopp erhältlich. Beim Kauf auf die gewünschte Ausstattung achten.
Was kostet ein Spülkasten mit Start-Stopp?
Der Aufpreis gegenüber einfacher Zweimengenspülung liegt oft bei 30 bis 80 Euro – je nach Hersteller und Modell. Geberit und Grohe bieten die Funktion in verschiedenen Preisklassen. Die Einsparung von 20 bis 40 Prozent Wasser amortisiert die Mehrkosten in der Regel innerhalb weniger Jahre; bei 4 Personen und durchschnittlicher Nutzung oft in 2 bis 4 Jahren. Bei Neukauf lohnt sich der Aufpreis fast immer; bei Nachrüstung die Verfügbarkeit von Ersatzteilen prüfen.

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