Badminton Netzhöhe: 1,55 m außen, 1,524 m in der Mitte

Badminton Netzhöhe: außen 1,55 m, in der Mitte 1,524 m. Feldmaße, Pfosten, Linienbreite und was ein Gartennetz im Aufbau auf Rasen und in der Halle braucht.
Inhaltsverzeichnis

Sie spannen vor dem Training das Netz, der erste Stopp bleibt in der Mitte am Band hängen, und am Pfosten geht ein gleich hoher Ball noch frei vorbei. Die Badminton Netzhöhe ist an diesen zwei Stellen absichtlich verschieden. Über den Doppelseitenlinien liegen 1,55 m, in der Feldmitte 1,524 m, weil das Tragseil durchhängt.
Wer beide Zahlen auf einen Wert rundet, verschiebt genau die Zone, in der Netzspiel und Drive entschieden werden. Die folgenden Maße stammen aus den Spielregeln, wie sie der Deutsche Badminton-Verband führt und wie sie in den Regeltexten der Vereine stehen. Ein Freizeitnetz im Garten erreicht davon nur den Teil, den Gestell und Rasen hergeben.
Kurz gesagt
Außen misst das Netz 1,55 m und in der Mitte 1,524 m, das Feld ist 13,40 m lang, im Doppel 6,10 m und im Einzel 5,18 m breit, die 40-mm-Linien gehören zum Feld. Die Pfosten stehen auf den Doppelseitenlinien, auch im Einzel. Ein Gartennetz mit Stufe 155 cm und einer Breite von 3 m oder rund 5 m bleibt ein Freizeitgerät, für Punkte nach Wettkampfregeln brauchen Sie beide Höhen, die Linien und ein Netz von Pfosten zu Pfosten.
Zwei Höhen an der Badminton Netzhöhe
Die Regeln nennen zwei Höhen. An den Pfosten und über den Doppelseitenlinien beträgt die Oberkante 1,55 m, gemessen von der Spielfläche bis zur Oberkante des Bandes. In der Feldmitte sind es 1,524 m. Die 26 mm sind das vorgesehene Durchhängen des Seils, das zwischen den Pfosten das Netz trägt. Eine gerundete Ersatzzahl sehen die Regeln dafür nicht vor.
Messen Sie mit dem Bandmaß an drei Punkten und lesen Sie an der Oberkante des weißen Bandes ab: linke Doppellinie, rechte Doppellinie, dann die exakte Mitte. Die Mitte ist der halbe Abstand der Doppellinien. Liegt sie über 1,524 m, ist das Seil zu straff, und Bälle, die auf dem Band sterben sollten, kippen hinüber. Liegt sie darunter, hängt das Netz zu weit durch. Nach dem Nachspannen prüfen Sie alle drei Punkte erneut.
Zwei Fehler kommen in Hallen ständig vor. Beide Pfosten werden so lange hochgekurbelt, bis auch die Mitte 1,55 m zeigt. Dann liegt das Band dort 26 mm über dem Regelmaß, wo die meisten kurzen Bälle ankommen. Oder das Bandmaß steht neben der Matte auf dem Hallenboden, während auf der Matte gespielt wird. Die Höhe zählt ab der Fläche, auf der der Ball aufkommt. Ein Maß, das am Band vorbei auf die Masche zielt, wird zu klein, weil das weiße Band selbst mehrere Zentimeter hoch ist.
Nach einer Stunde kann sich das Seil um wenige Millimeter setzen, besonders in einer warmen Halle. Vor einem angesetzten Spiel messen Sie die drei Punkte noch einmal. Eine Rundung der Mitte auf 1,50 m oder auf 1,55 m liegt weit außerhalb dieses Setzens.
Badminton Feldmaße, Linien und Aufschlag
Das Feld ist 13,40 m lang. Die Doppelbreite beträgt 6,10 m, die Einzelbreite 5,18 m, die seitlichen Korridore sind je 0,46 m. Die Linien sind 40 mm breit und gehören zur Fläche, die sie begrenzen. Ein Ball auf der Linie ist im Feld. Messen Sie bis zur Außenkante des Strichs. Liegt der Strich mittig auf der Messmarke, wächst das Feld je Seite um etwa 20 mm, und die Pfosten stehen am Ende neben der Linie.
Die vordere Aufschlaglinie liegt 1,98 m von der Netzebene. Die Feldhälfte ist 6,70 m tief. Im Doppel endet das Aufschlagfeld 0,76 m vor der Grundlinie. Es ist 3,96 m tief und, zwischen Mittellinie und Einzelseitenlinie, 2,59 m breit. Der Aufschlag im Doppel muss dort aufkommen. Seitlicher Korridor und hintere 76 cm sind dafür aus und im laufenden Ballwechsel wieder im Feld. Im Einzel ist der Korridor den ganzen Ballwechsel über aus, die Grundlinie ist die hintere Aufschlaglinie, das Aufschlagfeld ist 4,72 m tief.
Wer die Aufschlaglinien schätzt, verschiebt den Punkt. Ein Aufschlag 20 cm vor der echten Linie wäre ein Fehler und gilt bei einem zu kurz geklebten Strich als guter Ball. Die Mittellinie teilt die beiden Aufschlagfelder von der vorderen Aufschlaglinie bis zur Grundlinie. Ohne Linien bleibt nur die Verabredung vor dem ersten Aufschlag. In der Halle ziehen Sie ausgeblichene Striche nach, bevor Sie die Pfosten setzen. Ein Feld mit ungefähr 13 m Länge bleibt ein Übungsfeld, solange die Außenkante nie gemessen wurde.
Pfosten, Netztiefe und Maschenweite
Die Pfosten sind 1,55 m hoch, stehen senkrecht und halten das Seil gespannt. Auf einem doppelt markierten Feld stehen sie auf den Doppelseitenlinien, im Einzel wie im Doppel. Das Netz läuft auch im Einzel über die Korridore. Zwischen Doppellinie und Mitte folgt die Oberkante dem Seil und liegt zwischen 1,524 m und 1,55 m. An der Einzelseitenlinie, 0,46 m innerhalb der Doppellinie, nennen die Regeln keine dritte Höhe.
Stehen die Hallenpfosten außerhalb des Feldes, bleibt das Feld 6,10 m breit. Die Stelle, an der die Doppellinie unter dem Netz verläuft, wird markiert, etwa mit einem 40 mm breiten Streifen bis zur Netzoberkante. Ohne diese Markierung ist ein Ball knapp am Pfosten nicht zu entscheiden. Die Pfosten dürfen sich beim Spannen nicht zur Mitte neigen.
Das Netz ist mindestens 6,10 m breit und 760 mm tief. Die Maschen sind 15 bis 20 mm weit. Oben liegt ein 75 mm breites weißes Band über dem Tragseil. Zwischen Netzende und Pfosten darf keine Lücke bleiben. Bei Bedarf wird das Tuch am Pfosten auf ganzer Tiefe angebunden. Unter der Mitte bleiben rechnerisch rund 76 cm Luft, denn 1,524 m minus 760 mm ergeben diese Höhe. Ein zu kurzes Tuch öffnet einen Tunnel. Wer die Unterkante am Boden festzurrt, verkürzt die Tiefe gegenüber den 760 mm.
Ein Netz von nur 5 m endet vor dem Pfosten. Die fehlenden Meter sind Luft.
Hallenhöhe über dem Feld
Die Netzhöhe von 1,55 m und 1,524 m sagt nichts darüber, wie viel Luft über dem Band frei sein muss. Die Regelkunde des Sportpark Malsch gibt unter 5 m Hallenhöhe als unbespielbar und ab 9 m als uneingeschränkt an. Sie stellt das als Verbandspraxis dar. Es ist keine Messung, die wir in einer bestimmten Halle gemacht haben, und es ersetzt keinen Blick an Ihre eigene Decke, an Träger und an Leuchten.
Berührt der Ball im Spiel die Decke, ist der Schlag fehlerhaft. In einer Halle, die in dieser Einordnung unter 5 m bleibt, passiert das bei hohen Clears laufend. Ab der dort genannten Höhe von 9 m hat der hohe Clear den Raum, den das Spiel an der Decke braucht.
Die praktische Grenze: Ein Training kann flache Clears verabreden und unter einer niedrigeren Decke sinnvoll bleiben. Diese Absprache gilt für den Abend, nicht für ein Spiel nach den Wettkampfregeln. Messen Sie die lichte Höhe an der tiefsten Stelle über dem Feld, nicht an der höchsten Ecke der Halle. Ein Träger auf 6 m über der Mitte entscheidet den Clear, auch wenn am Rand 10 m Luft sind.
Gartennetz: eine Höhe, kürzere Breite
Im Garten wird die Höhe meist auf eine Zahl gezogen. Stufen bei 107, 120 und 155 cm bieten 1,55 m als eine Rast. Eine feste Querstange hält das Band nahezu waagerecht, die Mitte liegt dann nahe 1,55 m und rund 26 mm über dem Regelwert. Senken Sie die ganze Oberkante auf 1,524 m, stehen die Seiten zu tief. Lassen Sie die Seiten auf 1,55 m, bleibt die Mitte zu hoch. Für eine Rallye am Sonntag ist das verkraftbar. Für einen Satz nach Punkten fehlt die Mitte, an der sich Netzbälle scheiden.
Das Regelnetz ist mindestens 6,10 m breit. Ein Gartennetz von 3 m, wie es im Sachblock gängiger Sets steht, deckt weder 5,18 m Einzel noch das Doppel ab. Ein Netz um 5,2 m kann das Einzel in der Breite erreichen und lässt die Korridore offen. Die Regelmasche liegt bei 15 bis 20 mm. Im Vergleich tauchen Gartennetze mit 38 mm Masche auf, der Ball verhakt sich daran anders. Breite und Masche einzelner Gestelle stehen bei den Badmintonnetzen, Schläger und Bälle im Karton bei den Badminton-Sets.
Der Steckrahmen steht laut vielen Sets in wenigen Minuten. Stellen Sie das Band an beiden Seiten auf 1,55 m, messen Sie die Mitte, und entscheiden Sie, ob Sie mit der höheren Mitte spielen. Wind hebt leichte Füße. Eine Höhe aus der Windstille ist nach der ersten Böe oft weg, also spannen Sie nach und messen Sie erneut. Ohne Linien einigen Sie sich vor dem ersten Aufschlag. Sobald daraus ein Wettkampf werden soll, gehört das Spiel in eine Halle mit Pfosten auf der Doppellinie, mit 6,10 m Netz und mit beiden Höhen.
Häufige Fragen
Wie hoch ist das Badmintonnetz außen und in der Mitte?
Wie lang und wie breit ist ein Badmintonfeld?
Stehen die Pfosten immer auf der Doppellinie?
Gehört die Linie zum Feld?
Wie tief ist das Netz, und welche Masche gilt?
Reicht ein Gartennetz für die richtige Badminton Netzhöhe?
Ab welcher Hallenhöhe wird Badminton eng?
Gilt die Badminton Netzhöhe auch für AirBadminton?

Mit langjähriger Praxis zu Garten, Outdoor und Freizeitprodukten betreut er Vergleiche zu Freizeit, Sport und Nutzung im Freien.
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