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Badminton Netzhöhe: 1,55 m außen, 1,524 m in der Mitte

Spezial2026-10-097 Min. Lesezeit
Badmintonnetz in der Halle mit Maßband an der Oberkante in der Feldmitte

Badminton Netzhöhe: außen 1,55 m, in der Mitte 1,524 m. Feldmaße, Pfosten, Linienbreite und was ein Gartennetz im Aufbau auf Rasen und in der Halle braucht.

KESSER Badmintonnetz, Stufe 155 cm
KESSER Badmintonnetz, Stufe 155 cm
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Sie spannen vor dem Training das Netz, der erste Stopp bleibt in der Mitte am Band hängen, und am Pfosten geht ein gleich hoher Ball noch frei vorbei. Die Badminton Netzhöhe ist an diesen zwei Stellen absichtlich verschieden. Über den Doppelseitenlinien liegen 1,55 m, in der Feldmitte 1,524 m, weil das Tragseil durchhängt.

Wer beide Zahlen auf einen Wert rundet, verschiebt genau die Zone, in der Netzspiel und Drive entschieden werden. Die folgenden Maße stammen aus den Spielregeln, wie sie der Deutsche Badminton-Verband führt und wie sie in den Regeltexten der Vereine stehen. Ein Freizeitnetz im Garten erreicht davon nur den Teil, den Gestell und Rasen hergeben.

Kurz gesagt

Außen misst das Netz 1,55 m und in der Mitte 1,524 m, das Feld ist 13,40 m lang, im Doppel 6,10 m und im Einzel 5,18 m breit, die 40-mm-Linien gehören zum Feld. Die Pfosten stehen auf den Doppelseitenlinien, auch im Einzel. Ein Gartennetz mit Stufe 155 cm und einer Breite von 3 m oder rund 5 m bleibt ein Freizeitgerät, für Punkte nach Wettkampfregeln brauchen Sie beide Höhen, die Linien und ein Netz von Pfosten zu Pfosten.

Zwei Höhen an der Badminton Netzhöhe

Die Regeln nennen zwei Höhen. An den Pfosten und über den Doppelseitenlinien beträgt die Oberkante 1,55 m, gemessen von der Spielfläche bis zur Oberkante des Bandes. In der Feldmitte sind es 1,524 m. Die 26 mm sind das vorgesehene Durchhängen des Seils, das zwischen den Pfosten das Netz trägt. Eine gerundete Ersatzzahl sehen die Regeln dafür nicht vor.

Messen Sie mit dem Bandmaß an drei Punkten und lesen Sie an der Oberkante des weißen Bandes ab: linke Doppellinie, rechte Doppellinie, dann die exakte Mitte. Die Mitte ist der halbe Abstand der Doppellinien. Liegt sie über 1,524 m, ist das Seil zu straff, und Bälle, die auf dem Band sterben sollten, kippen hinüber. Liegt sie darunter, hängt das Netz zu weit durch. Nach dem Nachspannen prüfen Sie alle drei Punkte erneut.

Zwei Fehler kommen in Hallen ständig vor. Beide Pfosten werden so lange hochgekurbelt, bis auch die Mitte 1,55 m zeigt. Dann liegt das Band dort 26 mm über dem Regelmaß, wo die meisten kurzen Bälle ankommen. Oder das Bandmaß steht neben der Matte auf dem Hallenboden, während auf der Matte gespielt wird. Die Höhe zählt ab der Fläche, auf der der Ball aufkommt. Ein Maß, das am Band vorbei auf die Masche zielt, wird zu klein, weil das weiße Band selbst mehrere Zentimeter hoch ist.

Nach einer Stunde kann sich das Seil um wenige Millimeter setzen, besonders in einer warmen Halle. Vor einem angesetzten Spiel messen Sie die drei Punkte noch einmal. Eine Rundung der Mitte auf 1,50 m oder auf 1,55 m liegt weit außerhalb dieses Setzens.

Badminton Feldmaße, Linien und Aufschlag

Das Feld ist 13,40 m lang. Die Doppelbreite beträgt 6,10 m, die Einzelbreite 5,18 m, die seitlichen Korridore sind je 0,46 m. Die Linien sind 40 mm breit und gehören zur Fläche, die sie begrenzen. Ein Ball auf der Linie ist im Feld. Messen Sie bis zur Außenkante des Strichs. Liegt der Strich mittig auf der Messmarke, wächst das Feld je Seite um etwa 20 mm, und die Pfosten stehen am Ende neben der Linie.

Die vordere Aufschlaglinie liegt 1,98 m von der Netzebene. Die Feldhälfte ist 6,70 m tief. Im Doppel endet das Aufschlagfeld 0,76 m vor der Grundlinie. Es ist 3,96 m tief und, zwischen Mittellinie und Einzelseitenlinie, 2,59 m breit. Der Aufschlag im Doppel muss dort aufkommen. Seitlicher Korridor und hintere 76 cm sind dafür aus und im laufenden Ballwechsel wieder im Feld. Im Einzel ist der Korridor den ganzen Ballwechsel über aus, die Grundlinie ist die hintere Aufschlaglinie, das Aufschlagfeld ist 4,72 m tief.

Wer die Aufschlaglinien schätzt, verschiebt den Punkt. Ein Aufschlag 20 cm vor der echten Linie wäre ein Fehler und gilt bei einem zu kurz geklebten Strich als guter Ball. Die Mittellinie teilt die beiden Aufschlagfelder von der vorderen Aufschlaglinie bis zur Grundlinie. Ohne Linien bleibt nur die Verabredung vor dem ersten Aufschlag. In der Halle ziehen Sie ausgeblichene Striche nach, bevor Sie die Pfosten setzen. Ein Feld mit ungefähr 13 m Länge bleibt ein Übungsfeld, solange die Außenkante nie gemessen wurde.

Pfosten, Netztiefe und Maschenweite

Die Pfosten sind 1,55 m hoch, stehen senkrecht und halten das Seil gespannt. Auf einem doppelt markierten Feld stehen sie auf den Doppelseitenlinien, im Einzel wie im Doppel. Das Netz läuft auch im Einzel über die Korridore. Zwischen Doppellinie und Mitte folgt die Oberkante dem Seil und liegt zwischen 1,524 m und 1,55 m. An der Einzelseitenlinie, 0,46 m innerhalb der Doppellinie, nennen die Regeln keine dritte Höhe.

Stehen die Hallenpfosten außerhalb des Feldes, bleibt das Feld 6,10 m breit. Die Stelle, an der die Doppellinie unter dem Netz verläuft, wird markiert, etwa mit einem 40 mm breiten Streifen bis zur Netzoberkante. Ohne diese Markierung ist ein Ball knapp am Pfosten nicht zu entscheiden. Die Pfosten dürfen sich beim Spannen nicht zur Mitte neigen.

Das Netz ist mindestens 6,10 m breit und 760 mm tief. Die Maschen sind 15 bis 20 mm weit. Oben liegt ein 75 mm breites weißes Band über dem Tragseil. Zwischen Netzende und Pfosten darf keine Lücke bleiben. Bei Bedarf wird das Tuch am Pfosten auf ganzer Tiefe angebunden. Unter der Mitte bleiben rechnerisch rund 76 cm Luft, denn 1,524 m minus 760 mm ergeben diese Höhe. Ein zu kurzes Tuch öffnet einen Tunnel. Wer die Unterkante am Boden festzurrt, verkürzt die Tiefe gegenüber den 760 mm.

Ein Netz von nur 5 m endet vor dem Pfosten. Die fehlenden Meter sind Luft.

Hallenhöhe über dem Feld

Die Netzhöhe von 1,55 m und 1,524 m sagt nichts darüber, wie viel Luft über dem Band frei sein muss. Die Regelkunde des Sportpark Malsch gibt unter 5 m Hallenhöhe als unbespielbar und ab 9 m als uneingeschränkt an. Sie stellt das als Verbandspraxis dar. Es ist keine Messung, die wir in einer bestimmten Halle gemacht haben, und es ersetzt keinen Blick an Ihre eigene Decke, an Träger und an Leuchten.

Berührt der Ball im Spiel die Decke, ist der Schlag fehlerhaft. In einer Halle, die in dieser Einordnung unter 5 m bleibt, passiert das bei hohen Clears laufend. Ab der dort genannten Höhe von 9 m hat der hohe Clear den Raum, den das Spiel an der Decke braucht.

Die praktische Grenze: Ein Training kann flache Clears verabreden und unter einer niedrigeren Decke sinnvoll bleiben. Diese Absprache gilt für den Abend, nicht für ein Spiel nach den Wettkampfregeln. Messen Sie die lichte Höhe an der tiefsten Stelle über dem Feld, nicht an der höchsten Ecke der Halle. Ein Träger auf 6 m über der Mitte entscheidet den Clear, auch wenn am Rand 10 m Luft sind.

Gartennetz: eine Höhe, kürzere Breite

Im Garten wird die Höhe meist auf eine Zahl gezogen. Stufen bei 107, 120 und 155 cm bieten 1,55 m als eine Rast. Eine feste Querstange hält das Band nahezu waagerecht, die Mitte liegt dann nahe 1,55 m und rund 26 mm über dem Regelwert. Senken Sie die ganze Oberkante auf 1,524 m, stehen die Seiten zu tief. Lassen Sie die Seiten auf 1,55 m, bleibt die Mitte zu hoch. Für eine Rallye am Sonntag ist das verkraftbar. Für einen Satz nach Punkten fehlt die Mitte, an der sich Netzbälle scheiden.

Das Regelnetz ist mindestens 6,10 m breit. Ein Gartennetz von 3 m, wie es im Sachblock gängiger Sets steht, deckt weder 5,18 m Einzel noch das Doppel ab. Ein Netz um 5,2 m kann das Einzel in der Breite erreichen und lässt die Korridore offen. Die Regelmasche liegt bei 15 bis 20 mm. Im Vergleich tauchen Gartennetze mit 38 mm Masche auf, der Ball verhakt sich daran anders. Breite und Masche einzelner Gestelle stehen bei den Badmintonnetzen, Schläger und Bälle im Karton bei den Badminton-Sets.

Der Steckrahmen steht laut vielen Sets in wenigen Minuten. Stellen Sie das Band an beiden Seiten auf 1,55 m, messen Sie die Mitte, und entscheiden Sie, ob Sie mit der höheren Mitte spielen. Wind hebt leichte Füße. Eine Höhe aus der Windstille ist nach der ersten Böe oft weg, also spannen Sie nach und messen Sie erneut. Ohne Linien einigen Sie sich vor dem ersten Aufschlag. Sobald daraus ein Wettkampf werden soll, gehört das Spiel in eine Halle mit Pfosten auf der Doppellinie, mit 6,10 m Netz und mit beiden Höhen.

Häufige Fragen

Wie hoch ist das Badmintonnetz außen und in der Mitte?
Außen, über den Doppelseitenlinien, liegt die Oberkante bei 1,55 m, gemessen ab der Spielfläche. In der Feldmitte sind es 1,524 m. Die 26 mm Unterschied entstehen, weil das Tragseil durchhängt. Messen Sie an der Oberkante des weißen Bandes, an beiden Pfosten und exakt in der Mitte. Liegt die Mitte höher als 1,524 m, ist das Seil zu straff. Liegt sie tiefer, hängt es zu weit durch. Eine gemeinsame Rundung auf 1,50 m oder auf 1,55 m verändert die Höhe dort, wo die meisten Netzbälle ankommen.
Wie lang und wie breit ist ein Badmintonfeld?
Das Feld ist 13,40 m lang. Im Doppel ist es 6,10 m breit, im Einzel 5,18 m. Die seitlichen Korridore sind damit je 0,46 m breit. Die Aufschlaglinie vorn liegt 1,98 m von der Netzebene entfernt. Die hintere Aufschlaglinie im Doppel liegt 0,76 m vor der Grundlinie. Im Einzel gilt die Grundlinie als hintere Aufschlaglinie. Diese Maße stehen in den Spielregeln. Ein Garten ohne Markierung hat sie erst, wenn Sie die Linien selbst legen.
Stehen die Pfosten immer auf der Doppellinie?
Auf einem Feld, das für Doppel markiert ist, stehen die Pfosten auf den Doppelseitenlinien, auch wenn gerade Einzel gespielt wird. Sie rücken die Pfosten für das Einzel nicht nach innen. Die Pfostenhöhe ist 1,55 m ab der Spielfläche. Stehen die Hülsen der Halle außerhalb des Feldes, markieren die Regeln die Stelle, an der die Doppellinie unter dem Netz verläuft, zum Beispiel mit einem 40 mm breiten Streifen bis zur Netzoberkante. Ein Gartenrahmen steht dort, wo die Füße Platz haben, und damit selten auf einer solchen Linie.
Gehört die Linie zum Feld?
Ja. Die Linien sind 40 mm breit und gehören zu der Fläche, die sie begrenzen. Ein Ball, der die Linie berührt, ist im Feld. Beim Ausmessen zählt die Außenkante. 13,40 m und 6,10 m reichen bis an diese Kante, die ganze Strichbreite liegt innen. Liegt der Strich mittig auf dem Maß, wächst das Feld auf jeder Seite um etwa 20 mm. In der Halle lohnt sich das Nachmessen an ausgeblichenen Linien, bevor Sie die Pfosten danach ausrichten.
Wie tief ist das Netz, und welche Masche gilt?
Das Netz ist 760 mm tief und mindestens 6,10 m breit. Die Maschenweite liegt zwischen 15 und 20 mm. Oben läuft ein weißes Band von 75 mm über dem Tragseil. An den Pfosten darf keine Lücke bleiben, die Enden werden bei Bedarf am Pfosten festgebunden. Aus 1,524 m Mitte minus 760 mm Tiefe bleiben unter der Mitte etwa 76 cm Luft. Die Regeln verlangen, dass das Netz diese Tiefe hat. Sie verlangen nicht, dass die Masche den Boden berührt.
Reicht ein Gartennetz für die richtige Badminton Netzhöhe?
Für ein Zählspiel im Garten reicht eine Seitenhöhe von 1,55 m, wenn Sie vorher sagen, dass ohne Linien gespielt wird. Viele Gestelle haben eine Stufe bei 155 cm und eine feste Oberkante, die Mitte hängt dann kaum auf 1,524 m durch. Netze um 3 m Breite decken weder 5,18 m Einzel noch 6,10 m Doppel ab. Maschen von 38 mm liegen außerhalb der 15 bis 20 mm. Welche Breite ein Gestell wirklich hat, steht im Vergleich der Badmintonnetze.
Ab welcher Hallenhöhe wird Badminton eng?
Die Regelkunde des Sportpark Malsch gibt unter 5 m als unbespielbar und ab 9 m als uneingeschränkt an und stellt das als Verbandspraxis dar. Das ist keine Ausmessung Ihrer Halle. Berührt der Ball die Decke, ist der Schlag fehlerhaft. Unter einer Decke, die in dieser Einordnung zu niedrig ist, passiert das bei hohen Clears laufend. Ab der dort genannten Marke von 9 m bleibt Raum für den hohen Ball, sofern er im Feld landet. Ein Training mit verabredet flachen Clears ist Hausabsprache und ersetzt diese Höhe nicht.
Gilt die Badminton Netzhöhe auch für AirBadminton?
Die Werte 1,55 m außen und 1,524 m in der Mitte gehören zum klassischen Badminton in der Halle und auf einem regelgerechten Feld. AirBadminton ist ein eigenes Spiel mit eigenem Feld und eigenem Ball. Die Höhen, die Linien und die Netzmaße aus den Hallenregeln übertragen sich darauf nicht von selbst. Wer draußen mit einem Air-Ball auf einem aufgemalten Hallenfeld spielt, mischt zwei Regelwerke. Für ein angesetztes Spiel zählt das Regelwerk, das Sie vorher nennen, nicht das Netz, das zufällig im Schuppen steht.
Heinrich W.
FreizeitSportOutdoor

Mit langjähriger Praxis zu Garten, Outdoor und Freizeitprodukten betreut er Vergleiche zu Freizeit, Sport und Nutzung im Freien.

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Aktualisiert: 2026-10-09

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