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Notebook im Auto laden mit Anker: keine Dauerleistung

Aktualisiert: Oktober 2026

Wer ein Notebook im Auto laden möchte, braucht mehr als einen Adapter mit einer großen Wattzahl. Das Notebook muss USB-C-Laden unterstützen, das Kabel muss den nötigen Strom tragen und die Bordsteckdose muss die Eingangsleistung samt Verlusten liefern. In der untersuchten Anker-Auswahl nennen nur zwei Modelle Laptops ausdrücklich. Der [Anker-Kfz-Ladegerät-Vergleich](/hub/batterien-ladegeraete/anker-kfz-ladegeraet) zeigt deren Ausstattung. Hier geht es um die Grenze zwischen 45 und 100 Watt, um das Kabel und darum, was eine Fahrzeugdose über längere Zeit verkraftet. 100 Watt auf dem Karton sind keine Zusage für die ganze Fahrt.

Wer ein Notebook im Auto laden möchte, braucht mehr als einen Adapter mit einer großen Wattzahl.

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Inhalt

Welche Anker-Modelle ein Notebook überhaupt nennen

Das 167,5-Watt-Modell B2737 besitzt USB-C bis 100 Watt, einen zweiten USB-C bis 45 Watt und USB-A bis 22,5 Watt. Ein ein Meter langes USB-C-Kabel liegt bei. Anker nennt ein 16-Zoll-MacBook Pro und eine Ladung von null auf 50 Prozent in 47 Minuten. Das ist eine Herstellerangabe für diesen Fall, keine Vollladung und keine Zusage für jedes Notebook. Der 75-Watt-Nano A2738 nennt ebenfalls Laptops. Das einziehbare Kabel liefert nominell bis 45 Watt, der zweite USB-C-Port bis 30 Watt. Das reicht für leichte Notebooks und geringe Last. Ein 16-Zoll-Gerät mit 100-Watt-Netzteil kann darunter langsamer laden oder weiter Akku verlieren. Bei 24, 30, 40 und 52,5 Watt ist ein Notebook in der Beschreibung nicht ausgewiesen. Diese Geräte sollten nicht als Laptop-Ladegeräte eingeplant werden.

100 Watt, 60 Watt und die Kabelgrenze

USB-C erreicht 100 Watt klassisch mit 20 Volt und 5 Ampere. Dafür ist ein 5-A-Kabel mit elektronischer Kennzeichnung erforderlich. Ein Kabel, das nur 3 Ampere unterstützt, endet bei 20 Volt rechnerisch bei 60 Watt. Selbst wenn Ladegerät und Notebook 100 Watt anbieten und anfordern, wird ein ungeeignetes Kabel zum Flaschenhals. Das mitgelieferte Kabel des 167,5-Watt-Modells ist deshalb praktisch relevant. Bei Ersatz oder längerer Ausführung sollte die 5-A- beziehungsweise 100-W-Freigabe ausdrücklich genannt sein. Ein Kabel mit USB-C-Steckern an beiden Enden ist nicht automatisch für diese Stromstärke gebaut. Auch eine Angabe wie schnell ersetzt keine klare Leistungsfreigabe. Die 100 Watt beziehen sich auf den stärksten Ausgang. Werden parallel Telefon und Tablet angeschlossen, muss der Adapter zugleich mehr Gesamtleistung aus der Dose beziehen. Die drei Port-Maxima mit 100, 45 und 22,5 Watt sind einzeln klar, die reale Eingangsleistung enthält zusätzlich Umwandlungsverluste.
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Was Bordsteckdose und Messungen dazu sagen

Watt gleich Volt mal Ampere. Eine mit 10 Ampere abgesicherte 12-Volt-Dose stellt rechnerisch 120 Watt bereit, eine 15-A-Dose 180 Watt. Das sind Werte am Eingang. 167,5 Watt Ausgang plus Verluste liegen über dem, was eine 10-A-Dose rechnerisch liefern kann. Welche Sicherung zulässig ist, steht im Fahrzeughandbuch. Eine 10-A-Sicherung nicht eigenmächtig durch eine stärkere ersetzen. Auch eine 15-A-Dose bleibt bei lockerem Kontakt keine Garantie für kühle Last. Ein unabhängiger Test erreichte nahe 100 Watt nur etwa sechs bis sieben Minuten, dann schaltete der Adapter ab. Der Wirkungsgrad lag je nach Aufbau zwischen 85,8 und 93,3 Prozent. Eine Kundenstimme nennt bei Volllast ungefähr 18 Ampere und rät vom Betrieb ohne laufenden Motor an einer schwachen Batterie ab. Geruch, Verfärbung oder eine wiederholt fallende Sicherung beenden den Betrieb.

Wann 45 Watt genügen und wann nicht

Der 75-Watt-Nano ist die zurückhaltendere Laptop-Lösung. heise maß am Kabel bis zu 49 Watt und am Port bis zu 34 Watt vor der Abschaltung, bei rund 93 Prozent Effizienz. Die 21-Volt-Stufe fehlt, deshalb ist er kein Ersatz für jede 100-Watt-Lösung. Für Büroarbeit an einem sparsamen USB-C-Notebook können 45 Watt reichen. Unter hoher Prozessorlast kann der Rechner mehr verbrauchen, als nachgeladen wird. Meldet er ein langsames Ladegerät, fällt der Akkustand oder trennt die Verbindung, passt die Klasse nicht. Der 167,5-Watt-Adapter ist sinnvoll, wenn das Notebook 100 Watt braucht, die Dose ausreichend abgesichert ist und ein 5-A-Kabel verwendet wird. Für stundenlange Volllast bleibt die gemessene Abschaltung die Grenze. Der Nano passt besser zu moderater Last, bietet aber weniger Reserve.

Häufige Fragen

Lädt das 167,5-Watt-Modell ein MacBook?
Anker nennt ausdrücklich ein 16-Zoll-MacBook Pro und einen 100-Watt-USB-C-Port. Damit ist Laden grundsätzlich vorgesehen. Die tatsächliche Dauer hängt jedoch von Dose, Kabel, thermischer Situation und Notebooklast ab; ein Test zeigte nach einigen Minuten nahe 100 Watt eine Abschaltung.
Was bedeuten die beworbenen 47 Minuten?
Die Angabe bezieht sich laut Hersteller auf null bis 50 Prozent bei einem 16-Zoll-MacBook Pro. Sie bedeutet weder eine vollständige Ladung noch dieselbe Zeit bei jedem Notebook. Außerdem ist sie keine unabhängige Messung im eigenen Fahrzeug.
Hält der Adapter 100 Watt die ganze Fahrt?
Das lässt sich nicht versprechen. Im zitierten Test blieb die Leistung etwa sechs bis sieben Minuten nahe 100 Watt, danach schaltete das Gerät ab. Andere Lasten, Fahrzeuge und Temperaturen können sich anders verhalten.
Reicht der 75-Watt-Nano fürs Notebook?
Sein Kabel bietet nominell 45 Watt und kann für leichte USB-C-Notebooks oder moderate Büroarbeit reichen. Für Geräte mit 100-Watt-Netzteil unter hoher Last ist er kein gleichwertiger Ersatz. Entscheidend ist, ob der Akku im laufenden Betrieb stabil bleibt.
Brauche ich für 100 Watt ein 5-A-Kabel?
Ja. 100 Watt werden typischerweise mit 20 Volt und 5 Ampere erreicht. Ein 3-A-Kabel begrenzt bei 20 Volt rechnerisch auf 60 Watt. Beim Austausch des mitgelieferten Kabels muss die 5-A-Freigabe erhalten bleiben.
Fliegt bei 167,5 Watt eine 10-A-Sicherung?
Eine 10-A-Dose liefert bei 12 Volt rechnerisch 120 Watt am Eingang. Die volle Ausgangssumme von 167,5 Watt plus Verluste liegt darüber, daher ist sie dafür nicht ausreichend dimensioniert. Maßgeblich bleibt das Fahrzeughandbuch; eine stärkere Sicherung darf nicht improvisiert werden.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen zum Anker-Kfz-Ladegerät; zuletzt abgerufen am 10.10.2026.

  1. Anker A2738: 45/30 W, PPS bis 11 V, 75 cm Kabel (abgerufen am 10.10.2026)
  2. Anker 167,5 W (B2737): 100/45/22,5 W und Kabel (abgerufen am 10.10.2026)
  3. heise: Anker Nano Car Charger im Test (abgerufen am 10.10.2026)
  4. Techtest: Anker A2737 Nano Car Charger 167,5 W (abgerufen am 10.10.2026)
  5. USB-IF: USB PD 3.1 Announcement (abgerufen am 10.10.2026)
  6. Leitfaden zur EMV-Richtlinie 2014/30/EU (abgerufen am 10.10.2026)
  7. GPSR (EU) 2023/988 (abgerufen am 10.10.2026)
  8. ISO 4165:2001, kleine 12/24-V-Dose (abgerufen am 10.10.2026)