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Gaskocher 30 oder 50 mbar: welche Zahl auf Schild und Regler

Aktualisiert: Oktober 2026

Ob Ihr Gaskocher 30 oder 50 mbar braucht, entscheidet das Schild, nicht der Ratgeber, der gerade oben in der Suche steht. Falscher Druck schickt zu viel Gas durch die Düse oder nimmt der Flamme die Leistung. Die [Übersicht dreiflammiger Gaskocher](/hub/campingkueche/gaskocher-3-flammig) listet, welcher Druck im jeweiligen Listing steht. Die Empfehlung für die lose Flasche in Deutschland: 50 mbar auf Schild und Regler. 30 mbar bleibt die Fahrzeuganlage. 28–37 mbar ist ein drittes Schild und kein Mittelweg.

Ob Ihr Gaskocher 30 oder 50 mbar braucht, entscheidet das Schild, nicht der Ratgeber, der gerade oben in der Suche steht. Falscher Druck schickt zu viel Gas durch die Düse oder nimmt der Flamme die Leistung.

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Inhalt

Zwei Drücke, zwei Anlagen

GOK setzt 50 mbar für ortsveränderliche Geräte im Freien. 30 mbar gehört in Fahrzeuganlagen nach DIN EN 1949. Fritz Berger und CADAC: neuere Wohnmobile ab Mitte der 1990er auf 30 mbar, lose Flasche in Deutschland/Österreich auf 50 mbar. Den Satz, 30 mbar sei längst Campingstandard, übernehmen wir nicht. Ein separater 30-mbar-Flaschenregler ist nach CADAC keine Umgehung für die Grillflasche. Steckdose und Prüfung: Gaskocher 3-flammig am Wohnmobil.

Falscher Druck ist kein Leistungs-Trick

Die Düse setzt Leistung und Druck zusammen. Beispiel: Starkbrenner 0,67 mm bei 50 mbar, 0,73 mm bei 30 mbar. Enders: 0,65 mm (50) gegen 0,75 mm (30). Ein 30-mbar-Gerät an 50 mbar bekommt zu viel Gas – laut GOK von G 612 verboten. Umgekehrt verliert ein 50-mbar-Gerät an 30 mbar Leistung. Die Düse wechseln Sie nicht selbst. Solange Schild und Regler nicht dieselbe Zahl zeigen, zünden Sie nicht.

28–37 mbar und die Doppelangabe 30/50

28–37 mbar ist Kategorie I 3+. CAMPLUX TC03GBEU nennt diesen Druck, G 1/2, Regler nicht dabei – passt nicht an den deutschen 50-mbar-Regler. CAGO nennt 30 und 50 ohne Düsenmaß; das Typenschild des gelieferten Stücks gilt. Enders ohne Druckzeile auf Amazon: Händlerangaben ersetzen den Blick aufs Gerät nicht. Verschrauben danach: Anschließen.

Was an den geführten Kochern steht

50 mbar nennen die Listings von Z.M.C, DF-Outdoor, Bsteciar und CAMPLUX TC03GB (B0B6H177B4). 28–37 mbar nennt nur TC03GBEU (B0F7RKG5QJ), ohne Regler, mit G 1/2. CAGO nennt beide Werte im Text und bleibt ohne Düsenbeleg. Enders bleibt im Amazon-Listing ohne Druckzeile. Für die lose Flasche auf der Terrasse ist die 50-mbar-Gruppe der Default, sofern das Schild das bestätigt. Die Variante mit 28–37 mbar ist die Wahl, wenn Sie bereits einen Regler dieser Kategorie haben – nicht als günstigere CAMPLUX-Alternative für dieselbe deutsche Flasche. 30 mbar taucht in diesem Set nicht als eigenes, klar beschriftetes Tischgerät auf. Hier endet die Entscheidung bei einer Zeile: gleiche Zahl auf Schild und Regler, sonst keine Flamme.

Häufige Fragen

Welchen Regler brauche ich an der 5-kg-Flasche auf der Terrasse?
Einen 50-mbar-Regler für die deutsche Kleinflasche, Ausgang passend zum Kocher, meist 1/4 Zoll links. GOK und Fritz Berger setzen ortsveränderliche Geräte im Freien in Deutschland auf 50 mbar. Der CAMPLUX mit G 1/2 und 28–37 mbar braucht ein anderes Ausgangsgewinde und einen anderen Druck.
Warum ist 50 mbar in Deutschland üblich und 30 mbar im Fahrzeug?
Lose Flasche und fest eingebaute Fahrzeuganlage sind zwei Systeme. 50 mbar gilt für die Flasche draußen, 30 mbar für neuere Wohnmobile und Wohnwagen seit Mitte der 1990er, so Fritz Berger und CADAC. CADAC lässt ein 30-mbar-Gerät in Deutschland an der 30-mbar-Anlage, nicht an einem separaten 30-mbar-Flaschenregler.
Darf ein 30-mbar-Kocher an den 50-mbar-Regler?
Nein. Durch die größere 30-mbar-Düse kommt an 50 mbar zu viel Gas. GOK verweist auf das Verbot in G 612. Eine kleinere Einstellung am Knebel ist kein Düsentausch. Umgekehrt gehört ein 50-mbar-Kocher nicht an die 30-mbar-Anlage, wenn Sie die volle Leistung erwarten.
Was bedeutet 28–37 mbar auf dem CAMPLUX?
Die Kategorie I 3+, ein anderer Druck als 30 und als 50 mbar. Modell TC03GBEU nennt ihn im Titel, Anschluss G 1/2, Regler nicht dabei. An den 50-mbar-Regler der deutschen Flasche gehört dieses Schild nicht. Die Schwester TC03GB nennt 50 mbar und 1/4 Zoll links.
Darf ich die Düse selbst wechseln?
Nein, nicht als Nachmittag am Küchentisch. Die Enders-Anleitung unterscheidet 0,65 mm für 50 mbar und 0,75 mm für 30 mbar. Anderes Bohrmaß heißt anderes Gerät, anderes Schild. Ein Vordruckregler in der Fahrzeugleitung ist ein Installationsbauteil, kein Ersatz für eine selbst getauschte Düse.
Wenn das Listing 30 und 50 mbar verspricht, gilt das für mein Stück?
Nur wenn das Typenschild beide Zustände ausweist. Der CAGO-Text nennt beide Drücke ohne Maß. Steht auf dem Schild eine Zahl, gilt die, auch wenn der Titel zwei nennt. Im Zweifel den Aufdruck am Stück lesen, bevor Gas fließt.
Wo bleibt die Wohnmobil-Steckdose?
Auf der Seite zum dreiflammigen Kocher am Wohnmobil. Dort geht es um die Außensteckdose, gleichen Druck ohne zweiten Regler und um die G-607-Prüfung. Diese Seite klärt nur, welche Zahl auf Schild und Regler gleich sein muss.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen zu dreiflammigen Gaskochern; zuletzt abgerufen am 12.10.2026.

  1. DIN EN 484, DIN Media (abgerufen am 12.10.2026)
  2. GOK-Blog, 30 mbar und 50 mbar in Deutschland (abgerufen am 12.10.2026)
  3. Fritz Berger, 30 und 50 mbar (abgerufen am 12.10.2026)
  4. Fritz Berger, Gaskocher mit oder ohne Zündsicherung (abgerufen am 12.10.2026)
  5. Enders, Anleitung Brisbane 1861 (abgerufen am 12.10.2026)
  6. DIN EN 1949, DIN Media (abgerufen am 12.10.2026)
  7. DVFG, G-607-Prüfung für Freizeitfahrzeuge (abgerufen am 12.10.2026)
  8. Co macht KO, Schutz vor Kohlenmonoxid (abgerufen am 12.10.2026)