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Plastikbecher kaufen: erst die Nutzungsart, dann das Volumen

Aktualisiert: Oktober 2026

Sie packen für eine Feier und legen Becher in den Wagen, die im Titel alle nach Plastik aussehen. Eine Zeile hat 50 Stück, die nächste 1000, eine dritte einen Deckel. Plastikbecher kaufen heißt an dieser Stelle, die Nutzungsart festzulegen, bevor der Paketpreis entscheidet. Die zwölf Sets mit Maß, Sternen und widersprüchlichen Feldern stehen auf der [Hauptseite Plastikbecher](/hub/campingkueche/plastikbecher). Diese Seite sortiert die Kriterien und kürt kein Set.

Sie packen für eine Feier und legen Becher in den Wagen, die im Titel alle nach Plastik aussehen. Eine Zeile hat 50 Stück, die nächste 1000, eine dritte einen Deckel.

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Inhalt

Was die Tabelle nicht vorsortiert

In den Rohdaten liegen vier Bauarten nebeneinander. Dünnwandige transparente Einwegbecher, oft Polypropylen, konisch, 200 bis 500 ml, in Packs zu 50 oder 1000, bei HEKU und MyPapp nur für Kaltgetränke. Dickere Mehrwegbecher, meist PP, oft achteckig, 300 oder 400 ml, 50 Stück, oft mit Spülmaschine sowie heiß und kalt. Dazu ein farbiges 100er-Set mit 473 ml und widersprüchlichem Pflegefeld. Und PET-Becher mit Sip-Deckel, 480 ml, ausdrücklich nicht heiß und nicht spülmaschinenfest. Zuerst die Nutzungsart: Einweg oder ausdrücklich wiederverwendbar. Danach das Getränk: nur kalt, heiß und kalt, oder kein heißes Getränk. Ohne Temperaturzeile übernehmen Sie keine Gradzahl aus einem fremden Datenblatt. Die drei HEKU-Packs zu 300, 400 und 500 ml nennen Kaltgetränke. LOTMOFUN, das klare AOLUXLM-50er-Set und Metionga nennen heiß und kalt ohne Gradzahl. KesaPlan aus PET schließt Hitze aus.

Volumen unter dem Rand

Die Zahl im Titel ist eine Nennfüllung, kein Ausschankmaß. LOTMOFUN nennt im Kapazitätsfeld 400 ml und im Set-Namen 473 ml, eine Rezension misst 0,4 l erst am Rand. Metionga nennt 300 ml, eine Rezension legt den Strich an die Kante. Herboom nennt 360 ml, eine Rezension sagt, das sei erst der volle Rand. Beim Silberrand-Set steht im Feld 300 ml, eine Messung nennt sinnvoll gefüllt etwa 220 ml. Planen Sie die Portion unter dem Rand. Zwölf Gäste mit je einem halben Liter passen nicht in Becher, die sinnvoll eher 220 ml fassen, auch wenn der Titel 300 ml sagt. Die genaue Rechnung aus Einsätzen und Wegwerfpreis steht unter Mehrweg oder Einweg Becher.

50 Stück oder 1000

Ein 50er-Pack trägt eine Feier, ein 1000er-Pack ist ein Vorrat. Die Einweg-50er zu 0,3 bis 0,5 l liegen etwa bei 10 bis 11 Euro, rund 20 Cent je Becher. Die 1000er zu 200 ml liegen etwa bei 19,50 bis 23,99 Euro, rund 2 Cent je Becher. Mehrweg-50er liegen etwa bei 14 bis 25 Euro, beim ersten Einsatz rund 30 bis 50 Cent je Becher. Fünfzig Gäste mit zwei Bechern brauchen 100 Stück. Ein Wochenende zu zweit braucht keine 1000 Becher. MyPapp und der-verpackungs-profi sind Lagerware zu 200 ml und kalt; bei beiden liegt mindestens eine Meldung über eine zu kurze Lieferung. Wasser, Gewicht und der Kocher auf dem Platz bleiben bei Plastikbecher Camping.

Welche Zeile welches Set ausschließt

Polypropylen steht bei LOTMOFUN, beiden AOLUXLM-Sets und Metionga im Materialfeld. Bei HEKU steht PP im Bullet, das Feld sagt Kunststoff. der-verpackungs-profi nennt Polypropylen und im Pflegefeld die Spülmaschine, die Rezensionen nennen die Wand trotzdem extrem dünn. Herboom nennt Polyethylen nur im Bullet, die Pflege empfiehlt Handspülen. KesaPlan ist PET, mit Deckel, nicht heiß, nicht spülmaschinenfest. Kaltes Getränk, einmal, überschaubare Gästezahl: ein Einweg-50er mit Kaltzeile, etwa HEKU. Dasselbe Set über mehrere Feste mit Spülmaschine ohne Widerspruch: LOTMOFUN, AOLUXLM 50 oder Metionga, mit Vorbehalt der Randfüllung. Unterwegs mit Deckel: nur KesaPlan, und nur kalt. Expandiertes Polystyrol ist als Getränkebecher in Deutschland verboten, gewöhnliche Kunststoffbecher sind es nicht.

Häufige Fragen

Reichen 0,2 l, 0,3 l oder 0,5 l?
200 ml tragen Wasser und einen kleinen Ausschank, 300 ml den kalten Becher für die meisten Gäste, 500 ml die größere Portion mit Eis. Die HEKU-Zeilen trennen 300, 400 und 500 ml, jeweils nur kalt. Ob die Nennmenge unter dem Rand ankommt, steht bei mehreren Mehrwegsets in den Rezensionen anders als im Titel.
50 Stück oder 1000?
Ein 50er-Set reicht für eine überschaubare Runde mit Reserve. 100 Stück im bunten Set oder ein zweites Pack tragen größere Gästezahlen. 1000 Stück zu 200 ml sind ein Lager, kein einzelner Abend, und bei MyPapp wie bei der-verpackungs-profi gibt es eine Meldung über Fehlmenge.
PP, PET oder nur Kunststoff?
PP im Materialfeld plus eine Pflegezeile ohne Widerspruch ist die klarste Mehrweg-Angabe in diesem Sortiment. PET ist hier das KesaPlan-Set: kalt, ohne Spülmaschine, mit Deckel. Steht nur „Kunststoff“ oder Polyethylen allein im Bullet, behandeln Sie die Zeile nicht wie eine vollständige PP-Freigabe.
Erst Einweg oder erst Mehrweg?
Legen Sie fest, ob der Becher einmal herumgeht oder gespült wiederkommt. Einweg in den 50er-Packs kostet in den Rohpreisen rund 20 Cent je Einsatz, Mehrweg beim ersten Einsatz rund 30 bis 50 Cent. Ab dem zweiten gehaltenen Fest kann das günstigere Mehrwegset rechnerisch darunter liegen, wenn es das Spülen aushält.
Ist die Zahl im Titel die Füllmenge?
Nur als Nennwert. LOTMOFUN stellt 400 ml gegen 473 ml, Metionga und Herboom werden in Rezensionen erst am Rand voll, der Silberrand-Becher liegt in einer Messung bei etwa 220 ml sinnvoller Füllung. Planen Sie Nachschenken ein, wenn die Portion an den Titel gebunden war.
Brauche ich einen Deckel?
Nur wenn der Becher die Tasche oder das Auto verlassen soll. In dieser Liste hat allein KesaPlan 100 Sip-Deckel, und der Bullet schließt eine vollständig dichte Öffnung aus. Offene Partybecher haben keine Deckelzeile.
Darf ich jeden Plastikbecher noch kaufen?
Getränkebecher aus expandiertem Polystyrol dürfen in Deutschland nicht in Verkehr gebracht werden. Gewöhnliche Becher aus Polypropylen und die übrigen nicht expandierten Kunststoffbecher bleiben erlaubt. Ob Ihr Set spülbar ist, entscheidet das Listing, nicht das Wort Plastik.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen zu Kunststoffbechern, Lebensmittelkontakt und Einwegkennzeichnung; zuletzt abgerufen am 11.10.2026.

  1. Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 (abgerufen am 11.10.2026)
  2. LFGB § 31 (abgerufen am 11.10.2026)
  3. Verordnung (EU) Nr. 10/2011 (abgerufen am 11.10.2026)
  4. EWKVerbotsV § 3 (abgerufen am 11.10.2026)
  5. EWKKennzV § 4 (abgerufen am 11.10.2026)
  6. Verpackungsgesetz § 33 (abgerufen am 11.10.2026)
  7. BMUKN: Was gehört in die gelbe Tonne? (abgerufen am 11.10.2026)
  8. BfR-Empfehlungen Lebensmittelkontakt (abgerufen am 11.10.2026)