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Mehrweg oder Einweg Becher: ein Fest oder dasselbe Set noch einmal

Aktualisiert: Oktober 2026

Sie richten die Feier einmal aus oder Sie stellen dieselben Becher im Sommer wieder auf den Tisch. Im Warenkorb liegen ein transparentes 50er-Pack um 10 Euro und ein dickeres Set um 15 bis 25 Euro, und irgendwo steht, Plastikbecher seien verboten. Mehrweg oder Einweg Becher ist hier eine Rechnung aus Einsätzen, kein Verbot und keine Bilanz mit einer erfundenen CO₂-Zahl. Die Sets stehen auf der [Hauptseite Plastikbecher](/hub/campingkueche/plastikbecher).

Sie richten die Feier einmal aus oder Sie stellen dieselben Becher im Sommer wieder auf den Tisch.

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Inhalt

Drei Regeln, nicht eine

Getränkebecher aus expandiertem Polystyrol dürfen in Deutschland nicht in Verkehr gebracht werden. Gewöhnliche Becher aus Polypropylen und die anderen nicht expandierten Kunststoffbecher bleiben erlaubt. Einweg-Getränkebecher aus Kunststoff brauchen seit dem 3. Juli 2021 einen Hinweis auf dem Becher; das ist Beschriftung, kein Grund, den Becher zu Hause zu verbieten. Seit dem 1. Januar 2023 müssen Stellen, die Becher selbst befüllen, eine Mehrwegalternative anbieten. Die Gartenparty mit einem Karton vom Marktplatz ist diese Pflicht nicht. Volumen und Stückzahl davor sortiert die Plastikbecher Kaufberatung.

Euro je Einsatz

Einweg zu 50 Stück und 0,3 bis 0,5 l etwa 10 bis 11 Euro: rund 20 bis 22 Cent je Becher und Einsatz. Die 1000er zu 200 ml liegen bei knapp 2 Cent bis etwa 2,4 Cent je Becher – Lagerware, kein einzelner Abend. Mehrweg-50er liegen etwa bei 14 bis 25 Euro, also etwa 30 bis 50 Cent beim ersten Einsatz. Herboom zu 14,98 Euro liegt beim zweiten gehaltenen Fest bei etwa 15 Cent und unterbietet die HEKU-Zeile zu etwa 20 Cent. LOTMOFUN zu 24,99 Euro unterbietet die 20-Cent-Zeile erst ab dem dritten Fest. AOLUXLM 50 und Metionga zu je 20,39 Euro liegen beim zweiten Einsatz ungefähr gleichauf mit günstigem Einweg. Die Arithmetik gilt nur, wenn wirklich gespült wird und die Wand das aushält.

Was die Behörden zur Umlaufzahl sagen

Das Bundesumweltministerium nennt als Faustformel mindestens zehn Wiederbefüllungen, besser mehr als 25. Das Umweltbundesamt spricht von zehn Umläufen als Studiengrenze. Eine Studie zu Heißgetränkebechern sieht den Klimavorteil teils erst ab etwa 50 Umläufen. Das ist To-go, oft mit Deckel und Rückgabe, nicht automatisch die Gartenparty ohne Deckel. Diese Zahlen rechnen wir nicht in Gramm CO₂ für LOTMOFUN oder HEKU um. In diesem Sortiment hat nur KesaPlan Deckel, und der Bullet sagt, die Öffnung sei nicht vollständig dicht. Heiß und Spülmaschine sind dort ausgeschlossen.

Ein Fest oder mehrere

Für eine kalte Feier, deren Becher danach restentleert in die gelbe Tonne gehen, bleibt der Einweg-50er die nüchterne Wahl. HEKU nennt 300, 400 oder 500 ml und nur Kaltgetränke. Für mehrere Feste desselben Sets nehmen Sie eine Zeile mit Mehrweg, Polypropylen und Spülmaschine ohne Widerspruch: AOLUXLM 50, LOTMOFUN oder Metionga. Einmal kalt ausschenken und wegwerfen, dann Einweg um 10 Euro. Dieselben Becher über mehrere Feste spülen, dann eines der drei PP-Sets mit eindeutiger Spülzeile – und nur wenn Sie das Spülen wirklich tun. Was knappes Wasser auf dem Platz ändert, klärt Plastikbecher Camping.

Häufige Fragen

Ab wann ist Mehrweg in Euro günstiger?
Gegen den Einweg-50er um 20 Cent unterbietet ein Becher zu etwa 30 Cent den Stückpreis ab dem zweiten gehaltenen Einsatz, einer zu etwa 50 Cent ab dem dritten. Gegen den 1000er-Vorrat zu rund 2 Cent dauert das viel länger. Die Rechnung setzt voraus, dass der Becher das Spülen übersteht.
Sind Plastikbecher verboten?
Verboten sind Getränkebecher aus expandiertem Polystyrol. Polypropylen-Becher und die übrigen gewöhnlichen Kunststoffbecher dieser Liste sind davon nicht erfasst. Die Kennzeichnung auf dem Einwegbecher und die Mehrwegpflicht für befüllende Betriebe sind weitere Regeln.
Gilt die Mehrwegpflicht für meine Gartenparty?
Die Pflicht aus dem Verpackungsgesetz richtet sich seit dem 1. Januar 2023 an Letztvertreiber, die Becher selbst befüllen. Eine private Feier mit einem gekauften 50er-Pack ist diese Stelle nicht.
Zählt einmal spülen schon als Vorteil?
In Euro nur, wenn es einen zweiten Einsatz gibt, den Sie sonst neu gekauft hätten. Ein Spülgang an einem Becher, der danach zerbricht oder den Sie nicht wieder nutzen, liegt über dem Wegwerfpreis. Die Behörden-Faustformel von mindestens zehn Wiederbefüllungen ist keine Pflichtzahl für den Garten.
Was ist mit dem Deckel beim PET-Set?
Nur KesaPlan bringt Deckel mit, 100 Stück auf 100 Bechern aus PET, nicht für heiße Getränke und nicht für die Spülmaschine. Der Bullet sagt, die Öffnung sei nicht vollständig auslaufsicher. Studien zu Einwegdeckeln meinen To-go-Systeme.
Warum nennen Studien 10 und auch 50 Umläufe?
Zehn Umläufe nennt das Umweltbundesamt als Studiengrenze, das Ministerium sagt mindestens zehn und besser mehr als 25. Etwa 50 Umläufe tauchen in einer Betrachtung von Heißgetränkebechern auf. Beides ist To-go-Kontext.
Wohin mit dem Einwegbecher danach?
Restentleert in die gelbe Tonne oder den gelben Sack, nicht in die Biotonne und nicht ins Feuer. Das gilt für den dünnen PP-Becher wie für anderes Leichtverpackungs-Plastik.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen zu Kunststoffbechern, Lebensmittelkontakt und Einwegkennzeichnung; zuletzt abgerufen am 11.10.2026.

  1. Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 (abgerufen am 11.10.2026)
  2. LFGB § 31 (abgerufen am 11.10.2026)
  3. Verordnung (EU) Nr. 10/2011 (abgerufen am 11.10.2026)
  4. EWKVerbotsV § 3 (abgerufen am 11.10.2026)
  5. EWKKennzV § 4 (abgerufen am 11.10.2026)
  6. Verpackungsgesetz § 33 (abgerufen am 11.10.2026)
  7. BMUKN: Was gehört in die gelbe Tonne? (abgerufen am 11.10.2026)
  8. BfR-Empfehlungen Lebensmittelkontakt (abgerufen am 11.10.2026)