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ThinkCentre Tiny oder SFF: was ins Gehäuse muss

Aktualisiert: Oktober 2026

Sie haben den Monitor schon, und zwei Gehäuse stehen zur Wahl. Eines ist kaum größer als ein dickes Buch, das andere ein Small Form Factor mit mehr Tiefe. ThinkCentre Tiny oder SFF entscheidet die Hülle, nicht das Tempo. Mehr Blech wird leicht mit mehr Leistung verwechselt, und ein SFF mit alter CPU ist kein Argument gegen den Tiny. Die Literzahl folgt dem, was später hinein muss. Im [Vergleich Lenovo ThinkCentre](/hub/computer/lenovo-thinkcentre) sehen Sie, welche Geräte in dieser Liste stehen. RAM und Windows-Edition klären Sie in der [ThinkCentre-Kaufberatung](/hub/computer/lenovo-thinkcentre/sub/lenovo-thinkcentre-kaufberatung).

Sie haben den Monitor schon, und zwei Gehäuse stehen zur Wahl. Eines ist kaum größer als ein dickes Buch, das andere ein Small Form Factor mit mehr Tiefe. ThinkCentre Tiny oder SFF entscheidet die Hülle, nicht das Tempo.

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Inhalt

Ein Liter gegen gut acht Liter

Der Buchstabe q ist der Tiny, der Buchstabe s der Small Form Factor. Der Tiny spart die Stellfläche. Der SFF kauft Innenraum. Ein Datenblatt der M70q Gen 6 nennt 179 × 182,9 × 36,5 mm und etwa 1,18 kg. Das liegt flach unter einem Monitor oder steht hochkant auf einer Handfläche. Ein M70s Gen 6 liegt bei 8,2 Litern. Ein älteres M920-SFF-Blatt nennt 92,5 × 290,5 × 343,5 mm und etwa 6 kg. Zwischen einem guten Liter und gut acht Litern liegt der Unterschied, den Sie auf dem Tisch sehen, bevor eine CPU-Zeile zählt. Ein leichter Tiny mit aktueller CPU bleibt im Alltag flotter als ein schwerer SFF mit einer Plattform von vor der Windows-11-Liste. Ob die Halterung im Karton liegt und wie laut der Lüfter im Call ist, bleibt auf ThinkCentre im Homeoffice.

Laufwerke und Low-Profile-Karten

Im Tiny ist eine Desktop-Grafikkarte nicht vorgesehen. Ein zweites Laufwerk scheitert oft am Platz, auch wenn einzelne Modelle einen weiteren M.2-Steckplatz nennen. Der M70q Gen 6 führt zwei M.2-SSD-Plätze in etwa einem Liter. Das ersetzt keine Low-Profile-Karte und kein zusätzliches größeres Laufwerk. Reicht Ihnen eine zweite SSD im M.2-Format, bleibt der Tiny die kleinere Hülle. Der M70s Gen 6 nennt einen PCIe-4.0-x16-Slot im Low-Profile-Format bis 155 mm Länge und 70 mm Höhe, dazu zwei weitere x1-Slots. Ein älteres M920-SFF-Blatt begrenzt die Kartenhöhe auf unter 68 mm. Eine volle Bauhöhe passt dort nicht. Nicht jede SFF-Generation hat vier RAM-Slots. Einzelne Tiny der M90q-Linie haben mehr Steckplätze und ersetzen den SFF trotzdem nicht, sobald Länge und Höhe einer Low-Profile-Karte feststehen. Welche Klasse diese Plattform ist, ordnet welcher ThinkCentre wofür.

Dauerleistung und das Netzteil auf dem Boden

Tiny-Modelle tragen oft eine T-CPU, also eine sparsame Variante mit niedrigerer Dauerleistung. In der älteren M-Serie stellen Händler diese T-Teile den 65-Watt-CPUs des SFF gegenüber. Das ist ein Hinweis, keine Garantie für jede Generation. Unter langer Last, etwa viele Exportminuten oder dauerhaft volle Kerne, bleibt der SFF mit der höheren Wattklasse der ruhigere Weg, wenn das Gehäuse die Abwärme auch abführt. Ein aktueller Tiny kann eine ältere 65-Watt-Plattform trotzdem überholen, weil die Generation jünger ist. Das Netzteil sitzt beim Tiny außen. Der Klotz liegt in der Kabelwanne oder am Tischbein und braucht eine freie Steckdose plus ein paar Zentimeter Luft. Wer nur den Würfel einplant, vergisst genau dieses Teil. Der SFF nimmt das Netzteil ins Gehäuse, dafür braucht er die Tiefe von gut acht Litern oder, beim älteren M920-Maß, über 34 cm.

Wann keines von beiden reicht

Der Tower mit dem Buchstaben t ist die dritte Option, wenn eine Karte voller Bauhöhe, mehrere Laufwerke oder ein internes Netzteil mit Reserve schon feststehen. Tiny und SFF bleiben dann die kompaktere Geschichte. Ein Tower mit einer CPU vor der Windows-11-Liste ist kein Fortschritt gegen einen aktuellen Tiny. Mehr Blech ersetzt die Prozessorliste nicht. Sie legen die Entscheidung in einem Satz fest, bevor Sie Angebote öffnen. Nichts nachrüsten, Fläche knapp: Tiny. Karte oder weitere Platte schon im Plan: SFF, und die Karte vorher auf Länge und Höhe prüfen, 155 mm und 70 mm am M70s Gen 6, unter 68 mm am älteren M920-Blatt. Weder Low Profile noch ein Liter reichen: Tower.

Häufige Fragen

Was bedeutet q und was bedeutet s?
q ist der Tiny, etwa ein Liter, beim M70q Gen 6 mit 179 × 182,9 × 36,5 mm. s ist der Small Form Factor, beim M70s Gen 6 mit 8,2 Litern. Der Buchstabe sagt, was hineinpasst, nicht welche CPU schneller ist. t wäre der Tower und bleibt die dritte Hülle.
Passt ein Tiny hinter den Monitor?
Vom Maß her oft ja. 1,18 kg und eine Tiefe von 36,5 mm beim M70q Gen 6 sind dafür gebaut. Ob die Halterung beiliegt und welche Serie sie trägt, ist eine andere Frage und gehört zum Homeoffice-Platz, nicht zur Wahl zwischen q und s. Ohne Halterung bleibt der Tiny auf dem Tisch.
Kann ich im Tiny eine Grafikkarte nachrüsten?
Eine Desktop-Karte nicht. Einzelne höhere Tiny, etwa in der M90q-Linie, haben mehr Steckplätze und ersetzen den SFF trotzdem nicht, wenn Sie eine Low-Profile-Karte mit fester Länge und Höhe planen. Für diese Karte ist der SFF die passende Hülle. Ohne diese Maße im Datenblatt bleibt die Nachrüstung eine Vermutung.
Hat der SFF normale RAM-Riegel?
Oft Desktop-RAM, aber nicht jede Generation hat vier Slots. Sie lesen die Slot-Zahl am konkreten Modell, nicht an der Bauform. Verlöteter Speicher gehört eher zum schlanken Neo-Tiny als zum SFF. Eine fehlende Slot-Zeile lassen Sie nicht als aufrüstbar gelten. Der M70s Gen 6 ist dafür ein eigenes Blatt, kein Muster für jeden älteren SFF.
Ist die T-CPU im Tiny langsamer unter Dauerlast?
Unter kurzer Bürolast meist kaum. Unter langer Volllast ist eine T-Variante die sparsamere und oft die begrenztere Wahl gegen eine 65-Watt-CPU im SFF, wie Händler sie in der älteren M-Serie gegenüberstellen. Eine jüngere Tiny-Generation kann eine alte 65-Watt-Plattform trotzdem überholen.
Braucht der Tiny ein externes Netzteil?
Ja, in dieser Linie sitzt das Netzteil außen. Es braucht Steckdose und ein paar Zentimeter neben dem Gehäuse. Der SFF nimmt das Netzteil ins Innere und braucht dafür die größere Tiefe. Wer nur den Würfel auf den Tisch plant, vergisst den Klotz am Kabel.
Reicht ein zweiter M.2-Slot im Tiny statt eines SFF?
Für eine zweite SSD ja. Der M70q Gen 6 nennt zwei M.2-Plätze. Für eine Low-Profile-Grafikkarte oder ein größeres Laufwerk nein. Dann bleibt der SFF die Hülle, beim M70s Gen 6 mit einem x16-Slot bis 155 mm Länge und 70 mm Höhe.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen aus dem Research-Digest; zuletzt abgerufen im Oktober 2026.

  1. Lenovo PSREF, ThinkCentre M70q Gen 6 (abgerufen am 11.10.2026)
  2. Lenovo PSREF, ThinkCentre neo 50q Gen 6 (abgerufen am 11.10.2026)
  3. ComputerBase, Lenovo ThinkCentre M90q Gen 6 (abgerufen am 11.10.2026)
  4. ALSO, Lenovo Tiny-Serie (abgerufen am 11.10.2026)
  5. Microsoft, Windows-11-Mindestanforderungen (abgerufen am 11.10.2026)
  6. Microsoft Learn, Intel-CPUs für Windows 11 (abgerufen am 11.10.2026)
  7. Microsoft Support, nicht förderfähige Hardware (abgerufen am 11.10.2026)
  8. Amazon Renewed Guarantee (abgerufen am 11.10.2026)