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24 Zoll Curved Gaming Monitor: Hertz, VA und Anschlüsse

Aktualisiert: 11.10.2026

Ein 24 Zoll Curved Gaming Monitor mit 180 oder 240 Hz klingt auf einem kleinen Schreibtisch nach einer eindeutigen Aufrüstung. Nach dem Anschließen zeigt Windows aber womöglich nur 60 Hz, die Konsole endet bei 120 Hz oder dunkle Konturen ziehen trotz „1 ms“ sichtbar nach. Im [Vergleich der Curved-Monitore mit 24 Zoll](/hub/computerbildschirme-zubehoer/curved-monitor-24-zoll) liegen Bürogeräte und schnelle Gamingmodelle eng nebeneinander. Entscheidend ist deshalb nicht die höchste Zahl auf dem Karton, sondern die gesamte Signalkette aus Spiel, Grafikkarte, Ausgang, Kabel, Eingang und Panel. Erst wenn jedes Glied die gewünschte Rate unterstützt, wird aus der Datenblattangabe ein praktischer Vorteil.

Ein 24 Zoll Curved Gaming Monitor mit 180 oder 240 Hz klingt auf einem kleinen Schreibtisch nach einer eindeutigen Aufrüstung.

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Inhalt

Was die Hertz-Zahl auf diesem Tisch wirklich ist

Hertz gibt an, wie viele Bilder ein Monitor pro Sekunde darstellen kann. Bei 60 Hz liegt zwischen zwei Aktualisierungen theoretisch rund 16,7 Millisekunden, bei 100 Hz sind es 10, bei 180 Hz etwa 5,6 und bei 240 Hz rund 4,2 Millisekunden. Das ist eine rechnerische Einordnung, kein Beweis für kurze Pixelreaktionen oder geringe Eingabeverzögerung. Ein schnelles Panel kann Bewegungen häufiger zeigen, doch die Grafikkarte muss dafür genügend neue Bilder liefern. Der Schritt von 60 auf 100 oder 120 Hz ist beim Scrollen und Spielen deutlich wahrnehmbar. Von 180 auf 240 Hz wird der Zeitgewinn kleiner und richtet sich stärker an schnelle, kompetitive Spiele. Wenn Ihr PC in einem anspruchsvollen Titel nur 80 Bilder pro Sekunde berechnet, nutzt ein 240-Hz-Panel sein Potenzial dort nicht aus. Adaptive Sync kann Schwankungen glätten, ersetzt aber keine ausreichende Rechenleistung. An der PlayStation 5 bleibt die Ausgabe bei höchstens 120 Hz, sofern Spiel und Einstellung das zulassen. Die Krümmung ist auf 24 Zoll ein Nebenkriterium. 1500R wirkt stärker als 1800R oder 3000R, doch die kleine 16:9-Fläche erzeugt keine Ultrawide-Immersion. Die Seite zu 1500R, 1800R und 3000R ordnet diesen Effekt ein.

Warum 1 ms und Schlieren zusammen vorkommen

Viele Modelle im Feld verwenden VA-Panels. Sie bieten typischerweise hohen Kontrast, können aber bei dunklen Farbwechseln langsamer reagieren. Dann zieht ein dunkles Objekt auf dunklem Hintergrund einen Schatten hinter sich her, obwohl das Datenblatt mit 1 ms wirbt. Nicht jedes VA-Panel zeigt das gleich stark, und ohne Messung lässt sich die konkrete Ausprägung nicht aus dem Panelnamen ableiten. Ein Grund für die scheinbare Unstimmigkeit sind verschiedene Messgrößen. GtG beschreibt den Wechsel eines Pixels zwischen Graustufen. MPRT beschreibt, wie lange ein Bild sichtbar bleibt und wird häufig zusammen mit einer Strobing-Funktion angegeben. Eine Millisekunde MPRT ist daher nicht dasselbe wie eine Millisekunde GtG. Selbst bei GtG kann ein Hersteller einen besonders schnellen Einzelwechsel statt des Durchschnitts nennen. Widersprüchliche Produktseiten machen die Einordnung zusätzlich schwer. In einem Modell des Vergleichsfelds nennt der Titel 4 ms GtG, während die Aufzählung 1 ms GtG angibt. Ohne unabhängige Messung sollten Sie keine der beiden Zahlen zum alleinigen Kaufgrund machen. Zu aggressives Overdrive kann inverse Schlieren erzeugen. Die Kurve des Panels ändert diese Kristallreaktion nicht.

Der Eingang entscheidet die Rate

HDMI 2.0 und DisplayPort 1.2 oder 1.4 können hohe Bildraten bei 1920 × 1080 übertragen. Ob ein konkretes Gerät 180 oder 240 Hz an beiden Eingängen freigibt, muss dennoch im Handbuch oder Datenblatt stehen. Ein Modell im Korb nennt beispielsweise 120 Hz über HDMI, aber nur 60 Hz über VGA. Wer versehentlich den analogen Eingang nutzt, erhält deshalb trotz schnellem Panel keine hohe Rate. Auch der Lieferumfang gehört zur Prüfung. Manche Geräte enthalten ein DisplayPort-Kabel, andere nur HDMI, und bei einzelnen Angeboten bleibt der Inhalt offen. Ein beworbener DisplayPort-Eingang hilft beim Aufbau nicht, wenn das passende Kabel fehlt. Umgekehrt kann HDMI 2.0 für hohe Full-HD-Raten genügen, sofern Rechner, Monitor und Kabel dieselbe Betriebsart unterstützen. Die Kaufberatung für Curved-Monitore mit 24 Zoll zeigt, wie Sie widersprüchliche Anschlussangaben behandeln. Nach dem Anschließen stellen Sie die Rate in den erweiterten Anzeigeeinstellungen ein und prüfen Adaptive Sync im Monitor-Menü. Bleibt nur 60 Hz, kontrollieren Sie Eingang, Kabel, Grafikausgang und Auflösung. Ein Monitor am Mainboard-Ausgang erhält unter Umständen nicht die Leistung der separaten Grafikkarte.

Was auf die Büroseite gehört

Nicht jede Nutzung braucht 180 oder 240 Hz. Für Text, E-Mail, Tabellen und Videokonferenzen sind 75 bis 100 Hz ein plausibles Profil. Die höhere Rate gegenüber 60 Hz macht Scrollen ruhiger, während Pixeldichte, Sitzabstand und Fuß den Arbeitstag stärker prägen als weitere Hertz-Schritte. Ein günstigeres Bürogerät ist deshalb nicht automatisch schlechter, sondern für ein anderes Lastenheft gebaut. Wer tagsüber arbeitet und abends spielt, findet bei 100 bis 180 Hz einen sinnvollen Zwischenbereich. Achten Sie dann besonders auf VESA und Neigung, weil Höhenverstellung im Curved-Korb selten zugesichert wird. Kleine integrierte Lautsprecher können für Calls reichen, fehlen aber bei vielen Gamingmodellen. Die Seite zum Curved-Monitor im Homeoffice behandelt diese Abwägung ohne E-Sport-Fokus. Liefert das Gerät die Zielrate nicht, trägt der Eingang sie nicht, oder ziehen dunkle Szenen nach, hilft die höchste Hertz-Zahl nicht.

Häufige Fragen

Reichen 100 Hz, oder brauche ich 180 beziehungsweise 240 Hz?
Für Alltag und gelegentliche Spiele sind 100 Hz bereits deutlich flüssiger als 60 Hz. 180 oder 240 Hz lohnen sich stärker bei schnellen PC-Spielen, wenn Ihre Grafikkarte entsprechend viele Bilder liefert.
Zieht ein VA-Curved Schlieren?
VA kann bei dunklen Übergängen schmieren, aber nicht jedes Panel gleich stark. Die Krümmung ist dafür unerheblich. Prüfen Sie modellbezogene Messungen oder Rezensionen mit konkreten dunklen Spielszenen.
Hilft die stärkste Overdrive-Stufe?
Nicht zwingend. Zu starkes Overdrive kann inverse Schlieren erzeugen. Eine mittlere Einstellung bietet oft den besseren Kompromiss, muss aber am konkreten Monitor geprüft werden.
Warum bleibt Windows bei 60 Hz?
Möglicherweise ist 60 Hz noch ausgewählt, oder Eingang, Kabel, Adapter beziehungsweise Grafikausgang begrenzen die Verbindung. Kontrollieren Sie die gesamte Signalkette und stellen Sie die Rate in den erweiterten Anzeigeeinstellungen um.
Bringt 240 Hz an der PS5 etwas?
Die PS5 gibt höchstens 120 Hz aus, sofern Spiel und Einstellung dies unterstützen. Der Bereich oberhalb von 120 Hz bleibt daher ungenutzt und ist vor allem für einen zusätzlich angeschlossenen PC relevant.
Ist 1 ms MPRT dasselbe wie 1 ms GtG?
Nein. MPRT beschreibt die Sichtbarkeitsdauer eines Bildes, GtG den Pixelwechsel zwischen Graustufen. Beide Werte sind nicht direkt austauschbar und sagen allein wenig über alle realen Übergänge aus.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen zum Curved-Monitor mit 24 Zoll; zuletzt abgerufen am 10.10.2026.

  1. PC Games Hardware: Curved-Monitor-Test (abgerufen am 10.10.2026)
  2. Delegierte Verordnung (EU) 2019/2013 (abgerufen am 10.10.2026)
  3. Verordnung (EU) 2019/2021 (abgerufen am 10.10.2026)
  4. DGUV Information 215-410 (abgerufen am 10.10.2026)
  5. Display Ninja: VA smearing (abgerufen am 10.10.2026)
  6. VESA DisplayHDR (abgerufen am 10.10.2026)
  7. Ergotron: VESA-Standard (abgerufen am 10.10.2026)