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iiyama Ultrawide: 34 Zoll statt zwei einzelner Monitore

Aktualisiert: 11.10.2026

Zwei Bildschirme schaffen Platz, bringen aber einen Rahmen in die Mitte, benötigen mehrere Kabel und stehen nicht immer auf gleicher Höhe. Ein iiyama Ultrawide mit 34 Zoll und 3440 × 1440 Pixeln bündelt diese Fläche in einem Gehäuse. Vor dem Kauf müssen Sie jedoch entscheiden, ob zwei Quellen gleichzeitig sichtbar sein sollen oder ob Sie zwei Rechner komfortabel umschalten möchten. Der flache XUB3493WQSU-B6 und der gebogene XCB3497WQSNP-B1 lösen genau diese Aufgaben unterschiedlich. Die [iiyama-Monitor-Hauptseite](/hub/computerbildschirme-zubehoer/iiyama-monitor) zeigt beide Modelle im Gesamtvergleich.

Zwei Bildschirme schaffen Platz, bringen aber einen Rahmen in die Mitte, benötigen mehrere Kabel und stehen nicht immer auf gleicher Höhe.

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Inhalt

Ein Bildschirm für zwei breite Fenster

Das Seitenverhältnis 21:9 bietet mehr horizontale Arbeitsfläche als ein klassischer 16:9-Monitor. Zwei Dokumente, Browser und Editor oder eine lange Videoschnitt-Zeitleiste lassen sich ohne Rahmen in der Mitte anordnen. Die Auflösung 3440 × 1440 entspricht dabei nicht zwei vollständigen QHD-Bildschirmen; sie ist breiter als QHD, aber schmaler als zwei 2560-Pixel-Flächen. Wer bislang zwei große Monitore vollständig ausnutzt, verliert daher möglicherweise Platz. Der Vorteil liegt in der zusammenhängenden Fläche. Fenster können frei über die Mitte gezogen werden, und der Hauptinhalt sitzt genau vor Ihnen statt auf einem der beiden Geräte. Für Videokonferenzen oder Vollbildanwendungen müssen Sie prüfen, ob die Software das breite Format sinnvoll nutzt oder schwarze Ränder erzeugt. Auch der Tisch muss passen. Beide betrachteten Geräte wiegen rund zehn Kilogramm und beanspruchen mit ihrem breiten Fuß deutlich mehr Raum als ein 27-Zöller. Eine VESA-Halterung kann Fläche freigeben, muss aber Gewicht und Hebel sicher tragen. Wer hauptsächlich ein einzelnes Dokument in voller Höhe liest, kann mit 32 Zoll im 16:9-Format besser bedient sein; die Größenstufen ordnet die iiyama-Monitor-Kaufberatung ein.

Flaches IPS mit PiP und PbP

Der XUB3493WQSU-B6 setzt auf ein flaches IPS-Panel, 3440 × 1440 Pixel und bis zu 120 Hz. Eine flache Fläche wirkt für Tabellen, Layouts und gerade Linien vertraut, verlangt an den äußeren Rändern aber etwas mehr Augen- oder Kopfbewegung. IPS bietet typischerweise stabilere Blickwinkel, was hilfreich ist, wenn eine zweite Person seitlich auf den Bildschirm schaut. Sein entscheidendes Merkmal sind Picture-in-Picture und Picture-by-Picture. PiP legt eine zweite Quelle als kleines Fenster über das Hauptbild; PbP teilt die Fläche zwischen zwei Signalen. So kann links der Arbeitsrechner und rechts ein Testsystem sichtbar bleiben. USB-C ist bei diesem Modell lediglich mit 7,5 Watt im Hub ausgewiesen. Der Anschluss ersetzt also kein Notebook-Netzteil und macht den Monitor nicht zum vollwertigen Dock. Wer PiP oder PbP benötigt und ein separates Ladegerät akzeptiert, erhält dennoch die passendere Quellenfunktion.

Gebogenes VA mit KVM und Dock

Der XCB3497WQSNP-B1 nutzt ein VA-Panel mit 1500R-Krümmung und einem angegebenen Kontrast von 3000:1. Die Kurve richtet die äußeren Bereiche stärker zum Sitzplatz aus und kann auf der breiten Fläche den Blickweg angenehmer machen. Für gerade Konstruktionslinien bevorzugen manche Nutzer deshalb weiterhin ein flaches Panel. Statt PiP steht beim Curved-Modell ein KVM-Switch im Mittelpunkt. Er erlaubt, Tastatur und Maus zwischen zwei angeschlossenen Rechnern umzuschalten. Das eignet sich etwa für Arbeitsnotebook und privaten Desktop. Weil PiP in den vorhandenen Merkmalen nicht genannt wird, sollten Sie jedoch nicht annehmen, beide Rechnerbilder gleichzeitig darstellen zu können. Das integrierte USB-C-Dock liefert laut Hersteller 95 Watt und LAN. Ein geeignetes Notebook kann damit Bild, Strom, Netzwerk und USB-Zubehör über ein Kabel erhalten. Das ist ein deutlicher Unterschied zum 7,5-Watt-Hub des flachen Modells. Ob Ihr Notebook DisplayPort Alt Mode unterstützt und mit dieser Leistung auskommt, erklärt die Seite zum iiyama USB-C Monitor. Rezensionen nennen vereinzelt Brummen oder instabiles Laden.

Was Listings bei Ultrawide leicht verschieben

Die maximale Frequenz hängt nicht nur vom Panel, sondern auch vom Eingang und der Auflösung ab. Beim XUB3493WQSU-B6 nennt das Datenblatt 120 Hz über DisplayPort, während Adaptive Sync über HDMI bei 100 Hz geführt wird. Beim XCB3497WQSNP-B1 sind bei voller UWQHD-Auflösung über HDMI ebenfalls 100 Hz, über DisplayPort und USB-C dagegen 120 Hz angegeben. Wer 120 Hz benötigt, muss daher den passenden Anschluss verwenden. Modellendungen verhindern weitere Fehlkäufe. Beim WQSNP ist keine Webcam ausgewiesen; eine verwandte NPH-Variante kann eine besitzen, ist aber ein anderes Gerät. Eine Rezension zum flachen Modell berichtet von einem falschen, zu kleinen Fuß und fehlenden VESA-Schrauben. Beide Monitore bieten 150 Millimeter Höhenverstellung; die breite Fläche verlangt trotzdem einen stabilen, ausreichend tiefen Tisch.

Häufige Fragen

Ersetzen 34 Zoll zwei Monitore vollständig?
Sie ersetzen häufig zwei kleinere Arbeitsflächen, aber nicht zwei vollständige QHD-Monitore. 3440 × 1440 Pixel bieten weniger horizontale Pixel als zweimal 2560 × 1440. Dafür entfallen Mittelrahmen und unterschiedliche Höhen, und Fenster lassen sich frei über die gesamte Breite verteilen.
Ist Curved für Texte grundsätzlich besser?
Nicht grundsätzlich. Die Krümmung kann die äußeren Bereiche zum zentralen Sitzplatz ausrichten, während ein flaches Panel gerade Linien vertrauter darstellt. Für wechselnde Betrachter ist IPS oft unkomplizierter; für eine einzelne Person kann 1500R angenehm wirken.
Was ist der Unterschied zwischen IPS und VA?
IPS bietet typischerweise stabilere Blickwinkel, VA meist höheren nativen Kontrast. Beim konkreten Vergleich nennt das Datenblatt für den flachen IPS-Monitor 1000:1 und für das gebogene VA-Modell 3000:1. Andere Bildqualitäten lassen sich daraus nicht automatisch ableiten.
Kann ich zwei Rechner gleichzeitig sehen?
Beim XUB3493WQSU-B6 sind PiP und PbP ausgewiesen, daher lassen sich zwei Quellen gleichzeitig darstellen. Beim XCB3497WQSNP-B1 ist KVM genannt, PiP jedoch nicht. KVM schaltet Bedienung und Quelle um, statt automatisch beide Bilder zu zeigen.
Schafft HDMI die vollen 120 Hz?
Bei den betrachteten Modellen nicht in jeder Betriebsart. Die Herstellerdaten führen bei voller UWQHD-Auflösung über HDMI bis zu 100 Hz, während DisplayPort beziehungsweise USB-C 120 Hz ermöglichen. Prüfen Sie außerdem Kabel und Grafikausgang.
Hat der XCB3497WQSNP-B1 eine Webcam?
Für diese WQSNP-Variante ist keine Webcam ausgewiesen. Ähnlich benannte Modelle mit anderer Endung, etwa NPH, können eine Kamera besitzen. Händlerbilder oder Familienbeschreibungen sollten deshalb immer mit der vollständigen Modellnummer abgeglichen werden.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen zu iiyama-ProLite, Energiekennzeichnung und Bildschirmarbeit; zuletzt abgerufen am 10.10.2026.

  1. iiyama Support Garantiezeiten (abgerufen am 10.10.2026)
  2. Delegierte Verordnung (EU) 2019/2013 (abgerufen am 10.10.2026)
  3. TCO Certified Generation 10 for displays, Edition 2 (abgerufen am 10.10.2026)
  4. iiyama Namenslogik USB-C-Dock am N (abgerufen am 10.10.2026)
  5. iiyama USB-C Whitepaper 92N (abgerufen am 10.10.2026)
  6. ProLite XCB3497WQSNP-B1 (abgerufen am 10.10.2026)
  7. ASR A6 Bildschirmarbeit (abgerufen am 10.10.2026)
  8. Bechtle Markenseite iiyama (abgerufen am 10.10.2026)