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Dartspitzen wechseln: Sisal schonen und Softspitzen tauschen

WartungOktober 20267 Min. Lesezeit
Kunststoff- und Stahlspitzen neben einem Dart-Barrel

Dartspitzen wechseln: Gewinde prüfen, Softspitzen als Verschleiß tauschen und raue Stahlspitzen vom Sisal fernhalten. Metall gehört nie aufs E-Board.

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Der letzte Pfeil des Legs bleibt im Triple stecken, und vorn am Barrel fehlt die Kunststoffspitze. Oder die Stahlspitze kommt mit einem Büschel Sisal zurück, und die 20 wird von Woche zu Woche filziger. Beides ist der Augenblick, in dem Sie Dartspitzen wechseln, und beides verlangt eine Spitze, die zum Board passt. Kunststoff sitzt in den Löchern einer elektronischen Scheibe, Stahl in den Fasern einer Sisal-Scheibe. Liegen beide Boards im selben Raum, gehören zwei Spitzensätze in den Koffer, und der Tausch ist vor dem ersten Wurf erledigt.

Kurz gesagt

Softspitzen sind Verschleiß und gehören als Vorrat in den Koffer, raue Stahlspitzen ziehen Fasern aus dem Sisal. Ein Conversion Point mit passendem Gewinde, häufig 2BA, baut einen Softdart auf Sisal um; dieselbe Metallspitze bleibt danach von der elektronischen Scheibe fern. Shopbeispiele für einfache Sets liegen bei 2,50 € und 2,95 €, ohne dass daraus ein Marktpreis wird, und das Gewicht der neuen Spitze verschiebt die Balance.

Zwei Spitzen für zwei Scheiben

Eine elektronische Scheibe nimmt den Pfeil in vorgebohrten Löchern auf. Die Kunststoffspitze ist auf dieses Maß abgestimmt und gibt nach, bevor sie ein Segment sprengt. Eine Sisal-Scheibe arbeitet mit gepressten Fasern: Die Stahlspitze dringt ein, die Fasern schließen sich um sie, und der Pfeil bleibt stehen, bis Sie ihn herausziehen. Softdarts und Stahlpfeile teilen sich deshalb keine universelle Spitze. Der Kunststoff bleibt bei der Lochscheibe, der Stahl bei der Sisal-Scheibe.

Viele Umbauanleitungen enden dort, wo der Softdart eine Stahlspitze bekommen hat. Im Raum mit beiden Boards fehlt dann der Rückweg: Der Conversion Point sitzt noch vorn, jemand schaltet die Elektronik ein, und der erste Wurf trifft ein Segment. Metall gehört dort nicht hin, auch nicht als festerer Ersatz, wenn die Softspitze gerade abgebrochen ist. Zwei Boards heißen zwei Vorräte auf dem Tisch. Softspitzen retten die Partie am Automaten, ein Conversion-Set bleibt beim Sisal, solange das Metall im Barrel sitzt. Bei freiem Gewinde dauert der Tausch von drei Pfeilen unter einer Minute. Greift nichts, wird nicht geworfen, bis das Gewinde geklärt ist.

Gewinde prüfen, bevor die Spitze sitzt

Bevor eine neue Spitze in den Korb wandert, muss das Gewinde feststehen. Weit verbreitet ist 2BA, bei Softdarts und bei vielen Conversion Points, im Handel oft als 2BA/6 mm geführt. Daneben kommt 1/4 BSF vor. Die beiden Gewinde greifen nicht ineinander. Eine Spitze, die nur mit Druck den ersten Gang nimmt, sitzt falsch, und das Barrel bezahlt den Irrtum. Verbreitet heißt nicht, dass jedes Barrel dasselbe Gewinde trägt.

Für den Umbau beschreibt das Münchner Dartcenter den Schaft als Gewindeprobe. Sie nehmen ihn vom hinteren Ende und drehen ihn vorsichtig vorn hinein, dorthin, wo sonst die Spitze sitzt. Läuft er über mehrere Gänge sauber, liegt dieselbe Gewindefamilie vor, bei gängigen Softdart-Schäften häufig 2BA. Sobald es klemmt, drehen Sie zurück. Eine halbe erzwungene Umdrehung reicht, um den ersten Gang zu verdrücken.

Den Schaft als Gewindeprobe nutzen

Zieht das Gewinde ohne Widerstand, muss der Aufdruck auf dem neuen Set dasselbe Kürzel tragen. Klemmt die Probe nach einer halben Umdrehung, ist das Stopp, nicht der Auftakt zu mehr Kraft. Ein fremder Schaft, ein ausgeschlagenes Gewinde oder eine fest eingesetzte Stahlspitze ohne Schraubaufnahme sagt auf diesem Weg nichts. In den Bull's-Angaben steht kein Gewinde-Kürzel, also lesen Sie 2BA nicht in eine Beigabe hinein. Steht auf der Packung kein Kürzel, bleiben Probe und Aufdruck der Ersatzspitze die Quelle, nicht der Markenname auf dem Pfeilkarton.

Softspitzen als Verschleiß einplanen

Softspitzen sind Verbrauch und kein Zeichen, dass der ganze Pfeil kaputt ist. Kunststoff ermüdet, verliert Länge oder bricht ab, besonders wenn das Loch eng ist oder die Spitze zu fest saß. Einen festen Takt in Würfen oder Wochen nennen die Quellen nicht. Tauschen Sie, sobald eine der drei Spitzen kürzer, gratig, verbogen oder schon abgebrochen ist. Drei ungleiche Spitzen verziehen die Gruppe. Vor dem ersten Leg reicht ein Blick, und der Ersatz liegt im Koffer.

Beim Bull's Universum liegen 30 Ersatz-Softspitzen im Karton. Das rettet den Abend, an dem die erste Spitze im Segment bleibt. Die beigelegten Pfeile sind trotzdem der schwache Teil des Sets: Dreißig Spitzen werten ein weiches Barrel nicht auf. Ob der Beutel in ein anderes Barrel passt, entscheidet die Probe, nicht die Zahl auf dem Karton. Passende Ware für den eigenen Bestand führen die Dart-Spitzen.

Wenn die Spitze im Barrel klemmt

Eine heile Softspitze fassen Sie nah am Barrel und drehen sie von Hand heraus. Rutschen die Finger, stoppen Sie, bevor Metall das Barrel eindrückt. Einen Stummel ohne Griff zwingen Sie nicht mit einer Zange aufs Wolfram. Die neue Spitze kommt erst hinein, wenn das Gewinde frei ist. Bohren Sie das Barrel nicht auf. Reißt das Gewinde mit heraus, ist der Händler der nächste Schritt, nicht Hitze an einem Gewinde, das sich noch kalt lösen lässt.

Einen sichtbaren Rest im Segment ziehen Sie nach vorn. In eine elektronische Scheibe drücken Sie ihn nicht hinein, und eine Stahlspitze ist dort kein festerer Ersatz. Auf Sisal ziehen Sie einen steckenden Stahlrest ebenfalls heraus, bevor der nächste Pfeil dagegen schlägt. Ein verstopftes Feld erklärt Abpraller an einer Stelle, während die Nachbarfelder noch halten.

Stahlspitzen und das Sisal

Auf einer Sisal-Scheibe entscheidet die Oberfläche der Stahlspitze, wie viele Fasern beim Herausziehen mitkommen. In einer Rezension zur Focus-Scheibe heißt es, dass raue Spitzen Fasern aus dem Board ziehen. Sie sehen das am Büschel am Metall und an einer 20, die heller und pelziger wird als ein selten getroffenes Feld. Fahren Sie mit dem Fingernagel an der Spitze entlang. Ein Grat, den Sie spüren, reicht als Grund zum Tauschen oder zum vorsichtigen Glätten. Prüfen Sie alle drei Pfeile, weil eine raue Spitze im Satz genügt, um immer dieselbe Stelle auszufasern.

Glätten heißt, den Grat zu nehmen und der Spitze den Halt im Board zu lassen. Eine spiegelblanke Nadel, die aus jedem Feld fällt, schont das Sisal und beendet das Zählen. Dann ist eine neue Spitze die bessere Pflege als weiteres Feilen. Sitzt eine Spitze fest eingepresst und ohne Gewinde, lässt sie sich nicht gegen eine beliebige Schraubspitze aus dem Soft-Beutel tauschen.

Ein weiches Board wird durch neue Spitzen nicht hart

Glatte Spitzen stoppen den zusätzlichen Ausriss, den ein Grat beim Herausziehen verursacht. Fasern, die schon verdrängt oder herausgezogen sind, legt eine neue Spitze nicht zurück. Fallen Pfeile trotz sauberer Spitzen aus dem Triple, ist das Feld verbraucht. Vergleichen Sie es mit einem selten getroffenen Segment auf derselben Dartscheibe. Ist nur die 20 muldig, verteilt eine Drehung der Scheibe die Last. Sind mehrere Felder ausgebrochen, trägt auch eine neue Stahlspitze den Abend nicht mehr.

Softdart auf Sisal umbauen

Ein Softdart wird zum Sisal-Pfeil, indem die Kunststoffspitze einem Conversion Point aus Stahl weicht. Fachanleitungen nennen dafür häufig eine 2BA-Stahlspitze anstelle des Kunststoffs. Das Barrel bleibt, in der Funktion ist der Pfeil danach ein Steeldart, vorausgesetzt das vordere Gewinde trägt die neue Spitze. Passt sie nicht, nimmt der Versuch das Gewinde mit. Dann bleibt der Softdart auf der Lochscheibe, bis eine Spitze da ist, die wirklich greift. Mit Metall vorn kehrt dieser Pfeil nicht aufs elektronische Segment zurück.

Stahl wiegt anders als der Kunststoff davor. Händler weisen darauf hin, dass sich dadurch die Balance verschiebt. Der erste Wurf nach dem Umbau landet oft an einer anderen Stelle, obwohl Arm und Barrel dieselben geblieben sind. Das ist die neue Masse vorn, kein misslungener Tausch. Einfache Conversion-Sets stehen in Shopbeispielen bei 2,50 € und bei 2,95 €. Ein günstiges Set im falschen Gewinde wird teuer, sobald der erste Gang am Barrel nachgibt.

Solange die alte Spitze noch heil ist, läuft der Wechsel in einer festen Reihenfolge.

  1. Stellen Sie das Board fest und legen Sie nur die Spitze auf den Tisch, die zu diesem Board gehört.
  2. Prüfen Sie das Gewinde mit dem Schaft oder einer bekannten passenden Spitze und drehen Sie nur so weit, bis es greift oder sichtbar klemmt.
  3. Drehen Sie die alte Spitze heraus, solange noch ein Stück zum Anfassen übersteht.
  4. Setzen Sie die neue Spitze desselben Gewindes ein, fest genug für den Aufprall und nicht so stramm, dass der nächste Bruch im Gewinde sitzt.
  5. Werfen Sie drei Pfeile aufs Sisal und prüfen Sie, ob die Gruppe noch dort ankommt, wo Sie sie gewohnt sind.

Ein weiches Beigabe-Barrel wird durch den Stahl vorn nicht zum Matchpfeil. Wollen Sie es nicht weitertragen, ist ein eigener Satz Steeldarts der direktere Weg als der nächste Conversion Point auf demselben Stück. Die Softspitzen aus einem Einsteigerkarton bleiben beim Automaten. Sie werden nicht zum Stahlersatz auf der Elektronik, und ihre Stückzahl beweist nicht das Gewinde eines anderen Pfeils in der Schublade.

Häufige Fragen

Welches Gewinde haben meine Dartpfeile?
Häufig ist es 2BA, im Handel oft als 2BA/6 mm geführt. Daneben kommt 1/4 BSF vor, und die beiden Gewinde greifen nicht ineinander. Eine sichere Probe ist der eigene Schaft: vom hinteren Ende abnehmen und vorsichtig vorn hineindrehen, dort, wo die Spitze sitzt. Läuft er sauber, liegt dieselbe Familie vor. Klemmt er, sofort zurückdrehen. Steht auf einem Bull's-Karton kein Kürzel, lesen Sie 2BA nicht hinein. Eine fest eingesetzte Stahlspitze ohne Gewinde lässt sich so nicht bestimmen.
Kann ich Softpfeile auf eine Sisalscheibe umbauen?
Ja, wenn das vordere Gewinde zu einer Stahlspitze passt, häufig zu einem 2BA-Conversion Point. Die Kunststoffspitze kommt heraus, der Stahl hinein, und der Pfeil ist damit funktional ein Steeldart. Das Gewicht der Spitze verschiebt die Balance, die erste Serie danach dient der Kontrolle. Derselbe Pfeil mit Metall vorn gehört danach nicht auf die elektronische Scheibe. Ein weiches Beigabe-Barrel wird durch den Umbau nicht zum Matchpfeil. Dafür ist ein eigener Steeldart-Satz der klarere Weg.
Darf die Metallspitze an die elektronische Dartscheibe?
Nein. Stahl gehört auf Sisal, Kunststoff in die Löcher der elektronischen Scheibe. Ein Conversion Point macht den Softdart fürs Fasernboard nutzbar und bleibt dort, bis Sie die Metallspitze wieder herausdrehen. Auch ein einzelner Probewurf mit Stahl im Segment ist der falsche Ersatz, wenn vorn gerade eine Softspitze abgebrochen ist. Der Automat wartet auf Kunststoff aus dem passenden Vorrat. Liegen beide Boards im selben Raum, bleiben die beiden Spitzensätze getrennt auf dem Tisch.
Wie oft muss ich Softspitzen tauschen?
Einen festen Takt in Würfen oder Wochen nennen die Quellen nicht. Softspitzen sind Verschleiß: Sie ermüden, werden kürzer, gratig oder brechen ab, besonders in engen Löchern und nach zu festem Eindrehen. Tauschen Sie, sobald eine der drei Spitzen vom Rest abweicht oder schon fehlt. Ungleiche Längen verziehen die Gruppe. Vor dem Leg reicht ein Blick, der Ersatz liegt im Koffer. Ein voller Beutel hilft nur, solange das Gewinde im Barrel noch heil ist.
Was tun, wenn die Spitze abreißt?
Sitzt noch ein Stück zum Greifen am Barrel, drehen Sie die Spitze von Hand heraus. Einen Stummel ohne Griff zwingen Sie nicht mit einer Zange aufs Wolfram, und Sie bohren das Barrel nicht auf. Die neue Spitze kommt erst hinein, wenn das Gewinde frei ist. Einen sichtbaren Rest im Segment ziehen Sie nach vorn. In eine elektronische Scheibe drücken Sie ihn nicht hinein. Reißt das Gewinde mit heraus, ist der Händler der nächste Schritt. Hitze an einem Gewinde, das sich noch kalt lösen lässt, lassen Sie bleiben.
Machen neue Spitzen aus einem weichen Board wieder ein hartes?
Nein. Glatte Spitzen stoppen den zusätzlichen Ausriss, den ein Grat beim Herausziehen verursacht. Fasern, die schon verdrängt oder herausgezogen sind, legt eine neue Spitze nicht zurück. Fallen Pfeile trotz sauberer Spitzen aus dem Triple, ist das Feld verbraucht. Vergleichen Sie es mit einem selten getroffenen Segment. Ist nur die 20 muldig, verteilt eine Drehung der Scheibe die Last. Sind mehrere Felder ausgebrochen, trägt auch eine neue Stahlspitze den Abend nicht mehr.
Liegen beim Bull's Universum Ersatzspitzen bei?
Ja. Im Karton des Bull's Universum liegen 30 Ersatz-Softspitzen. Damit lässt sich ein Abend retten, an dem die erste Spitze abreißt. Die beigelegten Pfeile bleiben der schwache Teil des Sets: Die Stückzahl wertet das Barrel nicht auf. Ein Gewinde-Kürzel wie 2BA steht in den vorliegenden Bull's-Angaben nicht, also leiten Sie es nicht aus der Beigabe ab. Ob die 30 Spitzen in ein anderes Barrel passen, zeigt nur die Gewindeprobe, nicht die Zahl auf dem Karton.
Was kosten einfache Conversion-Spitzen?
Shopbeispiele nennen einfache Conversion-Sets um 2,50 € und um 2,95 €. Das sind Preise einzelner Angebote, kein Marktüberblick und kein Dauerpreis. Entscheidend ist das Gewinde, nicht die günstigste Zeile. 2BA, oft als 2BA/6 mm geführt, und 1/4 BSF passen nicht zusammen. Ein billiges Set im falschen Gewinde wird teuer, sobald der erste Gang am Barrel nachgibt. Dazu kommt die Balance: Stahl wiegt anders als Kunststoff, der Pfeil fliegt nach dem Umbau anders.
Heinrich W.
Freizeit & Sport

Mit langjähriger Praxis zu Garten, Outdoor und Freizeitprodukten betreut er Vergleiche zu Freizeit, Sport und Nutzung im Freien.

Aktualisiert: Oktober 2026

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