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Steeldart oder Softdart: Spitze entscheidet die Scheibe

VergleichOktober 20267 Min. Lesezeit
Stahlspitze vor einer Sisalscheibe und Kunststoffspitze vor einem elektronischen Dartboard

Steeldart oder Softdart: Stahl nur ins Sisal, Kunststoff nur ins E-Board. Gewicht, Abstand 2,37 oder 2,44 m und der eine Wurf, der ein Segment zerstört.

Testsieger Bull's Advantage Black Sisal-Dartscheibe
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Steeldart oder Softdart entscheidet sich am ersten Wurf. Drei Pfeile mit Metallspitze, vor Ihnen eine Scheibe, deren Felder aus Kunststoff mit kleinen Löchern bestehen. Der erste Pfeil bleibt stecken. Im Segment bleibt ein Loch zurück, und dieses Feld löst keine Zahl mehr aus. Die Stahlspitze hat das Kunststofffeld durchschlagen, statt in einem dafür vorgesehenen Loch zu sitzen.

Zwei Fehlwürfe sehen bei Einsteigern immer gleich aus. Entweder trifft Stahl auf das elektronische Board, oder eine Kunststoffspitze trifft auf Sisal. Am Gerät brauchen sie eine eigene Spitze, eine eigene Scheibe und eine eigene Regel, wann ein Treffer zählt. Ein falsches Maß kostet Punkte, eine falsche Spitze das Segment oder einen Abend voller Abpraller.

Kurz gesagt

Steeldart meint Stahlspitze, Sisalscheibe und eine Wertung, bei der der Pfeil nur zählt, wenn er steckt. Softdart meint Kunststoffspitze, Segmente mit Löchern und eine Anzeige, die den Treffer selbst schreibt. Wer beides spielen will, braucht zwei Scheiben und die passende Spitze. Ein Board, das beide Sorten verträgt, gibt es dafür nicht.

Steeldart oder Softdart hängt an Spitze, Scheibe und Wertung

Beim Steeldart bohrt sich eine Metallspitze in gepresstes Sisal. Die Fasern schließen sich um das Metall, der Pfeil bleibt hängen, und erst dann ist der Wurf gültig. Fällt er heraus, bevor Sie ihn ziehen, ist es ein Bounce-out und bringt keine Punkte, auch wenn er die Triple kurz berührt hat. Gezählt wird von Hand, auf einer Tafel oder in einer App. Beim klassischen 501 schreiben Sie die Punkte selbst auf.

Softdart arbeitet mit einer Kunststoffspitze. Sie soll in ein Loch im Segment gleiten, nicht das Material aufschneiden. Die Elektronik registriert das getroffene Feld und schreibt die Zahl auf die Anzeige. Bleibt die Spitze nicht im Loch oder löst das Segment nicht aus, erscheint keine Punktzahl. Die Ursache sitzt dann im Sensor und im Lochbild, nicht in der Sisalfaser.

Stahl auf Kunststoff passiert in einem Wurf. Eine Stahlspitze ist dafür gebaut, Fasern zu durchdringen. Im Segment schlägt sie ein Loch, das danach oft keine Zahl mehr auslöst. Weiche Spitzen im Sisal finden keinen Halt und fallen heraus. Fester werfen bricht die Spitze. Die Dartscheiben trennen Bristle-Boards und Automaten. Steeldarts und Softdarts zeigen die passenden Pfeile. In der Bull's-Reihe nehmen Sisal-Boards Stahl, das Universum ist ein Softtip-Automat.

Was in der Wohnung lauter ankommt

Was lauter ist, hat keine Dezibelzahl, die für jede Wohnung stimmt. Stahl im Sisal macht bei jedem Pfeil einen trockenen Schlag. Der kommt auch um 23 Uhr, und er wandert über eine direkt an der Wand sitzende Platte in den Baukörper. Kunststoff im Segment tickt kürzer. Dafür sprechen viele elektronische Scheiben die Punkte an. Die Stimme aus dem Lautsprecher ist für Nachbarn oft das eigentliche Geräusch, nicht die Spitze.

Softdart ist deshalb nicht der automatisch leise Weg. Ein Automat, dessen Ton sich abstellen lässt, kann ruhiger wirken als Stahl an einer dünnen Trennwand. Derselbe Automat mit Ansage auf voller Lautstärke kann den Flur mehr füllen als ein Sisalboard hinter einer geschlossenen Tür. Eine feste Differenz in Dezibel lässt sich aus den vorliegenden Quellen nicht ableiten.

Eine Stahlspitze bleibt in Türrahmen, Putz oder Sockelleiste stecken. Eine Kunststoffspitze prallt eher ab und hinterlässt Kratzer, sie nagelt sich seltener in die Wand. Ein Catchring fängt einen Teil der Streuwürfe, macht den Schlag aber nicht unhörbar. Wer die Ansage leiser stellen oder abschalten kann, hat mit Soft oft den erträglicheren Abend. Wer die Stimme nicht loswird, bleibt beim Sisal. Die elektronischen Dartscheiben unterscheiden sich dabei stärker untereinander als die Spitze allein vermuten lässt.

Gewicht und der Wurfabstand, an dem die Quellen auseinandergehen

Im Händlervergleich liegen Softdarts oft bei 18 bis 20 Gramm. Achtzehn Gramm ist die Zahl, die auf vielen Soft-Sätzen steht. Stahlpfeile fürs Sisal sind häufig eine andere Gewichtsklasse und liegen im Heimschrank spürbar darüber. Das Gramm steht in der Regel auf dem Barrel. Lesen Sie es, bevor der erste Wurf die Scheibe berührt.

Eine Gewichtsobergrenze, die für jedes elektronische Board gilt, gibt es in den Quellen nicht. Die Grenze steht am Gerät, sofern der Hersteller sie nennt. Ein 18-Gramm-Softsatz, der zur eigenen Scheibe passt, ist kein Freibrief für den Stahlpfeil aus dem Verein, nur weil das Gewinde zufällig gleich aussieht. Schwere Stahlgewichte gehören ins Sisal, auch wenn sich die Spitze theoretisch tauschen ließe.

Messing im Komplettset ist weniger dicht als Wolfram, das Fass wird bei gleichem Gewicht dicker, und die Spitze im Karton entscheidet die Scheibe. Steht komplett auf dem Deckel, heißt das oft Scheibe plus drei Pfeile, nicht eine Freigabe für beide Spielarten. Liegt eine Sisalscheibe bei und die Pfeile haben Kunststoffspitzen, oder ein Automat und Stahl, ist das Set für den ersten Abend unbrauchbar.

Die Angaben zum Stahlspiel nennen 2,37 Meter, waagerecht von der Vorderseite der montierten Scheibe bis zur Abwurflinie. Die Bullmitte liegt auf 1,73 Meter. Als Kontrolle dient die Diagonale von 2,93 Metern von der Bullmitte zur Abwurflinie. Messen Sie die 2,37 Meter nicht von der Wand: Halterung und Boarddicke liegen davor, und Sie stehen sonst zu nah.

Beim Softdart widersprechen sich die Texte, und das ist 2026 nicht ausgeräumt. Ein Händlervergleich und ein Aufhänge-Ratgeber nennen 2,44 Meter. Viele deutsche Beiträge schreiben seit 2016 auch fürs elektronische Board 2,37 Meter. Die DDV-Sportordnung ist die Referenz fürs Stahl-Wettkampfsetup und liefert keine Hauszahl, die den Soft-Abstand ersetzt. Zwischen den Maßen liegen sieben Zentimeter. Die Diagonale von 2,93 Metern gehört zum Stahlmaß.

Wer ein Maß an die Wand klebt, liest die Anleitung des Boards und das Regelwerk, nach dem gespielt wird, und schreibt die Zahl an die Linie. Zwei unbeschriftete Klebestreifen sind nach einer Woche nur noch zwei Streifen. Die Bullmitte eines elektronischen Boards liegt üblicherweise ebenfalls auf 1,73 Meter. Offen ist der waagerechte Abstand, nicht die Höhe.

Welches Setup zu Raum und Spiel passt

Softdart ist kein Anfänger-Dart, das Sie später ablegen. Es ist ein eigenes Spiel mit automatischer Zählung, Kunststoffspitze und einer Abstandsangabe, die je nach Quelle bei 2,37 oder 2,44 Metern liegt. Ligen und Automaten in der Kneipe laufen darüber, ohne dass jemand Kreide braucht. Steeldart ist das Spiel der Sisalscheibe, der Stahlspitze und der Zählung, in der ein herausgefallener Pfeil nichts bringt. Wer beides kann, spielt zwei Disziplinen.

Für eine Wohnung mit Kindern spricht der Alltag gegen Stahl. Eine Stahlspitze ist ein spitzes Werkzeug und nichts für kleine Kinder. Kunststoffspitzen sind der übliche Weg, wenn im Raum mitgeworfen wird. Sie sind nicht stumpf genug für unbeaufsichtigte Kleinkinder und nicht für Würfe in Richtung von Personen. Pfeile gehören weg, solange nicht gespielt wird. Das elektronische Board nimmt das Aufschreiben ab, die Aufsicht nicht.

Zwei Disziplinen heißen zwei Scheiben. Eine Sisalscheibe für Stahl, ein Automat für Soft. Dieselbe Wand kann beide tragen, wenn Höhe und Abstand für das Spiel stimmen, das an dem Abend drankommt. Dieselbe Scheibe kann es nicht. Umbauspitzen behalten denselben Barrel nur, wenn das Gewinde von Fass und Spitze zusammenpasst und die neue Spitze zum Board gehört: Kunststoff ans Segment, Stahl ins Sisal. Eine Stahlspitze zum Ausprobieren ans elektronische Board richtet denselben Schaden an wie der Pfeil aus dem Komplettset.

Ein Abend mit Gästen ist auf dem Automaten kürzer erklärt. Ein Abend, an dem Sie 501 wie im Verein spielen, gehört auf die Bristle-Scheibe. Der Vergleich Bull's-Dartscheiben zeigt den Schnitt an konkreten Modellen. Der Testsieger, die Advantage Black, ist eine Sisal-Scheibe für Stahl: etwa 45 × 45 × 5 Zentimeter und 5 Kilogramm, mit Messerdraht-Spider und U-Halterung. Softtips nimmt sie nicht auf. Wer nur elektronisch spielen will, sucht bei den Automaten.

Stahl aufs Segment, Soft ins Sisal

Rechnen Sie mit einem Wurf, nicht mit einer Saison. Stahl ins Segment beschädigt das Feld sofort. Das Loch bleibt, die Zählung auf diesem Segment wird unzuverlässig oder fällt aus, und ein Ersatzsegment ist kein Zubehör, das jeder Karton enthält. Bis das Teil da ist, fehlt ein Feld. Weiterwerfen macht das Loch nicht kleiner.

Soft ins Sisal wirkt harmloser und ruiniert den Abend auf die andere Art. Die Kunststoffspitze hält in der Faser nicht. Die Pfeile fallen, die Aufnahme bleibt leer. Wer dann fester wirft, bricht Spitzen ab, statt sie zum Stecken zu bringen. Sisal ist für Stahl geschnitten. Eine weiche Spitze wird dort nicht mit mehr Kraft zur richtigen Sorte.

Ein herausgefallener Stahlpfeil zählt nicht. Auf dem Automaten gilt, was das Segment gemeldet hat. Ein Pfeil ohne ausgelöstes Feld bleibt ohne Punkte. Legen Sie die Stahlpfeile weg, sobald das elektronische Board hängt, und die Softpfeile weg, sobald das Sisal hängt. Messing, Wolfram oder ein dicker Barrel ändern daran nichts. Die Spitze entscheidet, welches Board den Wurf überlebt.

Häufige Fragen

Was ist lauter, Steeldart oder Softdart?
Stahl im Sisal schlägt bei jedem Pfeil trocken in die Fasern, und über eine fest montierte Scheibe geht der Schlag in die Wand. Ein elektronisches Board tickt kürzer und spricht die Punkte oft über einen Lautsprecher an. Was in der Wohnung stört, hängt an der Wand, an der Uhrzeit und daran, ob sich die Ansage leiser stellen oder abschalten lässt. Eine feste Differenz in Dezibel lässt sich aus den Quellen nicht ableiten. Fehlwürfe mit Stahl bleiben eher in Putz und Leiste stecken als Kunststoffspitzen.
Zählt ein herausgefallener Pfeil?
Im Steeldart zählt der Pfeil nur, wenn er im Sisal stecken bleibt. Fällt er heraus, bevor Sie ihn ziehen, bringt der Wurf keine Punkte, auch wenn er das Feld kurz berührt hat. Beim Softdart zählt, was das Segment meldet. Eine Kunststoffspitze, die nicht im Loch bleibt oder kein Feld auslöst, erscheint nicht auf der Anzeige. Einmal entscheidet der Sitz in der Faser, einmal der Sensor.
Darf ich Stahlpfeile an eine elektronische Dartscheibe werfen?
Nein. Eine Stahlspitze ist dafür gemacht, Sisal zu durchdringen. Im Kunststoffsegment schlägt sie ein Loch, und das Feld zählt danach oft nicht mehr zuverlässig oder gar nicht. Ein einzelner Pfeil am ersten Abend reicht für diesen Schaden. Ersatzsegmente liegen nicht in jedem Karton. Kunststoffspitzen gehören an den Automaten, Stahl an die Sisalscheibe. Solange vorn Metall sitzt, bleibt das elektronische Board das falsche Ziel.
Welches Gewicht passt zu welcher Scheibe?
Softdarts liegen in Händlervergleichen oft bei 18 bis 20 Gramm. Achtzehn Gramm steht auf vielen Soft-Sätzen als Nenngewicht. Stahlpfeile fürs Sisal sind häufig eine schwerere Klasse. Eine Obergrenze, die für jedes elektronische Board gilt, nennen die Quellen nicht. Maßgeblich ist der Hinweis am eigenen Gerät, sofern er dort steht. Ein Stahlpfeil aus dem Verein gehört nicht an den Automaten, nur weil sich das Gewinde drehen lässt.
Brauche ich zwei Scheiben, wenn ich beides spielen will?
Ja. Sisal nimmt Stahlspitzen auf, das elektronische Board nimmt Kunststoffspitzen. Dieselbe Wand kann beide Scheiben nacheinander tragen, dieselbe Fläche nicht. Denselben Barrel behalten Sie nur, wenn das Gewinde von Fass und neuer Spitze zusammenpasst und die Spitze zum Board gehört: Kunststoff ans Segment, Stahl ins Sisal. Zwei Abstände an einer Wand sind nur brauchbar, wenn jede Markierung beschriftet ist.
Ist Softdart nur für Anfänger?
Nein. Softdart ist ein eigenes Spiel mit Kunststoffspitze und automatischer Zählung, keine Vorstufe, die Sie nach ein paar Wochen ablegen. Kneipen und Ligen spielen es, ohne Kreide oder eine App zu brauchen. Steeldart bleibt das Spiel der Sisalscheibe und der Zählung, bei der nur gilt, was im Board steckt. Wer zu Hause mit Gästen spielt, erklärt den Automaten oft schneller. Wer 501 wie im Verein werfen will, ist auf dem Sisal richtig.
Welcher Wurfabstand gilt 2026?
Fürs Stahlspiel nennen die Angaben 2,37 Meter, waagerecht von der Vorderseite der montierten Scheibe bis zur Abwurflinie, bei einer Bullmitte von 1,73 Meter. Die Diagonale von 2,93 Metern kontrolliert diesen Stahlaufbau, sie gilt nicht automatisch für ein Softdart-Maß von 2,44 Metern. Fürs Softdart stehen 2,44 Meter in einem Händlervergleich und in einem Aufhänge-Ratgeber, während viele deutsche Texte seit 2016 auch hier 2,37 Meter schreiben. Die DDV-Sportordnung ist die Referenz fürs Stahl-Wettkampfsetup und ersetzt diese Soft-Angaben nicht durch eine einzelne Hauszahl.
Was ist mit Messingpfeilen im Komplettset?
Messing im günstigen Komplettset ist meist der Barrel, nicht die Erlaubnis für jede Scheibe. Messing ist weniger dicht als Wolfram, deshalb wird das Fass bei gleichem Gewicht dicker. Flug und Griff ändern sich dadurch, die zulässige Scheibe nicht. Entscheidend bleibt die Spitze, die im Karton liegt. Passen Stahlspitzen zu einer elektronischen Scheibe oder Kunststoffspitzen zu Sisal, ist das Set für den ersten Wurf falsch zusammengestellt.
Heinrich W.
Freizeit & Sport

Mit langjähriger Praxis zu Garten, Outdoor und Freizeitprodukten betreut er Vergleiche zu Freizeit, Sport und Nutzung im Freien.

Aktualisiert: Oktober 2026

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