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Bondrucker Kaufberatung: erst die Kasse, dann das Gehäuse

Aktualisiert: Oktober 2026

Sie haben die Kasse schon stehen und suchen den Drucker, der den Bon ausgibt, nicht ein Versandetikett und kein Preisschild. In dieser Bondrucker Kaufberatung zählt die Reihenfolge: zuerst die Software, dann die Rolle, dann das Kabel. Ein Gehäuse mit ESC/POS im Titel beantwortet keine dieser drei Fragen von allein. Die Geräte selbst liegen nebeneinander auf der Seite [Bondrucker](/hub/drucken-scannen-kopieren/bondrucker). Wie die Rolle am ersten Abend liegt und woher der Treiber kommt, steht unter [Bondrucker einrichten](/hub/drucken-scannen-kopieren/bondrucker/sub/bondrucker-einrichten). Ob Square, SumUp oder Loyverse den Auftrag wirklich schicken, prüft die Seite [Bondrucker und Kassensystem](/hub/drucken-scannen-kopieren/bondrucker/sub/bondrucker-kassensystem). Theke und Küche als zwei Wege behandelt [Bondrucker Gastronomie](/hub/drucken-scannen-kopieren/bondrucker/sub/bondrucker-gastronomie).

Sie haben die Kasse schon stehen und suchen den Drucker, der den Bon ausgibt, nicht ein Versandetikett und kein Preisschild.

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Inhalt

Was ein Bondrucker ist und was nicht

Ein Bondrucker schwärzt eine schmale Thermorolle, indem das Papier an einer Heizzeile vorbeiläuft. Es gibt kein Farbband und keinen Toner. Die Druckbreite kann schmaler sein als die Rolle. Ein Listing nennt 72 mm Druck auf 80-mm-Papier, und in Rezensionen rutschen Zeichen an den Rand, wenn jemand die Breite nachträglich aufzieht. Daneben stehen Geräte, die ähnlich heißen und etwas anderes tun. Ein Etikettendrucker für 20 bis 50 mm Breite klebt Preisschilder. Ein Versanddrucker für etwa 100 × 150 mm setzt das Paketlabel. Nadeldruck mit Durchschlag und Thermotransfer mit Farbband sind andere Klassen. Die brauchbare Geschwindigkeit der Listings liegt ungefähr zwischen 200 und 300 mm/s.

Die Reihenfolge vor dem Kauf

Zuerst benennen Sie die Software, die den Bon erzeugen soll. ESC/POS ist die Befehlssprache für Schnitt und Schubladenimpuls. Sie ist die Geräteliste Ihrer App nicht. Ein Name wie Square oder Loyverse im Beschreibungstext ist eine Werbezeile. Ob Ihre Version den Drucker führt, steht in der Hilfe der Software. Danach Breite und Anschluss. 80 mm passt zu Kundenbeleg und Küchenbon. Eine schmalere Druckbreite, etwa 72 mm, lässt Rand und QR-Code enger werden. USB reicht neben der Kasse, LAN trägt den Auftrag zu einem zweiten Platz oder zur Küche. WLAN und Bluetooth lohnen erst nach einem Test im Rückgabefenster mit genau dieser App. Cutter und Schublade sind eigene Fragen. Die Buchse öffnet die Lade nur, wenn die Software den Impuls sendet. Fehlt der Cutter im Listing, wie beim MUNBYN P047, reißen Sie von Hand oder Sie suchen ein anderes Gerät.

Drei Lagen, kein Universalgerät

An einem Windows-PC direkt an der Kasse suchen Sie USB oder LAN, einen Cutter und, falls eine Lade da ist, den Schubladenanschluss. Die Treiberquelle muss jemand am ersten Abend finden, ohne ein Archiv zu starten, das der Virenscanner meldet. Ein schneller USB-Start, den Berichte zum Bisofice beschreiben, endet trotzdem, wenn die EXE eine Warnung auslöst. Liegt die Küche meterweit weg, ist LAN der ruhigere Weg. Ein Drucker, der nur sein eigenes WLAN aufmacht, ist ein anderer Aufbau. Eine öl- oder spritzabweisende Haube nennt nur der MUNBYN ITPP905. Ein Tablet ist die dritte Lage. Funk im Titel heißt nicht, dass die App den Drucker sieht. Der Bluetooth-Titel des NetumScan NS-8360LW kommt in Rezensionen als Gerät ohne Bluetooth an. Für einen Verein gilt dieselbe Prüfung mit der App, die vor Ort läuft.

Papier, Beleg und was der Drucker nicht ist

Der Drucker gibt aus, was die Kasse schickt. Er ist die zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung nicht. § 146a der Abgabenordnung verlangt ein elektronisches Aufzeichnungssystem, geschützt durch eine TSE. Die Belegausgabepflicht hängt an diesem System. Die KassenSichV beschreibt in § 6 den Mindestinhalt, lesbar oder als QR-Code oder, mit Zustimmung, elektronisch. DSFinV-K ist der Export für die Prüfung und kein Druckertreiber. Thermopapier ist der falsche Träger für die Aufbewahrung. Buchungsbelege liegen im abgerufenen Stand acht Jahre. Seit dem 2. Januar 2020 darf Thermopapier nur noch unter 0,02 Gewichtsprozent Bisphenol A in Verkehr gebracht werden. Das stoppt das Verblassen nicht. USB- und LAN-Geräte ohne Funk liegen eher am unteren Ende einer Spanne von knapp siebzig Euro bis ungefähr der Mitte zwischen hundert und zweihundert Euro. Funkmodelle sitzen eher oben. Ein Fachhandelspreis ist in diesem Material nicht belegt.

Häufige Fragen

80 mm oder 58 mm für die Theke?
Für Kundenbeleg und Küchenbon ist 80 mm die Breite, die Theke und Küche in diesem Vergleich meinen. 58 mm ist die schmalere, oft mobile Klasse und hier nicht vertreten. Achten Sie zusätzlich auf die Druckbreite. Liegt sie bei 72 mm, bleibt ein Rand, und ein QR-Code am Rand des Layouts kann abgeschnitten werden, auch wenn die Rolle 80 mm breit ist.
Reicht USB, oder brauche ich LAN?
USB reicht, wenn ein einzelner PC neben der Kasse steht und der Bon nur dort entstehen soll. LAN brauchen Sie, sobald ein zweiter Platz, die Küche oder mehrere Kassen denselben Drucker oder einen zweiten Drucker im Netz ansprechen. Funk ersetzen Sie erst, nachdem die eigene App den Weg im Rückgabefenster ausgegeben hat. Ein Kabel, das niemand verlegen will, wird durch einen Titel mit WLAN nicht automatisch gültig.
Ist ESC/POS dasselbe wie die Freigabe meiner App?
ESC/POS ist die gemeinsame Befehlssprache inklusive Schnitt und Schubladenausgang. Ihre App kann trotzdem eine geschlossene Liste führen und Fremdgeräte ignorieren. Suchen Sie in der Hilfe nach dem Anschluss und nach einem konkreten Profil. Das Kürzel auf dem Karton ersetzt diese Suche nicht, auch wenn der Beschreibungstext einen bekannten Kassennamen nennt.
Macht WLAN den Drucker zur ordnungsgemäßen Kasse?
Der Funkweg ändert an der Pflicht nichts. Die TSE sitzt am Aufzeichnungssystem, der Drucker setzt Text auf Papier. Ein WLAN-Bondrucker ohne Kasse, die aufzeichnet und den Beleginhalt baut, erfüllt § 146a nicht. Mit Zustimmung kann der Beleg elektronisch sein. Dann fällt das Papier weg, die Kasse bleibt.
Woran erkenne ich einen Etikettendrucker, der nur ähnlich heißt?
Stehen Rollenbreiten um 20 bis 50 mm, ein Tastenfeld zum Beschriften oder das Format 4×6 beziehungsweise etwa 100 × 150 mm im Titel, ist das kein Kassenbon. Auch ein thermisches Verfahren macht daraus keinen Bondrucker. Der Belegdrucker in diesem Vergleich zieht eine 80-mm-Rolle und wird von der Kasse angesteuert.
Was tun, wenn das Amazon-Feld einen Scanner oder Seiten pro Minute nennt?
Lesen Sie das Feld als Katalogrest aus einem Raster für Multifunktionsgeräte. Duplex, Scanauflösung und Seiten pro Minute sind hier keine Bon-Leistung, solange der Beschreibungstext sie nicht als Thermobeleg in Millimetern je Sekunde erklärt. Die Vergleichstabelle der Hauptseite lässt solche Lücken stehen, statt sie in eine Funktion umzudeuten.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen zu Belegpflicht, TSE und Thermopapier; zuletzt abgerufen im Oktober 2026.

  1. Abgabenordnung § 146a (abgerufen am Oktober 2026)
  2. Abgabenordnung § 147 (abgerufen am Oktober 2026)
  3. Kassensicherungsverordnung § 6 (abgerufen am Oktober 2026)
  4. BZSt, DSFinV-K (abgerufen am Oktober 2026)
  5. BSI TR-03153 (abgerufen am Oktober 2026)
  6. Umweltbundesamt, Bisphenole (abgerufen am Oktober 2026)
  7. WKO, Bisphenol A in Thermopapier (abgerufen am Oktober 2026)
  8. Wikipedia, ESC/P (abgerufen am Oktober 2026)
  9. Wikipedia, Thermopapier (abgerufen am Oktober 2026)