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Drucker unter 100 Euro Kaufberatung

Aktualisiert: Oktober 2026

Sie haben ein Formular, ein Ticket oder ein einzelnes Foto und sollen sich zwischen Geräten entscheiden, deren Kaufpreis alle ähnlich niedrig wirkt. Diese Drucker unter 100 Euro Kaufberatung sortiert zuerst das eigene Volumen, dann Farbe und Scan, und erst danach die Extras. Die [Übersicht Drucker unter 100 Euro](/hub/drucken-scannen-kopieren/drucker-unter-100-euro) zeigt, welche Modelle in der Preisklasse liegen. Hier klären Sie, ob Sie darin bleiben. Ein Modellname ohne diese drei Fragen führt meist zum Gerät, das in der Schachtel günstig und im Betrieb ärgerlich ist.

Sie haben ein Formular, ein Ticket oder ein einzelnes Foto und sollen sich zwischen Geräten entscheiden, deren Kaufpreis alle ähnlich niedrig wirkt.

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Inhalt

Wofür die Klasse reicht

Wenigdruck mit gelegentlicher Farbe bleibt in der Patronenklasse. Ein Brief im Monat, ein Ticket und eine farbige Seite für die Schule passen dazu, solange das Gerät nicht wochenlang stillsteht. Als Faustregel reichen grob fünfzig Seiten im Monat. Darüber lohnt der Blick in die nächste Preisklasse. Händler nennen für Tintentanks oft erst etwa zweihundert Seiten; beide Werte sind Orientierung, keine eigene Messung. Lange Pausen und nur Text sprechen für einen kompakten Monolaser. Toner trocknet nicht an einer Düse ein, während Tinte im Stand je nach Modell spürbar verbraucht wird. Stiftung Warentest beschreibt genau diese Spanne. Der Preis dafür ist in dieser Klasse oft der Scanner. Der HP LaserJet M110w wird als reiner Textdrucker geführt; wer das Formular auf Glas legen will, bleibt bei einem Farb-Multifunktionsgerät und druckt ab und zu eine Seite. WLAN ist in dieser Preisklasse fast immer dabei, ein Vorlageneinzug nicht. Fehlt Farbe, ist der Laser die ehrlichere Technik. Kommt sie vor, bleibt die Tinte – und die nächste Frage gilt dem Stapel und dem zweiten Blatt.

Ausstattung, die man prüfen muss

Automatischer Duplex wendet das Blatt selbst. Manueller Duplex heißt, Sie nehmen es heraus und legen es neu ein. In den günstigeren Geräten der Klasse ist das Wenden der Normalfall. Der Canon PIXMA TS3750i führt Duplex als manuell, der Canon PIXMA TS4150i wendet selbst. Wer nur ein einseitiges Ticket druckt, merkt den Unterschied selten. Wer Vertragsseiten beidseitig braucht, merkt ihn bei jedem zweiten Blatt. Das Glas scannt eine Seite. Ein automatischer Vorlageneinzug zieht einen Stapel. Der Canon PIXMA TR4755i nennt Fax und einen Einzug für 20 Blatt, der Epson Workforce WF-2930DWF einen Einzug für 30 Blatt und kein Fax. CHIP beschreibt die Klasse so, dass Hersteller eher an LAN und Einzug sparen als an WLAN. Fehlen beide Zeilen im Listing, kaufen Sie sie nicht als selbstverständlich dazu. USB bleibt der Fallback, wenn das Funknetz zickt. Geschlossene Papierkassetten schützen das Papier bei Pausen besser als eine offene hintere Zufuhr. Das fehlende Extra ist meist verschmerzbar. Die falsche Patrone ist es nicht, sobald eine leere Farbe die anderen mitnimmt oder ein Abo die Kartusche an den Tarif bindet. Details dazu stehen bei den Druckkosten günstiger Drucker.

Wann mehr ausgeben

Die Klasse verlassen Sie, wenn das Volumen die Faustregel sprengt oder wenn Farbe, Scanner und monatelange Pause gleichzeitig gefordert sind. Ein Tintentank und ein Farblaser liegen preislich über dieser Schwelle. Beides zusammen, also Foto und wochenlanges Stillstehen mit echtem Scan, sprengt das, was unter 100 Euro realistisch ist. Prüfen Sie vor dem Wechsel noch die Patronenlogik. Einzelne Farben ersetzen nur die leere Farbe. Eine Kombifarbe ersetzt die ganze Einheit. Modelle mit der Kennung „e“ oder einem genannten Abo binden die Kartusche an den Tarif. Nach dem Ende des Plans arbeiten diese Spezialpatronen nicht weiter. Die Technikwahl selbst steht im Vergleich Tintenstrahl oder Laserdrucker.

Fazit: Volumen vor dem Modellnamen

Bleibt das Volumen klein und die Farbe selten, ist mehr Geld vor allem dann sinnvoll, wenn Ihnen Einzug, Kassette oder Fax im Alltag fehlen und Sie diese Lücke nicht mit dem Glas schließen wollen. Die Hauptseite zeigt die konkreten Geräte. Die Einsatzauswahl sortiert sie danach, ob Sie Farbe, Pause oder einen Stapel vor sich haben.

Häufige Fragen

Reicht die Klasse für Briefe, Tickets und gelegentliche Farbe?
Ja, wenn es bei wenigen Seiten im Monat bleibt und das Gerät nicht monatelang steht. Briefe, Tickets und eine einzelne Farbseite sind der Normalfall der Patronengeräte. Sobald daraus ein wöchentlicher Stapel wird, rechnen Sie Folgekosten und die nächste Preisklasse gegen, bevor Sie das günstigste Gehäuse nehmen.
Wann ist ein reiner Schwarz-Weiß-Laser die ehrlichere Wahl?
Wenn zwischen den Ausdrucken Wochen liegen und keine Farbe vorkommt. Toner trocknet nicht an der Düse ein. In dieser Klasse fehlt dem Laser dann meist der echte Scanner. Wer das Dokument auf Glas braucht, bleibt bei der Tinte und druckt gelegentlich eine Seite.
Brauche ich einen Vorlageneinzug oder reicht das Glas?
Eine Seite, ein Ausweis oder ein Formular liegen auf dem Glas. Ein Stapel von Verträgen oder Belegen braucht den Einzug. Der ist in der Klasse ein Plus, kein Standard. Fehlt er, scannen Sie Blatt für Blatt, auch wenn Fax oder Duplex sonst vorhanden sind.
Ist automatischer Duplex in der Klasse zu erwarten?
Nein. Viele günstigere Geräte erwarten, dass Sie das Blatt von Hand wenden. Automatisches Wenden steht bei besser ausgestatteten Modellen im Listing, nicht bei jedem WLAN-Drucker. Steht dort nichts, planen Sie den zweiten Griff ein.
Reicht WLAN oder brauche ich USB?
WLAN ist der übliche Weg und bei fast allen Geräten dieser Klasse genannt. USB rettet den Abend, wenn die App den Drucker nicht findet. Das Kabel liegt oft nicht bei. Gastnetz und eine getrennte Funkstrecke machen den Drucker unsichtbar, obwohl die Leuchte an ist.
Ab welchem Volumen sollte ich die Klasse verlassen?
Grob ab fünfzig Seiten im Monat lohnt der Vergleich mit einem teureren Tank oder Laser. Manche Händler setzen die Tankschwelle erst bei etwa zweihundert Seiten an. Farbe plus lange Pause plus Scanner gleichzeitig ist der deutlichere Grund, die Schwelle zu verlassen.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen zu Druckkosten, Normen und Rücknahme; zuletzt abgerufen im Oktober 2026.

  1. Stiftung Warentest – Drucker im Test (abgerufen am 11.10.2026)
  2. CHIP – Drucker unter 100 Euro (abgerufen am 11.10.2026)
  3. Computerbild – Canon-Tanks und Seitenkosten (abgerufen am 11.10.2026)
  4. ISO/IEC 24734 – Druckgeschwindigkeit (abgerufen am 11.10.2026)
  5. Blauer Engel DE-UZ 219 (abgerufen am 11.10.2026)
  6. ElektroG § 17 (abgerufen am 11.10.2026)
  7. HP Instant Ink (abgerufen am 11.10.2026)
  8. Umweltbundesamt – Blaue-Engel-Kriterien 2026 (abgerufen am 11.10.2026)