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Multifunktionsdrucker Kaufberatung: die richtige Reihenfolge

Aktualisiert: Oktober 2026

Sie stehen vor der Sortierung und der niedrigste Kaufpreis oder die höchste Seiten-je-Minute-Zahl gewinnt, obwohl Sie noch nicht wissen, ob Sie im Monat zwanzig oder zweihundert Blatt drucken. Diese Multifunktionsdrucker Kaufberatung legt die Entscheidung in eine feste Reihenfolge: zuerst das Volumen, dann das Verbrauchssystem, dann der Papierweg, zuletzt der Anschluss. Tempo und Sterne kommen danach. Die Geräte im [Vergleich der Multifunktionsdrucker](/hub/drucken-scannen-kopieren/multifunktionsdrucker) zeigen das Feld; hier geht es um die Kette, bevor Sie eine Zeile favorisieren.

Sie stehen vor der Sortierung und der niedrigste Kaufpreis oder die höchste Seiten-je-Minute-Zahl gewinnt, obwohl Sie noch nicht wissen, ob Sie im Monat zwanzig oder zweihundert Blatt drucken.

Unsere Top-Empfehlungen

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Testsieger

Brother Brother DCP-J1460DW
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Alternative

Epson Epson EcoTank ET-2862
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Inhalt

Volumen vor dem Verbrauchssystem

Bei wenigen Seiten im Monat kann das günstigere Gerät trotz teurer Patrone die günstigere Rechnung sein, weil der Kaufpreis die Folgekosten überwiegt. Stiftung Warentest trennt Anschaffung und Seitenpreis genau deshalb. Wer monatelang nichts druckt, zahlt eher für Eintrocknen und eine knappe Starterfüllung als für den Liter Tinte im Tank. Wer täglich Verträge und Formulare druckt, dreht die Logik um: Der Seitenpreis schlägt den Kaufpreis, und ein Tintentank wird erst dann interessant, wenn wirklich gedruckt wird. Als Faustregel aus Testüberblicken gilt: Patronenseiten liegen leicht im Bereich von fünf bis zehn Cent, Tanks deutlich darunter für Schwarzweiß und etwa ein bis zwei Cent für Farbe, Farblaser spreizen Schwarz und Farbe weiter auseinander. Das sind Klassen, keine Modellpreise. Erst wenn Sie Ihren Monatsschnitt ehrlich schätzen, lohnt die Gabel Patrone, Tank oder Toner. Die Physik dieser drei Systeme steht auf Tinte oder Laser.
Brother Brother DCP-J1460DW

Testsieger

Brother Brother DCP-J1460DW
9,0/10∼ 142,85 €

Papierweg erst nach der Tinte

Automatischer Duplexdruck, ein automatischer Vorlageneinzug und ein beidseitiger Einzug sind drei verschiedene Angaben. Duplex bedeutet, dass das Gerät beim Drucken selbst wendet. Der ADF zieht einen Stapel zum Scannen oder Kopieren; ohne Hinweis auf beide Seiten je Durchgang zieht er oft nur die Vorderseite. Beim HP Color Laser MFP 179fwg steht Duplex auf manuell und zweiseitiger Druck trotzdem auf ja – das ist kein automatischer Wendemechanismus. Brother DCP-J1360DW und DCP-J1460DW nennen automatischen Duplex und einen 20-Blatt-ADF, Fax fehlt. Canon PIXMA TS7750i hat ADF und Duplex, die Blattzahl des Einzugs fehlt. HP OfficeJet Pro 8122e und 9120e faxen und drucken laut Attribut beidseitig, der Scannertyp ist Flachbett, ein ADF ist nicht benannt. Wer Verträge beidseitig drucken und Stapel digitalisieren will, prüft diese Zeilen vor Tinte oder Laser; Multifunktionsdrucker fürs Homeoffice vertieft ADF, Fax und Scan-Ziel.

Tempo nur mit Messart, Anschluss nur namentlich

ISO/IEC 24734 misst die Druckproduktivität eines Auftrags und ersetzt ausdrücklich nicht die Nenngeschwindigkeit aus dem Titel. Kurze Aufträge hängen an der Zeit bis zur ersten Seite. Canon PIXMA TS7750i nennt im Tempo-Feld ISO-Seiten pro Minute, andere Listings schreiben Seiten pro Minute ohne Messart – beides ist nicht automatisch vergleichbar. Beim Anschluss zählen namentliche Angaben: Single-Band-WLAN, 5 GHz oder Dual-Band im Bullet. „Mobiles Drucken“ ersetzt weder AirPrint noch ein USB-Kabel im Karton. WLAN im Titel und nur USB im Netzwerkfeld kommen bei mehreren Canon-PIXMA-Zeilen vor – vor dem Kauf beide Zeilen lesen. Ethernet steht bei den Farblasern, beim Brother fehlt es. Der erste Druck steht auf Multifunktionsdrucker einrichten.

Starterfüllung, Chip und Abo

Drei Mechanismen im Listing sind nicht dasselbe: Dynamic Security oder eine Chip-Zeile, HP+ im Garantietext und ein Tintenabo wie Instant Ink oder PIXMA Print Plan. Starterreichweite und Nachkauf trennen: Brother nennt Starterpatronen je etwa 200 Seiten; wer Folgekosten rechnet, rechnet mit der Nachkaufkartusche oder Flasche, nicht mit dem ersten Satz. „Keine Chip-Sperre“ darf nur stehen, wenn das Listing sie ausschließt. Diese Lesepflicht kommt vor dem Sterneschnitt.

Fazit: welche Folgefrage wohin

Steht die Reihenfolge Volumen, Verbrauch, Papierweg, Anschluss, bleiben drei Folgefragen offen. Patrone, Tank oder Toner entscheidet die VS-Seite Tinte oder Laser. ADF, Duplex, Fax und Scan-Ziel im Vertragsalltag gehören ins Homeoffice. Welches Profil zu welchem Listing passt, ordnet bester Multifunktionsdrucker – ohne Universalsieger und ohne Euro-Betrag einzelner Modelle. Die Main-Tabelle bleibt der Ort, an dem Sie die Zeilen vergleichen, nachdem die Kette steht.

Häufige Fragen

Was entscheide ich zuerst: Seiten im Monat oder die höchste Seiten-je-Minute-Zahl?
Zuerst das Volumen. Bei seltenen Seiten trägt oft der niedrigere Kaufpreis, bei vielen Seiten der Seitenpreis. Die Seiten-je-Minute-Zahl aus dem Titel ist eine Nenngeschwindigkeit; ISO/IEC 24734 ersetzt sie nicht und misst die Produktivität eines Auftrags, nicht Ihren Alltag mit Einzelblättern.
Wann bleibt eine Patrone trotz höherem Seitenpreis günstiger als Tank oder Laser?
Wenn Sie monatelang kaum drucken und Pausen lang sind. Dann wiegen Eintrocknen und Starterfüllung schwerer als der niedrigere Centwert im Tank. Ein Tank lohnt sich erst, wenn genug Seiten laufen, dass der Nachschub aus Flaschen die höhere Anschaffung trägt.
Ist automatischer Duplex dasselbe wie ein automatischer Vorlageneinzug?
Nein. Duplex wendet das Blatt beim Drucken. Der ADF zieht Vorlagen zum Scannen oder Kopieren. Ein Gerät kann faxen und Duplex drucken, aber nur ein Flachbett zum Scannen haben, wie die OfficeJet Pro 8122e in den Feldern.
Was bedeutet ein Listing, in dem Duplex auf manuell steht und zweiseitiger Druck auf ja?
Das ist ein Widerspruch, keine zusätzliche Funktion. Manuell heißt, Sie wenden das Blatt selbst oder legen es erneut ein. „Zweiseitig ja“ kann den Treiber meinen, nicht die mechanische Wendeeinheit. Beim 179fwg und beim EcoTank ET-2862 stehen solche Zeilen nebeneinander.
Zählt die beworbene Seiten-je-Minute schon als ISO/IEC 24734?
Nur, wenn das Listing ISO ausdrücklich nennt, wie beim Canon PIXMA TS7750i. Sonst ist es Herstellerangabe oder Feld ohne Messart. Kurze Aufträge hängen zusätzlich an der Zeit bis zur ersten Seite.
Wie lese ich Starterfüllung, Chip-Hinweis und Tintenabo getrennt?
Starterfüllung ist der erste Satz im Karton, nicht die Dauerreichweite. Chip und HP+ betreffen den Nachkauf. Instant Ink oder PIXMA Print Plan sind Abo-Dialoge nach dem ersten Druck. Drei Zeilen, drei Entscheidungen – nicht ein Sterneschnitt.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen zu Druckproduktivität, Seitenkosten und Blauer Engel; zuletzt abgerufen am 12.10.2026.

  1. Stiftung Warentest, Kostenmethode (abgerufen am 12.10.2026)
  2. DE-UZ 219 Kriterien, Januar 2021, Version 5 (abgerufen am 12.10.2026)
  3. Factsheet Blauer Engel, Bürogeräte (abgerufen am 12.10.2026)
  4. ISO/IEC 24734:2021 (abgerufen am 12.10.2026)
  5. ISO/IEC 24711:2021 (abgerufen am 12.10.2026)
  6. CHIP, Tintentank-Test 2026 (abgerufen am 12.10.2026)
  7. PC-WELT, Tintentank 2026 (abgerufen am 12.10.2026)
  8. Umweltbundesamt, 19. Juni 2026 (abgerufen am 12.10.2026)