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Nadeldrucker für Durchschlag und Formulare: welcher Satz bleibt

Aktualisiert: Oktober 2026

Der alte Nadeldrucker steht noch neben dem neuen Laser, und auf dem Tisch liegen zwei verschiedene Blätter: ein Muster, das die Kasse schon als Blanko akzeptiert, und ein Satz, den die Apotheke in drei lesbaren Teilen sehen will. Ein Nadeldrucker für den Durchschlag ist nicht mehr die Antwort auf jedes Praxisformular. Er bleibt die Antwort, wo der Satz durchschreiben muss und eine digitale Kopie den Satz nicht ersetzt. Diese Seite sagt, welches Formular noch Anschlag braucht und wie die Lagenzahl auf dem Datenblatt steht. Den Filter davor führt die [Nadeldrucker-Kaufberatung](/hub/drucken-scannen-kopieren/nadeldrucker/sub/nadeldrucker-kaufberatung). Die fünf Geräte selbst liegen im [Vergleich](/hub/drucken-scannen-kopieren/nadeldrucker).

Der alte Nadeldrucker steht noch neben dem neuen Laser, und auf dem Tisch liegen zwei verschiedene Blätter: ein Muster, das die Kasse schon als Blanko akzeptiert, und ein Satz, den die Apotheke in drei lesbaren Teilen sehen will.

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Inhalt

Blanko und der Satz, der bleibt

Die Blankoformularbedruckung nach Anlage 2a des Bundesmantelvertrags Ärzte erlaubt zertifizierte Laser- und PTS-Tintenstrahler auf Sicherheitspapier. Viele KV-Muster brauchen deshalb keinen Nadeldrucker mehr. Muster 16 ist in den KV-Hinweisen kein Mehrfachsatz und kann als Originalvordruck auf einem Laser liegen. Das ist nicht das Betäubungsmittelrezept. Das BTM-Rezept bleibt ein Durchschlagsatz. KV-Merkblätter nennen dafür Nadeldrucker oder Handschrift, weil der Durchschlag die lesbaren Exemplare erzeugt. Nicht jedes Formular braucht noch einen Anschlag. Ist es Blanko auf Sicherheitspapier mit zertifizierter Tinte, bleibt der Laser. Ist es der dreiteilige BTM-Satz, bleibt der Durchschlag. Die Bauart wählen Sie danach auf bester Nadeldrucker nach Aufgabe.

Was die BfArM-FAQ zum Laser sagt

Die beiden Quellen sagen nicht denselben Satz, und sie werden hier nicht zu einem geglättet. Das KV-Merkblatt hält am Nadeldrucker oder an der Handschrift fest, weil der Satz durchschreiben soll. Die FAQ der BfArM zur Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung erlaubt einen Laser nur unter einer engen Bedingung: der Satz wird getrennt, jedes Blatt einzeln bedruckt und für eine durchschreibende Unterschrift wieder zusammengelegt. Drei lesbare Exemplare und eine Unterschrift bleiben. Eine digitale Archivkopie ersetzt den Satz nicht. Teil I und Teil II gehen zur Apotheke, Teil III bleibt in der Praxis. Ein Praxisbeispiel, an dem der Workaround scheitert: die drei Blätter werden im Laser einzeln bedruckt, danach lose abgeheftet, und die Unterschrift steht nur auf dem obersten Blatt. Ohne das Wiederauflegen schreibt die Unterschrift nicht durch.
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Lagenzahl auf dem Datenblatt

Auch der Nadeldrucker schafft nur so viele Lagen, wie das Datenblatt nennt. Die Schreibweise ist Original plus Kopien. 1+3 ist ein Original und drei Kopien, 1+6 ein Original und sechs Kopien. „Bis zu fünf Kopien“ im Shop ist mehrdeutig. Die Feature-Zeile „5 Kopien“ beim LX-350 und das Listing-Wort „illimité“ beim LQ-350 bleiben Listing-Wortlaut und werden nicht zu 1+4 oder unendlich geglättet. Die Nadelzahl ist kein Ersatz für diese Zeile. Neun Nadeln schlagen nicht automatisch mehr Lagen als 24. Der FX-890II wird als 2×9 Nadeln mit 1+6 geführt – 18 Nadeln sind zwei Neunerreihen. Beim LQ-630 bleiben „4+1“ und „1+3“ nebeneinander stehen. Den Schrift-Trade-off lesen Sie auf 9 oder 24 Nadeln, ohne daraus die Lagenzahl abzuleiten.

Lieferschein und die fünf Listings

Im Lager ist der Durchschlag oft ein Endlos-Lieferschein mit Lochrand. Buchhaltung, Lager und Fahrer brauchen je eine Lage, und die Bahn ist länger als ein A4-Blatt. Der Ablauf, dieselbe Zoll-Länge an Menü und Bahn zu setzen, liegt auf Endlospapier am Nadeldrucker. Im Set nennen nur zwei Geräte überhaupt eine Kopienzeile: LX-350 mit „5 Kopien“, LQ-350 mit „illimité“. LQ-630, PLQ-35 und LQ690IIN haben keine Kopienzahl. Eine fehlende Kopienzeile heißt nicht, dass das Gerät jeden Satz schafft. Sie heißt, dass dieser Vergleich die Lagenzahl nicht belegt. Den Satz in der Hand mit dem Datenblatt zu vergleichen, ist der Schritt vor der Bestellung.

Häufige Fragen

Welche Praxisformulare dürfen auf Blanko, und welches bleibt ein Durchschlagsatz?
Viele KV-Muster dürfen als Blankoformular auf Sicherheitspapier mit zertifiziertem Laser oder PTS-Tintenstrahler liegen. Muster 16 ist kein Mehrfachsatz und kann als Originalvordruck auf dem Laser bleiben. Das BTM-Rezept bleibt ein Durchschlagsatz. KV-Merkblätter nennen dafür Nadeldrucker oder Handschrift.
Darf ein Laser das BTM-Rezept bedrucken?
Das KV-Merkblatt bleibt bei Nadeldrucker oder Handschrift. Die BfArM-FAQ erlaubt den Laser nur, wenn der Satz getrennt, jedes Blatt einzeln bedruckt und für eine durchschreibende Unterschrift wieder zusammengelegt wird. Eine digitale Kopie ersetzt den Satz nicht.
Ersetzt eine digitale Kopie den dreiteiligen Satz?
Nein. Die Archivdatei ersetzt die drei Exemplare nicht. Teil I und Teil II gehen zur Apotheke, Teil III bleibt in der Praxis. Eine Unterschrift nur auf dem obersten Blatt, ohne Wiederauflegen, schreibt nicht durch.
Was bedeutet 1+3, was bedeutet 1+6?
1+3 ist ein Original plus drei Kopien, 1+6 ein Original plus sechs Kopien. Das sind verschiedene Geräte. Die Shop-Formel „bis zu fünf Kopien“ sagt nicht, welche der beiden Zahlen gemeint ist. Sie lesen Original plus Kopien auf dem Datenblatt.
Warum ist „fünf Kopien“ im Shop keine Lagenzahl?
„Bis zu fünf Kopien“, die Feature-Zeile „5 Kopien“ und das Wort „illimité“ lassen offen, ob das Original mitzählt. Sie sind keine Schreibweise 1+3 oder 1+6. Im Set tragen nur LX-350 und LQ-350 überhaupt eine solche Zeile.
Hängt die Lagenzahl an 9 oder an 24 Nadeln?
Nein. Die Lagenzahl steht extra. Ein FX-890II wird als 2×9 Nadeln mit 1+6 geführt, und manche 24-Nadler sind ebenfalls auf 1+6 spezifiziert. Weder der Neuner noch der 24-Nadler schafft deshalb jeden Satz.
Welche der fünf Listings nennen überhaupt eine Kopienzahl?
Der LX-350 nennt im Feature „5 Kopien“, der LQ-350 im Listing „illimité“. LQ-630, PLQ-35 und LQ690IIN nennen keine Kopienzahl. Offene Felder bleiben offen. Eine Nadelzahl im Titel ersetzt die fehlende Lagenzeile nicht.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen aus Datenblättern, Lärmregeln und Formularhinweisen; zuletzt abgerufen im Oktober 2026.

  1. Epson Deutschland, Datenblatt LQ-350 (abgerufen am 12.10.2026)
  2. Epson-Handbuch LQ-2190, Papierwege und Papierstärkehebel (abgerufen am 12.10.2026)
  3. Wikipedia: Nadeldrucker (abgerufen am 12.10.2026)
  4. BAuA ASR A3.7 Lärm (abgerufen am 12.10.2026)
  5. DGUV Information 215-410, Lärm (abgerufen am 12.10.2026)
  6. KVB-Merkblatt Blankoformularbedruckung (abgerufen am 12.10.2026)
  7. Dampsoft-Druckerliste (abgerufen am 12.10.2026)
  8. ChannelPartner, Band-Rechenbeispiel FX-890 (abgerufen am 12.10.2026)