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Shimano Bremsscheibe einbremsen: zwei Verfahren

Aktualisiert: Oktober 2026

Die neue Scheibe sitzt, der Hebel kommt früh, und beim ersten Stopp quietscht es. Sie stehen mit dem Rad an einer leeren Straße und sollen wissen, welche Zahl gilt. Shimano Bremsscheibe einbremsen heißt, eine Reibschicht aufzubauen, bevor Sie die Kraft beurteilen. In der [Übersicht der Shimano-Bremsscheiben](/hub/fahrradraeder-zubehoer/shimano-bremsscheibe) stehen die Rotoren, diese Seite sagt, was nach dem Aufziehen passiert. Shimano dokumentiert zwei Verfahren mit unterschiedlichen Zahlen. Ein Blog nennt eine dritte. Die drei Angaben werden hier nicht zu einem Mittelwert verrechnet. Zwanzig und zehn ergeben nicht fünfzehn.

Die neue Scheibe sitzt, der Hebel kommt früh, und beim ersten Stopp quietscht es. Sie stehen mit dem Rad an einer leeren Straße und sollen wissen, welche Zahl gilt.

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Inhalt

Zwei dokumentierte Verfahren, plus eine Werkstattfassung

Die Händlermappe DM-MADBR01 beschreibt, dass die Bremskraft in der Einbremszeit erst ansteigt. Sie bremsen je Seite mindestens zwanzigmal mäßig bis auf Gehgeschwindigkeit, vorn vorsichtig, weil das Rad bei zu hartem Zug blockieren kann. Das Sicherheitsblatt für 2-Kolben-Scheibenbremsen formuliert es anders: etwa 20 Meter mit gezogenem Hebel, mindestens zehnmal, Tretunterstützung aus. Bleibt der Motor an, können sich Scheibe und Belag verfärben und Geräusche bleiben. Kurbelix und Bavarian Bike nennen etwa dreißig Wiederholungen aus 25 bis 30 km/h, dazu eine entfettete Scheibe. Das ist eine dritte Quelle, keine Shimano-Mappe. Beides zu stapeln, bis die Scheibe glüht, steht in keiner der beiden Schriften. Aufnahme und Größe klären Sie vorher in der Kaufberatung zur Shimano-Bremsscheibe.

Fläche entfetten, nicht blockieren

Die Reibfläche muss frei von Fett und Montageöl sein. Bavarian Bike und Kurbelix nennen das Entfetten vor dem Einbremsen. Finger auf der blanken Bahn tragen Hautfett ein, das die Schicht ungleich macht. Blockieren Sie das Rad beim Üben nicht dauerhaft: Ein stehendes Rad mit durchgezogenem Hebel im Hof baut keine gleichmäßige Spur und überhitzt den Belag an einer Stelle. Beispiel: Sie ziehen den Hebel zehn Sekunden im Stand, hören ein Quieken und tauschen die Scheibe wieder. Zwanzig mäßige Stopps auf freier Strecke, vorn mit Reserve, zeigen erst, ob die Kombination trägt. Die 40 Nm am Center-Lock-Ring gehören zur Montage und stehen bei Centerlock oder 6-Loch.

Wenn es nach dem Einbremsen quietscht

Quietschen in den ersten Kilometern ist in den Rezensionen häufig und oft die fehlende Schicht. An der SM-RT26 bleibt es in Texten etwa die ersten 50 km, bei Nässe und mit neuen Tektro-E10.11-Belägen. An der 160-mm-SM-RT10 verschwindet es in Stimmen erst nach dem Anschleifen. Eine Rezension zur 180-mm-SM-RT10 beschreibt Quietschen, das sich nicht beheben ließ. Dann liegen Sattel, Belag oder eine verformte Scheibe näher als eine weitere Runde Einbremsen. Metallbeläge auf einer Resin-only-Scheibe quietschen nicht nur, sie beschädigen die Fläche. Welche Serie das verbietet, steht unter Resin oder Metall.

Ab welcher Dicke die Scheibe fertig ist

Die deutschen Shimano-Mappen setzen die Grenze so: Die Scheibe bleibt nur im Einsatz, solange sie stärker als 1,5 mm ist. Sichtbares Aluminium, ein Riss oder eine Verformung beenden den Rotor ebenfalls. DIN EN ISO 4210-4:2023 prüft Fahrradbremsen und nennt keine Shimano-Mindestdicke. Messen Sie an der Reibfläche, nicht am Amazon-Attribut, das bei einer Zeile „1 Millimeter“ als Durchmesser führt. Beläge tauschen Sie bei 0,5 mm Reibmaterial oder bei Öl. Eine neue Scheibe auf abgefahrenen Belägen bremst die Schicht nicht ein, sie schleift Träger auf die Bahn.

Häufige Fragen

Darf der Motor beim Einbremsen an sein?
Nein, wenn Sie das 2-Kolben-Blatt fahren. Die Unterstützung bleibt aus, sonst drohen Verfärbung und Geräusch. Die Mappe spricht von mäßigem Bremsen bis Gehgeschwindigkeit, kontrolliert und nicht mit Schub. Schalten Sie die Unterstützung aus, bevor Sie die Wiederholungen zählen.
Kann ich einen öligen Resin-Belag retten?
Nein. Öl im Reibmaterial wird getauscht, nicht ausgewaschen und nicht mit WD-40 behandelt. Der belagsseitige Film überträgt sich sonst auf die neue Scheibe. Ein frisches Paar und eine entfettete Bahn sind der Weg zurück zur Schicht.
Was tun bei Schlag an der neuen Scheibe?
Zuerst den Sattel ausrichten. Bleibt ein Streifen bei jeder Umdrehung, ist die Scheibe verzogen, nicht uneingebremst. Leichten Schlag behebt ein Rotor-Tool in der Werkstatt. Eine geknickte, gerissene oder bis aufs Aluminium abgeschliffene Scheibe wird ersetzt. Einbremsen glättet keine Falte.
Muss der Sattel nach dem Wechsel neu stehen?
Ja, sobald die neue Scheibe anders sitzt als die alte. In einer Rezension zur SM-RT30 in 203 mm stand der MT200 nach dem Wechsel schief, bis er neu ausgerichtet war. Erst danach beurteilen Sie Quietschen als Frage der Schicht.
Warum quietscht es trotzdem?
Bei Nässe und mit fremden Belägen bleibt das Geräusch länger. Schleifen bei jeder Umdrehung ist dagegen Schlag oder ein schiefer Sattel. Öl und ein falscher Metallbelag bleiben, auch nach zwanzig Stopps.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen aus dem Research-Digest; zuletzt abgerufen am 11.10.2026.

  1. Shimano-Kompatibilität C-461 (abgerufen am 11.10.2026)
  2. Händlermappe DM-MADBR01 (abgerufen am 11.10.2026)
  3. Shimano 2-Kolben-Sicherheitsblatt (abgerufen am 11.10.2026)
  4. Shimano RT-CL800 (abgerufen am 11.10.2026)
  5. DIN EN ISO 4210-4:2023 (abgerufen am 11.10.2026)
  6. DIN-Broschüre EN 15194 (abgerufen am 11.10.2026)
  7. BIKE Größenartikel (abgerufen am 11.10.2026)
  8. Bike-Components 6-Loch gegen Center Lock (abgerufen am 11.10.2026)