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microSD Geschwindigkeitsklasse: was die Logos wirklich zusagen

Aktualisiert: Oktober 2026

Sie halten eine Karte in der Hand, auf der C10, U1, U3, V30, A1 und A2 gleichzeitig stehen, und daneben eine Lesegeschwindigkeit von 140, 190 oder 200 MB/s. Die microSD Geschwindigkeitsklasse ist die Mindestschreibzusage, die große Zahl ist die Spitze beim Lesen. Dazwischen liegt der Bus, bei gewöhnlichen Karten UHS-I mit theoretisch 104 MB/s. Im [Vergleich der Micro-SD-Karten](/hub/festplatten-speicherkarten/micro-sd-karte) sehen Sie, welches Listing welches Logo setzt. Hier bleiben die Logos auseinander, damit klar ist, welches Symbol Ihr Gerät erwartet.

Sie halten eine Karte in der Hand, auf der C10, U1, U3, V30, A1 und A2 gleichzeitig stehen, und daneben eine Lesegeschwindigkeit von 140, 190 oder 200 MB/s.

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Inhalt

Drei Logos, zwei Geschwindigkeiten

Class 10 und U1 sichern beide 10 MB/s Mindestschreiben. U3 und V30 sichern beide 30 MB/s. V60 und V90 bleiben UHS-II vorbehalten, also einer zweiten Pinreihe, die auf der üblichen microSD mit einer Pinreihe fehlt. Eine U3-Karte trägt oft noch C10, weil ältere Hosts das ältere Symbol lesen. Die höhere Zusage gilt, wenn der Host dasselbe Symbol erwartet. Die SD Association sagt, dass die Symbole von Host und Karte zusammenpassen müssen, sonst bleibt die erwartete Schreibrate aus. Filmen Sie in 4K und die Kamera verlangt V30, sichert eine Karte mit nur C10 und U1 weiterhin 10 MB/s, auch wenn ein Werbesatz 4K nennt.

Was UHS-I wirklich begrenzt

UHS-I liegt theoretisch bei 104 MB/s. Alles, was auf der Packung darüber liegt, ist eine Leseobergrenze mit proprietärer Technik und einem passenden Leser. 190 oder 200 MB/s kommen in einem normalen Handy-Slot so nicht an. Ein Kartenleser, der die proprietäre Rate spricht, kann sie zeigen, während der Slot in Telefon oder Konsole an der Busgrenze bleibt. Ein Ultra-Listing kann deshalb 140 MB/s lesen nennen und trotzdem U1 tragen. Die 140 MB/s sind die Spitze, U1 ist die Schreibzusage von 10 MB/s. Wiederholt das Schreibfeld dieselbe Zahl als Schreiben, widerspricht es dem Logo und bleibt ein Widerspruch im Listing, keine zweite Klasse.

A1 und A2

A1 sichert nach der SD Association 1.500 Lese-IOPS, 500 Schreib-IOPS und 10 MB/s am Stück. A2 sichert 4.000 Lese-IOPS, 2.000 Schreib-IOPS und ebenfalls 10 MB/s. Die IOPS zählen kleine, verstreute Zugriffe, wie ein Smartphone sie beim Öffnen ausgelagerter Apps macht. Beide Logos sichern beim sequenziellen Schreiben nur dieselben 10 MB/s wie Class 10. A2 gilt voll nur, wenn Host und Karte A2 können. Spricht das Handy nur A1, bleibt mindestens die A1-Leistung, auch wenn A2 aufgedruckt ist. Für Video zählt diese Klasse an anderer Stelle: 4K hängt an V30, nicht an den IOPS.

Welches Logo reicht wofür

Full HD im Smartphone trägt Class 10 oder U1, dazu A1, wenn Apps auf der Karte liegen. 4K in Drohne und Actioncam trägt U3 und V30. Aktuelle GoPro-Modelle nennen zusätzlich A2. Die Dashcam im Loop braucht V30 weiterhin; die Haltbarkeit ist eine eigene Serie und gehört nicht in diese Klassenlehre. Wie Gerät und Kapazität zusammenpassen, sortiert die Kaufberatung zur microSD-Karte. Welche Linie zu welchem Einsatz passt, steht bei der besten microSD-Karte. Nintendo Switch, OLED und Lite erwarten UHS-I. Die Switch 2 verlangt für Spiele microSD Express; das führt microSD für die Nintendo Switch aus. V60 setzt auf der üblichen microSD den falschen Bus voraus.

Häufige Fragen

Ist Class 10 dasselbe wie U1?
Beide sichern 10 MB/s Mindestschreiben. Class 10 ist die ältere Speed Class, U1 die UHS-Speed-Class für UHS-Busse. Auf vielen Karten stehen beide Logos nebeneinander. Für Full HD reicht diese Stufe oft. Für 4K mit einer Zusage von 30 MB/s lesen Sie U3 oder V30.
Ist U3 dasselbe wie V30?
Beide sichern 30 MB/s Mindestschreiben. U3 gehört zur UHS-Speed-Class, V30 zur Video-Speed-Class. Eine Karte kann beide Logos tragen. Der Host sollte das Symbol erwarten, das er ausweist. Ein U1-Host behandelt eine V30-Karte nicht automatisch als 30-MB/s-Karte.
Warum steht auf einer U3-Karte noch C10?
C10 bleibt für Hosts stehen, die nur die alte Speed Class lesen. Die höhere Zusage ist U3 oder V30, wenn der Host dieses Symbol kennt. Fehlt dem Host die neuere Klasse, rechnet er mit 10 MB/s, auch wenn V30 aufgedruckt ist.
Kommen 190 oder 200 MB/s im Handy an?
Im normalen UHS-I-Slot liegt die theoretische Grenze bei 104 MB/s. Darüber liegt eine Leseobergrenze, die proprietäre Technik und einen passenden Leser braucht. Die Schreibklasse bleibt davon unberührt: U1 sichert 10 MB/s, V30 sichert 30 MB/s.
Hilft A2 ohne A2-Handy?
A2 greift voll nur als Paar aus Host und Karte. Ohne A2 im Telefon bleibt mindestens die Leistung von A1, also 1.500 Lese-IOPS und 500 Schreib-IOPS bei 10 MB/s am Stück. In einer Actioncam, deren Hersteller A2 nennt, kann dieselbe Karte die Klasse nutzen.
Braucht V60 eine zweite Pinreihe?
V60 und V90 setzen UHS-II oder schneller voraus. Diese Karten haben eine zweite Pinreihe. Die übliche microSD im Handy, in der Dashcam und in der ersten Switch hat eine Reihe und bleibt bei UHS-I. V30 ist dort die hohe Videoklasse.
Wo steht die Mindestschreibgeschwindigkeit, wenn nur „bis zu“ dasteht?
„Bis zu“ ist die Obergrenze, meist beim Lesen. Die Mindestschreibzusage steht im Logo: 10 MB/s bei C10 und U1, 30 MB/s bei U3 und V30. Fehlt das Logo und fehlt eine eigene Schreibzahl, ist die Zusage offen. Prüfen Sie das Symbol, bevor Sie die größte Zahl auf der Schachtel als Schreibtempo nehmen.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen aus der Recherche; Stand Oktober 2026.

  1. SD Association, Speed Class (abgerufen am 12.10.2026)
  2. SD Association, Application Performance Class (abgerufen am 12.10.2026)
  3. SD Association, Bus Speed (abgerufen am 12.10.2026)
  4. Samsung DE, SD/SDHC/SDXC (abgerufen am 12.10.2026)
  5. Nintendo DE, microSD-FAQ (abgerufen am 12.10.2026)
  6. GoPro, microSD Card Considerations (abgerufen am 12.10.2026)
  7. SPIEGEL, gefälschte USB-Sticks und Micro-SD (abgerufen am 12.10.2026)
  8. Verbraucherzentrale, Gewährleistung (abgerufen am 12.10.2026)