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SDXC formatieren

Aktualisiert: Oktober 2026

Sie schieben die 64-GB-Karte in die Kamera, das Display meldet einen Fehler, oder der Rechner öffnet sofort einen Format-Dialog. Bevor Sie SDXC formatieren, trennen Sie drei harmlose Ursachen von einem defekten Speicher: der Schreibschutzschieber, ein Dateisystem, das die Kamera ablehnt, und ein Host, der die Karte auf eine zu kleine Partition schneidet. Die Karten dieser Kategorie und ihre Listing-Widersprüche stehen auf der [Hauptseite zu SDXC (64 GB)](/hub/festplatten-speicherkarten/sdxc-64-gb). Ob der Slot SDXC überhaupt darf, klärt die [SDXC 64 GB Kaufberatung](/hub/festplatten-speicherkarten/sdxc-64-gb/sub/sdxc-64-gb-kaufberatung). Hier geht es um die Karte, die schon im Schacht steckt.

Sie schieben die 64-GB-Karte in die Kamera, das Display meldet einen Fehler, oder der Rechner öffnet sofort einen Format-Dialog.

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Bevor irgendetwas gelöscht wird

Sichern Sie zuerst, was der Rechner oder ein zweites Gerät noch lesen kann. Ein Format löscht das Verzeichnis, auch wenn die Daten physikalisch noch eine Weile liegen. Danach prüfen Sie den Schieber an der linken Schmalseite. Er ist ein mechanischer Hinweis, den der Host ausliest. Die Karte selbst sperrt sich dadurch nicht. Steht der Schieber auf Lock, verweigert die Kamera das Schreiben und meldet die Karte oft als gesperrt. Schieben Sie ihn zurück auf die Aufnahmeposition und setzen Sie die Karte neu ein, bis sie hörbar sitzt. Ein zweiter SDXC-Leser zeigt, ob die Meldung am ersten Gerät hängt. Sony nennt dafür Sitz, Lock auf Aufnahme und das erste Format in der Kamera. Ein freier Schieber heilt einen Host, der SDXC nicht spricht. Erst wenn Sitz und Schalter passen und ein zweites Gerät dieselbe Meldung zeigt, ist ein Dateisystem die nächste plausible Ursache.

Das erste Format gehört in die Kamera

Das Standarddateisystem einer SDXC ist exFAT. Samsung und SanDisk beschreiben die Familie ab 64 GB so, und ein SDXC-Host erwartet genau das. Sony rät, die Karte in der Kamera zu formatieren und den Format-Dialog am PC nicht blind zu bestätigen. Ein Format vom Rechner auf ein Dateisystem, das die Kamera nicht führt, erzeugt genau die Meldung, die wie ein Defekt aussieht. Panasonic nennt im Hilfetext zu LUMIX für 64 GB FAT32 oder exFAT. Das ist eine abweichende Hilfezeile. Die Norm der Kartenfamilie bleibt exFAT. Der gemeinsame Weg beider Hersteller ist das Format im Kameramenü, das die Ordner anlegt, die der Body später beschreibt.

Wenn der Rechner nur die Hälfte sieht

Zwei verschiedene Anzeigen werden oft in einen Topf geworfen. 64 GB dezimal entsprechen etwa 59,6 GiB in der Anzeige von Windows und macOS. Diese Lücke ist die Umrechnung und kein Betrug. Fehlen dagegen rund die Hälfte und der Rechner zeigt etwa 32 GB, hat ein SDHC-Host oder ein falsches Format die Partition beschnitten. SanDisk beschreibt genau diesen Fall: Die Karte lässt sich an einem SDXC-fähigen Leser mit dem SD Formatter wieder auf die volle Kapazität setzen. Dabei wird der Inhalt gelöscht. Sichern Sie also auch hier zuerst. Danach nutzen Sie einen Leser, der SDXC spricht, und den SD Formatter, den SanDisk für diesen Zweck nennt. Ein USB-Stick-Format oder die Bordmittel, die FAT32 erzwingen wollen, wiederholen den Schnitt. Der Formatter holt die Kapazität zurück und ist kein Reparaturprogramm für eine tote Karte. Starten Sie ihn nicht auf der einzigen Karte, auf der die einzigen Fotos liegen, solange ein anderes Gerät die Dateien noch kopieren kann.

Wann die Karte nicht mehr die Ursache ist, die man formatiert

Ein Formatter holt eine geschrumpfte Partition zurück. Er holt keinen Speicher zurück, der keine Blöcke mehr schreibt. Wiederkehrende Kartenfehler im Kameramenü, ein Schreibschutz, der sich am Schieber nicht lösen lässt, und ein Kapazitätstest mit Fehlern sind der Punkt, an dem weiteres Formatieren die Daten nur noch ein zweites Mal löscht. Eine defekte Karte in einem Doppelpack ist ein Ausfall dieser einen Karte. Die zweite kann noch lesbar sein. Retten Sie, was der zweite Slot noch hergibt, und legen Sie die fehlerhafte Karte beiseite.

Häufige Fragen

In der Kamera oder am PC formatieren?
Formatieren Sie in der Kamera, die aufnehmen soll. Sie legt exFAT und die Ordner an, die der Body erwartet. Ein Format am PC ist der häufige Grund, aus dem die Karte danach als unbekannt gilt. Panasonic nennt in einer Hilfezeile auch FAT32, die Norm bleibt exFAT. Den Dialog am Rechner bestätigen Sie erst nach der Sicherung.
Was bedeutet der Schieber an der Seite?
Der Schieber ist der Schreibschutz, den der Host abfragt. Steht er auf Lock, verweigert die Kamera das Schreiben. Die Karte selbst schaltet keinen internen Schutz um. Schieben Sie ihn auf Aufnahme und setzen Sie die Karte neu ein. Bleibt die Meldung, prüfen Sie Dateisystem und ob der Slot SDXC spricht. Ein Schieber, der von selbst auf Lock rutscht, erzeugt den Fehler bei jedem zweiten Einlegen.
Warum zeigt der Rechner keine 64 GB?
Etwa 59,6 GiB sind die normale Umrechnung von 64 dezimalen Gigabyte. Zeigt der Rechner etwa 32 GB, hat ein SDHC-Host die Partition beschnitten. SanDisk beschreibt den SD Formatter an einem SDXC-Leser, der die Kapazität zurücksetzt und dabei löscht. Sichern Sie vorher. Die GiB-Anzeige allein ist kein Grund, die Karte neu zu beschreiben.
Die Karte ist nach dem Format nur noch 32 GB. Ist sie kaputt?
Eine Anzeige um 32 GB nach einem Format am alten Leser ist eine beschnittene Partition. Am SDXC-Leser kann der SD Formatter die volle Größe zurückholen. Kaputt wäre sie, wenn danach immer noch Platz fehlt oder ein Kapazitätstest Fehler meldet. Den Test starten Sie nur auf einer leeren Karte, weil er den Inhalt überschreibt.
Darf ich für ein altes Gerät auf FAT32 gehen?
Nur wenn dessen Anleitung FAT32 ausdrücklich verlangt. Für die Kamera ist exFAT die Norm. Windows setzt eine 64-GB-Karte laut einem Käufertext nicht direkt auf FAT32. Fremdsoftware, die das erzwingt, macht die Karte für viele Kameras unlesbar, bis Sie sie dort neu formatieren. Der Sonderweg gilt für das alte Handheld.
Löscht der SD Formatter die Fotos?
Ja. Er stellt eine auf etwa 32 GB beschnittene SDXC wieder her und löscht den Inhalt. SanDisk beschreibt ihn für genau diesen Fall an einem SDXC-Leser. Kopieren Sie die Dateien, bevor Sie ihn starten. Fehlt danach immer noch Speicher, ist die Partition nicht mehr die Ursache, und ein Kapazitätstest auf der vollen Karte wäre der nächste Datenverlust.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen aus dem Research-Digest; zuletzt abgerufen am 12.10.2026.

  1. Samsung: SD, SDHC und SDXC (abgerufen am 12.10.2026)
  2. SanDisk: Spezifikationen und Kompatibilität (abgerufen am 12.10.2026)
  3. SD Association: Speed Class (abgerufen am 12.10.2026)
  4. SD Association: Application Performance Class (abgerufen am 12.10.2026)
  5. Sony: Karte nicht erkannt (abgerufen am 12.10.2026)
  6. Sony: exFAT und Format (abgerufen am 12.10.2026)
  7. SanDisk: SD Formatter (abgerufen am 12.10.2026)
  8. heise: H2testw (abgerufen am 12.10.2026)