Unabhängiger Vergleich, ggf. Vergütung durch Shop-Links. Mehr Infos

Behringer Mischpult Kaufberatung: erst die Mikrofone, dann der Name

Aktualisiert: Oktober 2026

Sie haben am Donnerstag Probe, zwei Kondensatormikrofone und ein Keyboard, und in der Liste stehen Zwölf, Zweiundzwanzig und Vierzig so, als wäre die größere Zahl automatisch die richtige. In dieser Behringer Mischpult Kaufberatung zählt zuerst, was gleichzeitig offen sein muss: Mikrofone, eine Stereosumme, ein eigener Monitorweg, ein Speicher für die nächste Show. Die Zahl im Modellnamen ist eine Input-Zählung auf dem Datenblatt. Die Mikrofonvorstufen stehen in einer eigenen Zeile, der Preis kommt danach. Die Geräte mit Bewertungen liegen im [Vergleich Behringer-Mischpult](/hub/home-studio-zubehoer/behringer-mischpult).

Sie haben am Donnerstag Probe, zwei Kondensatormikrofone und ein Keyboard, und in der Liste stehen Zwölf, Zweiundzwanzig und Vierzig so, als wäre die größere Zahl automatisch die richtige.

Unsere Top-Empfehlungen

Inhalt

Was die Kanalzahl nicht sagt

Ein Zwölf-Kanal-XENYX stellt zwölf Mikrofonbuchsen in Aussicht und liefert sie nicht. Beim X1204USB listet der Fachhandel vier Mikrofoneingänge und sechs gleichzeitig nutzbare Kanäle, obwohl der Name zwölf Inputs nennt. Die übrigen Wege sind Line. Für eine Schul-AG mit vier Spracheingängen reicht das. Sechs Mikrofone gleichzeitig bleiben offen. Das X2222USB dreht dieselbe Zählung um. Der Name sagt 22 Inputs, die Ausstattung nennt acht phantomgespeiste Mikrofonvorstufen. Acht Mikrofone sind damit ein belegter Wert. Die restlichen Kanäle bleiben Line, Stereo-Returns oder Effektwege. Vier Gesangsmikrofone, eine Akustikgitarre, ein Bass über eine DI-Box und zwei Overheads sind acht Mic-Wege: am X1204USB fehlen dafür vier Vorstufen, am X2222USB geht die Belegung auf. Steht in der Zeile Mikrofonvorverstärker nur XENYX und die Zahl fehlt, ist die Mic-Zahl nicht belegt.

Drei Behringer-Familien und zwei Irrläufer

XENYX, X Air und X32 sind drei Bedienungen mit eigenem Ausbau. Das XENYX ist ein analoges Reglerpult mit Gain, EQ und Fader auf der Fläche, Ein-Knopf-Kompressor auf den Mono-Kanälen und 16 Effekt-Presets. Die Probe speichert es nicht. Den Gegensatz hält Behringer analog oder digital fest. X Air teilt App, WLAN oder Ethernet und vier Stereo-Effekt-Slots, nicht die Vorstufen: XR12 vier MIDAS, XR16 acht im Rack, X18 sechzehn bei 18 Eingängen. AES50 fehlt. Das X32 Compact ist die Konsole mit 16 lokalen MIDAS-Vorstufen, 40 mixbaren Kanälen und Ausbau über AES50. Die 40 Kanäle sind Wege im Mix, bei 15,4 kg. Der RX1602 ist ein Line-Mixer ohne Mic, der NOX101 ein Zwei-Kanal-DJ-Mixer. Fremdmarken in der Liste erben keine XENYX- oder MIDAS-Vorstufe.

USB, Monitore und Phantomspeisung

USB am XENYX ist eine Stereoschnittstelle: zwei Wege zum Rechner, zwei zurück, Summe hin und Playback zurück. Der Fachhandel weist Multitrack für das X1204USB ausdrücklich zurück. XR12 und XR16 schreiben unkomprimiertes Stereo auf einen Stick. Mehrkanal-USB beschreibt der Titel des X18, 32×32 die Broschüre des X32 Compact. Ein Aux-Weg vor dem Fader schickt der Bühne einen anderen Mix als dem Saal. Kleine XENYX haben wenige Aux-Wege, die Konsole deutlich mehr Busse. Phantomspeisung brauchen Sie nur am Kondensator. Dynamische Mikrofone an symmetrischer Leitung vertragen 48 V im Normalfall. Unsymmetrisch gebrückte Stecker, Pin 1 auf Pin 3, gehören laut XENYX-Handbuch nicht an die Mic-Buchse. Die Schaltreihenfolge steht unter Behringer Mischpult anschließen.

Welche Klasse wohin

Das X1204USB passt für Musikschule, Streaming und kleine Veranstaltungen, wenn vier Mic-Ins reichen und die Aufnahme eine Stereodatei sein darf. Das X2222USB passt, wenn acht Mikrofone und Subgruppen auf der Fläche liegen. Beide merken sich den Mix nicht. XR12: vier Vorstufen, leichter Kasten, Ethernet als Plan B, weil das interne WLAN in den Bewertungen abreißt. XR16: acht Vorstufen, Rack, Stereostick. X18: sechzehn Vorstufen und Mehrkanal-USB, ohne Stagebox. Das X32 Compact lohnt bei Szenen, vielen Bussen und späterer Stagebox und ist für einen Podcast mit einem Mikrofon zu viel Pult. Ein DJ-Set bleibt beim NOX101, eine Keyboard-Summe ohne Mikrofon beim RX1602. Die Entscheidung ist eine Familie plus drei Grenzen: Mic-Zahl, USB-Art, Monitor.

Häufige Fragen

Reicht ein Audio-Interface statt eines Mischpults?
Für eine Quelle und eine DAW-Spur ist das Interface der kürzere Weg, weil Vorstufe, 48 V und Wandlung in einem Kasten sitzen. Ein Mischpult lohnt, sobald mehrere Quellen gleichzeitig hörbar sein müssen, bevor der Rechner eine Spur davon aufnimmt. Eine Stimme plus Playback braucht oft kein Pult. Vier Mikrofone im Raum und ein Monitor für die Sängerin brauchen eins, sofern das Interface nicht selbst genug Vorstufen und einen Kopfhörerweg mitbringt.
Was bedeutet die Kanalzahl bei einem XENYX?
Sie zählt Inputs auf dem Datenblatt, Mic und Line zusammen. Beim X1204USB sind vier davon Mikrofoneingänge und sechs Kanäle gleichzeitig nutzbar. Beim X2222USB sind acht Vorstufen phantomgespeist, der Name nennt 22 Inputs. Wer die Mic-Zeile überspringt, kauft Wege, an denen kein Kondensatormikrofon hängt. Die gleiche Vorsicht gilt für jede Zwölf oder Vierzig in einem Digitalnamen.
Nimmt USB jede Spur einzeln auf?
Am X1204USB und am X2222USB ist USB eine Stereoschnittstelle mit zwei Wegen hin und zwei zurück. XR12 und XR16 schreiben Stereo auf einen Stick. Mehrkanal zum Rechner beschreibt der Titel des X18, 32 Hin- und 32 Rückwege die Broschüre des X32 Compact. Eine Stereodatei archiviert die fertige Mischung. Einzelspuren zum späteren Schnitt entstehen dort nicht.
Wann brauche ich Aux-Wege?
Sobald Bühne und Saal verschiedene Mischungen hören sollen. Der Aux vor dem Fader bleibt stehen, wenn Sie den Saal leiser drehen. Ohne diesen Weg hört die Monitorbox die Saalsumme. Kleine XENYX haben wenige solcher Wege, die Konsole deutlich mehr Busse. Ein Podcast mit Kopfhörer am Pult kommt oft ohne Bühnen-Aux aus. Eine Band mit In-Ear kommt damit nicht aus.
Ist ein DJ-Mixer mit Crossfader ein Band-Pult?
Der NOX101 mischt zwei Kanäle über Cinch, mit VCA-Crossfader und Kill-EQ. Das löst Übergänge zwischen zwei Playern. Acht Mikrofone, Phantomspeisung und ein Monitorweg für eine Probe stehen dort nicht. In derselben Liste liegt er neben den XENYX-Pulten, weil beides mischt. Die Aufgabe ist eine andere. Für eine Schulband bleibt er aus der engeren Wahl.
Kann ein Line-Mixer Kondensatormikrofone speisen?
Der RX1602 hat 16 symmetrische Line-Eingänge und keine beschriebene Phantomspeisung. Ein Kondensator bleibt daran stumm, weil die 48 V fehlen und der Pegel eines Mikrofons zu klein für einen Line-Eingang ist. Keyboards, Zuspieler und der Ausgang eines kleinen Vorverstärkers passen. Wer Sprache aufnehmen will, braucht eine Mic-Vorstufe an einem anderen Gerät davor oder ein anderes Pult.
Ab wann ist ein X32 sinnvoll?
Wenn die Show Szenen speichern soll, viele getrennte Busse braucht oder eine Stagebox über AES50 dazukommt. Sechzehn lokale Vorstufen und 40 mixbare Kanäle sind dann der Rahmen, bei 15,4 kg und einer vierstelligen Klasse. Für vier Mikrofone und eine Stereosumme bleibt das XENYX oder ein passendes X Air der kleinere Aufwand. Die Konsole ersetzt die Mic-Zählung nicht: 40 Kanäle sind keine 40 Buchsen am Gehäuse.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen aus Handbüchern, Händlerangaben und Normen; Stand der Auswertung Oktober 2026.

  1. XENYX X1204USB Handbuch, Music Tribe (abgerufen am 13.10.2026)
  2. Thomann Xenyx X1204 USB (abgerufen am 13.10.2026)
  3. Thomann Xenyx X2222 USB (abgerufen am 13.10.2026)
  4. X32 Compact Broschüre (abgerufen am 13.10.2026)
  5. X AIR XR16/XR12 Getting Started (abgerufen am 13.10.2026)
  6. Thomann RX1602 V2 (abgerufen am 13.10.2026)
  7. DKE, DIN EN IEC 62368-1 (abgerufen am 13.10.2026)
  8. Wikipedia Phantomspeisung (abgerufen am 13.10.2026)
  9. StageAID Digitalmischpulte (abgerufen am 13.10.2026)
  10. JustChords, Mischpult und Mikrofon (abgerufen am 13.10.2026)