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Slimcase oder Jewelcase: Rücken gegen halbe Tiefe

Aktualisiert: Oktober 2026

Das Regal ist voll, die Kauf-CDs sollen lesbar bleiben, die gebrannten Mixdowns dürfen enger stehen. Slimcase oder Jewelcase ist deshalb kein Markenvergleich, sondern die Wahl zwischen etwa 10 Millimeter mit Booklet und Rücken-Inlay und etwa 5,2 Millimeter, oft ohne separates Rückenblatt. Papier, Folie und CD-Tasche fehlen hier bewusst. Packungen beider Bauarten stehen bei den [CD-Hüllen im Vergleich](/hub/home-studio-zubehoer/cd-huellen). Die Fläche bleibt gleich, nur die Tiefe halbiert sich ungefähr. Den Tausch gesprungener Kauf-CDs und die Zuordnung nach Job klären die Nachbarseiten. Was mitwandern soll, entscheidet die Dicke.

Das Regal ist voll, die Kauf-CDs sollen lesbar bleiben, die gebrannten Mixdowns dürfen enger stehen.

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Inhalt

Zwei Dicken, ein Regalfach

Standard-Jewelcase: etwa 142 × 125 × 10 Millimeter. Shop-Angaben schwanken minimal um 10,3 oder 10,4 Millimeter. Maßgeblich ist die Regalfachtiefe für ein Standard-CD-Fach. Slimcase: etwa 142 × 125 × 5,2 Millimeter. Zwei Slim-Hüllen sind ungefähr so dick wie ein Standardfach. Das ist die ganze Platzrechnung, kein vermessenes 50 Prozent im Wohnzimmer. Beide sind Hartcases mit Scharnier. Die Disc sitzt an der Nabe, eine Disc pro Nabe. Der Vergleich entscheidet nicht über Polystyrol versus Polypropylen in Folien. PP-Folie ist hier nicht dabei. Die Frage nach der Dicke führt zum Papier: Was soll mitwandern? Ein Fach, das vorher acht Kauf-CDs fasste, nimmt mit Slim etwa sechzehn Hüllen, wenn Sie auf den Rückentext verzichten. Messen Sie ein Fach, nicht das Wohnzimmer in Prozent. Passt die zweite Slim-Hülle neben die erste ohne zu klemmen, passt die Rechnung. Klemmt sie, ist oft ein Fach für DVD-Keep-Cases oder zu enge Regalteile die Ursache.

Was vom Rücken übrig bleibt

Im Jewel sitzt das Booklet vorn, das Inlay hinten unter dem Tray. Das Rückenblatt ist breiter als das Frontblatt, weil Falze für die schmalen Seiten umgelegt werden. Deshalb der lesbare Rücken im Regal. Booklet-Endformat bei Kauf-CDs oft 121 × 120 Millimeter. Im Slim ist die Halterung oft im Bodenteil integriert, vorn Booklet oder Covercard. Ein separates Rücken-Inlay fehlt häufig. Die Rückseite bleibt unbedruckt oder nur über das vordere Blatt angedeutet. Wer den bedruckten Rücken der Original-CD mitnehmen will, scheitert an der Bauart, nicht an schlechter Qualität. Oomoxx und Fach-PDFs beschreiben Slim deshalb ohne bedruckbaren Rücken. Das ist der Slim-Trade-off. Maximale Booklet-Seitenzahlen schwanken in Anbieterangaben. Entscheidend ist, ob das Rücken-Inlay physisch Platz hat. Dicke Booklets knicken eher im Slim, weil der Spalt enger ist. Eine Album-CD mit 24-seitigem Booklet und bedrucktem Rücken-Inlay liegt im Jewel hinten lesbar zwischen den schmalen Seiten. Im Slim bleibt oft nur das vordere Booklet sichtbar. Im Regal fehlt dann der Künstlername am Rücken.

Rücken behalten oder Platz nehmen

Rücken behalten: Standard-Jewel. Kauf-CDs, Promo-Pressungen, alles mit bedrucktem Inlay hinten. Den Tausch gesprungener Kauf-CDs beschreibt Jewelcase wechseln. Platz nehmen: Slim. Viele CD-Rs, Mixdowns, Backups ohne Rückenpflicht, zwei Hüllen pro Fach. Der Stückpreis eines Slim-Großpacks kann unter kleinen Jewel-Packs liegen und trotzdem die falsche Wahl sein, wenn der Rücken bleiben soll. Beide halten die Fläche an der Nabe frei. Wer unsicher ist, legt eine Kauf-CD mit Rücken neben ein Slim-Leerexemplar. Passt das Inlay hinten nicht, ist die Entscheidung gefallen, ohne neue Packung zu öffnen. Papierfenstertasche, PP-Klappe und CD-Tasche sind andere Produkte. Die breitere Gabel steht in der CD-Hüllen Kaufberatung. Die CD-Single mit etwa 7 Millimeter und gefaltetem schmalen Rücken ist nicht das Hart-Slimcase mit 5,2 Millimeter.

Was wie Slim aussieht und keines ist

CD-Single etwa 7 Millimeter: anderes Produkt, gefaltetes Blatt, selten die gesuchte Leerhülle für volle 12-cm-Alben. Soft-Slim-Schachteln aus weichem Material sparen Platz in Taschen, sind aber kein Scharnier-Hartcase fürs Regal. PP-Folie ist dünn, ohne Rücken und ohne Nabe wie im Jewel. Jewel mit 10 Millimeter ist nicht fett, weil schlecht, sondern weil Rücken und Inlay Platz brauchen. Original-Regal mit Rücken führt zum Jewel. Viele austauschbare Discs, Rücken egal, führen zum Slim. Alles andere gehört in die Kaufberatung, nicht in diesen Vergleich. Manche Sammler mischen bewusst: Kauf-CDs in Jewel, gebrannte Rohlinge in Slim im selben Regal. Das funktioniert, wenn die Fachtiefe für Jewel ausgelegt ist. Slim steht dann mit Spiel. Umgekehrt wirkt Jewel in ein Slim-only-Fach gequetscht. Planen Sie die Bauart pro Zeile, nicht pro Bestellung.

Eine Dicke je Ziel

Etwa 10 Millimeter, wenn Booklet und bedrucktes Rücken-Inlay mitwandern. Etwa 5,2 Millimeter, wenn zwei Hüllen ein Standardfach füllen dürfen und der Rücken entbehrlich ist. Beide Hartcases halten die Disc an der Nabe. Slim opfert die Rückeninformation, es schützt die Disc nicht schlechter vor einem Sturz. Den Stoß spüren eher die Polystyrol-Scharniere.

Häufige Fragen

Wie dick sind Slimcase und Standard-Jewelcase?
Etwa 5,2 Millimeter versus etwa 10 Millimeter bei gleicher Grundfläche 142 × 125 Millimeter.
Passen Booklet und hinteres Rücken-Inlay ins Slimcase?
Oft nein. Das separate Rücken-Inlay fehlt im Slim-Sitz. Booklet vorn kann passen, der Kauf-Rücken hinten nicht.
Hat Slimcase einen lesbaren Rücken?
Häufig nicht in derselben Form wie Jewel. Die schmalen Seiten sind oft unbedruckt.
Stimmen zwei Slimcases mit einem Standardfach?
Ungefähr ja. Das ist die übliche Platzregel, kein Herstellerversprechen fürs Möbel.
Ist CD-Single 7 mm ein Slimcase?
Nein, anderes Format mit gefaltetem Blatt, nicht die 5,2-mm-Hartbox.
Ändert Slim den Flächenkontakt an der Nabe?
Nein, beide Hartcases nutzen die Nabe. Die Dicke entscheidet über den Rücken, nicht über Nabe versus Folie.
Lohnt Slim-Großpack, wenn der Rücken bleiben soll?
Nein, auch ein günstiger Stückpreis rechtfertigt nicht die falsche Bauart.
Wo sind Papier und CD-Tasche?
Bewusst nicht in diesem Vergleich. Sie lösen Schublade und Transport, nicht Rücken gegen halbe Tiefe.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen zu Verpackungsmaßen, ISO 18925, ISO 18938 und IASA-TC 05; zuletzt abgerufen am 13.10.2026.

  1. Wikipedia, CD-, DVD- und Blu-ray-Verpackungen (abgerufen am 13.10.2026)
  2. ISO 18925:2013 (abgerufen am 13.10.2026)
  3. ISO 18938:2014 (abgerufen am 13.10.2026)
  4. IASA-TC 05, Klima (abgerufen am 13.10.2026)
  5. IASA-TC 05, Behälter (abgerufen am 13.10.2026)
  6. memo media, Verpackungsübersicht (abgerufen am 13.10.2026)
  7. HERMA Papierhüllen 124 × 124 mm (abgerufen am 13.10.2026)
  8. Preservation Equipment, PP-Hülle (abgerufen am 13.10.2026)