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Graef CM800 vs CM702: Welche Kegelmühle lohnt sich?

Aktualisiert: September 2026

Die Entscheidung Graef CM800 vs CM702 ist die häufigste interne Frage im Markenset: Alu-Allrounder mit mehr Stufen gegen den günstigeren Kunststoff-Einstieg. Beide mahlen mit Edelstahl-Kegel und On-Demand in den Siebträger – der Aufpreis kauft vor allem Gehäuse, Abstufung und Feinjustierung, keine magische Extraktion. Überblick auf der [Hauptseite Graef-Kaffeemühle](/hub/kaffeezubereitung/graef-kaffeemuehle).

Die Entscheidung Graef CM800 vs CM702 ist die häufigste interne Frage im Markenset: Alu-Allrounder mit mehr Stufen gegen den günstigeren Kunststoff-Einstieg.

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Inhalt

Was beide teilen

CM702 und CM800 sind elektrische Haushalts-Kegelmühlen mit rund 128 W, Direktmahlen in Siebträger oder Mehlbehälter und Antistatik laut Specs. Beide zielen auf Einsteiger und Ambitionierte unter der Premium-Espressomühlen-Klasse. Review-Volumen ist bei beiden hoch; im Display liegt die CM800 als Testsieger, die CM702 als Preis-Leistungs-Tipp. Für Filter und French Press sind beide grundsätzlich geeignet. Für Siebträger zählen On-Demand und die Fähigkeit, fein genug und reproduzierbar zu mahlen – hier trennen sich die Modelle in der Feinauflösung und im Komfort, nicht in der Grundidee. Wer noch bei Schlagmesser steht, vergleicht die falschen Geräte; Burr gegen Burr ist die richtige Liga.

Die Unterschiede, die zählen

Gehäuse und Stand: CM800 Aluminium, etwa 2,63 kg, standfester; CM702 Kunststoff, etwa 1,9 kg, leichter und günstiger. Bauhöhe der CM800 liegt bei knapp 40 cm – unter niedrigen Schränken prüfen. CM702 ist etwas anders dimensioniert, bleibt aber ein Standgerät. Stufen und Feinjustierung: CM800 bietet 40 Grade plus Feinjustierung am oberen Mahlwerk; CM702 hat 24 Grade. Für enge Espresso-Fenster und Bohnenwechsel hilft die feinere Rasterung der 800er. CM702-Nutzer berichten von Unterlegscheiben zur Verfeinerung – das ist Werkstatt-Charakter, kein Plug-and-Play. Hopper: CM800 etwa 350 g, CM702 250 g. Im Alltag zählt frisches Nachfüllen mehr als Maximalfüllung. Preis-Snapshot: CM702 um 91 €, CM800 um 150 € – der Sprung ist spürbar, aber nicht doppelt so guter Kaffee. Beide kennen Streuen und Totraum. CM702-Reviews betonen Halter, Auslass und Lautstärke; zur CM800 liegen vor allem Spec-Vollständigkeit und der Warentest-Hinweis 12/2019 (Note 2,1, datiert).

Wann CM702, wann CM800

Nimm die CM702, wenn das Budget unter etwa 100 € bleiben soll, du eine Einsteiger-Siebträgermaschine fährst und bereit bist zu dialen. Sie ist der Preis-Leistungs-Tipp im Set und oft gut genug, solange du keine mikrofeine Specialty-Erwartung hast. Details zum Portafilter-Alltag: Graef Kaffeemühle für Siebträger. Nimm die CM800, wenn du mehr Stufen, Feinjustierung, Alu-Stand und das datierte Testsieger-Signal willst und der Aufpreis passt. Für Schwarz-Design liegt die CM802 näher an der 800er als die 702 – das ist aber ein anderer Vergleich. Nach dem Kauf entscheidet Einstellung mehr als das Gehäuseschild – siehe Mahlgrad einstellen.

Entscheidungsmatrix in Worten

Wenn Budget hart begrenzt ist und die Maschine eine Dedica-Klasse ist: CM702. Wenn du Feinjustierung, mehr Stufen und Alu-Stand willst und etwa 50–60 € Aufpreis akzeptierst: CM800. Wenn du nur die Farbe Schwarz suchst und schon bei der 800er-Logik bist: eher CM802 als Kompromiss zur 702. Wenn du unsicher bist, ob Espresso überhaupt dein Weg bleibt: CM702 senkt das Risiko, zu viel Mühle für eine Phase zu kaufen, in der Filter noch dominiert. Lies Herstellerseiten und Specs parallel zu Reviews. Einzelne Extremmeinungen (staubfein oder nie fein genug) hängen oft an Zusammenbau, Bohne und Kalibrierung. Die VS-Seite soll Streit schlichten: beide Modelle sind legitim, der Use-Case entscheidet.

Kurzfazit

Beide sind sinnvolle Kegel-Einsteiger mit On-Demand. CM702 gewinnt auf Preis-Leistung, CM800 auf Spec-Feinheit, Gehäuse und datiertem Testkontext. Wer unsicher ist und Espresso ernst meint, tendiert zur CM800; wer smart einsteigen will, zur CM702. Der Aufpreis ist Feature-Kauf, kein Geschmacksautomatismus. Beide schlagen Schlagmesser für Siebträger. Wer täglich nur eine Bohne und eine Methode fährt, kommt mit 24 Stufen oft zurecht. Wer zwischen Filter und Espresso wechselt, profitiert von der feineren Rasterung der CM800. Gewicht und Stand: Die leichtere CM702 verlangt öfter zwei Hände am Träger; die schwerere CM800 steht ruhiger, braucht aber Platz in der Höhe. Kurzpicks: beste Graef Kaffeemühle.

Häufige Fragen

Haben beide dasselbe Mahlwerk-Prinzip?
Ja, Edelstahl-Kegel. Abstufung und Gehäuse unterscheiden sich klar.
Lohnt CM800 immer gegenüber CM702?
Nein. Bei knappem Budget und Geduld zum Dial-in ist CM702 oft die klügere Wahl.
Brauche ich Feinjustierung?
Hilfreich, wenn die äußeren Stufen den Espresso-Bereich nicht treffen. Pflicht ist sie nicht für jeden Haushalt.
Reicht CM702 für Dedica?
Viele Reviews sagen ja nach Kalibrierung. Grenzen bei sehr feinem Bedarf beachten.
Ist CM802 der dritte Kandidat?
Ja als Designvariante zur CM800, nicht als Mittelweg zur CM702.
Ändert sich der Preis stark?
Ja – Angaben sind Snapshots. Vor dem Kauf aktuell prüfen.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen aus dem Research-Digest; zuletzt abgerufen am 11.09.2026.

  1. Stiftung Warentest Kaffeemühlen (abgerufen am 11.09.2026)
  2. CE-Markt: GRAEF CM800 Testsieger (abgerufen am 11.09.2026)
  3. GRAEF CM800 Produktdaten (abgerufen am 11.09.2026)
  4. GRAEF CM702 Produktdaten (abgerufen am 11.09.2026)
  5. roastmarket: Kegel vs. Scheibe (abgerufen am 11.09.2026)
  6. Kaffeepioniere: Siebträger-Mühlen (abgerufen am 11.09.2026)
  7. IHK München: CE-Kennzeichnung (abgerufen am 11.09.2026)
  8. EUR-Lex VO (EG) 1935/2004 (abgerufen am 11.09.2026)