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LED Panel UGR 19 120x30: der Aufdruck reicht nicht

Aktualisiert: Oktober 2026

Der Monitor steht unter der neuen Langfeldleuchte, am Vormittag spiegelt die Decke im Display, und auf dem Karton steht UGR kleiner 22 oder nur blendfrei. Ein LED Panel UGR 19 120x30 ist dann die richtige Frage, aber der Aufdruck beantwortet sie nicht allein. Auf der [Hauptseite zum LED-Panel 120×30](/hub/led-lampen-zubehoer/led-panel-120x30) sehen Sie, welche Modelle überhaupt eine UGR-Zahl nennen und welche nur CCT und Lumen ausweisen. Diese Seite bleibt bei der Blendung für Büro, Homeoffice und Bildschirmarbeit. Die übrige Modellwahl steht in der [Kaufberatung](/hub/led-lampen-zubehoer/led-panel-120x30/sub/led-panel-120x30-kaufberatung).

Der Monitor steht unter der neuen Langfeldleuchte, am Vormittag spiegelt die Decke im Display, und auf dem Karton steht UGR kleiner 22 oder nur blendfrei.

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Inhalt

Was UGR an der Leuchte und im Raum misst

UGR, der Unified Glare Rating, beschreibt eine Blendbewertung. Je kleiner die Zahl, desto geringer die psychologische Blendung in der genormten Betrachtung. Die Zahl hängt an der Leuchte, an ihrer Lichtverteilung und an der Position: Blickrichtung, Abstand, Raumreflexionen, mehrere Leuchten. Ein Aufdruck UGR <19 ist der Kennwert, den der Hersteller für definierte Bedingungen nennt. Er ist nicht das Messergebnis an Ihrem Schreibtisch um 9 Uhr. Mikroprismatische Abdeckungen sind die übliche Optik, mit der Einlegepanels solche Werte ausweisen. Eine opale Fläche kann sehr hell wirken und trotzdem stärker blenden. Blendfrei im Titel ersetzt keine Zahl. CRI sagt etwas über Farben, nicht über Blendung. Das SNADER nennt CRI über 90 und kein UGR. 4400 lm sind ein Lichtstrom, keine Blendgrenze.

19 und 22 sind nicht dieselbe Zusage

Für Schreiben und Datenverarbeitung an Bildschirmen orientiert sich die Planung oft an UGR ≤19. UGR <22 ist eine schwächere Herstellerangabe und reicht für diese Sehaufgabe oft nicht, auch wenn beide Formulierungen nach Büro klingen. In dieser Marketplace-Auswahl nennt Ledvion UGR <22, als Einzelpanel mit etwa 4000 lm und 36 W, Titel 6500 K, und als Sechserpack ohne ausgewiesene Lumen. Kein Bewertungstext dort misst Blendung am Monitor. UGR <19 ist an keinem Panel dieser Tabelle ausgewiesen. Wer die engere Grenze braucht, findet sie eher im Fachhandel an 1200 × 300 mm Einlegern mit benannter Optik, oft als Profi-Linie und preislich häufig im dreistelligen Euro-Bereich, nicht am CCT-Wohnpanel mit Handsender. 6500 K beim Ledvion macht die <22-Angabe nicht zu ≤19. Das Yesenlight mit festem 4000 K, 4400 lm und CRI über 80 hat kein UGR. Es kann ein angenehmes Neutralweiß sein und für den Bildschirm trotzdem offen bleiben.

Norm, Lux und was ein einzelnes Panel nicht leistet

DIN EN 12464-1 ist die Planungsnorm für Arbeitsstätten in Innenräumen. Für Schreiben und Datenverarbeitung nennen die Tabellen orientierend einen Wartungswert um 500 lx, UGR ≤19 und einen Farbwiedergabeindex von mindestens 80. Das sind Anforderungen an den Raum und die Sehaufgabe, nicht an den Karton einer Leuchte. Deutschland konkretisiert den Arbeitsschutz über die ASR A3.4 zur Arbeitsstättenverordnung. Die Norm und die ASR sind nicht dasselbe Formular. Ein Panel-Kauf erfüllt keines von beiden automatisch. 500 lx auf der Nutzfläche entstehen aus Lichtstrom, Abstand und meist aus mehr als einer Leuchte. Eine Nutzermessung am Thanger, Attribut 2800 lm bei 40 W, hielt 500 lx auf dem Tisch für knapp. CE, ENEC und IP20 sind kein Blendgutachten. Eine Lichtplanung wird fällig, wenn mehrere Bildschirmarbeitsplätze oder ein Nachweis anstehen.

So filtern Sie, ohne eine Planung zu simulieren

Auf der Hauptseite lassen Sie die Spalte UGR nicht leer, wenn der Monitor der Kaufgrund ist. Übrig bleiben in dieser Auswahl die Ledvion-Zeilen mit <22. Das ist der engste belegte Wert hier und trotzdem nicht die 19. Alle CCT-Modelle, das feste 4000-K-Yesenlight, die Xtend-Slims und das Triac-Set stehen bei UGR auf k. A. Die nehmen Sie für Bildschirmarbeit nur mit, wenn Sie die Blendung vor Ort akzeptieren oder später eine andere Leuchte planen. 4000 K und Ra über 80 erfüllen höchstens den Farbteil der Orientierung. Den UGR-Teil erfüllen sie nicht, weil er fehlt. Ein Profi-Panel im Maß 1200 × 300 mm mit ausgewiesenem UGR <19 bleibt die andere Regalreihe, sobald der Platz dauerhaft dem Schreiben am Bildschirm dient. Der Aufdruck ist die Eintrittskarte, nicht das Protokoll. Wenn nach dem Filter nur <22 übrig ist, ist kein Modell dieser Tabelle die Bürolösung. Die Klassenkurzlist steht unter bestes LED Panel 120×30.

Häufige Fragen

Was ist UGR bei einem LED-Panel?
Eine Blendkennzahl. Kleinere Werte bedeuten weniger psychologische Blendung unter den Bedingungen, für die der Hersteller sie angibt. UGR <19 ist enger als UGR <22. Die Zahl beschreibt nicht automatisch Ihren Raum, weil Blickrichtung, Abstand und weitere Leuchten mitspielen. Ohne Zahl im Listing gibt es keinen UGR, auch wenn der Titel blendfrei sagt.
Warum 19 und nicht 22 für den Bildschirm?
Weil die Orientierung für Schreiben und Datenverarbeitung in DIN EN 12464-1 bei UGR ≤19 liegt. UGR <22 ist eine mildere Leuchtenangabe und wird für diese Sehaufgabe oft als zu hoch eingeschätzt. Ledvion nennt in dieser Auswahl <22. Das ist transparenter als ein fehlender Wert und dennoch nicht dieselbe Zusage wie <19.
Erfüllt der Aufdruck die DIN EN 12464?
Nein. Die Norm bewertet die Sehaufgabe im Raum, inklusive Beleuchtungsstärke, Blendung, Farbwiedergabe und Gleichmäßigkeit. Ein Panel-Aufdruck ist ein Baustein. In Deutschland kommt mit der ASR A3.4 eine eigene Arbeitsstättenregel hinzu. Weder der Kauf eines <22-Panels noch eines 4000-K-Panels ohne UGR schließt diese Anforderungen ab.
Brauche ich eine mikroprismatische Scheibe?
Wenn Sie einen ausgewiesenen UGR-Wert an einem Einlegepanel suchen, ist die mikroprismatische Optik der übliche technische Weg dorthin. Eine gleichmäßig opale Fläche kann wohnlicher wirken und am Bildschirm stärker blenden. Die Scheibe allein garantiert <19 nur, wenn der Hersteller diesen Wert für die Leuchte nennt. Ohne Nennung bleibt es eine Vermutung.
Ist 4000 K fürs Büro Pflicht?
4000 K ist eine verbreitete Lichtfarbe fürs Arbeiten, keine Pflichtzahl aus dem UGR. 3000 K ist wärmer, 6500 K kühler und im Wohnraum oft zu hart. Das Yesenlight mit 4000 K und CRI über 80 hat trotzdem kein UGR. Lichtfarbe und Blendung prüfen Sie getrennt. CCT ersetzt die fehlende Blendzahl nicht, nur weil Sie 4000 K auf der Fernbedienung wählen können.
Was tun, wenn kein UGR angegeben ist?
Das Panel nicht als bildschirmgeeignet verbuchen. Die CCT-Modelle, das Triac-Set und die Slim-Einleger ohne Zahl bleiben Wohn-, Flur- oder einfache Rasterleuchten. Für die engere Grenze suchen Sie ein 120×30-Panel mit ausdrücklich UGR <19, typischerweise im Fachhandel. UGR <22, wie bei Ledvion, kennzeichnen Sie als Zwischenstufe und nicht als erfüllte 19.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen aus dem Research-Digest; zuletzt eingeordnet am 13.10.2026.

  1. Rasterleuchten und UGR (abgerufen am 13.10.2026)
  2. LED Panel 120×30 UGR<19 (abgerufen am 13.10.2026)
  3. licht.de – Hinweise zu DIN EN 12464-1 (abgerufen am 13.10.2026)
  4. licht.de – Leitfaden DIN EN 12464-1 (PDF) (abgerufen am 13.10.2026)
  5. BAuA – ASR A3.4 Beleuchtung (abgerufen am 13.10.2026)
  6. licht.de – Norm versus ASR A3.4 (abgerufen am 13.10.2026)
  7. LEDVANCE Panel Performance 1200×300 DALI (abgerufen am 13.10.2026)
  8. LED-Großhandel – Aufbaurahmen montieren (abgerufen am 13.10.2026)