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Dunlop SportSmart Mk4: Hypersport für Landstraße und Track

Aktualisiert: Oktober 2026

Sie stehen vor dem nächsten Satz für Naked oder Supersport und wollen Feedback in der Schräglage, nicht maximal viele Autobahnkilometer. Genau dann kommt der Dunlop SportSmart Mk4 in Frage: straßenfokussierter Hypersport mit starkem Testsignal 2025, klarer Abgrenzung zum tracklastigen SportSmart TT und zum günstigeren Qualifier CORE. Im [Dunlop Motorradreifen Vergleich](/hub/motorrad-zubehoer/dunlop-motorradreifen) ordnen wir die Linien und Angebote. Hier bleibt der Sportstraßen-Use-Case: ob Mk4, TT oder CORE zu Landstraße, Nässe und Warm-up passt, und wann RoadSmart ehrlicher wäre.

Sie stehen vor dem nächsten Satz für Naked oder Supersport und wollen Feedback in der Schräglage, nicht maximal viele Autobahnkilometer.

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Inhalt

Für wen SportSmart Sinn ergibt

SportSmart kaufen Sie, wenn der Schwerpunkt auf sportlicher Landstraße liegt: zügige Kurvenfolgen, präzises Einlenken, spürbares Feedback am Lenker. Typische Maschinen sind Naked- und Supersport-17-Zöller mit freigegebenen ZR17-Maßen. Gelegentliche Trackdays sind möglich, ersetzen aber keinen reinen Rennreifen. Wer vor allem Tour, Sozius und hohe Jahreskilometer plant, findet in dieser Linie selten die bessere Gesamtrechnung. Dort liegt RoadSmart näher am Alltag. Ein Beispiel: Wochenenden mit 150 bis 250 Kilometern kurviger Bundesstraße, Autobahn nur als Anfahrt, und Sie akzeptieren, dass der Hinterreifen früher gewechselt wird als bei einem Tourensportler. Dann trifft SportSmart den Job. Wer dieselbe Maschine als Pendler mit Regenanteil und 12.000 Kilometern im Jahr nutzt, zahlt den Grip-Vorteil oft mit häufigerem Satzwechsel. Wer zwischen Hypersport und Sporttouring schwankt, klärt den Einsatzanteil zuerst in der Dunlop Motorradreifen Kaufberatung.

Mk4: Technologien und Testeinordnung 2025

Der SportSmart Mk4 ist Dunlops aktueller straßenfokussierter Hypersport. Herstellerseitig stehen MultiTread mit härterer Mitte und weicherer Schulter, Silica-lastige Mischungen sowie CTCS und DFF im Vordergrund. Daraus folgt die Positionierung: schnelles Aufwärmen, neutrales Einlenken, starke Nass- und Trockenreserven im Segment Sport, nicht als Universalurteil über alle Motorradreifen. MOTORRAD (Ausgabe 07/2025) kürte den Mk4 zum Testsieger Sportreifen mit Gesamturteil sehr gut und Kaufempfehlungen zu Nässe und Landstraße; geprüft wurden unter anderem 120/70 ZR17 vorn und 190/55 ZR17 hinten auf einer BMW S 1000 RR. PS (04/2025) nannte ihn Gesamtsieger im eigenen Sport- und Hypersport-Vergleich. Solche Platzierungen sind Signale im Segment und Jahr, keine Garantie für Ihr Maschinenprofil und kein Freibrief, den Reifen kalt in die erste enge Kurve zu stellen. Hypersport-Hinterreifen leben kürzer als RoadSmart-Hinterräder. Konkrete Kilometer hängen an Fahrstil, Strecke und Druck. Unter 15 °C zählen die ersten Kilometer: dosiert anfahren, Temperatur aufbauen, erst dann Schräglage fordern.

TT gegen CORE und der Laufleistungs-Trade-off

Der SportSmart Mk4 ist die aktuelle Straßenreferenz aus Handling, Nässe und Alltagstauglichkeit für Sportfahrer. Der SportSmart TT bleibt trackiger, eher für häufige Circuit-Einsätze und höhere Temperaturbelastung, weniger der Default für kalte Morgenrunden. Der Qualifier CORE ist die günstigere Hypersport-Alternative: Dimension und Index müssen trotzdem exakt passen, die Erwartung an Testsieger-Niveau sollte niedriger liegen. Im Set ist der CORE als 190/55 ZR17 mit Lastindex 75 und Speedindex W gelistet, Onlinepreis oft um 122 € als Snapshot. Die Vergleichsdaten führen die Größe teils nur als Einheitsgröße, der Titel nennt 190/55 ZR17. Ohne Flankenabgleich ist das kein Kauf. Wann TT: Trackanteil hoch, weiche Compounds gewünscht. Wann Mk4: Landstraße plus gelegentlicher Track. Wer 8.000 bis 10.000 Kilometer pro Hintersatz plant, sollte RoadSmart oder zumindest weniger aggressives Fahren einplanen. Adventure und Schotter gehören nicht hierher. Wie schnell ein sportlicher Hinterreifen das Profil verliert, ordnet Profiltiefe und Wechselintervall ein.

Montage, Index und passende ZR17-Größen

Vor dem Kauf entscheiden Papiere und Flanke, nicht der Marketingname. Dimension vorne und hinten, Last- und Speedindex sowie TL oder TT müssen zur Freigabe passen. Markenwechsel ist bei EU-typgenehmigten Motorrädern häufig möglich, ersetzt aber keine Freigängigkeitsprüfung. ECE, Index und Freigabe bündeln wir unter Kennzeichnung und Freigabe. Typische ZR17-Größen der Mk4-Linie laut Hersteller: vorne 120/70 ZR17 (58W), hinten unter anderem 160/60 (69W), 180/55 (73W), 190/50 (73W), 190/55 (75W) und 200/55 (78W), immer gegen COC prüfen. Beim Supersport-Angebot 120/70 R17 steht im Titel 58W, in den Vergleichsdaten Speedindex T. Die Flanke entscheidet. Premium-Hinterräder liegen grob um 160–230 €, Montage und Wuchtung separat. Nach der Montage: Solldruck kalt, Einbremsphase ohne maximale Schräglage, DOT und E-Kennzeichnung kontrollieren.

Häufige Fragen

Ist der SportSmart Mk4 nur für die Straße oder auch für Trackdays?
Der Mk4 ist als straßenfokussierter Hypersport ausgelegt und trägt gelegentliche Trackdays mit. Für häufige Circuit-Sessions mit hohen Temperaturen und weichen Setups bleibt der SportSmart TT die ehrlichere Wahl. Wer nur selten auf die Strecke geht, liegt mit dem Mk4 näher am realen Einsatz, ohne Rennreifen-Reserven zu erwarten.
Was unterscheidet SportSmart TT vom Mk4?
Der TT ist trackiger positioniert, der Mk4 stärker auf Straße, Nässe und Alltagshandling im Sportsegment. In Tests 2025 lag der Mk4 auf Landstraße und Nässe vorn. Der TT zielt eher auf Circuit-Belastung. Wer überwiegend Asphalt-Landstraße fährt, sollte den Mk4 nicht nur wegen des gemeinsamen Namens SportSmart gegen den TT tauschen.
Wann reicht der Qualifier CORE statt Mk4?
CORE reicht, wenn Budget und passende Dimension im Vordergrund stehen und Sie keinen Anspruch auf das aktuelle Mk4-Testpaket haben. Index und Maß, etwa 190/55 ZR17 75W, müssen trotzdem stimmen. Für die 2025er Testsignale bleibt der Mk4 die klarere Hypersport-Referenz. CORE ist Einstieg im Segment, kein RoadSmart-Ersatz.
Wie warmfahren unter 15 °C?
Unter 15 °C die ersten Kilometer dosieren: moderate Geschwindigkeit, weiche Lenkimpulse, keine frühen Vollbremsungen in Schräglage. Auch bei gelobten Kaltlaufeigenschaften braucht die Mischung Temperatur. Wer kalt und nass sofort Tempo macht, riskiert den Grip-Einbruch, den Warm-up vermeiden soll.
Welche Laufleistung ist hinten realistisch?
Feste Kilometer gibt es nicht. Hypersport-Hinterreifen verschleißen spürbar schneller als Touren-Hinterräder. Bei sportlicher Fahrweise landen viele Fahrer eher im niedrigen Tausender-Bereich hinten, während das Vorderrad länger hält. Wer RoadSmart-ähnliche Saisonkilometer erwartet, ist im falschen Segment.
Wie ist das Nassverhalten laut Tests?
In den Vergleichen 2025 von MOTORRAD und PS schnitt der Mk4 im Sport- und Hypersport-Feld bei Nässe sehr stark ab, inklusive schneller Nassrunden. Das gilt für das getestete Setup und Segment. Im Alltag bleiben Profil, Druck, Temperatur und Fahrstil entscheidend. Testsiege ersetzen kein vorsichtiges Tempo auf kaltem, nassem Asphalt.
Welche ZR17-Größen sind üblich?
Häufig freigegeben sind vorne 120/70 ZR17 und hinten Breiten von 160 bis 200 mm in 17 Zoll, je nach Maschine. Beim Mk4 listet Dunlop unter anderem 160/60, 180/55, 190/50, 190/55 und 200/55 ZR17 mit passenden W-Indexen. Kaufentscheidend bleibt die Freigabe in den Papieren, nicht die Popularität einer Größe im Shop.

Weiterführende Seiten

Quellenverzeichnis

Fachquellen aus dem Research-Digest; zuletzt abgerufen am 03.10.2026.

  1. Dunlop: SportSmart Mk4 (abgerufen am 03.10.2026)
  2. Goodyear News: SportSmart Mk4 Tests (abgerufen am 03.10.2026)
  3. Dunlop: Mutant (abgerufen am 03.10.2026)
  4. Goodyear News: Mutant 90/10 Test (abgerufen am 03.10.2026)
  5. Dunlop: Trailmax (abgerufen am 03.10.2026)
  6. ADAC: Kennzeichnung Motorradreifen (abgerufen am 03.10.2026)
  7. ifz: Reifenregeln 2025 (abgerufen am 03.10.2026)
  8. Oponeo: RoadSmart IV (abgerufen am 03.10.2026)